DE940376C - Verfahren und Vorrichtung zum Impraegnieren von Rundhoelzern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Impraegnieren von RundhoelzernInfo
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- DE940376C DE940376C DEST6133A DEST006133A DE940376C DE 940376 C DE940376 C DE 940376C DE ST6133 A DEST6133 A DE ST6133A DE ST006133 A DEST006133 A DE ST006133A DE 940376 C DE940376 C DE 940376C
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- vaccine
- hydraulic pressure
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
- B27K3/00—Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
- B27K3/02—Processes; Apparatus
- B27K3/08—Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation
- B27K3/10—Apparatus
- B27K3/105—Injection apparatus
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren von Rundhölzern Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, um Rundhölzer durch Einspritzen antiseptisch wirkender oder die Feuerbeständigkeit erhöhender rlüssigkedten senkrecht zu ihrer Achse zu imprägnieren.
- Es sind bereits Imprägniervorrichtungen bekannt, bei denen eine Einspritznadel durch Schlagen mit einem Hammer in das Holz getrieben wird, worauf die Imprägnierflüssigkeit unter Druck durch das Innere der Nadel in das Holz eingeführt wird.
- Diese Geräte haben jedoch den Nachteil, daB zum Einstechen der Nadel in das Holz ein verhältnismäßig hoher Kraftaufwand erforderlich ist und die Nadel beim Einschlagen leicht abbricht.
- Aus diesem Grunde sind Holz-Impfmaschinen in Anwendung, die nach dem Kniehebelprinzip arbeiten und z. B. aus zwei kämmenden Zahnsegmenten bestehen, an. die zwei an ihrem freien Ende gelenkig verbundene Stangen angelenkt sind, die an ihrem freien Ende die Impfnadel tragen.
- Auch sind Impfmaschinen zum Imprägnieren. von stehenden. Masten bekannt, die aus einem das Nadelgerät aufnehmenden Dreibock bestehen, der mit Hilfe von Spannketten an den Baumstamm bzw. Mast fest angepreßt wird.
- Es ist ferner bekannt, das Impfgerät in vorbereitete Bohrlöcher einzuschrauben, wobei der flüssige Impfstoff vorher unter Anwendung äußeren Druckes in das Bohrlochimpfgerät eingepreßt wurde.
- Nach dem Einschrauben des Impfgerätes in das vorbereitete Bohrloch und nach dem Öffnen eines Ventils tritt der Impfstoff unter Druck in das zu impfende Holz ein.
- Da zum Imprägnieren bis zum Kern eines Rundholzes, beispielsweise eines Leitungsmastes, eine größere Anzahl von Einstichen im Umfang eines Querschnittes erforderlich ist, ist sowohl das Einschlagen einer einzelnen Impfnadel als auch das Einschrauben in vorbereitete Bohrlöcher mit den bekannten Vorrichtungen sehr zeitraubend.
- Durch das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zur Durchführung desselben -werden diese Mängel beseitigt, und es wird ein schnelles Arbeiten- gewährleistet.
- Gemäß dem Verfahren werden mindestens drei Einspritznadeln in gleicher Querschnittsebene unter hydraulischem Druck in das Holz gepreßt.
- Hierauf wird der Impfstoff in das Holz eingespritzt, und. nach der I.nj izierung werden schließlich die Einspritznadeln durch hydraulischen Druck. aus dem Holz gezogen. Das Einpressen der Nadeln, das Einspritzen des Impfstoffes und: das Herausziehen der Nadeln geschieht dabei jeweils zu gleichen Zeitpunkten..
- Zur Durchführung- des Verfahrens dient eine Vorrichtung, bei der mindestens drei in Zylindern angeordnete und mit doppelt beaufschlagten Kolben und Kolbenstangen versehene Einspritznadeln- mit Hilfe vom verstellbaren Doppellaschen eine bewegliehe Einheit bilden. Dabei ist eine der Doppellaschen als Schnellspannverschluß ausgebildet. Hierdurch ist ein schnelles und gleichmäßiges Umspannen des Rundholzes unabhängig von dessen Durchmesser gewährleistet.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsart der Erfindung schematisch dargestellt.
- Die Vorrichtung besteht aus drei Einspritznadeln i, die an ihrem einen Ende als Kolbenstange 2 mit Kolben 3 ausgebildet sind und sich in einem Druckzylinder 4 bewegen.
- Das von einer Ölpumpe kommende Druckmittel wird durch eine Bohrung 5 am äußeren Verschlußjedes Druckzylinders in diesen eingeführt und be aufschlagt den entsprechenden Kolben. Zur Beaufschlagung der Kolben 3 in umgekehrter Richtung, d. h., wenn die Einspritznadeln aus dem Rundholz wieder herausgezogen werden sollen, ist am Übergang der Nadel in; die Kolbenstange in jedem Zylinderkopf 6 eine Bohrung 7 vorgesehen, durch welche das Druckmittel eintritt, so daß der Kolben nunmehr in umgekehrter Richtung beaufschlagtwird.
