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DE942336C - Steckerverbindung - Google Patents

Steckerverbindung

Info

Publication number
DE942336C
DE942336C DESCH12466A DESC012466A DE942336C DE 942336 C DE942336 C DE 942336C DE SCH12466 A DESCH12466 A DE SCH12466A DE SC012466 A DESC012466 A DE SC012466A DE 942336 C DE942336 C DE 942336C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
socket
plug connection
connection according
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH12466A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Schaefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH12466A priority Critical patent/DE942336C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE942336C publication Critical patent/DE942336C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/62Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement

Landscapes

  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

  • Steckerverbindung Steckerverbindungen zur Herstellung eines elektrischen Kontaktes sind seit langem bekannt, und es haben hierfür eine Reihe von Standardbauformen allgemein Verbreitung gefunden. Die Erfindung bezweckt, eine neuartige Steckerverbindung anzugeben, welche abweichend von den herkömmlichen Bauformen ausgeführt ist und dadurch gegenüber diesen verschiedene Vorteile besitzt.
  • Erfindungsgemäß wird zur Herstellung eines elektrischen Kontaktes zwischen einem Stecker und einer zugehörigen Buchse eine Steckerverbindung verwendet, bei der einander zugewendete, keine Kontaktgabe vermittelnde Außenflächen des Steckers und Innenflächen der Buchse keilförmig unter einem sehr spitzen Winkel zueinander geneigt verlaufen, so daß der in die Buchse einzuführende Stecker durch Haftreibung festgehalten wird. Hierbei sollte der elektrische Kontakt durch ein vorzugsweise in einer axialen Bohrung des Steckers angeordnetes Kontaktstück, welches im eingesteckten Zustand ein in der Buchse befindliches Kontaktstück federnd berührt, hergestellt werden.
  • Bei einem derartig ausgebildeten Stecker ist die Funktion des mechanischen Festhaltens des Steckers in der Buchse und die Funktion der elektrischen Kontaktgabe nicht demselben, sondern verschiedenen Konstruktionselementen zugewiesen. Es kann daher jeder Konstruktionsteil optimal bemessen werden. Durch die Verwendung von Flächen. deren Erzeuzende einen schlanken Keil bilden, wird ein gutes Haften des Steckers in der Buchse erreicht, da der Spitzenwinkel des Keiles leicht kleiner gewählt werden kann als der Reibungswinkel der einander berührenden Stecker-und Buchsenflächen. Praktische Versuche haben ein ganz ausgezeichnetes Haftungsvermögen derartiger Stecker auch bei verhältnismäßig starken Erschütterungen bewiesen. Ein besonderer Vorzug der neuartigen Steckerverbindung besteht darin, daß die Güte des elektrischen Kontakts durch auf die Steckerverbindung ausgeübte Stöße überhaupt nicht beeinträchtigt wird. Der elektrische Kontakt behält gleichbleibende Güte, solange der Stecker überhaupt in der Buchse haftet. Im Gegensatz hierzu wird bei den meisten der heute üblichen Bananenstecker und ähnlichen Steckverbindungen bei Stößen, insbesondere bei Stößen, die über das elektrische Kabel auf die Steckverbindung einwirken, das Kontaktstück in der als Gegenkontakt ausgebildeten Buchse od. dgl. etwas verschoben, so daß sich z. B. in der bei Antennenzuleitungen sowie bei Hochfrequenz und Tonfrequenz führenden Leitungsverbindungen störende Kratzgeräusche ergeben.
  • Bei einer insbesondere für einpolige Steckerverbindungen bewährten Ausführungsform werden die keilförmig verjüngten Berührungsflächen rotationssymmetrisch, also als Kegelflächen ausgebildet.
  • Es ist zweckmäßig, wenn wenigstens eines der beiden Kontaktstücke in axialer Richtung federnd gelagert ist.
  • Vorteilhafterweise besteht der keilförmige Teil des Steckers aus Isolierstoff, insbesondere Kunststoff.
  • Es ist günstig, wenn die axiale Bohrung des Steckers .auf seiner von der Buchse abgewendeten Seite durch ein auf- bzw. einschraubbares Stück aus Isoliermaterial abgeschlossen ist.
  • Es hat sich bewährt; den aus der Buchse herausragenden Teil des Steckers als Griffstück auszubilden, dessen Oberfläche durch Rändelung, Rillen od. dgl. gut griffig ist.
