DE9408179U1 - Küchenarbeitsplatte mit Spülbecken - Google Patents
Küchenarbeitsplatte mit SpülbeckenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/12—Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
- E03C1/32—Holders or supports for basins
- E03C1/33—Fastening sinks or basins in an apertured support
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- Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)
Description
Firma Marmor Gathmann GmbH, Otto-Hahn-Str. 15/31, 48161 Münster-Roxel
"Küchenarbeitsplatte mit Spülbecken"
Die Neuerung betrifft eine Arbeitsplatte mit Spülbecken gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Derartige Arbeitsplatten werden häufig verwandt und in diese
Arbeitsplatten sind ein oder mehrere Becken eingelassen, in denen das Geschirr abgewaschen wird oder andere Tätigkeiten
vorgenommen werden, für die Wasser verwendet werden.
Diese Arbeitsplatten sind beispielsweise aus den meisten Haus
halten bekannt, wo diese Arbeitsplatten z. B. in der Küche Verwendung
finden. Um das Becken aufnehmen zu können, weisen die Küchenplatten eine der Größe des aufzunehmenden Bekkens
angepaßte Öffnung auf und die Becken selbst weisen am oberen Rand einen nach außen gerichteten kragenartigen
Stützflansch auf, mit dem die Becken sich auf der Oberseite der Arbeitsplatte abstützen. Die Becken werden also regelrecht in
die Arbeitsplatte eingehängt.
Diese Beckenanordnung hat sich bewährt, nachteilig ist jedoch,
daß sich zwischen dem Beckenstützflansch und der darunterliegenden
Oberfläche der Arbeitsplatte Feuchtigkeit ansammeln kann, die insbesondere bei Verbundplatten zu einem Aufquellen
dieser Platten führen kann. Weiterhin hat sich als nachteilhaft herausgestellt, daß sich im Bereich des auf der Arbeitsplatte
aufliegenden Stüzflansches Schmutz ansammeln kann, der recht umständlich zu entfernen ist und zum Teil zu Hygieneproblemen
führen kann.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Arbeitsplatte mit
einem Becken zu schaffen, wobei diese Anordnung in einfach-
ster Weise zu reinigen sein soll und verhindert wird, daß sich Feuchtigkeit und Schmutz zwischen dem Stützflansch des
Beckens und der Arbeitsplatte ansammelt.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch den
kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches gelöst.
Die Neuerung geht insbesondere von dem Gedanken aus, daß sich der Stützflansch nicht auf der Arbeitsplatte abstützt, sondem
daß sich der Stützflansch sozusagen unsichtbar an der
unteren Seite der Arbeitsplatte abstützt, wo er überhaupt nicht in
Kontakt mit eventuellem Spritzwasser und Schmutz kommt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen erläutert.
Dabei wird vorgeschlagen, daß der Anlagebereich des Stützfiansches
des Beckens als Arbeitsplattentragflansch ausgebildet ist, wobei der Tragflansch eine geringere Stärke als die übrige
Arbeitsplatte aufweist. Dadurch wird ermöglicht, je nach Anord
nung und Stärke des Tragflansches die Höhenlage des Beckens zu variieren und z. B. die Höhenlage des Beckenbodens in bestimmten
Grenzen zu verändern und den jeweiligen Bedingungen anzupassen.
Gemäß Anspruch 3 ist es beispielsweise möglich, den Tragflansch so anzuordnen, daß zwischen der Unterkante des Tragflansches
und der Unterkante der eigentlichen Arbeitsplatte ein Abstand gegeben ist. Dadurch wird erreicht, daß der Beckenboden
höher angeordnet ist, als wenn sich der Stützflansch des
Beckens an der Unterseite der Arbeitsplatte selbst abstützen würde.
Es ist weiterhin möglich, daß die Oberseite des Tragfiansches der Oberseite der Arbeitspiatte entspricht, wodurch sich eine
völlig glatte Ebene der Arbeitsplatte bis zur Öffnung des Bek-
kens ergibt. Diese Lösung ist insbesondere ästhetisch ansprechend und Schmutzpartikel bzw. Feuchtigkeit können sich nicht
zwischen dem Stützflansch und der Arbeitsplatte ansammeln.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand der beiden Figuren be
schrieben, wobei
Fig. 1 in einem Halbschnitt eine Arbeitsplatte mit darunter
angeordnetem Becken darstellt, und
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Arbeits
platte mit einem daran angeordneten Becken.
Bezugnehmend auf Fig. 1 ist eine Arbeitsplatte 1 dargestellt, die beispielsweise aus einem Stein, wie Granit, Marmor od. dgl.,
bestehen kann. Die Arbeitsplatte 1 weist eine Öffnung auf, die
der Größe eines Beckens 2 angepaßt ist und unterhalb dieser Öffnung ist das Becken 2 mit der Arbeitsplatte 1 befestigt. Bei
dem Becken 2 kann es sich beispielsweise um ein handelsübliches Spülbecken handeln, wie es beispielsweise in Küchen,
Bädern u. dgl. verwendet wird. Das Becken 2 weist einen ledig
lich schematisch dargestellten Ablauf 3 und einen Überlauf 4 auf.
