DE956170C - Feste oder verstellbare Pruefvorrichtung mit Aufnahmeprisma in Verbindung mit einem Fuehlhebel, der den Pruefling von oben oder von unten angreifen kann, zum Messen des Durchmessers und der Unrundheit von runden Teilen - Google Patents
Feste oder verstellbare Pruefvorrichtung mit Aufnahmeprisma in Verbindung mit einem Fuehlhebel, der den Pruefling von oben oder von unten angreifen kann, zum Messen des Durchmessers und der Unrundheit von runden TeilenInfo
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Description
- Feste oder verstellbare Prüfvorrichtung mit Aufnahmeprisma in Verbindung mit einem Fühlhebel, der den Prüfling von oben oder von unten angreifen kann, zum Messen des Durchmessers und der Unrundheit von runden Teilen Die Erfindung betrifft eine feste oder verstellbare Prüfvorrichtung mit Aufnahmeprisma in Verbindung mit einem Fühlhebel, der den Prüfling von oben oder von unten angreifen kann, zum Messen des Durchmessers und der Unrundheit von runden Teilen.
- Es ist bekannt, bei Feintastern prismatische Auflagen zum Prüfen zylindrischer Teile zu verwenden. Der Taster kann hierbei entweder von oben oder von unten den Prüfling angreifen. Diese in der Meßtechnik allgemein als Dreipunktmessung bezeichnete Methode erlaubt die Ermittlung von Querschnittsabweichungen der Prüflinge, insbesondere wenn es sich um gleichdickartige Ouerschnittsformen handelt.
- Man hat solche Auflagen zur Verringerung der Abnutzung schon mit gehärteten Auflageflächen ausgerüstet und sogar diese auswechselbar gestaltet. Das wesentliche Merkmal der bekannten Ausführungsform dieser Auflageflächen besteht jedoch darin, daß der Prüfling immer in zwei achsparallelen Mantellinien in der Auflagevorrichtung zur Anlage kommt. Diese Anlageverhältnisse sind ungünstig, namentlich dann, wenn es sich um sehr genaue Messungen handelt. Ist der Prüfling nämlich gekrümmt, weist er also einen Längsformfehler auf, so geht in das Meßergebnis sowohl der Längsformfehler als auch der OQuerschnittsfehler ein. An den von dem Feintaster angezeigten Werten ist in solchem Fall nicht zu erkennen, welcher Betrag auf den Querschnittsfehler und welcher Betrag auf den Längsformfehler entfällt.
- Es sind weiterhin auch bereits Prüfvorrichtungen bekanntgeworden, die als Außenkegellehre ausgebildet sind und bei denen als Auflageflächen abgerundete Meßstücke benutzt werden. Zufolge der Abrundung der Meßstücke tritt zwischen Lehre und dem Prüfling eine punktförmige Berührung ein.
- Die vorliegende Erfindung stellt eine Verbesserung der bekannten Prüfvorrichtungen dar und ist dadurch gekennzeichnet, daß in den Auflageflächen Schneideneinsätze angeordnet sind, die derart einstellbar sind, daß die Schneiden aus den Aufnahmeflächen hervor- oder hinter diese zurücktreten, so daß der Prüfling bei Aufnahme in der Prüfvorrichtung entweder in zwei Punkten oder in Mantellinien zur Auflage kommt. Die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung gibt zufolge der einstellbar angeordneten Schneideneinsätze die Möglichkeit, wahlweise eine Messung des Prüflings durch punktförmige Berührung bei vorragenden Schneideneinsätzen oder eine Messung durch Berührung an Mantellinien bei zurückgezogenen Schneideneinsätzen vorzunehmen. Die Möglichkeit des Arbeitens mit wahlweise punktförmiger oder linienförmiger Berührung hat den Vorteil, daß die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung universell verwendet werden kann. Bei Benutzung der Schneideinsätze erfolgt eine punktförmige Auflage, bei der also gegebene Längsformfehler bei der Messung ausgeschaltet werden. Die Messung erfolgt in diesem Fall in einer Ebene, die bestimmt ist durch die beiden Auflagepunkte des Prüflings und den Berührungspunkt zwischen Prüfling und Taster.
- Man kann nun natürlich den Prüfling um diese beiden Schneiden kippen. Für die Messung ist es an sich erforderlich, daß die Ebene, in welcher gemessen wird, genau senkrecht zur Achse des Prüflings steht. Je kleiner die mögliche Kippbewegung ist, um so geringer wird der durch die Kippung entstehende Fehler. Die Größe der Kippung ist bestimmt durch die Länge des Prüflings und durch die Höhe, um welche die Schneiden aus den Pris.-menflanken herausragen. Die Schneiden ihrerseits müssen um einen Betrag aus den Prismenflanken herausragen, der zu dem anzunehmenden Längsformfehler in Beziehung steht. Es richtet sich nach der Größe der zu messenden Toleranz, inwieweit der durch die Kippung .entstehende Fehler zulässig ist. Zufolge der Einstellbarkeit der Schneiden besteht die Möglichkeit, die Schneiden jeweils um denjenigen Betrag aus den Prismenflanken vorstehen zu lassen, der sich den in jedem Einzelfall gegebenen, durch den zu messenden Prüfling bestimmten Bedingungen anpaßt.
