DE949438C - Drehbankspitze - Google Patents
DrehbankspitzeInfo
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- DE949438C DE949438C DEG7483A DEG0007483A DE949438C DE 949438 C DE949438 C DE 949438C DE G7483 A DEG7483 A DE G7483A DE G0007483 A DEG0007483 A DE G0007483A DE 949438 C DE949438 C DE 949438C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B33/00—Drivers; Driving centres, Nose clutches, e.g. lathe dogs
- B23B33/005—Drivers with driving pins or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 20. SEPTEMBER 1956
G 7483Ib/49a
Eugen Gauch, Plochingen
ist als Erfinder genannt worden
Eugen Gauch, Plochingen
Drehbankspitze
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehbankspitze mit einem Mitnehmer, der um die federnd
nachgiebig gelagerte Körnerspitze angeordnet ist und von der Spindel mitgenommen wird.
Das Patent 852 025 zeigt eine Drehbankspitze dieser Art, die im wesentlichen so ausgebildet ist,
daß axial beschränkt bewegliche Mitnehmerbacken und die Körnerspitze mit ihren rückwärtigen Enden
auf einem gemeinsamen Druckausgleichskörper gleichbleibenden Volumens abgestützt sind. Als
Druckausgleichskörper ist vorzugsweise eine Schicht kleiner gehärteter Stahlkugeln vorgeschlagen.
Es ist weiter bekannt, bei Drehbankspitze.n, die eine axial nachgiebige Körnerspitze aufweisen, im
übrigen aber anders ausgebildet sind als die eben geschilderte Drehbankspitze, die Mitnehmerbacken
wiegend anzuordnen, wobei in einem besonderen Fall die Mitnehmerbacken zu einem allseitig wiegend
am Halsteil der Körnerspitze angeordneten·, ringförmigen; Mitnehmerköirper zusammengefaßt,
sind. Dieser Mitnehmerkörper ist auf einer starren Konkavfläche abgestützt, auf welcher er beim
Schrägstellen eine Querverschiebung erleidet, also seitlich auswandert, wobei unter Umständen auch
das Werkstück aus dem Zentrum gedrückt wird. Bei der Querverschiebung tritt starke Reibung an
der Abstützfläche auf, und die Bewegungsmöglichkeit ist schon aus konstruktiven Gründen beschränkt.
Gemäß der Erfindung wird eine-Drehbankspitze nach dem Patent 852 025, bei der die Mitnehmer-
backen ebenfalls zu einem allseitig wiegend am Halsteil der Körnerspitze angeordneten, ringförmigen
Mitnehmerkörper zusammengefaßt sind, geschaffen, deren wesentliches Merkmal darin besteht,
daß der Mitnehmerkörper über Druckbolzen gegen den Druckausgleichskörper abgestützt ist. Die
Wiegebewegung spielt sich infolgedessen auf den Kopfflächen der unter der Wirkung des Druckausgleichskörpers
einzeln, aber in gegenseitiger Abhängigkeit nachgiebigen Druckbolzen ab, die somit
eine durch einzelne Abstützpunkte bestimmte veränderliche Gegenfläche bilden, so daß der Mitnehmerkörper ohne Querbewegung und ohne Reibung
an der gleichen Stelle bleibt. Dadurch werden die Nachteile der bekannten Mitnehmeranordnung
vermieden und außerdem ein vollkommen gleichmäßiger Abstützdruck im Bereich des ganzen Mitnehmerkörpers
gewährleistet.
Vorteilhaft sind weiterhin die Innenwandflächen der den Halsteil der Körnerspitze aufnehmenden
zentralen Bohrung des Mitnehmerkörpers sowie die der Kegelhülse zugewendete Stirnfläche des Mitnehmerkörpers
als Abwälzflächen ausgebildet, wodurch auch größere Schrägstell winkel ohne Gefährdung
der zuverlässigen Wirkungsweise ermöglicht werden.
Der Mitnehmerkörper, der in an sich bekannter Weise stirnseitig einen mit Eingriffvorsprüngen
und mit einem nach außen hin anschließenden Flanschteil versehenen Mitnehmerteil aufweist, ist
mit zwei im Flanschteil angeordneten Bohrungen versehen, mittels deren er über den stufenartig verbreiterten
Kopf je eines stirnseitig an der Spindel befestigten Mitnehmerstiftes geschoben und an den
Stiften durch Verdrehen verriegelt werden kann. Mehrere Druckfedern, vorzugsweise Gummifedern,
drücken den Mitnehmerkorper vom Körnerspitzenkörper weg gegen die Köpfe der Mitnehmerstifte.
