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DE954080C - Elektrischer Schalter - Google Patents

Elektrischer Schalter

Info

Publication number
DE954080C
DE954080C DEL8031A DEL0008031A DE954080C DE 954080 C DE954080 C DE 954080C DE L8031 A DEL8031 A DE L8031A DE L0008031 A DEL0008031 A DE L0008031A DE 954080 C DE954080 C DE 954080C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
timer
button
spring
pressed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL8031A
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Lellek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BALBINE SCHELLENS GEB RADERMAC
Original Assignee
BALBINE SCHELLENS GEB RADERMAC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BALBINE SCHELLENS GEB RADERMAC filed Critical BALBINE SCHELLENS GEB RADERMAC
Priority to DEL8031A priority Critical patent/DE954080C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954080C publication Critical patent/DE954080C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Elektrischer Schalter Im Hauptpatent ist ein elektrischer Schalter als Zeitschalter beschrieben, der insbesondere für Treppenhausbeleuchtungen, Bestrahlungs- oder Belichtungsgeräte od. dgl. bestimmt ist und bei dem die Schalteinrichtungen mit dem Zeitwerk zu einer baulichen Einheit an der Schaltstelle zusammengefaßt und Mittel zur Erzielung einerDauerschaltung vorgesehen sind.
  • Gemäß dem Hauptpatent ist zur Betätigung des Schalters ein einziger Druckknopf vorgesehen, der beim Eindrücken das Zeitwerk und die Kontaktvorrichtung betätigt und im eingedrückten Zustand derart verdreht werden kann, daß dadurch das Zeitwerk gesperrt bzw. wirkungslos gemacht wird.
  • Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des im Hauptpatent niedergelegten Erfindungsgedankens und eine besonders zweckmäßige Ausführungsform. Der Schalter gemäß der vorliegenden Erfindung besitzt einen einen Kontakt tragenden Schaft, der beim Eindrücken des Knopfes ein mit Feder und Hemmung versehenes mechanisches Zeitwerk spannt und eine unter Wirkung einer Feder stehende Kulisse, die in eine Nut des Schaftes eingreift, sowie eine vom Zeitwerk während dessen Ablauf betätigte Kurvenscheibe, die die Kulisse nach dem Ablauf des Zeitwerks - entgegen ihrer Belastungsfeder - verschiebt und damit den Schaft zur Öffnung des Schaltkontaktes freigibt.
  • Gemäß einer weiteren Einzelheit ist die Kulisse3 mit einem einstellbaren Glied, beispielsweise einer Schraube, versehen, auf der die Kurvenscheibe derart gleitet, daß dne Einschaltdauer durch Veränderung der Stellung der Schraube 2@2 einstellbar ist.
  • Dabei ist vorzugsweise die Kurvenscheibe 21 zusammen mit einem Aufzugarm auf der Hauptaufzugswelle 2o des Zeitwerks 23 gelagert und ein mit. entsprechenden Führungskanten versehener Stift 17 vorgesehen, der beim Niederdrücken des Knopfes 9 von dessen Unterkante nach unten gedrückt wird und damit über den Aufzugarm 1g das Zeitwerk spannt.
  • Zweckmäßiger-weise stützt der Schaft 5 sich gegen den Sockel i mit einer Schraubenfeder 8 und gegen den Knopf 9 mit einer weiteren Schraubenfeder 7.
  • Weiterhin besitzt der erfindungsgemäße Schalter eine am Knopf 9 befestigte Verriegelungslasche 14, 15, die einen Endanschlag für die Bewegung des Knopfes nach außen und einen seitlichen Anschlag besitzt, der beim ' Verdrehen des Knopfes 9 unter eine Montagebrücke 2 greifen kann und damit den Knopf 9 in der eingedrückten Stellung festhält und somit die Dauerschaltung bewirkt und das Zeitwerk stillsetzt.
  • Um eine gute und sichere Kontakthebung zu erreichen und trotzdem die Kräfte, die zur Ausschaltung erforderlich sind, möglichst klein zu halten, ist es gemäß der weiteren Erfindung zweckmäßig, die elektrische Kontaktanordnung für den erfindungsgemäßen Schalter mit einem am Schaft mittels eines Stiftes befestigten Rollenkontakt auszurüsten, der beim Niederdrücken des Knopfes zwischen ,zwei Bandfederkorntakte eingedrückt wird.
  • Dabei ist es zweckmäßig, den Rollenkontakt i i gegenüber dem Stift 1o, dem Schaft 5 und damit gegenüber dem gesamten Schalter elektrisch isoliert anzuordnen.
