[go: up one dir, main page]

DE954708C - Schaltung zur Verstaerkung von Fernsehsynchronimpulsen - Google Patents

Schaltung zur Verstaerkung von Fernsehsynchronimpulsen

Info

Publication number
DE954708C
DE954708C DEF14352A DEF0014352A DE954708C DE 954708 C DE954708 C DE 954708C DE F14352 A DEF14352 A DE F14352A DE F0014352 A DEF0014352 A DE F0014352A DE 954708 C DE954708 C DE 954708C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sync pulses
grid
circuit
amplifier
time constant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF14352A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Jaeschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DEF14352A priority Critical patent/DE954708C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954708C publication Critical patent/DE954708C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/08Separation of synchronising signals from picture signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

  • Schaltung zur Verstärkung von Fernsehsynchronimpulsen Bei Fernsehgeräten tritt mitunter die Aufgabe auf, eine an einen Wechselstromverstärker anm gekoppelte Verstärkerröhre durch die in dem zugeführten Videosignal enthaltenen Synchronimpulse voll, d. h. vom unteren Kennlinienknick bis zum Gitterstromeinsatzpunkt, durchzusteuern.
  • Es ist bereits bekannt, im Gitterkreis einer Videoverstärkerröhre ein aus Koppelkondensator und Gitterableitwiderstand bestehendes Zeitkonstantenglied anzuordnen, um Amplitudenschwankungen der Synchronimpulse auszugleichen. Die Videoverstärkerröhre verstärkt dabei das gesamte mit positiver Polarität der Synchronimpulse zugeführte Bildsignal, und ihre Vorspannung wird durch den Spannungsabfall des durch die Spitzen der Synchronimpulse hervorgerufenen Gitterstromes am Gitterableitwiderstand gewonnen. Die Zeitkonstante des Gitterkomplexes ist dabei größer als die Pause zwischen zwei Synchronimpulsen.
  • Es wurde auch bereits vorgeschlagen, bei einer Röhre die von den Synchronimpulsen voll durchgesteuert wird, ein derartiges Zeitkonstantenglied im Gitterkreis der ausgesteuerten Verstärkerröhre vorzusehen und der Röhre das Videosignal mit positiver Polarität der Synchronimpulse zuzuführen. Erfolgt dann eine Aussteuerung bis zum Einsetzen des Gitterstromes, so wird eine Gleichrichtung der Synchronimpulse durch die Gitter-Katho:demrStrecke vorgenommen, d. h., es wird am Steuergitter für die Spitze der Synchronimpulse (Impulsgrund) die Spannung konstant gehalten, und zwar auf einem Wert, der etwa dem Spannungswert entspricht, bei dem der Gitterstrom zu fließen beginnt. Es wird also am Steuergitter eine Schwarzsteuerung vorgenommen. Die Zeitkonstante des Gitterkomplexes wird dabei zweckmäßigerweise groß gewählt.
  • Bei derartigen Schaltungen ergeben sich nun Schwierigkeiten, wenn die vor derImpulsversitärkerstufe liegender Verstärkerzeitkonstan,te kleiner ist als die aus der Koppelkapazität und dem Gitterableitwiiderstn,n;dr gebildete; Entladezeitkonstante der Impulsverstärkerstufe. Diese Schwierigkeiten werden anHand,derFig.2n,ähiererläutert. DerKurvenzuga in Fig.2 zeigt in vereinfachter Form ein Videosignal, bei dem im Zeitpunkt t1 ein plötzlicher übergang von hellem auf dunklen Bildinhalt vorhanden ist. Wird dieses Videosignal über einen Wechselstromverstärker übertragen, so stellt sich an. diesem der mittlere Signalwert ein (Fig.2b). Bei plötzlicher Änderung dieses Mittelwertes wird sich dieser, bedingt durch die Zeitkonstante des Verstärkers, verhältnismäßig schnell wieder auf den ursprünglichen Wert einstellen. Der Kurvenzug b in Fig. 2 zeigt das sich am Wechselstro:mverstärker ergebende Signal. In der schematischen Darstellung der Fig. -->b ist dabei angenommen, daß die Zeitkonstante des Verstärkers so klein ist, " daß der ursprüngliche Mittelwert innerhalb einer Zeile wieder erreicht wird.