- Bei zurückgezogenen Schneidkanten erfolgt eine Messung, bei der der Prüfling an zwei Mantellinien an den Aufnahmeflächen der Prüfvorrichtung anliegt. Durch die erfindungsgemäße Prüfvorrichtung können somit auch Meßbedingungen erfüllt werden, bei denen Längsformfehler und Ouerschnittsfehler gleichzeitig angezeigt werden sollen.
- Um einen möglichst großen Durchmesserbereich zu erfassen, ist es zweckmäßig, das eigentliche Prisma in zwei Teile zu teilen, so daß die Prismenflanken gegeneinander verstellbar angeordnet sind. Eine solche Ausführungsform ist an sich bekannt. Ein Nachteil der bekannten Ausführungsform besteht darin, daß sich die Verschiebeböcke während der Prüfung unbeabsichtigt versetzen können. Um eine solche unbeabsichtigte Versetzung der Verschiebeböcke während der Prüfung zu verhindern, wird erfindungsgemäß weiterhin vorgeschlagen, die Verschiebeböcke durch Zahnsperrungen oder ähnliche Mittel formschlüssig mit einem gemeinsamen Unterteil zu verbinden, so daß eine unbeabsichtigte Verschiebung nach Einstellung der Aufnahmen nicht erfolgen kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen verstellbaren Prismentisch in Ansicht und zum Teil im Schnitt, mit dem Taster von oben angreifend, Abb. - denselben von vorn, Abb. 3 das Schema eines Prismas mit Schneideüberhöhung zum Messen der eigentlichen Querunrundheit, Abb.4 das Schema eines Prismas mit zurückgezogenen Schneideneinsätzen für die Messung der Körperunrundheit, wobei Längsformfehler mit eingehen.
- Auf einem mit einer Durchmesserskala versehenen Unterteil z befinden sich zwei Verschiebeböcke 2 und 3, deren plan geschliffene Kanten a die prismatischenAuflageflächen zueinander bilden.
- Die jeweils dem Durchmesser des Prüflings 5 entsprechende Festsetzung der Verschiebeböcke 2 und 3 geschieht durch einen Exzenterknebel 6, der mit Hilfe einer Exzenterschraube 7 die verstellbare Vierkantmutter 8 gegen die Nutführung 9 des Unterteiles i drückt.
- Um ein Gleiten der Verschiebeböcke 2 und 3 während des Prüfens zu vermeiden, ist eine Raste io vorgesehen, welche in die Zähne i i eingreift. Beim Anziehen des Exzenterknebels 6 wird die Raste io des Verschiebebockes satt anliegend gegen einen der Zähne i i gedrückt.
- Die Auflageflächen q. der Verschiebeböcke 2 und 3 sind gehärtet. Jeder der beiden Verschiebeböcke weist quer zu der als Prismenflanke ausgebildeten Kante 4. und in der Mitte von dieser einen Schlitz auf, in welchem der Körper 12 hineingebracht werden kann, der die Hartmetallschneiden 13 trägt.
- Nach Herausnahme des Exzenterknebels 6 kann der Verschiebebock von dem Unterteil i abgenommen werden. Durch Lösen der Feststellschraube 14 kann der Körper 12 durch die Schraube 15 in seinen Schlitzen bewegt werden und so die gewünschte Einstellung der eigentlichen Auflageschneiden 13 vorgenommen werden. Durch die Schraube 14 wird der Körper 12 nach erfolgter Einstellung fixiert.
- Die Einstellung des Feintasters erfolgt in der bekannten Art mittels Einstellzylinder.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Feste oder verstellbare Prüfvorrichtung mit Aufnahmeprisma in Verbindung mit einem Fühlhebel, der den Prüfling von oben oder von unten angreifen kann, zum Messen des Durchmessers und der Unrundheit von runden Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Auflageflächen Schneideneinsätze angeordnet sind, die derart einstellbar sind, daß die Schneiden aus den Aufnahmeflächen hervor- oder hinter diese zurücktreten, so daß der Prüfling bei Aufnahme in der Prüfvorrichtung entweder in zwei Punkten oder in Mantellinien zur Auflage kommt.
- 2. Prüfvorrichtung nach Anspruch i mit geteilten, als Verschiebeböcke ausgebildeten Aufnahmeflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeböcke durch Zahnsperrungen oder ähnliche Mittel formschlüssig mit einem gemeinsamen Unterteil verbunden sind, so daß eine unbeabsichtigte Verschiebung nach Einstellung der Aufnahmen nicht erfolgen kann.
- In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Maschinenbau; Gestaltung/Betrieb«,
- 4. Jahrgang, Heft 25, S. 1237; Berndt »Die Gewinde«, i. Nachtrag, i926, S.52.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE956170C true DE956170C (de) | 1957-01-17 |
Family
ID=6962048
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| DE (1) | DE956170C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1265995B (de) * | 1964-05-28 | 1968-04-11 | Rank Organisation Ltd | Geraet zum Messen oder Anzeigen von Veraenderungen des Durchmessers eines zylindrischen Werkstuecks in dessen Achsrichtung |
-
1943
- 1943-01-19 DE DEB26481D patent/DE956170C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
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| DE1265995B (de) * | 1964-05-28 | 1968-04-11 | Rank Organisation Ltd | Geraet zum Messen oder Anzeigen von Veraenderungen des Durchmessers eines zylindrischen Werkstuecks in dessen Achsrichtung |
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