DE357813C - Verschlusskopf zum Abdichten von Bohrloechern - Google Patents
Verschlusskopf zum Abdichten von BohrloechernInfo
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- DE357813C DE357813C DER53255D DER0053255D DE357813C DE 357813 C DE357813 C DE 357813C DE R53255 D DER53255 D DE R53255D DE R0053255 D DER0053255 D DE R0053255D DE 357813 C DE357813 C DE 357813C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42D1/08—Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor
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Description
- Verschlußkopf zum Abdichten von Bohrlöchern. Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zum Sprengen im Gestein mittels in Bohrlöchern eingesetzter brisanter und Sicherheitssprengstoffe unter Benutzung von Wasser als Besatz, bei welcher der nach außen abgedichtete, aus Wasser oder einer anderen Flüssigkeit bestehende Besatz unter Druck gehalten wird. Zur Durchführung dieses Verfahrens ist eine besondere Abdichtungs-oder Verschlußvorrichtung erforderlich, die die Einführung des Wassers ermöglicht und gleichzeitig einen festen Abschluß des Bohrloches sichert.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein solcher Verschlußkopf, welcher sich von bekannten Ausführungen von Bohrlochverschlüssen insbesondere dadurch auszeichnet, daß ein dichter Abschluß zwischen Verschluß und Wandung durch ein Schlauchstück o. dgl. erzielt wird, das durch Zusammenpressen gebaucht und dadurch fest gegen die Wandungen des Bohrloches gedrückt wird. Zur Vergrößerung des Gegendruckes des Schlauches gegen die Wand des Bohrloches kann der in dem Innenraum des Schlauchstückes vorhandene Hohlraum noch mit Druckflüssigkeit ausgefüllt werden, so-,daß diese den Anpressungsdruck erhöht.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in einem Schnitt.
- Der Verschlußkopf besteht in der Hauptsache aus einer Spindel a, welche eine Durchgangsbohrung b für das Druckwasser besitzt. Auf die Spindel sind zwei Muffen e und f in der Achsrichtung verschiebbar aufgesetzt, Die beiden Muffen fassen über die beiden Enden eines über die Spindel geschobenen Schlauches i aus biegsamem Material, vorzugsweise aus Gummi. Die Muffe e legt sich gegen eine auf das hintere Ende der Spindel aufgesetzte Mutter d. Das vordere Ende der Spindel ist bei c ebenfalls mit Gewinde versehen, auf welches eine Mutter h aufgeschraubt ist. Zwischen Mutter h und Muffe f befindet sich noch eine ebenfalls auf der Spindel a verschiebbare Hülse g.
- Der Verschluß wird in der Weise benutzt, daß nach Einfügen der Vorrichtung in das Bohrloch die Mutter h festgezogen wird. Dadurch wird die Muffe g und f verschoben und diese drücken den Schlauch i in achsialer Richtung zusammen, so daß er sich ausbaucht und gegen die Bohrlochwandungen legt. Infolge der Nachgiebigkeit des Schlauches, der vorzugsweise aus Gummi, aber auch aus'anderem elastischen Material bestehen kann, findet eine ganz dichte Anlage gegen die Wand des Bohr-Loches statt, so daß ein Austreten von Druckflüssigkeit ausgeschlossen erscheint.
- Zur Verstärkung der Wirkung kann man in der Spindel a noch Löcher k an der Stelle anbringen, an welcher sich der Schlauch i befindet. Das benutzte Druckwasser oder die sonstige Druckflüssigkeit kann durch diese Löcher in den Zwischenraum zwischen Spindel a und Schlauch i eintreten und der Druck der Flüssigkeit erhöht den Anpressungsdruck des Schlauches gegen die Bohrlochwandung.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜcHr,: z. Verschlußkopf zum Abdichten von Bohrlöchern für ein Verfahren zum Sprengen im Gestein mittels in Bohrlöchern eingesetzter brisanter und Sicherheitssprengstoffe unter Benutzung von Wasser als Besatz nach Patent 285o24, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung des Verschlusses gegen die Bohrlochwandung ein über die Spindel .des Verschlußkopfes geschobenes Schlauchstück dient, welches durch achsiales Zusammenpressen gebaucht und gegen die Wandung des Bohrloches gedrückt wird.
- 2. Verschlußkopf nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des Anpressungsdruckes der Hohlraum zwischen Spindel und aufgebauchtem Schlauchstück mit dem Innenraum der Spindel in Verbindung steht, so daß die Druckflüssigkeit in diesem Raum eintreten kann.
- 3. Verschlußkopf nach Anspruch r, dadurch gekennezic'net, .daß er aus einer hohlen Spindel besteht, auf welcher zwischen zwei Muffen (e und f) ein Zwischenstück aus elastischem Material, vorzugsweise aus Gummi, so aufgeschoben ist, daß es sich durch Gegeneinanderbewegen der Muffen mittels einer Druckschraube o. dgl. aufbaucht und gegen die Wandungen .des Bohrloches legt, wobei die Spindel an der Stelle, an welcher sich -der Schlauch befindet, mit durch ihre Wandungen hindurchgehende Querbohrungen versehen ist.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE357813C true DE357813C (de) | 1922-09-07 |
Family
ID=7409381
Family Applications (2)
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| DENDAT285024D Active DE285024C (de) | 1921-06-15 | ||
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| DENDAT285024D Active DE285024C (de) | 1921-06-15 |
Country Status (1)
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Families Citing this family (2)
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| DE1134946B (de) * | 1957-08-16 | 1962-08-23 | Karl Otto Dipl Ing | Vorrichtung zum Verschliessen des Bohrloches fuer das Stosstraenken, Traenkschiessen oder als Besatz |
| DE2547712C2 (de) * | 1975-10-24 | 1981-09-10 | Ruhrkohle Ag, 4300 Essen | Verfahren zur Gewinnung von Kohle im Strebbau |
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1921
- 1921-06-15 DE DER53255D patent/DE357813C/de not_active Expired
Also Published As
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