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DE946263C - Entrindungsmaschine mit hohlem Entrindungskopf - Google Patents

Entrindungsmaschine mit hohlem Entrindungskopf

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Publication number
DE946263C
DE946263C DES38322A DES0038322A DE946263C DE 946263 C DE946263 C DE 946263C DE S38322 A DES38322 A DE S38322A DE S0038322 A DES0038322 A DE S0038322A DE 946263 C DE946263 C DE 946263C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
debarking
tool
shaft
head
Prior art date
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Expired
Application number
DES38322A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Per Gunnar Brundell
Karl-Erik A Jonsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SOEDERHAMNS VERKSTAEDER AKTIEB
Original Assignee
SOEDERHAMNS VERKSTAEDER AKTIEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SOEDERHAMNS VERKSTAEDER AKTIEB filed Critical SOEDERHAMNS VERKSTAEDER AKTIEB
Application granted granted Critical
Publication of DE946263C publication Critical patent/DE946263C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/04Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor by rubbing the trunks in rotating drums
    • B27L1/05Drums therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T403/00Joints and connections
    • Y10T403/32Articulated members
    • Y10T403/32008Plural distinct articulation axes
    • Y10T403/32081Parallel rotary
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T403/00Joints and connections
    • Y10T403/32Articulated members
    • Y10T403/32541Rotatable members resiliently biased to one position

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Entrindungsmaschine mit hohlem Entrindungskopf In den letzten Jahren wurden eine Anzahl Entrindungsmaschinen zum Entrinden von Baumstämmen nach der Art mit hohlem umlaufendem Entrindungskopf konstruiert. Diese Maschinen kennzeichnen sich dadurch, daß die Baumstämme ohne Drehung in der Maschine vorwärts geschoben werden, und zwar ein Baumstamm nach dem anderen in einer geraden Linie, während eine Anzahl Werkzeuge an dem um-laufenden Entrindungskopf,' der die Baumstämme umschließt, nachgiebig gegen die Baumstämme mit einer Kraft gepreßt werden, daß die Rinde durch eine Seher- bzw. Kratzwirkung in Schraubenform entfernt wird. Die elastische Kraft, die die Entrindungswerkzeuge gegen die Baumstämme drückt, wurde bei den bekannten Maschinen mittels Druckluft, Fliehkraftgewichten oder Stahlfedern erzeugt.
  • Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung bzw. Anlage des Werkzeuges, welches durch einen schwenkbaren Arm getragen wird, ein festes elastisches Material von hoher Schwingungsdämpfung verwendet wird.
  • Die nachgiebige elastische Kraft wird durch Beanspruchung des elastischen Materials auf Zug und/oder Scherung erzeugt, wobei vorzugsweise mit schwarzem Kohlenstoff behandelter Naturgummi zu verwenden ist. Hierdurch wird eine bessere Anpassung der Werkzeuge an den zu entrindenden Baumstamm erreicht, a'ls wenn Luftdruck oder StaIhlfedern verwendet werden. Dabei wird nämlich die Möglichkeit von Undichtigkeiten und die Notwendigkeit, einen Ausgleich hierfür zu schaffen, vermieden. Im Vergleich zu Stahlfedern hat der Gummi eine verhältnismäßig große Schwingungsdämpfwirkung, durch die die schädlichen Erschütterungen bei einer Feder vermieden werden. Bewegt sich das Werkzeug über eine unregelmäßige Stammfläche, so neigen Stahlfedern dazu, in der Längsrichtung und in der