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DE94796C - - Google Patents

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Publication number
DE94796C
DE94796C DENDAT94796D DE94796DA DE94796C DE 94796 C DE94796 C DE 94796C DE NDAT94796 D DENDAT94796 D DE NDAT94796D DE 94796D A DE94796D A DE 94796DA DE 94796 C DE94796 C DE 94796C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank
chain wheel
sleeve
rollers
crank mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT94796D
Other languages
English (en)
Publication of DE94796C publication Critical patent/DE94796C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00Construction of cranks operated by hand or foot
    • B62M3/02Construction of cranks operated by hand or foot of adjustable length
    • B62M3/04Construction of cranks operated by hand or foot of adjustable length automatically adjusting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Kurbeltrieb für Fahrräder.
Vorliegende Erfindung betrifft die weitere Ausbildung des durch. Patent Nr. 92281 geschützten, durch Patent Nr. 935 16 geänderten Kurbeltriebes, bei welchem der Mittelpunkt des Kettenrades excentrisch zu der Kurbelachse liegt, und wobei insbesondere die Anordnung (gemäfs Anspruch 2) mit einer festen und einer losen Kurbel — an derselben Kurbelwelle — in Benutzung genommen wird. Zweck der Neuerung ist vornehmlich ein engerer Zusammenbau und die Schaffung einer haltbaren Construction der Antriebmittel, die zum Theil dadurch erreicht wird, dafs man den Angriff der Kurbelarme an dem unabhängig von der Kurbelachse gelagerten Kettenrad durch Kurbelzapfenrollen in Eingriff mit radialen Fübrungsschlitzen des Kettenrades wirksam werden läfst, die nicht daran auswärts vorspringen, während die andersartige Eingriffanordnung gemäfs des Haupt-Patentes den Mangel sehr weit von der Mitte ausladender Theile mit sich bringt. Die Ebene der Kettenrad-Führungsschlitze ist unmittelbar hinter den. einen (losen, von äufsen eingreifenden) Tretkurbelarm so verlegt, dafs der mit der anderen Tretkurbel wirkende Kurbelarm für den von innen stattfindenden Eingriff nicht gekröpft zu sein braucht und die Kurbelzapfen wegen ihrer Kürze erheblicher Biegungsbeanspruchung nicht unterliegen. Eine fernere Neuerung, welche an dem Gegenstande des Haupt-Patentes angebracht wird, besteht darin, dafs die Kurbelachsbüchse verschiebbar angeordnet ist, um hinsichtlich der Excentricität zum Kettenradcentrum entweder hinter oder vor dasselbe gerückt werden zu können, wobei sich die Beziehung der mit veränderlichem Hebelarm wirkenden Kraftangriffspunkte so umwechseln läfst, dafs man die gröfsere Kraftäufserung auch für das sogen. »Gegentreten« — behufs Bremsung beim Bergabfahren — jeweils im Niedertretvorgange auszunutzen vermag. Um die bezeichnete Verschiebung der Kurbelbüchse im Bedarfsfalle einzurichten, wird eine geeignete, zweckmäfsig von der Lenkstange aus zu bedienende Umstellvorrichtung mit Riegelauslösüng angewendet.
Auf. beiliegender Zeichnung ist.: Fig. i. eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 ein; horizontaler-Schnitt der Fig. 1, Fig. 3- ein Schnitt durch eine der Rollen, auf welchen das Kettenrad läuft.
Fig. 4 ist eine perspectivische Ansicht des Umstellmechanismus zur Verschiebung der,· Kurbelbüchse, V,
. Fig. 5 ein Schnitt durch die Gleislager- und Verriegelungsvorrichtung für die. verschiebbare Kurbelbüchse.
Die Kurbelachse A trägt in. fester Verbindung aufser der Tretkurbel C die ergänzende Kurbel B, und diesseits dieser ist lose auf dem Achsenende die andere Tretkurbel C befestigt. Die .Achsbüchse. K wird in einem als Gleislager
ausgebildeten Gehäuse / (Fig. 2 und 5) gehalten. Um letzteres rotirt unabhängig das Kettenrad D mit Zähnen W. Beiläufig ist eine Rollenlagerconstruction angewendet, bei welcher von Kettenradvorsprüngen E getragene Laufrollen G (Fig! 3, in Fig. 2 punktirt) an dem kreisförmigen Rillenkranz R des Gehäuses/ laufen. Durch die excentrisch versetzte Lage der Befestigungszapfen h in Beziehung zu den Rollenzapfen H erzielt man, wenn H gedreht wird, den Nachstellungseingriff der Rollen G an J? (Fig. 3); die Mutter J dient zur Feststellung des Zapfens H.
Ueber die seitliche Wange des Gehäuses J erstreckt sich der durch ein durchbrochenes Gerippe d gebildete Körper des Kettenrades D, und in diesem sind radial gegenüber stehende Schlitze α α als Führungen für die Kurbelrollen r bezw. r' vorgesehen. Der Zapfen der einen Kurbelrolle r sitzt nach aufsen gerichtet fest an der Hülfskurbel B, und die andere Kurbelrolle r' befindet sich auf einem gegenüberliegenden , innen von einer Verlängerung der Tretkurbel C vorspringenden Zapfen.