Es ist allerdings bereits Gegenstand eines älteren Vorschlages, bei einer Mitnehmerspitze die Mitnahmeplatte
axial federnd gegenüber dem Mitnehmerkörper anzuordnen. Dabei sollen als axial
federnde Kugeln oder Bolzen ausgebildete Glieder die Mitnahmeplatte mit dem Mitnehmerkörper für
die Drehung kuppeln, so daß die Mitnahmeplatte im Ruhezustand stets gegen einen die Platte am
Herausfallen hindernden Sprengring anliegt. Im hier vorliegenden Falle dienen die Druckfedern,
vorzugsweise Gummifedern, im wesentlichen der Sicherung der bajonettartigen Verriegelung der
Mitnahmeplatte an den Mitnehmerstiften.
Da die Federn im festen Körnerspitzenkörper sitzen und dadurch den Mitnehmerkörper axial
nach vorn gegen einen Anschlag drücken, stellt sich der ,Mitnehmerkörper sowohl der Spitze nach dem
älteren Vorschlag als auch nach der Erfindung wegen des Federdruckes entsprechend der Stirnseite
des einzuspannenden Werkstückes ein, ehe die Verriegelung der Körnerspitze stattfindet.
Die Druckbolzen, vorzugsweise drei, sind in entsprechenden Längsbohrungen des Körnerspitzenkörpers
in der Längsrichtung beweglich geführt. Ihre äußeren Stirnenden sind gewölbt und wirken
als Gegenabwälzflächen mit dem Mitnehmerkörper zusammen.
Zwischen den inneren Stirnwänden der Druckbolzen und dem Druckausgleichskörper ist in Anlage
am Druckausgleichskörper eine Ringscheibe angeordnet, die einerseits an dem verjüngten
Schaft der Körnerspitze, andererseits an der Wand der Spindelbohrung mit Spiel anliegt und deren
mittlere Bohrung und Außenbegrenzung so, vorzugsweise kegelig, gestaltet sind, daß sich die Ringscheibe
unter einseitig exzentrischer Druckwirkung des einen oder des anderen Druckbolzens in bezug
auf die Achse der Körnerspitze schrägstellen kann. Die federnde Abstützung der Körnerspitze in der
Spindel erfolgt vorteilhaft mittels, einer Drudefeder,
die in einer mittleren Längsbohrung der Spindel untergebracht ist und gegen eine abgesetzte Verlängerung
des Körnerspitzenschaftes drückt, die gleichzeitig in der die Feder aufnehmenden Bohrung
mit Gleitsitz geführt ist. Die Abstützung der Körnerspitze mittels einer Feder ist an sich bekannt, dabei hat jedoch der abgestützte Zapfenteil
der Körnerspitze durchwegs gleiche Stärke« Im vorliegenden Fall ist diese Abstützung eine zusätzliche
Sicherungsmaßnähme, die in Verbindung mit
dem abgesetzten Zapfen so wirkt, daß die Schaftverlängerung den — wie eingangs angeführt — aus
kleinen Stahlkugeln bestehenden Druckausgleichskörper durchsetzt, während der breitere Schaft mit
dem überstehenden Stirnrand auf dem Körper als Druckkolben aufsitzt. Im Anschluß an den Schaft
hat seine Verlängerung einen als Hohlkehle oder in Form mehrerer nebeneinanderliegender Hohlkehlen
ausgebildeten Teil. Unter der Wirkung des auf die Kugeln des Druckausgleichskörpers wirkenden
Druckes »beißen« sich die Kugeln in die Hohlkehle oder -kehlen ein, so daß das Durchrutsehen
der Körnerspitze durch den Druckausgleichskörper verhindert wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung im Längsschnitt. Der
zylindrische Hülsenteil 1 der mit ihrem kegeligen Schaft 2 in der Hauptspindel des Spindelstockes
zu befestigenden Kegelhülse 1, 2 nimmt den kolbenförmigen
Körper 3 der Körnerspitze auf.