  • Wird dieses Signal b über einen. Koppelkondensator dem Steuergitter einer Verstärkerröhre zugeführt, deren Kennlinie über dem Signalzug c angedeutet ist, so wird infolge des bei Ug = o einsetzenden Gitterstromes der Koppelkondensator auf einen solchen negativen Spannungswert aufgeladen, daß die Spitze der Synchronimpulse jeweils gerade bis zum Gitterstromeinsatzpunkt heranreicht. Zur Zeit t = to soll sich dieses Gleichgewicht eingestellt haben. Ändert sich der Bildinhalt nun plötzlich von Weiß auf Schwarz (Zeitpunkt t1), so reicht der nachfolgende Synchronimpuls nicht mehr an den Einsatzpunkt des Gitterstromes heran. Dadurch wird die Entladung des Koppelkondensators über den Gitterableitwiderstand über die Dauer einer Zeile hinaus fortgesetzt, und zwar so lange, bis die Gittervorspannung im Zeitpunkt t = t2 einen solchen Wert erreicht hat, daß die Spitzen der Synchronimpulse wieder den Gitterstromeinsatzpunkt erreichen. Wenn. die Zeitkonstante der Schwarzsteuerungsschaltung wesentlich größer gewählt wird als die Zeitkonstante des vorhergehenden Verstärkers, bedeutet dies ein »Abheben« mehrerer Synchronimpulse. Dadurch wird die Kennlinie der Röhre nicht mehr voll durchgesteuert, und die sich im Ausgang ergebenden Impulse haben die in Fig. 2 d gezeigte Form. Durch diese Unterschiede in der Amplitude wird die Synchronisierung beeinflußt, im Extremfall sogar derart, daß sie für die Dauer einiger Zeilen ausfällt.
  • Es wäre naheliegend, die Entladezeitkonstante der Schwarzsteuerungsschaltung der des vorhergehenden. Verstärkers anzupassen. Dies hätte jedoch zur Folge, daß zwischen den Synchronimpulsen liegende, dem Bildschwarz entsprechende Signale in den Aussteuerbereich hereinrutschen und mit verstärkt würden.
  • Fernirr würde es nah,eilsiegen:, ,einer getastete" auf den. Impulsgrund arbeitende Schwarzsteuerung zu verwenden. Doch sind normalerweise keine währende der Dauer der Synchronimpulse auftretende Tastimpudse vorhanden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, diese Nachteile zu beseitigen.
  • Es wird daher- vorgeschlagen., zur Verstärkung von Fernsehsynchronimpulsen eine Verstärkerröhre zu verwenden, deren Steuergitter das videofrequienrte Signarl mit positiver Polarität der Synchronimpulse zugeführt wird und. deren Kennlinie von den Synchronimpulsen vom unteren Kennlinienknick bis zum Gitterstromeinsatzpunkt durchgesteuert wird, so daß sich an dem Steuergitter für die Spitze der Synchronimpulse ein konstantes Potential einstellt. Dabei wird erfindungsgemäß die Entladezeitkonstante, die aus dem Koppelkondensator und dem Gitterableitwiderstand gebildet wird, wesentlich größer gemacht als die Zeitkonstante des vorhergehenden Wechselstromverstärkers und zusätzlich eine getastete Schwarzsteuerungsschaltung verwendet, diie während der Schwarzschulter das Potential am Steuergitter auf einen festen Wert hin verschiebt. Dafür können die normalerweise für die anderen im Gerät vorhandenen, Schwarzsteuerungsschaltungen erzeugten Tastimpulse verwendet werden.
  • Zweckmäßigerweise wird eine nur einseitig wirkende getastete Schwarzsteuerungsschaltung verwendet.
  • Diese besteht günstigerweise aus der Reihers ohaltung zweier anodenseitig gekoppelterD ioden mit einer konstanten Spannungsquelle parallel zum Gitterableitwnderstand der Verstärkerröhre, wobei den Anoden dieser Dioden während der Schwarzschulter ein positiver Impuls zugeführt wird; der die sich automatisch einstellende Vorspannung der Dioden gerade kompensiert.
  • ---- -Die Schaltung kann in vorteilhafter Weise zur amplitudenmäßigen Abtrennung der Synchronimpulse aus einem Videosignal verwendet werden.
  • Ferner hat sie sich besonders bewährt zur Impulsverlängerung bei Modulationsgeräten.