Querrichtung Schwingungen auszuführen. Dieses tritt bei der Verwendung von Gummi -nicht auf. Er wirkt weich, und die Schwingungen der Werkzeuge, die auf ungeregelmäßiger Stammoberfläche arbeiten, werden nicht auf den Werkzeughalter übertragen. Die Betätigung des Werkzeuges durch Gummiteile ist außerordentlich weich, und das ist insbesondere im Vergleich- mit Maschinen mit Fliehkraftgewichten zur Betätigung der Werkzeuge der Fall. Die Maschine kann deswegen leichter gebaut werden, da es nicht notwendig ist, die gleiche Aufmerksamkeit auf Ermüdungsbeanspruchungen zu richten wie bei Maschinen mit andersartiger Werkzeugbetätigung. Infolge des leichten Gewichtes des Gummis selbst im Verhältnis zur Anlagekraft des Werkzeuges, seines verhältnismäßig kleinen Unterbringungsraumes und der indirekten Abnähme des Gewichtes dadurch, daß die Konstruktion leichter sein kann, ist es möglich, eine Maschine mit einem sehr geringen Gewicht herzustellen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Entrindungsmaschine in. der Richtung der anzulegenden Baumstämme gesehen; der Werkzeugandruck erfolgt mittels eines Gummibandes; Fig. 2 zeigt die Entrindungsmaschine senkrecht zur Bewegungsrichtung der Baumstämme; Fig.3 zeigt eine Entrindungsmaschine mit schwenkbar angeordneten Entrindungswerkzeugen in Richtung des Vorschubes der Baumstämme gesehen; der Werkzeugandruck wird bei dieser Ausführungsform mittels Gummibüchsen bewirkt; Fig.4 zeigt eine Einzelheit einer Einrichtung gemäß Fig. 3, senkrecht zur Vorschubrichtung gesehen; Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform mit zwei Gummibüchsen in paralleler Anordnung; Fig. 6 ist ein Querschnitt nach Linie 6-6 in Fig. 5 ; Fig. 7 ist ein Querschnitt nach Linie 7-7 in Fig. 5 ; Fig. 8 zeigt ein Rohrteil mit einem Gummiteil, welches von innen nach außen. im Querschnitt beträchtlich vermindert ist; Fig. 9 zeigt -eine weitere Ausführungsform eines Gummiteils, durch welches das Werkzeug angespannt wird.
  • In Fig. i,und 2 besteht der Entrindungskopf aus einem .hohlen Ring bzw. Rotor, der' drehbar in dem feststehenden Rahmen 12 mittels eines Rahmens 14 gelagert ist. Die Drehbewegung des Rotors io wird durch Keilriemen 16 bewirkt. Durch die Mitte des Rotors werden Baumstämme 18 in gerader Linie durch irgendeine bekannte V orschubvorrichtung hindurchgeführt. In dem Rotor sind z. B. drei Entrindungswerkzeuge angeordnet, die durch schwenkbare Arme getragen werden. Diese Werkzeuge können von jeder Art sein, vorzugsweise derart, daß sie die Rinde mittels einer Scher- bzw. Kratzwirkung _entfernen. Die schwenkbaren Arme sind an dem das Werkzeug tragenden Ende so ausgebildet, daß die. Werkzeuge sich auf die Stammoberfläche selbsttätig auflegen, wenn die Stämme gegen die Werkzeugarme vorgeschoben werden, ohne daß die Andruckkraft abgestellt werden muß. Die Wellen 2o der Arme sind in Lagern 22 gelagert, die in dem Rotor 1o sitzen. Sie sind mit Hebeln 24 verbunden, in deren äußeren Enden ein Halter 26 für ein oder mehrere schlaufenförmige Gummiteile 28 vorgesehen ist. Der Halter ist vorzugsweise auf einem Nadellager 27 gelagert, damit der Gummi nicht durch Gleiten abgenutzt wird, wenn die schwenkbaren Arme und ebenso die Halter verschwenkt werden. _ Der Schwenkwinkel des Armes beträgt etwa 3o bis 40°. Der Hebel 24 wird in einem Winkel zur A:-_tionslinie der Zugkraft des Gummis, der etwa 7o bis 9o° beträgt, angeordnet, wenn das Werkzeug die innerste Stellung einnimmt. Wird das Werkzeug von dem minimalen zum maximalen Stammdurchmesser