  • Um die tragende Fläche der einander berührenden Flächen zu. verringern, ist es vorteilhaft, wenigstens eine mit entsprechenden Aussparungen zu versehen; die vorzugsweise im mittleren Bereich der tragenden Fläche angeordnet sind.
  • Im nachstehenden wird die Erfindung an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Figuren beschrieben. Es zeigt Fig. i eine erfindungsgemäße Steckerverbindung im S chnitt, Fig. 2 einen mehrpoligen Stecker in Ansicht. Bei der in Fig. i dargestellten Steckerverbindung ist die aus thermoplastischem Kunststoff bestehende Buchse i in eine entsprechende Bohrung der Seitenwand 2 eines Rundfunkempfängerchassis eingesetzt. Der durch die Bohrung hindufchragende Teil 3 ist zylindrisch ausgebildet und in seinem Bodenstück ein Messingbolzen 4 fest eingesetzt. Auf seiner dem Stecker zugewendeten Seite ist der Messingbolzen 4 zur Verbesserung der Kontaktgabe versilbert. Mittels der Mutter 5 eist eine LötÖse 6 an dem Bolzen 4 befestigt. Der Bolzen 4 dient als elektrisches Kontaktstück der Buchse, doch sind für dieses Kontaktstück noch eine Reihe anderer Ausführungsformen möglich. Beispielsweise kann der Kontaktbolzen 4 als Hohlniet oder Halbhohlniet ausgebildet sein, um die Herstellungskosten zu senken, und die Lötöse kann mit dem Hohlniet vereinigt sein. Die Buchse ist mit einer zum Kontaktbolzen koaxialen konischen Bohrung versehen, in die der Stecker 8 - im vorliegenden Fall der Antennenstecker - eingeführt werden kann. Der Stecker besteht aus einem vorn konisch verjüngten Paßstück aus thermoplastischem Material. In einer axialen Bohrung, die am vorderen Ende etwas verjüngt ist, befindet sich axial verschiebbar ein vorn versilbertes Kontaktstück 9 aus Messing. Dieses Kontaktstück besitzt auf seiner rückwärtigen (in der Zeichnung rechten) Seite eine axiale Bohrung, in welche der Leiter io der isolierten Antennenzuleitung i i eingeführt und dort durch Lotung, Verschraubung od. dgl. befestigt ist. In der axialen Bohrung befindet sich weiterhin eine Spiralfeder 12, welche das Antennenkabel i I konzentrisch umgibt. Die axiale Bohrung ist auf der rückwärtigen Seite des. Steckers durch ein eingeschraubtes Verschlußstück 113 aus thermoplastischem Material abgeschlossen. Die Feder 12 ist derart bemessen, daß sie beim Einschrauben des Verschlußstückes 13 etwas gespannt wird und daher auf das- Kontaktstück 9 einen leichten Druck ausübt.
  • Beim Einführen des Steckers in -die Buchse werden die konischen Flächen der Buchse und des Steckers in dem flachen Konus fest aufeinandergepreßt, und der Stecker wird durch Haftreibung in der Buchse gut festgehalten. Beim Einführen des Steckers berührt das versilberte Ende des Kontaktbolzens 4 das Kontaktstück g und drückt dieses federnd etwas in Richtung zum Verschlußstück 13, so daß sich ein guter Kontakt ergibt.
  • Diese Steckerverbindung bietet gegenüber den üblichen Ausführungsformen von Bananensteckern u. dgl. noch den wesentlichen Vorteil, daß ein praktisch luftdichter Abschluß zwischen Stecker und Büchse erzielt wird, so daß die Kontaktflächen gegen die Atmosphäre Luft- und wasserdicht abgeschlossen sind. Daher werden die Kontakte gegen Oxydation und Korrosion durch Einwirkung der Atmosphärilien geschützt, was insbesondere in der Nähe der Meeresküste sowie auch in Industriegebieten von Bedeutung ist.
  • In gewissen Fällen kann es zweckmäßig sein, die konischen Stecker an einer oder auch an zwei einander gegenüberliegenden Seiten abzuflachen, entweder um eine Verkürzung der Baulänge bzh:. Bauhöhe zu erreichen oder um mehrere Stecker untereinander unverwechselbar auszugestalten. Letzteres kann sowohl bei Einzelsteckern, beispielsweise bei den Verbindungsleitungen eines Plattenspielers zum Rundfunkgerät von Bedeutung sein, als auch bei mehrpoligen Steckern.