- Der Impfstoff befindet sieh in einem nicht dargestellten kleinen Zusatzbehälter und wird durch die axiale Bohrung 8 mit Hilfe von Schlauchleitungen den einzelnen Kolbenstangen 2 zugeführt und aus mehreren Queröffnungen der Nadelspitzen mittels einer Pumpe in das Holz gedrückt. Die Querlöcher in den Nadelspitzen gewährleisten, daß auch für Splintholz nur ein ganz geringer Druck genügt, um den Impfstoff in das Holz zu drücken.
- Die Zylinderköpfe 6 der Einspritznadel i sind durch verstellbare Doppellaschen 9 miteinander verbunden und werden mit einem Schnellspannverschluß io fest uni das Rundholz gespannt.
- Die Wnrkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Nachdem das Kernimpfgerät um das zu, imprägnierende Rundholz gelegt und mit Hilfe des Spannschlosses iö fest um das Rundholz gespannt ist, wird das- Druckmittel durch die Bohrungen 5 am äußeren Verschluß jedes Druckzylinders in diese eingeführt und beaufschlagt die Kolben 3. Die Nadeln werden nun in das Holz bis zur gewünschten Tiefe gleichzeitig eingepreßt. Hierauf wird die Impfflüssigkeit mit Hilfe einer Druckpumpe durch die mittlere Bohrung jeder Nadel; in das Holz injiziert. Nach der Imprägnierung wird das Druckmittel durch die Bohrung 7 der Zylinderköpfe 6 in äieZylinder4 geleitet und. beaufschlagt dieKolben3 in umgekehrter Richtung.
- Das Verfahren und die Vorrichtung gewährleisten neben einer schnellen Arbeitsweise ein sicheres Impfen auch des Kernes, da mindestens drei Nadeln symmetrisch in einer Querschnittsebene in Richtung des Kernes wirken. Die- flache Form der Nadeln gewährleistet ein sofortiges Schließen der lamellenförmigen Einstichöffnungen, wodurch die Festigkeit des Holzes nicht beeinträchtigt wird.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren, zum Imprägnieren -von Rundhölzern senkrecht zu ihrer Achse durch Einspritzen antiseptisch wirkender oder die Feuer beständigkeit erhöhender Flüssigkeiten, da durch gekennzeichnet, daß mindestens drei Einspritznadeln in gleicher Querschnittsebene unter hydraulischem Druck in das Holz gepreßt werden, worauf der Impfstoff in; da's Holz eingespritzt und nach der Injizierung die Einspritznadeln. durch hydraulischen Druck aus dem Holz gezogen werden, wobei das Einpressen der Nadeln, das Einspritzen des Impfstoffes und das Herausziehen der Nadeln jeweils gleichzeitig erfolgt. - '
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .mindestens drei in Zylindern (4) angeordnete und mit doppelt beaufschlagten Kolben (3) und Kolbenstange (z) versehene Einspritznadeln (z) mit Hilfe von verstellbaren Doppellaschen (9) eine bewegliche Einheit bilden und eine der Doppellaschen als Schnellspannverschlüß (io) ausgebildet ist..
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Spitzen der Nadeln Querlöcher angeordnet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i und- 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Zusatzbehälters mit Pumpe-für den Impfstoff, der durch Schlauchleitungen mit den freien Nadelenden in Verbindung steht. Angezogene Druckschriften: Österreichische Patentschriften Nr. 165 547, 172 940; deutsche Patentschriften Nr: 395 653, 85 1 69o.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST6133A DE940376C (de) | 1953-03-21 | 1953-03-21 | Verfahren und Vorrichtung zum Impraegnieren von Rundhoelzern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST6133A DE940376C (de) | 1953-03-21 | 1953-03-21 | Verfahren und Vorrichtung zum Impraegnieren von Rundhoelzern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE940376C true DE940376C (de) | 1956-03-15 |
Family
ID=7453947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST6133A Expired DE940376C (de) | 1953-03-21 | 1953-03-21 | Verfahren und Vorrichtung zum Impraegnieren von Rundhoelzern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE940376C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4770910A (en) * | 1986-01-20 | 1988-09-13 | Georg Haltmeier | Process for impregnating wood |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE395653C (de) * | 1923-06-23 | 1924-05-21 | Karl Schmittutz | Holzimpfmaschine |
| AT165547B (de) * | 1942-11-14 | 1950-03-10 | Impregna Gmbh | Vorrichtung zum Imprägnieren von Holz |
| DE851690C (de) * | 1951-01-30 | 1952-10-06 | Friedrich Wilhelm Doelger | Antrieb fuer Holz-Impfmaschinen, bei denen eine oder mehrere Impfnadeln in das zu impraegnierende Holz eingetrieben werden |
| AT172940B (de) * | 1949-03-29 | 1952-10-25 | Rudolf Dr Bosshard-Wehrli | Bohrlochimpfgerät für Holzschutztränkung |
-
1953
- 1953-03-21 DE DEST6133A patent/DE940376C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE395653C (de) * | 1923-06-23 | 1924-05-21 | Karl Schmittutz | Holzimpfmaschine |
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| DE851690C (de) * | 1951-01-30 | 1952-10-06 | Friedrich Wilhelm Doelger | Antrieb fuer Holz-Impfmaschinen, bei denen eine oder mehrere Impfnadeln in das zu impraegnierende Holz eingetrieben werden |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4770910A (en) * | 1986-01-20 | 1988-09-13 | Georg Haltmeier | Process for impregnating wood |
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