verschwenkt, wird das Anwachsen der Zugkraft des Gummis hierbei durch die Abnahme des wirksamen Hebelarmes ausgeglichen, d.h. der senkrechten Entfernung zwischen der Aktionslinie der Zugkraft und der Welle des schwenkbaren Armes. Hierdurch wird eine geringere Gummilänge erforderlich, um die Betätigungskraft inner!ha'lb zulässiger Grenzen bei der äußeren und inneren Stellung des Werkzeuges zu halten, als es der Fall ist, wenn die Bewegung des Hebels symmetrisch in bezug auf die Senkrechte von der Aktionslinie, die durch die Welle hindurchgeht, ausgebildet ist. Die besten Verhältnisse werden erreicht, wenn der Hebel einen Winkel von etwa 4o bis 5o° zu der Aktionslinie der Zugkraft einnimmt; sofern das Werkzeug in er obersten Stellung ist. Das Gummiteil 28 ist an seinem äußeren Ende mit einem Gegenhalter 30 verbunden, der mittels einer Schraube 32 in bezug auf den Rotor io verstellbar ist. Dadurch 'kann die Betätigungskraft, die auf das Entrindungswerkzeug übertragen wird, verändert werden, um sie jeglichen Entrindungsbedingungen anzupassen. Es kann von Vorteil sein, diese Anpassung dadurch zu erzeugen, daß der Halter 26 auf die Schwenkwelle 2o zu oder von ihr !hinweg verstellt wird, z. B. durch Auswechslung des Hebels. Ein anderer Weg zur Anpassung, der mit dem beschriebenen auch verbunden werden kann, besteht darin, daß Gummizüge 28 weggenommen oder hinzugefügt werden. Es kann indessen auch die Qualität des Gummis in bezug auf seine Elastizität verändert werden. Die Bewegung des schwenkbaren Armes gegen die Rotationsachse 34 des Rotors wird durch Anschläge 36 beschränkt, di-e vorzugsweise mit Gummipolstern versehen sind, gegen die zwei an den Wellen 2o vorgesehene Hebel 38 anschlagen. Die Veränderung der Zugkraft der Gummiteile 28 wird in der Fig. i dadurch bewirkt, daß die Schraube 32 durch Drehung des Schneckenrades 40 verstellt wird, .durch dessen mit Gewinde versehene Mitte die Schraube hindurchtritt. Das Schneckenrad selbst wird durch eine Schnecke 42 angetrieben. Diese kann durch einen Schlüssel in einem Schlüsselvierkant 44 betätigt werden. Bei einer Entrindungsmaschine, die für Stämme von etwa 5 bis 40 cm Durchmesser geeignet sein soll, sind für jedes Werkzeug drei Gummiringe mit je einem Querschnitt von 2 cm2 erforderlich. Die wirksame Länge des Gummis in ungestrecktem Zustand ist 8o mm. Das Gewicht der Gummiteile zum Einspannen beträgt etwa 0,35 kg. Der Elastizitätsmodul des Gummis ist 16 kg/cm2. Als Vergleich sei angeführt, daß das Gewicht entsprechender Stahlfedern etwa 15 kg beträgt. Die Einrichtung mit Flichkraftgewichten und Luftdruckzylindern ist noch -schwerer. Das geringe Gewicht des Gummis bringt es mit sieh, daß der Einfluß der Zentrifugalkraft äußerst gering ist im Vergleich zfz einer Ausbildung mit Stahlfedern. Es ist vorteilhaft, Gummiteile in Form von endlosen Schlaufen zu verwenden, wie sie bereits beschrieben sind; indessen ist es auch möglich, relativ dünne durchgehende Gummistreifen zu verwenden. Die Streifen werden mehrmals zwischen den Haltern gewunden und die Enden miteinander verbunden, nachdem eine ausreichende Anzahl Windungen aufgebracht wurden. Auf diese Weise ist es möglich, mit der Hand eine ausreichende Betätigungskraft der Gummiteile zu erzeugen, da der Streifen von Hand während des Aufwindens leicht angespannt werden kann. Die notwendige Schwenkkraft in den Schwenkarmen kann ebenso mittels zwei oder mehrerer miteinander zusammenwirkender Gummibänder erreicht we.den, die die Welle über getrennte Arme betätigen.