Der Körnerspitzenkörper 3 hat den gleichen Durchmesser wie die Hauptbohrung 16 der Kegel- 110.
hülse i, 2 und ist in dieser Bohrung axial beweglich, wobei die Bewegung durch eine in der Wand
der Kegelhülse 1, 2 angeordnete Stiftschraube 13
im Zusammenwirken mit einer kurzen Längsnut 14 im Körnerspitzenkörper 3 begrenzt ist.
In entsprechenden, außermittigen Längsbohrungen des Körnerspitzenkörpers 3 sind axial bewegliche
Druckbolzen 17, vorzugsweise drei, angeordnet, deren Enden an beiden Seiten über den Körnerspitzenkörper
hinausragen. Auf die äußeren Enden der Druckbolzen 17 liegt der im wesentlichen
ringförmige Mitnehmerkörper 19 auf, der den Halsteil
4 der Körnerspitze 3, 4 umfaßt und an seiner freien' Stirnfläche Unebenheiten, insbesondere
Zähne 6, trägt. Die radial verlaufenden Zähne 6 sind vorteilhaft an ihrem äußeren Ende etwas höher
als an dem inneren, so daß beim Anstellen des
Werkstückes ihr Eingriff an dem äußeren Ende, also am größeren Halbmesser, zuerst erfolgt.
Die untere Fläche 20 des Mitnehmerkörpers 19
ist durch einen Flanschteil 21 verbreitert. In diesem Flanschteil sind zwei einander diametral
gegenüberliegende Bohrungen 22 vorgesehen, mittels deren der Mitnehmerkörper 19 in Gebrauchsstellung auf zwei entsprechende Mitnehmerstifte
23 aufgeschoben wird, die in der Stirnfläche der Kegelhülse 1, 2 befestigt sind. Jeder Stift 23 hat
einen stufenartig verbreiterten Kopf 24, und die Bohrungen22 sind.etwas größer als die Köpfe,
so daß sie ohne weiteres aufgeschoben und die Mitnehmerkörper verdreht werden können. Zwischen
den zwei Mitnehmerstiften 23 sind in der Stirnfläche der Kegelhülse 1, 2 in geeigneter Verteilung
vorteilhaft drei Ausnehmungen vorgesehen, die je eine Druckfeder 25, z. B. eine Gummifeder, aufnehmen,
welche den Mitnehmerkörper 19 von der Kegelhülse 1, 2 abdrückt.
Durch das eben erwähnte Verdrehen des auf die Mitnehmerstifte 23 aufgeschobenen Körpers wird
erzielt, daß ein Teil des Randes der Flanschbohrungen 22 bajonettverschlußartig unter den überstehenden Kopf der Mitnehmerstifte zu liegen kommt und
infolge des durch die Gummifedern 25 erzeugten Druckes unter Reibung in dieser Lage gehalten
wird, so daß . der Mitnehmerkörper 19 an der Körnerspitze festgehalten ist.
Die Mitnehmerstifte 23 sind vorteilhaft so lang
bemessen, daß der Mitnehmerkörper bei dieser Sperrstellung mit den Druckbolzen 17 nicht in Berührung
steht. Auf diese Weise wird gleichzeitig eine Art abgefederter Leerlauf weg für den Mitnehmerkörper
geschaffen, währenddessen er sich nach der ersten Berührung mit dem einzuspannenden
Werkstück in die entsprechende Stellung (insbesondere Schrägstellung) einstellen kann, ehe
seine freie Beweglichkeit durch feste Anlage an die Druckbolzen und damit an den Druckausgleichskörper
gehemmt wird, da sonst durch einseitigen Druck die Körnerspitze aus der Zentrumlage gedrückt
werden könnte.
Die den Halsteil 4 der Körnerspitze umfassende mittlere Bohrung 26 ist derart ausgebildet, daß sie
sich von einer engsten, dicht an dem Halsteil anliegenden Stelle nach beiden Enden hin etwa kegelig
erweitert, so daß sich ihre innere Wandfläche beim Schrägstellen des Mitnehmerkörpers 19 auf dem
Halsteil abwälzen kann.
Auch die der Kegel'hülse 1, 2 zugewendete Fläche
des Mitnehmerkörpers 19 ist als Abwälzfläche ausgebildet, so daß dieser Körper wiegend angeordnet
ist und sich beim Anpressen von Werkstücken mit einer schrägen Angriffsfläche entsprechend schräg
einstellen kann und so immer einen guten, in der Regel flächenhaften Eingriff seiner Zähne mit dem
Werkstück sichert.
