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DE940858C - Viehtraenkebecken - Google Patents

Viehtraenkebecken

Info

Publication number
DE940858C
DE940858C DEA15276A DEA0015276A DE940858C DE 940858 C DE940858 C DE 940858C DE A15276 A DEA15276 A DE A15276A DE A0015276 A DEA0015276 A DE A0015276A DE 940858 C DE940858 C DE 940858C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cast
drinking bowl
self
drinking
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA15276A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOTTHARD ALLWEILER PUMPENFABRI
Original Assignee
GOTTHARD ALLWEILER PUMPENFABRI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOTTHARD ALLWEILER PUMPENFABRI filed Critical GOTTHARD ALLWEILER PUMPENFABRI
Priority to DEA15276A priority Critical patent/DE940858C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE940858C publication Critical patent/DE940858C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/06Automatic devices actuated by the animal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich auf in Kurzständen, sogenannten Schweinsburger Aufstallungen, eingebauten Selbsttränkebecken mit einem vom Tier betätigten, an der hinteren Beckenwand befindlichen Einlaßventil und einer an dem Tränkebecken angeordneten Lasche zur Befestigung an einem Standrohr der Aufstallung oberhalb des Freßtroges.
Bisher hat man die Befestigungslasche an der hinteren Beckenwand, an der sich das Einlaßventil befindet, angeordnet. Diese Befestigung des Selbsttränkebeckens erschwert die Bedienung des Einlaßventils. Das Tier muß nämlich mit seiner Schnauze die Ventilklappe niederdrücken, damit Wasser in das Becken einströmt. Hierzu ist es bei den vorbekannten Selbsttränkebecken erforderlich, daß das Tier seinen Kopf, nach rückwärts wendet, um die Ventilklappe überhaupt erreichen zu können. Dann muß es diese betätigen, damit Wasser einströmt. In dieser außerordentlich unbequemen rückwärtsgebogenen Kopfhaltung kann das Tier aber kaum saufen. Es muß also das Ventil so lange betätigen, bis genügend Wasser eingeströmt ist. Dann erst
wendet es den Kopf in eine bequemere Haltung zurück und säuft. Da die Selbsttränkebecken durchweg mit Deckeln versehen sind, die das Tier erst mit der Schnauze anheben muß, ist die vorbekannte Befestigung des Selbsttränkebeckens weiterhin dadurch nachteilig, daß das Tier den Deckel unmöglich von vorn anheben kann, und da es gewohnt ist, seinen Kopf, um die Ventilklappe zu erreichen, nach rückwärts zu halten, wird es den ίο Deckel auch an der Seite nahe der Drehachse anzuheben versuchen. Diese Schwierigkeiten behindern das Saufen der Tiere.
Die Aufgabe, welche sich die Erfindung gestellt hat, besteht darin, die automatischen Tränkebecken und ihre Anbringung in den Kurzstallungen so auszubilden, daß die Tiere von- ihrem Stande aus so ungehindert und so bequem wie möglich die Tränkebecken erreichen können, um ihren Durst zu stillen. Nach der Erfindung wird dies dadurch ao erreicht, daß die Befestigungslasche an der dem Einlaßventil gegenüberliegenden vorderen Beckenwand angeordnet ist, und daß die Wasserzuleitung an der Rückwand des Beckens angegossen und entlang der Unterseite des Beckens bis zu den an der Vorderseite angegossenen Befestjgungsflanschen verläuft. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß das über dem Freßtrog befestigte Tränkebecken nunmehr so- angeordnet ist, daß das Einlaßventil, vom Standraum des Tieres gesehen, vor ihm liegt. Das Tier kann nunmehr, ohne den Kopf nach rückwärts wenden zu müssen, die Ventilklappe, da diese der Befestigungslasche gegenüberliegt, von vorn betätigen und gleichzeitig saufen. Ebenso ist es dem Tier möglich, den Deckel vorn anzuheben, was infolge des größeren Hebelarmes für das Tier leichter ist. ,Die Trinkfreudigkeit des Tieres wird durch die Behebung der bisherigen Nachteile wesentlich gesteigert. Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß' das frei tragende Ende des Setbsttränkebeckens durch die Wasserzuleitung im gewissen Sinne abgestützt wird und die Zuleitung selbst so montiert ist, daß sie das Vieh nicht stört.
Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß die Befestigungslasche seitlich an der vorderen Beckenwand angegossen ist. Diese seitliche Anordnung hat den Vorteil, daß das Tier völlig ungehindert durch das seitlich stehende Standrohr genau von vorn auf das Tränkebecken zutreten kann. Es ist auch möglich, daß die Befestigungslasche in Richtung der Längsachse des Tränkebeckens an der vorderen Beckenwand angegossen ist. Diese Befestigungsart hat den Vorteil, daß gleichzeitig zwei nebeneinanderstehende Tiere das Becken benutzen können und trotzdem die Betätigung des Einlaßventils von vorn möglich ist.
Um zu einem einheitlichen Gußkörper zu kommen, ist es vorteilhaft, daß der angegossene Zuführungskanal entlang der Unterseite des Beckens bis zu der angegossenen Befestigungslasche verläuft und mit dieser ein Gußstück bildet. Hierdurch wird ebenfalls eine Entlastung der Befestigungslasche bewirkt. Eine weitere Verbesserung besteht darin, daß die Befestigungslasche mit einem Zapfen und der Befestigungsbügel mit einem Zapfen versehen sind, die in entsprechende Löcher des Standrohres eingreifen. Dadurch wird die Montage des Selbsttränkebeckens erleichtert und außerdem verhindert, daß das Becken sich um die Stange dreht oder sich in der Höhe verschieben kann, falls die Verschraubung an der Lasche sich gelockert haben sollte und das Tier mit dem Becken spielt.