  • An Stelle nun, wie in der Fig. i dargestellt ist, die elastischen, schlaufenförmigen Gummiteile 28 auf mechanischem Wege mittels der Schraube 32 zu spannen, ist es oft vorteilhafter, die Schraube durch einen Kalben zu ersetzen, der in einem entsprechenden Zylinder durch Eindrücken von Flüssigkeit verstellt wird, so daß die Spannung auf hydraulischem Wege erfolgt.
  • Hierbei ist es vorteilhaft, die hydraulischen Zylinder für die verschiedenen Werkzeuge mittels Rohren miteinander zu verbinden. Hierdurch wird erzielt, daß beim Eindrücken von Flüssigkeit an einer Stelle des hydraulischen Systems sämtliche anderen Werkzeuge mitbetätigt werden.
  • Differenzen zwischen den Gummiteilen, z. B. ein verschiedenes Einspannen, wird selbsttätig kompensiert. Ein Druckmesser, der mit dem hydraulischen System verbunden ist, gibt auf einem einfachen Wege eine Anzeige, die proportional der Andruckkraft des Werkzeuges an dem Baumstamm ist. Auf diese Weise kann stets eine für die obwaltenden Entrindungsbedingungen geeignete Andruckkraft mittels des Druckanzeigegerätes leicht eirngesbellt @ werden. .
  • Das Einpressen von Flüssigkeit in das hydraulische System kann, sobald der Rotor stillsteht, durch eine einfache von Hand angetriebene Kolbenpumpe erfolgen. Diese ist entweder fest an dem Rotor angeordnet oder wird -mit demselben durch eine Kupplung verbunden, wenn die Flüssigkeit wieder aufgefüllt werden muß. Außerdem ist es möglich, während der Drehung.des Rotors Flüssigkeit einzudrücken oder aus dem hydraulischen System- au6zulas:sen, indem die Pumpbewegung dadurch erzeugt wird, daß ein Köl'ben in dem Rotor direkt oder indirekt in Berührung mit einer Führungsfläche steht, die mit dem feststehenden Rahmenteil verbunden ist und in bezug auf die Drehachse des Rotors exzentrisch ausgebildet ist. Das hydraulische System an dem Rotor kann auch einen pneumatischen oder federbelasteten Sammler für Druckflüssigkeit enthalten, einen Zuführtank, Filter, Ventile u. dgl., außerdem Mittel zur Übertragung der Betätigung der Ventile während der Drehung des Rotors.
  • Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform unter Benutzung von Gummi bei einer Entrindungsmasdhine. Hierbei wird nicht nur die Betätigungskraft durch Gummi erzeugt, sondern auch die Lagerung der Schwenkarme erfolgt in Gummi. Die Entrindungsmaschine nach Fig. 3 ist z. B. mit fünf Entri.ndungswerkzeugen versehen und besitzt einen Rotor 45, einen feststehenden Rahmen 46, ein Rotorlager 48 sowie Antriebsmittel 5o, die in der gleichen Weise ausgebildet sein können wie in Fig. i. Die Wellen 54 der Schwenkarme 52 sind durch Einvulkanisation indem in den vorzugsweise zylindrischen Rohren 58 einvulkanisierten Gummi an dem Rotor 45 oder in besonders daran vorgesehenen Teilen befestigt. Die Welle 54 des schwenkbaren Armes weist an ihrem vorderen Ende einen verstärkten Endteil auf, gegen den der Schwenkarm 52 mittels einer flachen Kopfschraube 6o angepreßt wird. An dem anderen Ende ist die Welle 54 mit zwei kleinen Hebeln 64 versehen, die über Anschläge 66 die Schwenkbewegung