  • Um die Betriebssicherheit des Zeitschalters bei kleinsten Abmessungen sicherzustellen, ist es zweckmäßig, außerhalb des Zeitwerkgebäuses auf der Hauptaufzugswelle einen Lenker anzuordnen, der beim Aufziehen des Zeitwerkes 23 durch den Aufzugarm 1g eine einfache Schraubenfeder 24 spannt, die den Antrieb für das Zeitwerk 23 darstellt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens in mehreren Ansichten und einem Schnitt dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht der wesentlichen Teile des Zeitschalters von der Kontaktseite her; Abb. 2 ist eine Ansicht von einer Seite her; Abb.3 zeigt das Zeitwerk auf der Grundplatte von der dem Kontakt gegenüberliegenden Seite; Abb.4 ist eine Draufsicht auf den Schalter bei abgenommenem Knopf; Abb. 5 zeigt eine Einzelheit der Montagebrücke von unten gesehen; Abb. 6 ist ein Schnitt entsprechend der Ansicht von Abb. i.
  • Mit i ist eine Grundplatte bezeichnet, die lediglich die Größe wie. bei normalen Aufbau- oder Einbauschaltern besitzt. Auf dieser ist eine Montagebrücke 2 befestigt, an deren Unterseite eine Kulisse 3 schwenkbar gelagext- ist, die unter Wirkung einer einfachen Drahtfeder 4 steht (Abb. 5).
  • Durch eine Öffnung in der Montagebrücke ragt ein Schaft 5 mit einer Nut 6, in die die Kulisse 3 einrasten kann, wenn der Schaft genügend tief eingedrückt wird.
  • Auf dem Oberteil des Schaftes 5 ist unter Zwischenschaltung einer Feder 7 ein Betätigungsknopf g aufgesetzt. Die Unterseite des Schaftes 5 stützt sieh über eine Schraubenfeder 8 in einer entsprechenden Bohrung der Grundplatte i ab. Der Schaft 5 trägt nahe seinem unteren Ende einen Stift r o, an dem ein Rollenkontakt 1i auf einem Isolierkörper befestigt ist.
  • Beim Niederdrücken des Schaftes 5 überbrückt der Rollenkontakt i i die beiden Bandfederkontakte 12. Die Anschlußklemmen für die anzuschaltende Leitung sind mit 13 bezeichnet. Am Knopf 9 ist außerdem eine Verriegelungslasche 14 befestigt, die durch eine entsprechende Öffnung 16 in der Montagebrücke hindurchgreift und mittels des umgebogenen Endes 15 den Knopf gegen Abspringen sichert. Mit 17 ist ein in einer weiteren Öffnung der Montagebrücke 2 und in der Sockelplatte i geführter Stift bezeichnet, der mit seinem eingezogenen Teil 18 den Aufzugarm 19 an der HaizptaUfzugswelle 2o des Zeitwerks 23 betätigt.
  • Außerdem sitzt auf der Hauptaufzugswelle eine Kurvenscheibe 21, die über eine einstellbare Schraube 22 mit der Kulisse 3 zusammenarbeitet. Mit 24 ist die Antriebsfeder für das Zeitwerk 23 bezeichnet, die einerseits an einer Platine des Zeitwerks 23 und andererseits an einen Lenker 25 befestigt ist, der auf der Rückseite des Zeitwerkes auf der Hauptaufzugswelle 2o sitzt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Beim Niederdrücken des Knopfes 9 wird durch den Stift 17 der Aufzugarm 1g des Zeitwerkes nach unten gedrückt und damit die Feder 24 gespannt. Gleichzeitig rastet die Kulisse 3 mit einer entsprechend geformten Fläche in die Nut 6 des Schaftes 5 ein, so daß der Schaft und damit der Rollenkontakt in der am weitesten eingedrückten Stellung festgehalten werden. Der Knopf 9 kann jedoch unter Wirkung der Schraubenfeder 7 wieder nach oben gehen, so daß der Stift 17 von der Unterseite des Knopfes 9 freikommt., Nunmehr läuft das Zeitwerk 23, das mit einer beliebigen Anker- oder Zylinderhemmung ausgerüstet ist, ab, wobei die Hauptantriebswelle 2o allmählich wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurückläuft und dabei die Kurvenscheibe 21 verdreht, die über die Schraube 22 die Kulisse 3 entgegen der Wirkung der Feder 4 verschiebt, bis diese aus der Nut 6 austritt und somit den Schaft 5 freigibt. Dieser geht dann unter Wirkung der Schraubenfeder 8 schlagartig nach oben und öffnet den Kontakt i i, 12.