Es ist ersichtlich, dais wegen der excentrischen. Lagerung von Kurbelachse A und Kettenrad D, wie durch die Richtungslinien 3-4 und 1-2 in Fig. 1 bezeichnet, die Angriffspunkte der Rollen r r1 während der Kurbeldrehung ihre Lage ändern, und zwar, wenn normalmäfsig die Kettenradachse vor der Kurbelachse liegt (Fig. 1), derart, dafs jeweils beim Vorwärts-Niedertreten der Tretkurbel-Fufstritte t der gröfsere Krafthebelarm zum Antriebe des Kettenrades wirksam wird, wie der im Haupt-Patent beschriebenen Wirkungsweise entspricht. Damit die Wirkung umgekehrt — mit Verlegung der gröfsten Kraftmomente nach hinten — beim sogen. »Gegentreten« an den Kurbeln eintritt, ist eine Verschiebung der Kurbelbüchse K nach vorn in die punktirte Lage gemäfs Fig. 4 erforderlich.
Die Kurbelbüchse K lagert zu diesem Zweck in Prismaführung innerhalb des kastenförmigen Gehäuses J (Fig. 2 und 5), welches zur Verhinderung des seitlichen Heraustretens der Büchse K mit entsprechenden Umrahmungsleisten, wie bei Z (Fig. 2) angedeutet, versehen sein kann. Der in Fig. 4 und 5 dargestellte Umstellmechanismus zur Bewegung, Auslösung bezw. Verriegelung der Kurbelbüchse hat folgende Anordnung.
Mit L ist ein von oben her in das Gehäuse J eintretender Riegel bezeichnet, der die Kurbelbüchse K in der einen oder anderen Endlage, oder auch in der Mittellage (für concentrischen Kurbelbetrieb) zu halten gestattet. Der mit Schaft P versehene Riegel L steht unter der Wirkung der Feder O und kann durch" Zug nach oben ausgelöst werden. Durch eine Feder J' (Fig. 4), die am Ende einer von der Kurbelbüchse K hinten vorspringenden Stange rückwärtsziehend angreift, erhält die Kurbelbüchse das Bestreben, in der bei Fig. 5 dargestellten normalen Lage zu verharren. An der Kurbelbüchse K ist auf der der Feder /' gegenüberliegenden Seite eine Stange K' befestigt, an welcher eine Kette oder dergl. K" angreift. Dieses Zugorgan wird über Rollen MM geführt und endigt an einem Hebel N der Lenkstange. Aehnlich ist der Riegel L bezw. dessen Schaft P mit einer Kette verbunden, die über die Rollen QQ führt, um an einem Hebel Q' zu endigen, und mit Hülfe dieser Kette kann der Riegel L in die Höhe gezogen werden.
Sobald die Umstellung erforderlich ist, bewirkt der Radfahrer zunächst durch einen Druck auf den Hebel Q.' — mit der linken Hand — die Riegelauslösung und verschiebt dann die Kurbelbüchse durch einen Druck auf den Hebel N nach der anderen Seite. Hierdurch wird das Getriebe für die Rückwärtsverlegung der Angriffsmomente verstellt und der Radfahrer kann durch Gegentreten wirksam die Geschwindigkeit des Antriebes mäfsigen. Um die beschriebene Vorrichtung bei schon im Gebrauch befindlichen Fahrrädern anzubringen, wird das zur Aufnahme der Kurbelbüchse dienende Gehäuse als ein besonderer Theil gefertigt und durch Klemmen an dem Gestell des Fahrrades befestigt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 92281 geschützten, im Patent Nr. 935 16 geänderten Kurbeltriebes für Fahrräder, bei welcher die im Kettenrade angeordneten Schlitze (a) zwischen den die Führungsrollen frr'J tragenden Armen (B C1J liegen, zu dem Zwecke, die Kurbelwelle möglichst kurz zu machen und vorstehende Theile zu vermeiden.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Kurbeltriebes, bei welcher die Kurbelachsbüchse (K) in dem Excenter (R) so verschoben werden kann, dafs die Excentricität der ursprünglichen entgegengesetzt gerichtet ist, zu dem Zwecke, beim Gegentreten den langen Hebelarm auf die Rückseite des Kettenrades zu legen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT94796D Active DE94796C (de)

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Publication Number Publication Date
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Family

ID=366097

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DENDAT94796D Active DE94796C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE94796C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3511482A1 (de) * 1985-03-29 1986-10-09 Freder 2933 Jade Stuckenbrok Tretkurbeltrieb fuer fahrraeder o.dgl.
US4807491A (en) * 1985-03-29 1989-02-28 Freder Stuckenbrok Pedal crank as well as a pedal crank drive for bicycles or the like and a mounting for such a pedal crank drive

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3511482A1 (de) * 1985-03-29 1986-10-09 Freder 2933 Jade Stuckenbrok Tretkurbeltrieb fuer fahrraeder o.dgl.
US4807491A (en) * 1985-03-29 1989-02-28 Freder Stuckenbrok Pedal crank as well as a pedal crank drive for bicycles or the like and a mounting for such a pedal crank drive

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