des Schwenkarmes beschränken. Die Arme 64 können in verschiedenen Stellungen in bezug auf die Welle mittels einer Schraube 68 eingestellt werden. Die gewünschte Andruckkraft des Entrindungswerkzeuges wird hierbei dadurch erzeugt, daß die Welle 54 mittels eines Schlüssels, der einen langen Hebel oder andere entsprechende Vorkehrungen aufweist, in einem Winkel so verdreht wird, .daß ein zu der gewünschten Andruckkraft proportionales Drehmoment durch Beanspruchung auf Scherung in dem Gummi erzeugt wird. Der Schwenkarm des Werkzeuges und die Anschlaghebel werden sodann in der entsprechenden Stellung auf die Welle festgeschraubt. Die Maschine ist nunmehr fertig zum Gebrauch. DieseAusführungder Erfindung zeichnet sich durch einen außerordentlich weichen Lauf aus. Die Entrindungswerkzeuge sind nicht in metallischer Verbindung mit dem Rotor. Ein weiterer Grund für den weichen Lauf liegt darin, daß die Gummiteile eine verhältnismäßig große Biegsamkeit der Schwenkarme in alle Richtungen gestatten, so daß die Werkzeuge sich selbst in Längsrichtung zur Oberfläche der Stämme anpassen können. Die Biegsamkeit in Längsrichtung zu- den Stämmen ist vorteilhaft, sofern schwenkbare Arme mit automatischer Öffnung verwendet werden. Weiterhin ist für die Erfindung die außerordentliche Einfachheit in der Konstruktion charakteristisch, indem nur eine geringe Anzahl Teile notwendig sind, die gegen Klimaeinflüsse unempfindlich sind. Letzteres Merkmal ist von besonderer Bedeutung bei Maschienen, die unter schlechten Arbeitsbedingungen im Wald stehen. Fernerhin wird eine Reibung der Lagerung im üblichen Sinne ebenso vermieden wie eine Schmierung. Die Gummibüchsenteile erfordern keinerlei Wartung. Infolge ihrer kleinen Ausdehnung in der Querrichtung können die Abmessungen eines Rotors auf ein Minimum beschränkt werden.
  • Ein größerer Schwenkwinkel kann erreicht werden, sofern zwei oder mehrere Gummibüchsen hintereinander verwendet werden.
  • In der Fig. 5 ist eine Welle 9a, an der der schwenkbare Arm für das Entrindungswerkzeug 94 mittels Flansch 96 und Schraubenbolzen 98 befestigt ist, von einem Rohr 104 umschlossen, welches an dem hohlen Rotor ioo mittels eines Klemmringes io2 befestigt ist. An der inneren Seite dieses Rohres sind .drei in Längsrichtung.verlaufende Rippen io6 angeordnet (Fig. 7). Auf- der Welle 92 sind durch Vulkanisation zwei Gummibüchsen io8 gleicher Art befestigt, die-nach außen hin in der Breite abnehmen. Die Breite ist umgekehrt proportional zur Entfernung von der Mittellinie i io der Welle 92. Hierdurch wird der zulässige Versdhwenkungswinkel für das Entrindungswerkzeag mit Bezug auf den Rotor so groß wie möglich, ohne daß irgendein zylindrischer Querschnitt des Gummis schwächer gegenüber Axialbeanspruchungen (längs der Achse i io) ist als der Querschnitt unmittelbar an der Welle 92. Die Unterteilung der- Gummibüchse in zwei parallel miteinander gekuppelte Teile ergibt einen erhöhten Widerstand gegenüber axial wirkenden Kräften an der Welle 92. An -der Außenseite der Büchsen io8 sind Rührteile 112 aufvulkanisiert, die