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DE946951C - Seitenfenster fuer stromlinienfoermige Kraftfahrzeuge - Google Patents

Seitenfenster fuer stromlinienfoermige Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE946951C
DE946951C DEP9788A DEP0009788A DE946951C DE 946951 C DE946951 C DE 946951C DE P9788 A DEP9788 A DE P9788A DE P0009788 A DEP0009788 A DE P0009788A DE 946951 C DE946951 C DE 946951C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
side window
streamlined
door
pane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP9788A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Porsche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Ing HCF Porsche AG filed Critical Dr Ing HCF Porsche AG
Priority to DEP9788A priority Critical patent/DE946951C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE946951C publication Critical patent/DE946951C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/12Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable
    • B60J1/14Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable with pivotal or rotary movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/70Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens
    • B60J10/74Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens for sliding window panes, e.g. sash guides
    • B60J10/79Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens for sliding window panes, e.g. sash guides for flush-glass windows, i.e. for windows flush with the vehicle body or the window frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Seitenfenster für stromlinienförmige Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein Seitenfenster für stromlinienförmige Kraftfahrzeuge, bei dem das Fenster um eine waagerechte Achse kippbar gelagert und die Fensterscheibe dem stromlinienförmigen Verlauf der Außenhaut angepaßt ist.
  • Bei Stromlinienfahrzeugen, insbesondere bei Sportwagen und Rennsportwagen, soll zur Erreichung größter Windschlüpfigkeit jeder Teil des Fahrzeuges, also auch die Fenster, der Stromlinienform möglichst angepaßt sein. Man hat deshalb schon fest eingebaute Fensterscheiben der Fahrzeugform entsprechend gebogen. Bei beweglichen Fenstern war es aber schwierig, diese der Fahrzeugform anzupassen. Es tritt deshalb beispielsweise bei ebenen Seitenfenstern ein nachteiliges Abreißen der Luftströmung auf.
  • Es ist nicht mehr neu, die Fensterscheiben zylindrisch zu wölben, um die Fensterscheiben auf diese Weise der zylindrischen äußeren Umrißform der Karosserie anzupassen. Da die Außenhaut der stromlinienförmigen Kraftfahrzeuge jedoch in der Regel keine zylindrische Form aufweist, sondern stetig dreidimensional gekrümmt ist, ist die Anpassung der Fensterscheibe an die Form der Wagen nur mangelhaft. Es sind auch Vorschläge bekannt, die Frontfensterscheibe als einen Teil eines Rotationskörpers, der auch ein Kugelabschnitt sein kann, auszubilden. Die Führungen für die Fensterscheibe sind hierbei entsprechend ausgebildet. Eine Verwendung dieser Fensterscheiben als Seitenfenster ist deshalb abwegig, da die Fensterführung nach dem Fahrzeuginnern zu gebogen ist und viel Raum beansprucht. Außerdem gehören eben ausgebildete Seitenfenster zum Stand der Technik, die um eine waagerechte Achse kippbar und in entsprechenden Führungen gleitbar sind. Die genannten Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die Fensterscheibe in an sich bekannter Weise nach einem Teilkugelabschnitt geformt ist, wobei das Mittellot auf die Grundfläche des ergänzten Kugelabschnittes die Drehachse für das Fenster bildet, während die gegenüberliegende, kreisförmige Fensterkante in einer Führung auf bekannte Art gleitet. Die kugelförmig gekrümmten Scheiben passen sich der äußeren Wagenform in allen Richtungen an. Jeder Punkt am Umfang des Kugelabschnittes beschreibt beim Drehen desselben einen Kreisbogen, wodurch die Führung des Fensters durch eine einfache kreisbogenförmige Führungsschiene möglich wird. Die Drehachsen der kippbaren Seitenfenster sind dabei in an sich bekannter Weise an dem vorderen Teil der Tür angeordnet und mit Hilfe eines an sich bekannten Kurbelapparates beweglich und feststellbar. Dadurch wird der Kippwinkel möglichst klein. Auch der zum Ausschwingen der Scheiben benötigte Raum wird klein, gleichgültig, ob es sich um eine Tür oder Wand handelt, in welche das Fenster versenkt wird. Jedes der kippbaren Seitenfenster füllt nur einen Teil der Fensteröffnung der bis in das Dach geführten Tür aus, und der obere Teil dieser Öffnung ist durch einen festen gewölbten Fensterteil abgeschlossen. Der feste Fensterteil weist dabei einen kleineren Krümmungsradius auf als das kippbare Seitenfenster. Dadurch wird ein störungsfreier Übergang zur Krümmung des Dachteiles gebildet.
