DE946531C - Wanderwand - Google Patents
WanderwandInfo
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- DE946531C DE946531C DEST8220A DEST008220A DE946531C DE 946531 C DE946531 C DE 946531C DE ST8220 A DEST8220 A DE ST8220A DE ST008220 A DEST008220 A DE ST008220A DE 946531 C DE946531 C DE 946531C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F15/00—Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
- E21F15/02—Supporting means, e.g. shuttering, for filling-up materials
- E21F15/04—Stowing mats; Goaf wire netting; Partition walls
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Geology (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
- Wanderwand Beim Scheibenabbau von Lagerstätten besonders großer Mächtigkeit, bei dem die Scheiben zwischen zwei der Abbaufront vorauseilenden Streben hereingewonnen werden, wurde zur Erhöhung der Abbausicherheit der Vorschlag gemacht, parallel zur Abbauscheibe die Abbaufront gegenüber dem Versatz durch eine wandernde Trennwand abzuschirmen, wobei die Wand aus schuppenartigen Bauelementen oder netzartig angeordneten Drahtseilen bestehen kann.
- Nach der Erfindung besteht die Aufgabe, eine gegen Hangendes und Liegendes sich bergedicht anschmiegbare Wanderwand zum Abbau wenig mächtiger Flöze herzustellen, die verhindert, daß auf die Matte sich auflegendes Versatzgut Teile der Matte so fortdrückt, daß das Versatzgut zwischen Hangendem und Liegendem des Abbauflözes auslaufen kann. Außerdem soll die Wanderwand aber geeignet sein, sich unterschiedlichen Flözmächtigkeiten oder schwankenden Lagerstättenmächtigkeiten anzupassen; sie soll also stets am Hangenden und Liegenden dicht anliegen. Dabei soll die Wanderwand nach Möglichkeit rollfähig und gleichmäßig von Transportrollen abwickel- und gegebenenfalls auch wieder aufwickelbar sein.
- Die Erfindung betrifft eine Wanderwand zum Abbau von flözartigen Lagerstätten und besteht aus Stahldraht mit elastischen Einlagen, insbesondere aus einem Stahldrahtgeflecht mit Federstäben, vorzugsweise elastischen Querstäben, z. B. aus gewelltem oder gedrilltem Federstahl, welche die .Wand in einer möglichst U-förmigen Ausbildung elastisch gegen Hangendes und Liegendes andrücken.
- Hierdurch ist die Wand in der Lage, sich wechselnden Flözmächtigkeiten anzupassen. Hierdurch wird auch verhindert, daß die Wand sich falten und dadurch am Hangenden oder Liegenden ein Auslaufen von Versatzgut möglich ist.
- Damit die Wand sich gleichmäßig auf eine Trommel, aufrollen läßt und von einer Trommel, die z. B. in der Oberstrecke aufgestellt wird, abgewickelt werden kann, wird das Geflecht zweckmäßig einerseits aus gewellten oder gedrillten Querstäben und andererseits in Längsrichtung aus in den Vertiefungen der letzteren lagernden Drahtspiralen hergestellt, deren Spiralsteigung und Spiralteilung (Querstabentfernung) sich nach den Beanspruchungen der Wand richtet. Die Spiralen können abwechselnd eine Links- und Rechtswindung und die Querstäbe Endschüngenhaken erhalten, wodurch die Querstäbe auch unter sich verbunden werden. Die Spiralen legen sich auf den gewellten oder gedrillten Drähten so glatt -und eben ein, daß. ,die Wanderwand insbesondere bei Anwendung von wechselseitigen Spiralwindungen sich gleichmäßig auf Trommeln auf- und abwickeln läßt.
- 'Man kann die Stahlgeflechtwand auch kaschieren, z. B. durch Gummi- oder Kunststoffauflagen, um sie dicht zu machen und Überbeanspruchungen einiger Drähte zu vermeiden. Außerdem können in Abständen, von z. B. im, parallel zu den Federstahlquerstäbenstärkere Federstahlschienen, von z. B. 3o/2 mm, eingelegt werden, welche die Federwirkung erhöhen, aber auch die Möglichkeit geben, Ringe oder Haken zu befestigen, um an der Wanderwand auch Zugmittel, wie Seile, anbringen und eine eingeklemmte Wand auch freiziehen zu können, ohne das Wandgeflecht zu beschädigen.
- Man kann auch in Verbindung mit elastischen Querstäben oder an Stelle derselben ein Geflecht vearwenden, in dem elastische Gummi- oder KunststofFstreiden angeordnet sind.
- Auch können in. Abständen angebrachte Querverstärkungen. dazu dienen, die Wand zu stückeln, d. h. aus lösbaren Wandschüssen zusammenzusetzen. Man kann auch die Querstäbe an ihren Enden an Stelle durch Endschlingenhaken durch aufgeschraubte Laschen verbinden und durch Lösen der Laschen und Entfernen eines Querstabes die Wand stückeln bzw. die Wand durch Anordnen von Qwerstäben und Laschen verlängern.