in dzei Teile unterteilt sind. Die Büchsen werden bei der Herstellung -so dick ausgeführt, daß sie in das Rohr 104 hineingepreßt werden müssen. Hierdurch kann der Gummi eine gewisse Kompression erhalten, wodurch die Büchse dauerhafter wird. Die Rohrteile 112 sitzen dicht zwischen den Riemen io6 und sichern die Büchsen gegen Gleitbewegung, wenn die Welle gedreht wird. Am !hinteren Ende der Welle 92 sind drei Flügel 114 vorgesehen, die zwischen Rippen 116 geschwenkt werden können. Die Rippen 116 sitzen in einem Rohr ii8 (Fig. 6). Dieses Rohr wird durch eine Klemmverrichtung -i2o an einem vorstehenden Teil 122 des Entrindungskopfes befestigt. Die Bewegung des Entrindungswerkzeuges auf die Mitte des Entrirndungskopfes zu wird durch Gummiteile 126 abgefangen, die zwischen den Rippen i 16 und den Flügeln 114 angeordnet sind. Der Endpunkt der Bewegung des Entrindungswerkzeuges kann durch Lösung der Klemmvorrichtung i2o und Drehung des Rohres i 18 bis in die gewünschte Stellung des Werkzeuges erreicht werden. Die gewünschte Andruckkraft des Werkzeuges wird durch Lösung des Klemmringes io2 erzielt, wonach das -Rohr io4 mit Hilfe eines Schlüssels verdreht wird. Der Schlüssel greift in Öffnungen 124 an, bis die gewünschte Betätigungskraft erreicht worden ist. Hierauf wird der Klemmring wieder festgelegt. -Die beschriebene Ein-.richtung ist einfach, außerordentlich leicht:herstellbar und sehr robust. Die Größe der Betätigungskraft des Werkzeuges kann innerhalb gewisser Grenzen leicht reguliert werden. Die Einrichtung ist sehr kräftig, insbesondere in radialer Richtung. Als Beispiel sei erwähnt, daß bei einer Entrindungsmaschine für den kleinsten Stamm von 2,5 cm Durchmesser sowie die größte Abmessung von 28 cm der Durchmesser der Welle 22 etwa 25 mm gewesen ist und der innere Durchmesser des Rohres 104 etwa 55 mm. Die größte Breite der Gummibüchse io8 auf der Wella 92 ist etwa 180 mm.
  • Der Gleitmodul des verwendeten elastischen Materials liegt dabei vorzugsweise zwischen 3, 5 und 8 kg/cm2 und ist vorzugsweise mit 5 und 6 kg/cm2 zu wählen. Der Schwenkwinkel aus der innersten in die äußerste Stellung des Entrindungswer'kzeuges kann etwa 45° sein, ohne daß der Druckunterschied der Andruckkraft die zulässigen Andetungsgrenzen überschreitet.
  • Fig. 8 zeigt einen Schwenkarm, der durch eine Gummibüchse betätigt wird und der mittels Nadellagern in dem Rotor gelagert ist. Das Gummiteil ist auch so ausgebildet, daß bei seiner Verdrehung die Beanspruchung auf Scherung, in dem Gummi über den Querschnitt stets konstant bleibt. Selbst -bei- relativ kleinem äußeren Durchmesser des Gummiteiles kann ein großer Schwenkwinkel erreicht werden. Das Regulieren der Betätigungskraft wird vorzugsweise durch Drehung des Metallhalters 79 bewirkt, der die Gummibüchse umschließt. Die Stabilität in Längs- und Querrichtung eines solchen Teiles ist nicht so groß wie bei Teilen mit rechteckigem Querschnitt. Es können Zwischenformen vorteilhaft sein, insbesondere eine Form, bei der die Breite umgekehrt proportional zur Entfernung von der Schwenkachse ist.
