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DE94305C - - Google Patents

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Publication number
DE94305C
DE94305C DENDAT94305D DE94305DA DE94305C DE 94305 C DE94305 C DE 94305C DE NDAT94305 D DENDAT94305 D DE NDAT94305D DE 94305D A DE94305D A DE 94305DA DE 94305 C DE94305 C DE 94305C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
hooks
cylinder
parts
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT94305D
Other languages
English (en)
Publication of DE94305C publication Critical patent/DE94305C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/40Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with coupling bars having an enlarged or recessed end which slips into the opposite coupling part and is gripped thereby, e.g. arrow-head type; with coupling parts having a tong-like gripping action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Seitenkuppelung, durch welche in. der einfachsten Weise Eisenbahnwagen gekuppelt und entkuppelt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι die an einem Eisenbahnwagen befindliche Kuppelung in der Seitenansicht und
Fig. 2 die Kuppelung in der Oberansicht dar, während
Fig. 3 bis 10 Einzeltheile derselben veranschaulichen.
Die an dem vorderen und ebenso an dem hinteren Theile des Wagens angeordneten Kuppelungstheile A und B sind derart angebracht, dafs der Kuppelungstheil A beim Kuppeln in den Theil B des folgenden Wagens eingreift. Zu diesem Zwecke wird der Theil A aus zwei durch die Federn α aus einander gedrückten Haken b gebildet, welche bei c drehbar auf dem Lagerstück d gelagert sind und durch die Nasen f der Haken b und die auf dem Lagerstück d angebrachten Anschlagstifte d1 in ihrer Auseinanderbewegung begrenzt werden. Das cylindrisch gestaltete Ende g des Lagerstückes d ruht in einem entsprechend gestalteten Gehäuse d2 und besitzt eine ringförmige Nuth i, in der, wie Fig. 4 und 7 zeigen, eine Zugfeder k befestigt ist, die mit ihrem anderen Ende an dem s Gehäuse d'2 sitzt und die Haken b stets in die in Fig. 4 gezeigte Stellung bewegt.
Der Theil B besteht aus einem Hohlcylinder /, der mit zwei in das Cylinderinnere führenden konischen Ringen m η und zwei über einander liegenden Aussparungen ο versehen ist. Je ein Theil A und B sind an jedem Wagenende durch ein Querstück ρ mit einander verbunden, von dem sich ein Gewindezapfen q abzweigt, auf welchem eine als Schneckenrad ausgebildete Mutter r sitzt (Fig. 5). Dieselbe sitzt gleichzeitig drehbar auf einem Zapfen s, der an dem Wagenboden befestigt ist. Die Mutter r steht mit einer auf der Achse t gelagerten Schnecke ^ in Eingriff.
Auf der Achse t sitzt ferner eine in Fig. 10 gezeigte Seilrolle u, auf welcher sich eine unter der Wirkung der Feder ν stehende Kette w bei der entsprechenden Achsendrehung aufwickelt.
Werden zwei Wagen gegen einander geschoben, so gleiten die durch den Konus gegen einander gedrückten Haken b in den Cylinder / und schnappen in die Aussparungen 0 ein, wodurch die Wagen gekuppelt sind. Durch die doppelte Anordnung der Theile A und B findet ein sicheres Kuppeln statt.
Sollen die Wagen entkuppelt werden, so wird durch Drehung der Kurbel χ mittelst der Schnecke ■{ die Mutter r gedreht, wodurch die Kuppelungstheile A und B der beiden Wagen tiefer in einander geschoben werden, so dafs die Haken b, durch den Ring η abgeleitet, die Aussparungen 0 verlassen. Bei ihrer Bewegung treten die Haken in je eine immer tiefer werdende Nuth a\ welche, wie Fig. 4 zeigt, sich um einen Viertelkreis windet. Durch diese Nuthen gleiten die Haken b in die waagrechten, geraden Nuthen <z2, durch welche beim Zurückschieben der Kuppelungstheile A und B die Haken b den Cylinder bezw. den
Theil B verlassen, so dafs die Wagen entkuppelt werden.
Während die Achse t durch die Kurbel χ gedreht wurde, wickelte sich Kette w auf die Seilrolle u auf. Sobald die Achse t freigegeben wird, bewegt sich dieselbe durch die Einwirkung der Feder ν und Kette w wieder in ihre Anfangsstellung zurück, was ein Auseinandergehen der Kuppelungstheile A und B zur Folge hat.
Sobald die Haken b durch die Nuthen al und d2 aus der senkrechten Stellung in die waagrechte Stellung gedreht werden, dreht sich auch der cylindrische Theil g des Lagerstückes d. Hierbei wird die in der Nuth i befindliche Feder k gespannt und bewegt demzufolge nach dem Freiwerden der Haken b dieselben wieder in die Normalstellung zurück.
Wie Fig. 6, 7 und 9 zeigen, besitzt der an dem Querstück j> befindliche Zapfen g an seinen beiden Seiten Führungsnuthen b1, die in je einem Loch £>2 endigen. In den Nuthen befindet sich je ein Stift b3, der durch eine geeignete, in Fig. 3 gezeigte Hebelanordnung mit den Zugstangen c1 in Verbindung steht.
Von den Seiten des Wagens werden durch die Zugstangen c1 die unter Federdruck stehenden Stifte ba aus den Löchern b'2 gehoben, so dafs der Gewindezapfen und mit diesem die Kuppelungstheile A und B zur Entkuppelung freigegeben werden. Damit beim Kuppeln zwei verschieden belasteter Wagen die in ungleicher Höhe befindlichen Kuppelungstheile A und B richtig in einander greifen, können dieselben gelenkig an dem Querstück ρ befestigt sein.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine selbsttätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet durch aus einander federnde Haken (b), welche zwecks Kuppelung in die Aussparungen (0) eines mit kegelförmigen Führungsrinnen (m n) ausgestatteten Hohlcylinders (I) eingreifen, zum Entkuppeln aber weiter in den Cylinder (I) geschoben und durch schraubengangartige Nuthen (a1) in die waagrechte Lage gedreht werden, um durch eine gerade Nuth (a2) den Cylinder (I) wieder verlassen zu können.
    Eine Kuppelung der durch Anspruch 1 angegebenen Art, gekennzeichnet durch die Anordnung eines die Haken (b) tragenden Lagerstückes (d) derart, dafs dessen in dem Gehäuse (d'2) ruhender cylindrischer Theil(g) durch eine in der Ringnuth (i) sitzende und gegen die Gehäusewand greifende Feder (k) die Haken (b) nach dem Entkuppeln stets in die zum Kuppeln erforderliche Stellung bringt.
    Eine Kuppelung der durch Anspruch 1 angegebenen Art, dadurch gekennzeichnet, dafs eine von der auf der Achse (t) sitzenden Schnecke (^) in Umdrehung versetzte Mutter (r) auf den Gewindetheil (q) derart einwirkt, dafs letzterer die durch ein Querstück verbundenen Kuppelungstheile in ihrer Stellung verschiebt und durch eine Feder (v), welche durch eine Kette (w) auf die auf der Achse (t) befestigte Seilrolle (u) wirkt, die Kuppelungstheile in ihre Grundstellung zurückbewegt werden, zu dem Zwecke, eine Entkuppelung herbeizuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT94305D Active DE94305C (de)

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