DE95606C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/28—Locating light-sensitive material within camera
- G03B17/32—Locating plates or cut films
- G03B17/34—Changing plates or cut films
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographie.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine photographische Kamera, bei der man ohne
Anwendung eines dunklen Raumes die präparirte Platte direct aus ihrer Hülle in die Kamera
selbst überführen und nach der Aufnahme wieder in die Hülle hineinbringen kann, ohne
sie dabei dem Lichte auszusetzen.
Zu diesem Zweck benutzte man bisher vielfach einen an der Oberseite der Kamera fest
angebrachten Trichter, an dem die Plattenhülle lichtdicht befestigt wurde. Da dieser Trichter
jedoch über die Oberseite der Kamera hinausragt, ist er stets der Gefahr ausgesetzt, zusammengeklemmt
oder in anderer Weise beschädigt zu werden; und weil, nachdem die Hülle entfernt ist, die Oeffnung im Trichter
unbedeckt bleibt, kann Schmutz und Staub leicht in die Kamera hineindringen.
Der hervorspringende Trichter erschwert ferner den Transport des Apparates, und die
bisher angewendete Form des Trichters macht es sehr schwierig, die Hülle in passender Weise
derartig anzubringen, dafs die Platte mit Leichtigkeit und ohne in ihrer Bewegung gehemmt
zu werden, in die Kamera hinuntergleiten kann.
Um diese Uebelstände zu beseitigen, ist bei der vorliegenden Erfindung der zum Einbringen
in die Kamera bezw. zu ihrem Entfernen bestimmte Trichter lose und verschiebbar angeordnet und in solcher WTeise angebracht,
dafs er in die Kamera vollständig versenkt werden kann, wenn die Kamera nicht gebraucht wird.
Der Trichter kann bei neuen Kameras in einem Schlitz in einer der Wandungen der
Kamera angebracht werden, während er bei schon vorhandenen Apparaten von einer losen
Kassette, welche in die Kamera hineingeschoben wird, aufgenommen werden kann.
Ferner sind an der Kamera gewisse Einrichtungen getroffen, die dazu dienen, die
Hülle der Platten am Trichter festzuhalten und den Platten während des Hinuntergleitens
in die Kamera eine solche Stellung zu geben, dafs sie ohne Stockung hineingleiten.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt durch eine Kamera, an welcher die erwähnten Neuerungen
angebracht sind,
Fig. 2 der Trichter in Vorderansicht;
Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach A-B und C-D der Fig. 2;
Fig. 5 ist eine Einzelansicht (theilweise im Schnitt) der Anordnungen, durch welche die
Hülle der Platten am Trichter festgehalten und die Platten in die richtige Lage für das Hinuntergleiten
gebracht werden,
Fig. 6 ein Einzeltheil zu Fig. 5 (in einer zu der von Fig. 5 senkrechten Ebene),
Fig. 7 ein Schnitt durch die Hülle der Platten.
Die Kamera (Fig. 1) kann beliebiger Art sein. In ihrer einen Wandung α ist hinten ein Schlitz
ausgeschnitten, durch welchen der Trichter auf- und niedergeschoben werden kann. DerTrichteri»
(Fig. ι und 2) ist von solcher Form, dafs die photographischen Platten %, die man zu be-
nutzen wünscht, darin bequem Platz finden können. Er wird passend aus dünnen Metallplatten hergestellt. An der Vorderseite des
Trichters ist eine Winkelplatte c angebracht, deren waagrechter Flantsch gegen die Unterseite
der Wandung der Kamera stöfst, wenn der Trichter in seiner obersten Stellung steht
und dadurch auf dieser Stelle die Kamera lichtdicht schliefst.
Unterhalb des waagrechten Flantsches der Winkelplatte c ist die Vorderseife des Trichters
ausgeschnitten (s. Fig. 3), so dafs die in die Kamera hineingesetzte Platte dem durch
das Objectiv eindringenden Lichte ausgesetzt wird. Mittelst der umgebogenen Ränder d
werden die in die Kamera hineingesetzten photographischen Platten ^ am Platze gehalten
und von einer Blattfeder e gegen die Vorderkante des Trichters gedrückt.
An der Hinterseite des Trichters b ist eine dickere Platte f angebracht, die während der
Bewegung des Trichters in einer Aussparung g an der hinteren Wand h der Kamera auf-
und niedergleiten kann, und die dazu beiträgt, die Bewegung des Trichters zu steuern und
zu begrenzen.
In der Platte f ist ein mit Gewinde versehenes Loch i zur Aufnahme einer Klemmschraube
k angeordnet.
Diese Klemmschraube bewegt sich während der Bewegung des Trichters in einem senkrechten
Schlitz / in der Hinterwand h der Kamera auf und ab, ist mit einer breiten
Platte m aufserhalb der Wandung und mit einem Greiferring η oder einem anderen
passenden Handgriff versehen.