In der Zeichnung ist die Erfindung;in einigen ■Ausführungsbeispielen dargestellt. . Abb.-A zeigt schematisch ein Beispiel für die bisherige Anordnung und Ausbildung der Tränkebecken in Kurzstallungen;
Abb. ι zeigt im Grundriß die Anordnung des Beckens seitlich zum Standrohr;
Abb. 2 zeigt im Aufriß die Anordnung des Beckens am Standrohr oberhalb des Futtertroges und außerhalb, d. h. vor dem Standraum der Tiere;
Abb. 3 zeigt im Aufriß die Anordnung des Beckens vor dem Standraum der Tiere und oberhalb des Futtertroges, wobei der letzte -Teil des Wasserzuführungsrohres mit dem Becken zu einem Stück vergossen ist;
Abb. 4 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Abb. 3, ebenfalls im Aufriß, wobei nur der hintere Teil des Wasserzuführungsrohres mit dem Becken go vergossen ist;
Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung ähnlich der Ausführungsform der Abb. 4, wobei das Wasserzuführungsrohr unterhalb des Beckens liegt und senkrecht und horizontal geführt ist;
Abb. 6 zeigt die Befestigung des Beckens am Standrohr im Schnitt, wobei in der Lasche und im Anguß Zapfen vorgesehen sind, die in entsprechende Löcher am Standrohr hineingreifen, ähnlich wie das in Abb. r gezeigt wird.
In den Zeichnungen bezeichnet 1 das Standrohr, der Aufstallung, 2' die Tränkebeckenschale, 3 das Tränkebeckenventil, 4 den Deckel und 5 die seitlich an der Schale angebrachte Befestigungslasche mit dem Befestigungsbügel 6.
In Abb. 2 ist die angegossene Befestigungslasche, die sich vorn am Becken befindet, mit 7 bezeichnet. Der Zuführungskanal 8 (Abb. 3) ist auf ■der Rückwand des Beckens und auf der gesamten Unterseite angeordnet, während .9 die auf dem Freßbarren montierte .Wasserleitung darstellt. In Abb. 4 stellt 10 den Zuführungskanal dar, der auf der Rückseite angeordnet ist und noch ein Stück weit auf der Unterseite des Beckens mit diesem vergossen ist. In Abb. 5 stellt n den lediglich an der Rückwand angegossenen Zuführungskanal dar. In Abb. 6 ist mit 12 der an der Befestigungslasche des Tränkebeckens angebrachte Zapfen bezeichnet, der in ein entsprechendes Loch des Standrohres 1 iao 'hineinragt und Drehung und Verschiebung verhindert. Mk 13 ist ein denselben Zweck erfüllender Zapfen an dem Befestigungsbügel 6 bezeichnet.
Im Hinblick auf die Leitungsmontage ist die Ausführung nach Abb. 3 die günstigste, jedoch in
gießereitechnischer Hinsicht schwieriger auszuführen als die Varianten nach Abb. 4 bzw. 5.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE: 5
1. Selbsttränkebecken mit einem vom Tier betätigten, an der hinteren Beckenwand befindlichen Einlaßventil und einer an dem Tränkebecken angeordneten Lasche zur Befestigung an einem Standrohr der Aufstallung oberhalb des Freßtroges, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslasche (5 bzw. 7) an der dem Einlaßventil gegenüberliegenden vorderen Bekkenwand angeordnet ist, und daß die Wasserzuleitung an der Rückwand des Beckens angegossen und entlang der Unterseite des Beckens bis zu den an der Vorderseite angegossenen Befestigungsflanschen verläuft.
2. Selbsttränkebecken nach Anspruch 1, daao durch gekennzeichnet, daß die Befestigungslasche (5) seitlich an der vorderen Beckenwand angegossen ist.
3. Selbsttränkebecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslasche (5) in Richtung der Längsachse des Tränkebeckens an der vorderen Beckenwand angegossen ist.
4. Selbsttränkebecken nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der angegossene Zuführungskanal entlang der Unterseite des Beckens bis zu der angegossenen Biefestigungslasche verläuft und mit dieser ein Gußstück bildet.
j;. Selbsttränkebecken nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslasche (5 bzw. 7) mit einem Zapfen (12) und der Befestigungsbügel (6) mit einem Zapfen (13) versehen sind, die in entsprechende Löcher des Standröhres (1) eingreifen.
Angezogene Druckschriften:
Prospekt 'der Fa. Louis Schierholz, Bremen, Kattenturm 122, aus 1951;
deutsche Patentschrift Nr. 131 200.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 683 3.56
DEA15276A 1952-03-01 1952-03-01 Viehtraenkebecken Expired DE940858C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA15276A DE940858C (de) 1952-03-01 1952-03-01 Viehtraenkebecken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA15276A DE940858C (de) 1952-03-01 1952-03-01 Viehtraenkebecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE940858C true DE940858C (de) 1956-03-29

Family

ID=6923384

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA15276A Expired DE940858C (de) 1952-03-01 1952-03-01 Viehtraenkebecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE940858C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE131200C (de) *

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE131200C (de) *

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