- Die Erfindung soll dazu dienen, Lagerstätten gesichert, gegebenenfalls voll mechanisch und mit Vollversatz in dichter Folge autf dem Abbau gewinnen zu können.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Fig. i zeigt eineue Teil .einer Wand in Ansmch#. Die Wand besteht aus den gewellten Querstäben i aus Federstahl mit Endschlinghaken z, welche die Querstäbe verbinden. Zwischen den Querstäben i sind. die Drahtspiralen 3 in Rechtswindung und die Drahtspiralen 4 in Linkswindung angebracht. Die Spiralsteigung und die Querstäbewellung sind so gewählt, da.ß die Teile gut ineinanderpassen und die Beanspruchungen aushalten, woraus sich auch der Abstand der Querstäbe voneinander ergibt. Die Wandermatte kann beispielsweise in den Querstäben i aus einem Federstahldraht von ¢ mm Durchmesser und i 8o kg j e qmm Festigkeit und einer Teilung von Querstab zu Querstab von 5o mm bestehen, während die Spiraldrähte 3 und 4 aus S.M.-Stahl in 3,1 mm Durchmesser und 6o kg Festigkeit mit einer Steigung von 3 5 mm hergestellt werden können. Eine solche Matte hat sich im Bergbau in steiler Lagerung bewährt.
- Feg. a zeigt eine Wandermatte nach der Erfindung mi.t Verstärkungen, vor allem RandverstäT-kungem und Zugmittelverstärkungseinlagen. Die Randverstärkungen bestehen aus Spiralen 5 mit verkleinerter Spiralsteigung und Spiralteilung und verringertem Abstand von Federstahlquerstäben 6 in glatter Stabausbildung, die durch aufgeschraubte oder angenietete Laschen 7 an ihren Enden teilweisse lösbar miteinander verbunden sind, wodurch die Matte zu stückeln oder zu verlängern ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wanderwand aus einem Stahldrahtnetz zum Abbau von flözarügen Lagerstätten, dadurch gekezmzeichnet, daß, die Querstäbe (i) des Netzes derart federnd und länger als die Flözmächtigkeit ausgebildet sind, daß die Wand zwischen Liegendem und Hangenden durch die sich bogenförmig wölbenden Querstäbe verspannt wird. z. Wanderwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe aus gewelltem oder gedrilltem Federstahldraht bestehen. 3. Wanderwand nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Querstäbe durch ihre abgewinkelten Enden und durch aufgewundene Drähte (3) verbunden sind. 4. Wanderwand nach den Ansprüchen i biß-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der Drähte elastische Dichtungslagen, vorzugsweise aus Gummi oder ein-ein anderen dehnbaren Stoff, tragen. 5. Wanderwand nach den Ansprüchen i bnß ¢, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung durchgehend an der Wanderwand ein Zugmittel, z. B. Seil oder Kette, gegehenexfalls in Verbindung mit , quer hierzu in Abständen befestigten Federstahlschienen angeordnet ist. 6. Wanderwand nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Ränder verstärkt ausgebildet sind: 7. Wanderwand nach den Ansprüchen i Iris 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Abschnittext besteht, die miteinander durch breite überlappung verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung p 34004 VI / 5 c D.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST8220A DE946531C (de) | 1954-05-23 | 1954-05-23 | Wanderwand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST8220A DE946531C (de) | 1954-05-23 | 1954-05-23 | Wanderwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE946531C true DE946531C (de) | 1956-08-02 |
Family
ID=7454443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST8220A Expired DE946531C (de) | 1954-05-23 | 1954-05-23 | Wanderwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE946531C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1091969B (de) * | 1954-04-27 | 1960-11-03 | Dipl Berging Dr Ing Gunther Sc | Bergeversatzvorrichtung und -verfahren |
| DE1094215B (de) * | 1957-08-08 | 1960-12-08 | Steinhaus Gmbh | Stossverbindung fuer Kohlen- und Bergematte |
| DE1147908B (de) * | 1957-11-22 | 1963-05-02 | Steinhaus Gmbh | Wandermatte fuer Versatz- und Foerderzwecke in untertaegigen Bergbaubetrieben |
| DE1813925B1 (de) * | 1968-02-14 | 1970-06-04 | Walter Roesler | Gewebebahn zum Abschirmen von Schuettgut im Bergbau |
-
1954
- 1954-05-23 DE DEST8220A patent/DE946531C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1091969B (de) * | 1954-04-27 | 1960-11-03 | Dipl Berging Dr Ing Gunther Sc | Bergeversatzvorrichtung und -verfahren |
| DE1094215B (de) * | 1957-08-08 | 1960-12-08 | Steinhaus Gmbh | Stossverbindung fuer Kohlen- und Bergematte |
| DE1147908B (de) * | 1957-11-22 | 1963-05-02 | Steinhaus Gmbh | Wandermatte fuer Versatz- und Foerderzwecke in untertaegigen Bergbaubetrieben |
| DE1813925B1 (de) * | 1968-02-14 | 1970-06-04 | Walter Roesler | Gewebebahn zum Abschirmen von Schuettgut im Bergbau |
| DE1813925C2 (de) * | 1968-02-14 | 1971-01-21 | Walter Roesler | Gewebebahn zum Abschirmen von Schuettgut im Bergbau |
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