Wenn die Klemmschraube in die Platte f hineingeschraubt wird, wird die Platte in gegen
die Hinterwand der Kamera gedrückt und dadurch der Trichter b in der gegebenen Lage
festgehalten. Der Schlitz Z in der hinteren Wandung wird von einer Platte 0 gedeckt,
durch welche die Klemmschraube geht, so dafs die Platte 0 mit ihr zusammen auf- und abgeführt
wird.
Um das Licht auszuschliefsen, sind auf allen Flächen, längs deren der Trichter gleitet,
und wo das Licht etwa durchdringen könnte, Streifen aus Zeug oder einem anderen passenden
Stoffe eingelegt.
An den Enden des in der oberen Wandung der Kamera befindlichen Schlitzes sind zwei
Scharnierstücke ρ angebracht, die hinuntergeklappt werden und die Aussparung verschliefsen
können, wenn der Trichter in die Kamera versenkt ist. An den Innenseiten dieser Scharnierstücke sind Federklammern q
angebracht (Fig. 1, 5 und 6), um die Ränder des die photographischen Platten { enhaltenden
Beutels t festzuhalten.
Auf den Federklemmen sind Spitzen u befestigt, die in die Seiten des Beutels t eindringen
und in kleine Löcher 1; an den Seiten des Trichters b passen. Durch diese Anordnung
erreicht man eine sichere Befestigung des Beutels t am Trichter.
Ferner sind an dem Scharnierstück ρ kleine, an dem Ende abgerundete Metallzapfen r angebracht,
welche dazu bestimmt sind, den photographischen Platten ^ während des
Hinuntergleitens in den Trichter eine solche Stellung zu geben, dafs dies Hinuntergleiten
ohne Hindernifs vor sich geht. Wenn die Platte nämlich aus irgend einem Grunde in
dem Beutel eine schiefe Stellung einnimmt, so / dafs sie in den Trichter nicht hinuntergleiten /
würde, kann man durch einen Druck von aufsen auf die Scharnierstücke ρ die Lage der '
Platte corrigiren, indem sich die Zapfen r \ führend gegen sie legen.
Die photographischen Platten ^ sind jede für sich in einem Beutel t (Fig. 7) eingeschlossen,
welcher aus einem für das Licht undurchdringlichen Papier oder anderem passenden
Stoffe besteht. Im Boden des Beutels ist ein Stückchen Pappe s von der gleichen Dicke
wie die erwähnte photographische Platte eingesetzt, und der Beutel ist um ein passendes
Stück länger als diese gemacht.
Wenn photographirt werden soll, wird der obere Theil des Beutels t über das obere Ende
des emporgeschobenen Trichters b hinuntergestreift und hier von den Klammern q an
den Scharnierstücken ρ festgehalten. Dadurch, dafs man den Beutel senkrecht über den
Trichter — den Boden nach oben gerichtet — stellt, kann man nun die Platte hinuntergleiten
lassen, eventuell unter Druck auf die Führungszapfen r.
Die Exponirung kann dann vor sich gehen. Ist sie beendet, so wird der ganze Apparat
umgekehrt, so dafs der Boden der Kamera nach oben kommt. Die photographische Platte ^ wird dann aus dem Trichter und
wieder in den Beutel zurückgleiten, worauf der Beutel weggenommen wird.
Der ganze Vorgang geschieht somit, ohne dafs die photographische Platte der Beeinflussung
des Lichtes ausgesetzt wird.
Claims (2)
1. Photographische Kamera mit Platteneinführungstrichter,
durch welchen die Platten aus einer über den Trichter gezogenen Plattentasche in die Kamera eingeführt
werden, dadurch gekennzeichnet, dafs der Trichter parallel zur Bildebene derart verschiebbar
angeordnet ist, dafs er in die Kamera versenkt werden kann.
2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der verschiebbare
Trichter an einer besonderen,
in gewöhnlicher Weise in die Kamera einzubringenden Kassette sitzt, in welche er
versenkt werden kann.
Kamera mit Platteneinführungstrichter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch um die Enden des Trichterschlitzes drehbare Klappen (p), welche im aufgeklappten Zustande mittels Blattfedern fqj, die sich von beiden Seiten gegen Plattentasche und Trichter legen, die Tasche an den Trichter festklemmen, während sie im niedergeklappten Zustande den Trichterschlitz schliefsen.
Kamera mit Platteneinführungstrichter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch um die Enden des Trichterschlitzes drehbare Klappen (p), welche im aufgeklappten Zustande mittels Blattfedern fqj, die sich von beiden Seiten gegen Plattentasche und Trichter legen, die Tasche an den Trichter festklemmen, während sie im niedergeklappten Zustande den Trichterschlitz schliefsen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95606C true DE95606C (de) |
Family
ID=366829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95606D Active DE95606C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95606C (de) |
-
0
- DE DENDAT95606D patent/DE95606C/de active Active
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