  • Gleichzeitig mit demAblauf des Zeitwerkes wird durch den Aufzugarm 1g der Stift 17 allmählich nach oben geschoben, so daß er für einen neuen Aufzug des Zeitwerkes bereitsteht. Der Anschlag 15 an der Verriegelungslasche 14 dient dabei zur Begrenzung der Bewegung des Knopfes 9 und damit des Schaftes 5; außerdem besitzt die Verriegelungslasche 14 eine seitliche Ausnehmung, die in einen entsprechend geformten Teil des Ausschnittes 1<6. eingreift. Dieser Anschlag hat den Zweck, die Verriegelungslasche 14 beim Verdrehen des Knopfes 9 in eingedrückter Stellung an der Montagtbrücke festzuhalten, so daß der Knopf nicht durch seine Feder 7 nach oben gedrückt werden kann. Dadurch bleibt auch der Stift 17 in seiner untersten Stellung festgehalten, so daß er auf den Aufzugarm i9 drückt und ein Anlaufen des gespannten Zeitwerks 23 verhindert. -Durch eine geringe Verdrehung des Knopfes 9 in der entgegengesetzten Richtung kann der Anschlag an der Verriegelungslasche 14 wieder von der Montagebrücke 2 gelöst werden, so daß das Zeitwerk nunmehr abläuft und die Dauerschaltung nun aufgehoben ist.
  • An Stelle des Anschlags an der Verriegelungslasche 14, der mit der Montagebrücke zusammenarbeitet, kann selbstverständlich auch eine ähnliche Verriegelung mit Hilfe des Ansatzes-15 durchgeführt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Schalter mit Zeit- und Dauerschaltung durch ein und denselben Betätigungsknopf nach Patent 934 057, gekennzeichnet durch einen einen Kontakt (i i) tragenden Schaft (5), der beim Eindrücken des Knopfes (9) ein mit Feder (24) und Hemmung versehenes Zeitwerk (23) spannt, und durch eine unter Wirkung einer Feder (4) stehende Kulisse (3), die in eine Nut (6) des Schaftes (5) eingreift, sowie eine vom Zeit-,verk während dessen Ablauf betätigte Kurvenscheibe (21), die die Kulisse (3) nach dem Ablauf des Zeitwerks - entgegen der Feder (4) - verschiebt und damit den Schaft (5) zur Öffnung des Schaltkontaktes (ii, 12) freigibt.
  2. 2. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse (3) mit einem einstellbaren Glied, beispielsweise einer Schraube (22), versehen ist, auf der die Kurvenscheibe (21) derart gleitet, daß die Einschaltdauer durch Veränderung der Stellung der Schraube (22) einstellbar ist.
  3. 3. Schalter nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (21) zusammen mit einem Aufzugarm (i9) auf der Hauptaufzugswelle (2o) des Zeitwerks (23) gelagert ist und ein mit entsprechenden Führungskanten versehener Stift (17) vorgesehen ist, der beim Niederdrücken des Knopfes (9) von dessen Unterkante nach unten gedrückt wird und damit über den Aufzugarm (i9) das Zeitwerk spannt.
  4. 4. Schalter nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (5) sich gegen den Sockel (i) mit einer Schraubenfeder (8) und gegen den Knopf (9) mit einer weiteren Schraubenfeder (7) abstützt.
  5. 5. Schalter nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch eine 'am Knopf (9) befestigte Verriegelungslasche (1,4, 15), die einen Endanschlag für die Bewegung des Knopfes nach außen und einen seitlichen Anschlagbesitzt, der beim Verdrehen des Knopfes (9) in der eingedrückten Stellung festhält und somit die Dauerschaltung bewirkt und das Zeitwerk stillsetzt.
  6. 6. Elektrische Kontaktanordnung für Schalter nach den Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch .einen am Schaft (5) mittels eines Stiftes (io) befestigten Rollenkontakt (ii), der beim Niederdrücken des Knopfes (9) zwischen zwei Bandfederkontakte (12) eingedrückt wird.
  7. 7. Kontaktanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenkontakt (ii) gegenüber dem Stift (io), dem Schaft (5) und damit gegenüber dem gesamten Schalter elektrisch isoliert angeordnet ist. B. Zeitwerk für Schalter nach den Ansprüchen i .bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptaufzugwelle (20) ein Lenker (25) sitzt, der beim Aufziehen des Zeitwerks (23) durch den Aufzugarm (i9) eine einfache Schraubenfeder (24) spannt, die den Antrieb für das Zeitwerk (23) darstellt.
DEL8031A 1951-01-09 1951-01-09 Elektrischer Schalter Expired DE954080C (de)

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DEL8031A DE954080C (de) 1951-01-09 1951-01-09 Elektrischer Schalter

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DE954080C true DE954080C (de) 1956-12-13

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