  • Die Vereinigung mehrerer Stecker zu einer dreipoligen Einheit ist in Fig. 2 schematisch angedeutet. In einem Griffstück 15 befinden sich drei keilförmige Einzelstecker 16, welche in eine sinngemäß ausgeführte, in der Zeichnung nicht dargestellte dreipolige Buchse passen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Kontaktstücke in der Buchse federnd gelagert. Die Haftreibung dieses dreipoligen Steckers in der Buchse wird durch die ebenen Keilflächen, im vorliegenden Fall also die Oberseite und Unterseite der einzelnen Stecker 16 und ihrer entsprechend ausgebildeten Gegenflächen bewirkt. Um beim beabsichtigten Herausziehen des mehrpoligen Steckers die Loslösung zu erleichtern, ist es zweckmäßig, die keilförmig verjüngten Berührungsflächen der Buchse in Richtung der Symmetrieebene der Keile.etwas breiter zu machen als die keilförmigen Stecker 16. Es ist dann möglich, einen festsitzenden Stecker durch Verkanten des Steckers und die dabei ausgeübte Hebelwirkung leichter zu lösen. Ferner ist es zweckmäßig, daß wenigstens eine der einander zugeordneten keilförmig bzw. konisch verlaufenden Flächen an den beim Einstecken einander zugewendeten Enden mit einer Abrundung versehen sind, so daß 'das Einführen des Steckers in die Buchse erleichtert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE'. i. Steckerverbindung zur Herstellung eines elektrischen Kontaktes zwischen einem Stecker und einer zugehörigen Buchse, dadurch gekennzeichnet, daß einander zugewendete, keine Kontaktgabe vermittelnde Außenflächen des Steckers und Innenflächen der Buchse keilförmig unter Einem sehr spitzen Winkel geneigt verlaufen, so daß der in die Buchse eingeführte Stecker durch Haftreibung festgehalten wird und daß der elektrische Kontakt durch ein vorzugsweise in einer axialen Bohrung des Steckers angeordnetes Kontaktstück hergestellt wird, welches im eingesteckten Zustand ein in der Buchse befindliches Kontaktstück federnd berührt. z. Steckerverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmig verjüngten Berührungsflächen rotationssymmetrisch, also als Kegelfläche ausgebildet sind. 3. Steckerverbindung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der beiden Kontaktstücke in axialer Richtung federnd gelagert ist. 4. Steckerverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der keilförmige Teil des Steckers aus Isolierstoff, vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff besteht. 5. Steckerverbindung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Bohrung des Steckers auf seiner von der Buchse abgewendeten Seite durch ein auf- bzw. einschraubbares Stück aus Isoliermaterial abgeschlossen ist. 6. Steckerverbindung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Buchse herausragende Teil des Steckers als Griffstück ausgebildet ist, dessen Oberfläche durch Rändelung,. Rillen od. dgl. gut griffig ist. 7. Steckerverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der beiden einander in eingestecktem Zustand berührenden keilförmig verjüngten, vorzugsweise konischen Berührungsflächen mit Aussparungen versehen ist, so daß die Größe der tragenden Fläche verringert ist. B. Steckerverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Vereinigung mehrerer Stecker bzw. Buchsen zu einer mehrpoligen Einheit. g. Steckerverbindung nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die verjüngten Flächen als ebene Keilflächen ausgebildet sind und daß hierbei Stecker bzw. Buchsen derart angeordnet sind, daß die Symmetrieebenen der einzelnen Keile parallel sind, vorzugsweise daß sie in derselben Ebene liegen. io. Steckerverbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der einander zugeordneten keilförmig bzw. konisch verlaufenden Flächen an den beim Einstecken einander zugewendeten Enden mit einer Abrundung versehen sind, so daß das Einführen des Steckers in die Buchse erleichtert wird.
DESCH12466A 1953-05-05 1953-05-05 Steckerverbindung Expired DE942336C (de)

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ID=7426781

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DE (1) DE942336C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060990B (de) * 1958-06-25 1959-07-09 Westfaelische Metall Industrie Anordnung der Anschlussklemmen bei Leuchten bzw. Scheinwerfern, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3311466A1 (de) * 1983-03-29 1984-10-04 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Anschluss- und messstecker fuer nf-verteilergestelle der elektrischen nachrichtentechnik
DE19610813A1 (de) * 1995-03-22 1996-10-02 Blue Moon Ww S A Gehäuse für ein Verbindungselement
WO2019016227A1 (en) * 2017-07-17 2019-01-24 Connaught Electronics Ltd. MALE CONNECTOR FOR A CAMERA OF A MOTOR VEHICLE COMPRISING BAR-SHAPED STATIC FRICTION ELEMENTS ORIENTED AXISELY ON A HOUSING WALL OF A PART PLUG, CAMERA AND MOTOR VEHICLE

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