  • Die Erfindung wird im folgenden: an Hand der ein Ausführungsbeispiel zeigenden Fig. r beschriebei. Hierin ist z der Koppelkondensator von z. B. roooo pF, über den das Videosignal mit positiver Polarität der Synchronimpulse dem Steuergitter der Röhre 3 zugeführt wird, und 2 ein Ableitwiderstand von ro M.Q. Als Schwarzsteuerungsdiode arbeitet die Gitterkathodenstrecke der Triode 3. Die Entladez.eitkonstante dieser Schwarzsteuerungsscha:ltung ist durch das Produkt aus der Größe: des Gitterkondensators, und der Größe dies Gitterableiiwiderstandes, gegeben. Sire beträgt im vorliegenden Falke 1/1o Sekunde und. ist wesentlich größer als die Zeitkonstante des vorangehenden Verstärkers bis zu der Stelle, wo das letzte. Mal der Gleichspannungswert durch eine doppelt wirkende Klemmschaltung im Signalbereich wiederhergestellt wurde. 4 ist eine weitere Diode, die dazu dient, während der Dauer der Schwarzschulter das Potential am Steuergitter auf einen bestimmten Wert einzustellen. Hierzu wird die Diode mit den. über die Klemme 6 zugeführten positiven Impulsen getastet. Si-e hat normalerweise eine Vorspannung, die etwa der Höhe der Tastimpulse entspricht und wird nur während des Ablaufs. der Schwarzschulter durch die Impulse geöffnet. Dadurch wird das Gitter der Röhre 3 während der Dauer des Tastimpulses mit der an der Kathode der Diode 5 liegenden konstanten Spannung verbunden. Dieser Spannungswert ist durch das Potentiometer 7, 8 einstellbar. Er wird für die Schwarzschulter so lange eingehalten, bis im Videosignal ein Synchronimpuls erscheint, der größer ist als die Vorspannung der Diode 5. In diesem Moment wird das Potential der Schwarzschulter auf einen Wert gebracht, der gegenüber dem vorherigen negativer ist. Damit wird die VerstärkerrÖhre 3 auch dann, wenn das: Bildsignal von Weiß auf Schwarz springt, ganz durchgesteuert.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern besitzt viele Ausführungsformen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zur Verstärkung von Fernsehsynchronimpulsen unter Verwendung einer Verstärkerröhre, deren Steuergitter das videofrequente Signal mit positiver Polarität der Synchronimpulse zugeführt wird und deren Kennlinie von den Synchronimpulsen vom unteren Kennlinienknick bis zum Gitterstromeinsatzpunkt durchgesteuert wird, so daß sich an dem Steuergitter für die Spitze der Synchronimpulse ein konstantes Potential einstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladezeitkonstante, die aus dem Koppelkondensator und dem Gitterableitwiderstand gebildet wird., größer ist als die Zeitkonstante des vorhergehenden Wechselstromverstärkers und daß zusätzlich eine getastete Schwarzsteuerungsschaltung verwendet wird, die während der Schwarzschulter das Potential am Steuergitter auf einen festen Wert hin verschiebt. a. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine nur einseitig wirkende getastete Schwarzsteuerungsschaltung verwendet wird. 3. Schaltung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Gitterableitwiderstand der Verstärkerröhre die Reihenschaltung zweier anodenseitig gekoppelter Dioden, mit einer konstanten Spannungsquelle liegt und daß den Anoden dieser Dioden während der Schwarzschulter ein positiver Impuls zugeführt wird, der die s,i-h automatisch einstellende Vorspannung der Dioden gerade kompensiert. 4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die, Anwendung zur amplitudenmäßigenAbtrennung der Synchronimpulse aus einem Videosignal. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung R4197VIIIa/aial (Patent 931 053); W. D il lenburger, »Einführung in die :deutsche Fersehtechnik«, 1953, S. 1a3 ff.; »Funk und Ton«, Oktober 1951, S. 505 ff.; »SEG-Nachr. Beitr.«, 1953, Nr. 4, S. 47 f
DEF14352A 1954-04-04 1954-04-04 Schaltung zur Verstaerkung von Fernsehsynchronimpulsen Expired DE954708C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF14352A DE954708C (de) 1954-04-04 1954-04-04 Schaltung zur Verstaerkung von Fernsehsynchronimpulsen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF14352A DE954708C (de) 1954-04-04 1954-04-04 Schaltung zur Verstaerkung von Fernsehsynchronimpulsen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE954708C true DE954708C (de) 1956-12-20