  • In den Zeichnungen, welche eine beispielsweise Ausführung der Erfindung für ein Türfenster zeigen, ist Fig. I die schematische Ansicht einer Tür eines Kraftfahrzeuges mit der erfindungsgemäßen Fensterscheibe, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. I und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2. Die Tür des stromlinienförmigen Wagenkastens eines Kraftfahrzeuges besteht aus einem unteren Teil I, an den sich der Rahmen 2, 3, 4 für das Türfenster 5 anschließt. Die Fensterscheibe 5 ist kugelförmig mit dem Halbmesser R gewölbt und bildet, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, einen Teil eines Kugelabschnittes 6. Die Fensterscheibe ist an einem Drehzapfen 7 kippbar gelagert, wobei deren Drehachse X-X mit dem Mittellot auf die Grundfläche 8 des Kugelabschnittes 6 zusammenfällt. Die Größe des Halbmessers R ist durch die Wagenform bestimmt und beträgt beispielsweise 2 m. Um eine bessere Führung der Fensterscheibe 5 durch den Drehzapfen 7 zu ermöglichen, ist die Stärke der Scheibe 5 im Bereich der Lagerstelle durch Verstärkungsstreifen 9, Io vergrößert, die zu beiden Seiten derselben angeordnet und mit dieser fest verbunden sind.
  • Das U-förmig ausgebildete Profil des Fensterrahmens ist im vorderen Teil 2 beim Übergang in den unteren Türteil I derart vergrößert, daß es einen Lagerschuh II bildet, vgl. Fig.3. In diesem ist der als Schlitzschraube ausgebildete Drehzapfen 7 gelagert. Zur Abdichtung des Fensterspaltes ist zwischen dem Fenster 5 bzw. den Verstärkungsstreifen 9, Io und dem Lagerschuh II eine auf die Innenseite des Lagerschuhes beispielsweise aufvulkanisierte Gummidichtung I2 vorgesehen. Die dem Drehzapfen 7 gegenüberliegende Rahmenseite 4 bildet die Fensterführung. Sie ist kreisförmig mit dem Fensterdrehpunkt als Mittelpunkt und reicht bis in den unteren Türteil I. Sie besteht aus einer U-förmig ausgebildeten Metallschiene I3, die auf ihrer Innenseite mit einer Gummiauflage I4 versehen ist.
  • Das Fenster 5 füllt vorzugsweise nur einen Teil der Türöffnung aus. Ihr oberer Teil wird durch einen gewölbten, am oberen Teil 3 des Fensterrahmens befestigten Fensterteil I5 abgedeckt. Das feste Fenster I5 reicht so weit in die Türöffnung, daß sich der obere Rand I6 des Türfensters 5 und der untere Rand I7 des festen Fensters I5 bei geschlossener Fensterscheibe 5 möglichst fugenlos überlappen.
  • An dem unteren Türteil I ist zur Verstellung des Fensters 5 eine Kurbel I8 vorgesehen. Wird bei geschlossenem Fenster 5 die Kurbel I8 betätigt, so bewegt sich das Fenster 5 in der kreisförmigen Führung 4 nach unten um den Drehzapfen 7. Die untere vordere Kante I9 der Fensterscheibe verläuft schräg nach hinten und stößt beim Öffnen des Fensters auf die Führung 2, wodurch diese als Anschlag wirkt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -I. Seitenfenster für stromlinienförmige Kraftfahrzeuge, bei dem das Fenster um eine waagerechte Achse kippbar gelagert und die Fensterscheibe dem stromlinienförmigen Verlauf der Außenhaut angepaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fensterscheibe (5) in an sich bekannter Weise nach einem Teilkugelabschnitt geformt ist, wobei das Mittellot auf die Grundfläche (8) des ergänzten Kugelabschnittes (6) die Drehachse (7) für das Fenster bildet, während die gegenüberliegende, kreisförmige Fensterkante in einer Führung auf bekannte Art gleitet.
  2. 2. Seitenfenster ausschließlich nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Drehachsen der kippbaren Seitenfenster an dem vorderen Teil der Tür angeordnet und mit Hilfe eines an sich bekannten Kurbelapparates beweglich und feststellbar sind.
  3. 3. Seitenfenster ausschließlich nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kippbare Seitenfenster nur einen Teil der Fensteröffnung der bis in das Dach geführten Tür ausfüllt und der obere Teil dieser Öffnung durch einen festen, gewölbten Fensterteil abgeschlossen ist.
  4. 4. Seitenfenster ausschließlich nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Fensterteil einen kleineren Krümmungsradius aufweist als das kippbare Seitenfenster. In Betracht gezogene Druckschriften: ' Deutsche Patentschrift Nr. 266 23g; französische- -Patentschriften Nr. 921 . 138, -961405; britische Patentschrift Nr. 449 825; USA.-Patentschrift Nr. 2 398 852.
DEP9788A 1953-05-22 1953-05-22 Seitenfenster fuer stromlinienfoermige Kraftfahrzeuge Expired DE946951C (de)

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DEP9788A DE946951C (de) 1953-05-22 1953-05-22 Seitenfenster fuer stromlinienfoermige Kraftfahrzeuge

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DE946951C true DE946951C (de) 1956-08-09

Family

ID=581930

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DEP9788A Expired DE946951C (de) 1953-05-22 1953-05-22 Seitenfenster fuer stromlinienfoermige Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE946951C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138330B (de) * 1958-08-04 1962-10-18 Daimler Benz Ag Tuer fuer Kraftfahrzeuge
EP0133316A3 (en) * 1983-07-27 1987-09-30 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Door glass guide mechanism for motor vehicle
FR2724599A1 (fr) * 1994-09-16 1996-03-22 Renault Articulation a rotule pour vitre ouvrante

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE266239A (de) *
GB449825A (en) * 1935-03-23 1936-07-06 Francis Brian Sylvester Grimst Improvements in motor vehicles
US2398852A (en) * 1944-01-03 1946-04-23 John B Parsons Vehicle window regulator mounting
FR921138A (fr) * 1945-10-29 1947-04-28 Perfectionnements aux lève-glaces d'automobiles
FR961405A (de) * 1950-05-11

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