Die wiegende Anordnung des Mitnehmerkörpers 19 ermöglicht und erleichtert die genaue gegenseitige
Einstellung des Mitnehmerkörpers, der Druckbolzen und des Druckausgleichskörpers.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß vorteilhaft je nach dem einzuspannenden Werkstück
verschieden große und verschieden gestaltete Mitnehmerkörper verwendet werden, wobei jeweils
zum Austausch durch entsprechendes Zurückdrehen des Mitnehmerkörpers und Niederdrücken der
Druckfedern 25 die beschriebene Sperrung aufgehoben wird.
Die äußeren Enden 18 der Druckbölzen sind vorteilhaft
gewölbt und bilden Gegenabwälzflächen für die an ihnen anliegenden Flächenteile 20 des Mitnehmerkörpers,
was die genaue Anpassung der Bolzenstellungen unterstützt.
Die inneren Enden 27 der Druckbolzen 17 sitzen auf einer Ringscheibe 28 auf, die ihrerseits auf der
Oberfläche des Druckausgleichskörpers 11 sitzt, der aus Meinen Stahlkugeln besteht und in dem
kegelig auslaufenden Bodenteil der Hauptbohrung 16 der Kegelhülse i, 2 untergebracht ist.
Die Ringscheibe 28 umfaßt den verjüngten Schaft 10 der Körnerspitze 3, 4, wobei sie mit ihrer mittleren
Bohrung 29 an dem Schaft 10 und mit ihrer Umfangfläche 30 an der Wand der Hauptbohrung
16 anliegt. Um bei einseitigem Bolzendruck ein entsprechendes
Schrägstellen der Ringscheibe 28 zu ermöglichen, sind die Bohrung 29 und der Außenr
umfang 30 der Ringscheibe nach dem äußeren Ende
der Körnerspitze hin konisch verlaufend ausgebildet.
Der als Druckkolben wirkende Körnerspitzenschaft 10 hat eine abgesetzte Verlängerung 31, die
in eine an die Hauptbohrung 16 anschließende engere mittlere Bohrung 32 im Schaft 2 der Kegelhülse
i, 2 hineinragt, in der sie auf den Widerstand einer Druckfeder 33 stößt. Die Bohrung 32
dient als zweite Führung für die Körnerspitze 3, 4.
Die mit dem Druckausgleichskörper 11 in Berührung
stehende Fläche der Ringscheibe 28 bildet die eine und der über die Verlängerung 31 seitlich'
hinausragende Stirnrand 34 des Körnerspitzenschaftes 10 die andere der beiden im Sinne des
Hauptpatents auf den Druckausgleichskörper 19 "5
einwirkenden Differentialkolbenflächen. Der Stirnrand 34 sitzt demgemäß ebenfalls auf dem Druckausgleichskörper
19 auf. Im Anschluß an den ' Stirnrand 34 sind in die Schaftverlängerung 31
zwei Hohlkehlen 35 eingearbeitet, in die die Kugeln des Druckausgleichskörpers 11 unter der Wirkung
des darauf lastenden Druckes hineingepreßt werden, so daß sie sich darin und gegen die benachbarten
Kugeln verkeilen oder »verbeißen«. Dadurch wird verhindert, daß die Körnerspitze "5
bzw. ihr Schaft einfach durchrutscht. Statt dessen könnte auch nur eine Hohlkehle oder mehr als zwei
vorgesehen sein.
Die Wirkungsweise ist grundsätzlich die gleiche wie bei der Ausführungsform nach dem Patent
852 025.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Drehbankspitze mit um die federnd nachgiebig in der Spinldelnase gelagerte Körnerspitze angeordnetem, von der Spindel mitge-HP» ι If Ifnommeaem Mitnehmer, bei der axial beschränkt bewegliche Mitnehmerbacken und die Körnerspitze mit ihren rückwärtigen Enden auf einem vorzugsweise aus einer Schicht kleiner gehärteter Stahlkugeln bestehenden, gemeinsamen Druckausgleichskörper gleichbleibenden Volumens abgestützt sind, nach Patent 852 025, und außerdem dieMitnehmerbackenzueinem allseitig wiegend am Halsteil der Körnerspitze angeordneten, riragförmig-en Mitnehmerkörper zu- - sammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerkörper (19) über Druckbolzen (17) gegen den Druckausgleichskörper (11) abgestützt ist.