Family

ID=7087570

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF14352A Expired DE954708C (de) 1954-04-04 1954-04-04 Schaltung zur Verstaerkung von Fernsehsynchronimpulsen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE954708C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931053C (de) * 1934-02-28 1955-08-01 Rca Corp Fernsehempfangseinrichtung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931053C (de) * 1934-02-28 1955-08-01 Rca Corp Fernsehempfangseinrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE826007C (de) Integrations- oder Differentiationskreis mit einem Gluehkathodenroehrenverstaerker
DE754557C (de) Schaltungsanordnung zur Trennung von Impulsen verschiedener Dauer durch Umwandlung in Impulse verschiedener Amplituden
AT391767B (de) Schaltung zum abtasten eines eingangssignals
DE1085914B (de) Transistorschaltung zum Zufuehren von Saegezahnstroemen an einen Belastungswiderstand
DE964612C (de) Schaltungsanordnung zur Wiedereinfuehrung der Gleichstromkomponente von Fernsehsignalen
DE2533599C3 (de) Integrierbare Ablenk-Schaltungsanordnung
DE954708C (de) Schaltung zur Verstaerkung von Fernsehsynchronimpulsen
DE1156844B (de) Saegezahnspannungsgenerator, insbesondere zur zeitlinearen Ablenkung des Abtastflecks von Elektronenstrahlen
DE2837139C3 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Impulsaufsteilung
DE1462928A1 (de) Ablenkschaltung
DE2819324C2 (de) Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Sägezahnstromes in einer Spule
DE935612C (de) Schaltungsanordnung zur Trennung von Synchronisiersignalen und Bildhelligkeitssignalen
DE1274177B (de) Impulsgenerator fuer Vertikalablenkstufen mit Frequenzstabilisierung
DE818201C (de) Anordnung zur Bildfernuebertragung
DE954966C (de) Schaltung zur Wiedereinfuehrung des mittleren Gleichstromwertes in mit RC-Kopplung arbeitenden Verstaerkerstufen in Geraeten fuer Fernseh- und aehnliche Zwecke
DE2711636A1 (de) Schaltungsanordnung zum liefern eines schutzsignals, insbesondere zur dunkelsteuerung einer fernsehbildroehre bei ablenkstoerungen
DE943475C (de) Schaltungsanordnung zur Korrektion und Trennung von Signalen
DE1762322A1 (de) Phasenvergleichsschaltung fuer die Zeilenablenkung in einem Fernsehempfaenger
DE1042784B (de) Schaltungsanordnung zur Verstaerkung einer Impulsspannung und gleichzeitigen Erzeugung einer Saegezahnspannung
DE3242127A1 (de) Schaltungsanordnung zum betrieb einer bildroehre in einem fernsehempfaenger
DE2338621C3 (de) Schaltungsanordnung zum Einsetzen von Impulsen mit definierter Flankendauer in ein Fernsehbildsignal
DE1176184B (de) Schaltungsanordnung zur Synchronisierung eines Oszillators
DE976868C (de) Schaltung zur Erzeugung eines Nachfokussierstromes fuer die Zeilenrichtung in Fernsehaufnahme- und -wiedergaberoehren
DE972364C (de) Schaltung fuer Bild- und Zeilenruecklaufaustastung
DE2242335A1 (de) Linearitaetskorrekturschaltung mit gegenkopplung