An seinem oberen Rand weist das Becken 2 einen Stützflansch 5 auf, mit dem das Becken an der Unterseite der Arbeitsplatte 1
befestigt ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Oberseite der Arbeitsplatte 1, wie in Fig. 1 dargestellt ist, völlig glatt
und eben ausgeführt ist und so ausgeschlossen ist, daß sich wie bei herkömmlichen Anordnungen Schmutz oder Feuchtigkeit an
einem auf der Arbeitsplatte aufliegenden Stützflansch des Bek-
kens ansammelt. Dadurch wird die Reinigung der Arbeitsplatte 1 und des Beckens 2 erheblich vereinfacht und das Fehlen von
Kanten wirkt sich positiv auf den ästhetischen Gesamteindruck aus.
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Wie aus Fig. 1 und 2 deutlich wird, ist es möglich, die Arbeitsplatte
1 derart auszuführen, daß sie über die gesamte Breite nicht die gleiche Schichtstärke hat, sondern daß sie im Anlagebereich
des Stützflansches 5 als Tragflansch 6 ausgebildet ist, der insgesamt dünner ausgebildet ist als die normale Stärke der
Arbeitsplatte 1. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
ist der Tragflansch 6 in einer oberen Anordnung dargestellt, dergestalt, daß die Oberseite des Tragflansches 6 auf der gleichen
Höhe ist, wie die Oberseite der sonstigen Arbeitsplatte 1.
Dies hat den Vorteil, daß die gesamte Oberfläche der Arbeits
platte 1 völlig eben ist und daher in einfacher Weise gereinigt werden kann. Eine Unterseite 8 der Arbeitsplatte 1 und die Unterseite
des Tragflansches 6 weisen einen vertikalen Abstand zueinander auf. Diese Ausbildung des Tragflansches 6 hat zudem
den Vorteil, daß das Becken 2 in einer besonders hohen
Lage im Bereich der Arbeitsplatte 1 angeordnet ist, was insbesondere
für größere Personen vorteilhaft ist. Durch die versenkte Anordnung des Stützflansches 5 des Beckens 2 ist dieser
von außen nicht sichtbar.
Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung zeigt ebenfalls eine Arbeitsplatte
1, an deren Unterseite das Becken 2 angeordnet ist. Die Arbeitsplatte 1 ist wiederum in dem Anlagebereich des
Beckenstützfiansches 5 relativ schmal ais Tragflansch 6 ausgebildet,
wobei jedoch die Oberseite des Tragflansches 6 nicht
bündig mit der Oberseite der restlichen Arbeitsplatte 1 abschließt,
sondern die beiden Oberseiten der Arbeitsplatte 1 und des Tragflansches 6 weisen einen Abstand zueinander auf.
Durch diese Vertiefung, die z. B. durch ein Ausfräsen hergestellt werden kann, wird eine Abtropffläche 7 gebildet, die je nach Be
darf unterschiedlicher Ausformung sein kann und die z. B. gespülte
Gegenstände, wie Teller u. dgl., aufnehmen kann, wobei das abtropfende Wasser über die Abtropffläche 7 zum Becken
gelangt. Es wird deutlich, daß die Anordnung des Beckens 2 unterhalb der Arbeitsplatte 1 eine besonders einfache Ausbil
dung der Abtropffläche 7 ermöglicht, die ledigiich als Vertiefung
in der Arbeitsplatte 1 ausgebildet ist und dementsprechend aus dem gleichen Material gebildet sein kann wie die übrige Arbeitsplatte
1.
Claims (5)
1. Arbeitsplatte mit einer Öffnung, die im wesentlichen
einem Becken angepaßt ist und mit einem in der Öffnung angeordneten Becken, wobei das Becken an seinem oberen
Rand einen kragenartigen Stützflansch aufweist, der an der Arbeitsplatte anliegt, gekennzeichnet durch den an
der Unterseite der Arbeitsplatte (1) angeordneten Stützflansch (5) des Beckens (2).
2. Arbeitsplatte gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch
die Arbeitsplatte (1), die im Anlagebereich des Stützflansches (5) des Beckens (2) als Tragflansch (6) ausgebildet
ist, wobei der Tragflansch (6) eine geringere Stärke als die Arbeitsplatte (1) aufweist.
3. Arbeitsplatte gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen vertikalen Abstand der Unterkante des Tragflansches
(6) von der Unterkante (8) der Arbeitsplatte (1).
4. Arbeitsplatte gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die auf gleicher Ebene
liegenden Oberseiten des Tragfiansches (6) und der Arbeitsplatte (1).
5. Arbeitsplatte gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch den Tragflansch (6),
dessen Oberseite unterhalb der Oberfläche der Arbeitsplatte (1) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9408179U DE9408179U1 (de) | 1994-05-18 | 1994-05-18 | Küchenarbeitsplatte mit Spülbecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9408179U DE9408179U1 (de) | 1994-05-18 | 1994-05-18 | Küchenarbeitsplatte mit Spülbecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9408179U1 true DE9408179U1 (de) | 1994-07-28 |
Family
ID=6908791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9408179U Expired - Lifetime DE9408179U1 (de) | 1994-05-18 | 1994-05-18 | Küchenarbeitsplatte mit Spülbecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9408179U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2942250A1 (fr) * | 2009-02-13 | 2010-08-20 | Marbrerie Gomet Fils | Emsemble constitue d'un plan support et d'un bac |
-
1994
- 1994-05-18 DE DE9408179U patent/DE9408179U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2942250A1 (fr) * | 2009-02-13 | 2010-08-20 | Marbrerie Gomet Fils | Emsemble constitue d'un plan support et d'un bac |
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