- 2. Drehbankspitze nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß einerseits die Innenwandfläche der den Halsteil (4) der Körnerspitze aufnehmenden zentralen Bohrung (26) des Mitnehmerkörpers (19), andererseits die der Kegeiao hülse (1, 2) zugewendete Stirnfläche des Mitnehmerkörpers als Abwälzflächen ausgebildet sind.
- 3. Drehbankspitze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer-körper (19), der in ah sich bekannter Weise stirnseitig einen mit Eingriffsvorsprüngen, wie Zähnen (6) od. dgl., und! mit einem nach außen hin anschließenden Flanschteil (21) versehenen Mitnehmerteil aufweist, in diesem Flanschteil mit zwei Bohrungen (22) versehen ist, mittels deren der Mitnehmerkörper (19) über den stufenartig verbreiterten Kopf (24) je eines stirnseitig an der Kegelhülse (i, 2) befestigten Mitnehmerstiftes (23) auf den letzteren aufgeschoben und durch Verdrehen verriegelt werden kann. ' -
- 4. Drehbankspitze nach Anspruch 1 bis 3, bei der der Mitnehmerkörper bei Nichtgebrauch durch Federkraft axial vom Körnerspitzenkörper weg gegen einen Anschlag gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, vorzugsweise drei Federn, vorteilhaft Gummifedern . (25), zwischen den Mitnehmerstiften (23) in Ausnehmungen der Stirnfläche des Körner-+5 Spitzenkörpers (1) angeordnet sind, die den Mitnehmerkörper (19) in seiner bajonettartigenVerriegelung an den Köpfen (24) der Mitnehmerstifte (23) halten.
- 5. Drehbankspitze nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abstützung des Mitaehtnerkörpers (19) vermittelnden Druckbolzen (17), vorzugsweise drei, in entsprechenden Längsböhrungen des Körnerspitzenkörpers (3) axial beweglich geführt sind.
- 6. Drehbankspitze nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Stirnenden (20) der Druckbolzen (17) gewölbt und als mit dem Mitnehmerkörper (19) zusammenwirkende Gegenabwälzflächen ausgebildet sind.
- 7. Drehbankspitze nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckbolzen (17) und dem Druckausgleichskörper (11) in Anlage an diesem Körper eine einerseits an dem verjüngten Schaft (10) der Körnerspitze (3, 4), andererseits an der Wand der Spindelbohrung (16) mit Spiel anliegende Ringscheibe (28) angeordnet ist, deren Bohrung (29) und Umfangfläche (30) so vorzugsweise kegelig geformt sind, daß sich die Scheibe (28) in bezug auf die Körnerspitzenachse schräg stellen· kann.
- 8. Drehbankspitze nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in einer mittleren Längsbohrung (32) der Kegelhülse (1, 2) eine Druckfeder (33) untergebracht ist, die eine in dfar Federbohrung (32) mit Gleiitsitz geführte abgesetzte Verlängerung (31) des Körnerspitzenschaftes (10) nach außen drückt.
- 9. Drehbankspitze nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die Schaftverlängerung (31) im Anschluß an den auf der Oberfläche des Druckausgleichskörpers (11) aufsitzenden, überstehenden Stirnrand (34) des Körnerspitzenschaftes (10) eine oder mehrere Hohlkehlen (35) eingearbeitet sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 824 581, 653 745, 166; französische Patentschrift Nr. 969 616;
belgische Patentschrift Nr. 498 436.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©609 614 9.56
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG7483A DE949438C (de) | 1951-11-22 | 1951-11-22 | Drehbankspitze |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG7483A DE949438C (de) | 1951-11-22 | 1951-11-22 | Drehbankspitze |
| GB458853A GB725439A (en) | 1953-02-18 | 1953-02-18 | Improvements in or relating to lathe centres |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE949438C true DE949438C (de) | 1956-09-20 |
Family
ID=25977989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG7483A Expired DE949438C (de) | 1951-11-22 | 1951-11-22 | Drehbankspitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE949438C (de) |
Cited By (4)
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1951
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