  • Fig. 9 zeigt ein schwenkbar angeordnetes Werkzeug 8o, das auf einer Welle 82 befestigt ist, die ihrerseits in dem Rotor 84 mittels Lagern 86 gelagert ist. Auf der Welle 82 sitzt eine Scheibe 88, die auf der Welle verdrehbar ist und die in irgendeiner gewünschten Stellung mittels einer Klemmschraube 9o festgelegt werden kann. Am äußeren Teil dieser Scheibe ist mittels Vulkanisation oder auf andere Weise ein. rohrförmiger Gummiteil 87 befestigt, der im wesentlichen konzentrisch zur gedrehten Welle angeordnet ist. Dieser Gummiteil ist mit seiner anderen Endfläche an dem- Rotor 84 befestigt. Die Betätigung des Werkzeuges wird durch Beansprucbung auf Drehung in dem Gummi bewirkt, sofern die Scheibe 88 um einen bestimmten Winkel in bezug auf die Welle 82 verdreht wird. Dazwischenliegende Formen können z. B. durch Kombination von Zugspannungen und Schubspannungen im Gummi derart erreicht werden, daß der schwenkbare Arm in einer Gummibüchse gelagert wird, die so hergestellt ist, daß sie den kleinsten gewünschten Entrindungsdruck erzeugt, während ein größerer Entrindungsdruck durch Spannbänder aus Gummi erzielt wird, der einen Hebel, wie in Fig.-i dargestellt ist, betätigt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entrindungsmasohine mit hohlem umlaufendem Entrindungskopf, durch den sich nicht drehende Stämme nacheinander in gerader Linie vorgeschoben werden, während eine Anzahl äuf an dem Entrindungskopf schwenkbaren Armen angeordneter Werkzeuge nachgiebig gegen die Stämme mit einer die Rinde durch Scher- bzw. Kratzwirkung entfernenden Kraft angedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckkraft im ganzen oder zum wesentlichen Teil durch auf Zug, und/oder auf Sdherung bzw. Drehung beanspruchte elastische Körper mit hoher Schwingungsdämpfung wie vorzugsweise mit schwarzem Kohlenstoff be-,handelten Naturgummi erzeugt wird.
  2. 2. Entrin@dungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dein umlaufenden Entrindungsköpf die die Werkzeuge tragenden schwenkbaren Arme unmittelbar oder über Hebel (24) über drehbare Halter (26) mit einem oder mehreren schlaufenförmigen endlosen Gummibändern (28) verbunden sind, die an ihrer gegenüberliegenden Seite an zur Veränderung der Andruckkraft der Entrindungswerkzeuge verstellbaren Haltern (30) angreifen (Fig. i).
  3. 3. Entrindungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gummiband (28), das auf den Hebel (24) des Entrindungswcrkzeuges einwirkt, aus einem dünnen Gummi besteht und unter der gewünschten ,Spannung in mehreren Windungen zwischen den zwei Haltern gewunden ist, wobei seine Enden miteinander verbunden sind.
  4. 4. Entrindungsmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (24) mit der Aktionslinie der Gummibänder (28) in äußerster Lage des Werkzeuges einen Winkel von etwa 4o bis 5o°, in der innersten Lage einen Winkel von etwa 70 his 9o° bildet.
  5. 5. Eritrindungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (54) der schwenkbaren Arme (52) durch Vulkanisation oder in anderer Weise lediglich mit Gummibüchsteilen (56) ohne besondere Lagerung und letztere z. B. durch Vulkanisation mit dem Entrindungskopf verbunden sind, wobei die Drehbewegung der Wellen durch Ansohlagmittel (64, 66) beschränkt ist (Fig. 4).
  6. 6. Entrindungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzielen von im wesentlichen konstanten Scherbeanspruchungen über alle Querschnitte - des Gummis, das auf dem Mittelteil der Welle (92) sitzende Gummibüc'hsteil (io8) in der Breite nach dem äußeren Umfang hin abnehmend ausgebildet ist (Fig.5).
  7. 7. Entrindungsmaschine nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß ein rohrförmiges Gummiteil (87), die Welle (82) des schwenkbaren Armes (8o) umschließt und an einem Ende mit der Welle, am anderen Ende mit dem Entrindungskopf (84) verbunden ist (Fig. 9).
DES38322A 1953-03-30 1954-03-25 Entrindungsmaschine mit hohlem Entrindungskopf Expired DE946263C (de)

Applications Claiming Priority (2)

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