DE19828894A1 - Hand-betätigte Schneidmaschine - Google Patents
Hand-betätigte SchneidmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine hand-betätigte Schneidmaschine,
umfassend ein drehbares Sägeblatt, ein Maschinengehäuse mit
Antriebsmaschinerie zum Drehen des Sägeblatts, einen hinte
ren Handhabungsgriff mit Steuerung für einen Antriebsmotor,
der in der Antriebsmaschinerie enthalten ist, und einen vor
deren Haltebügel. Nach dem Konzept von Schneidmaschinen und
Sägeblättern werden ebenfalls Säge- und Frässcheiben vorge
sehen. Die Erfindung kann sowohl bei Schneidmaschinen mit
üblichen drehbaren Schneidblättern, als auch in Schneidma
schinen mit ringförmigem Sägeblatt und außermittigem Antrieb
desselben eingesetzt werden, ist jedoch insbesondere entwic
kelt worden, um die letztere Art von Schneidmaschinen mit
ringförmigem Sägeblatt weiter zu verbessern.
Hand-betätigte Schneidmaschinen mit einem ringförmigen Säge
blatt besitzen den großen Vorteil gegenüber Schneidmaschinen
mit einem Sägeblatt mit traditionellem mittigen Antrieb. Der
hauptsächliche Vorteil liegt darin, daß sie eine äußerst
große Schneidtiefe in Bezug zum Durchmesser des Blattes vor
sehen. Sie besitzen jedoch ebenfalls weitere Vorteile, unter
anderen einen bedeutenden ergonomischen Vorteil; sie sind
relativ leichtgewichtig. Dennoch besteht Bedarf, sie in er
gonomischer Hinsicht zu verbessern. Vorherrschend ist für
se Maschine, genauso wie für die anderen Schneidmaschinen
der obigen Art, wünschenswert, daß der Bediener dazu in der
Lage sein sollte, die Maschine in einer aus ergonomischer
Hinsicht besten Art und Weise zu halten und zu handhaben,
die sich von Person zu Person verändern kann, und ebenfalls
unter Berücksichtigung der Anforderungen, die in unter
schiedlichen Betriebspositionen anfallen. Aus ergonomischer
Sicht ist es ebenfalls wünschenswert, in der Lage zu sein,
das Gesamtgewicht der Maschine noch weiter zu verringern und
die Masse zu verteilen, um die Maschine gut auszubalancie
ren.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, diesem obigen Problemen
komplex gerecht zu werden. Nach einem ersten Aspekt der Er
findung wird dieses durch den Haltebügel erreicht, der dreh
bar am Maschinengehäuse um eine Drehungsachse befestigt ist,
die senkrecht zur Ebene des Sägeblattes ist, und daß der
Haltebügel in unterschiedlichen Rotationspositionen ein
stellbar ist.
Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung, der sich auf die
Verringerung des Gesamtgewichtes der Schneidmaschine und die
Verteilung der Gesamtmasse bezieht, um die Balance der Ma
schine zu verbessern und der bei Schneidmaschinen mit Kreis
sägeblatt eingesetzt werden kann, ist die Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor, ein Antriebsrad, das
mit dem Motor verbunden ist, und ein Rollenpaar, das gegen
die Fläche des Sägeblattes auf der einen Seite des Blattes
anliegt und auf ihr abrollt, sowie Lager für diese Rollen an
oder in einem Chassis aus Metall angeordnet sind, dessen
Hauptteil teilweise das Blatt auf seiner einen Seite ab
deckt, und wobei zwei zweite Rollen, die hier Stützrollen
genannt werden, in Lagern in einer Stützrollenabdeckung an
geordnet und gelagert sind, die teilweise das Blatt auf sei
ner anderen Seite umgibt, und wobei ein Handhabungsarm, der
einen hinteren Handgriff und eine Motorsteuerung darstellen,
hauptsächlich aus Kunststoff besteht, und daß das Chassis
aus Metall mit dem hauptsächlich aus Plastik bestehenden
Handhabungsarm durch eine Schraubverbindung verbunden ist,
und daß die Stützrollenabdeckung mit dem Chassis durch eine
Schraubverbindung verbunden ist, und daß der vordere Hand
griff oder Bügel mit seinen beiden Enden mit dem Chassis
verbunden ist.
Weitere Eigenschaften und Merkmale der Erfindung gehen aus
den Ansprüchen und aus der folgenden detaillierten Beschrei
bung einer bevorzugten Ausführungsform hervor.
In der folgenden detaillierten Beschreibung wird auf die
Zeichnung Bezug genommen. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Schneidmaschi
ne, in Verbindung mit der die Einrichtung nach der
Erfindung ausgeübt werden kann,
Fig. 2 eine Seitenansicht von links, die eine erste Seite
der Schneidmaschine und ihr Kreissägeblatt zeigt,
Fig. 3 eine Seitenansicht von rechts, die die andere Sei
te der Schneidmaschine und des Sägeblattes zeigt,
Fig. 4 eine Ansicht der Schneidmaschine von oben,
Fig. 5 eine Ansicht V-V in Fig. 3,
Fig. 6 eine Ansicht eines Chassis, das Teil der Schneid
maschine ist, aus Sicht von der Ebene des Säge
blattes,
Fig. 7 eine Ansicht VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine Ansicht einer Stützrollenabdeckung, die Teil
der Schneidmaschine ist, aus Sicht der Ebene des
Sägeblattes,
Fig. 9 eine Ansicht IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10 eine Ansicht, wie der Haltebügel drehbar am Chas
sis befestigt ist und
Fig. 11 einen Ausschnitt der Mittel, die den Haltebügel
lösbar in unterschiedlichen Drehungspositionen
zeigt.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 9 wird eine hydraulisch
angetriebene Schneidmaschine mit 1 bezeichnet und ein Kreis
sägeblatt, das durch einen Hydraulikmotor 2 angetrieben
wird, mit 3 bezeichnet. Die Hauptteile der Schneidmaschine 1
sind ein Chassis 4 aus leichtem Metallguß (Aluminiumlegie
rung des Typs Alumin), eine Stützrollenabdeckung 5 des glei
chen Materials und ein hinterer Handhabungs- und Handgriff
teil 6, der im folgenden Handhabungsarm genannt wird. Der
Handhabungsarm 6 ist aus verstärktem Kunststoff hergestellt
und besteht seinerseits aus einer linken und einer rechten
Hälfte 7 bzw. 8, Fig. 5, die durch Schrauben unter Ausbil
dung einer Einheit verbunden sind. Das Chassis 4 ist mit dem
Handhabungsarm 6 mit Schrauben 9 verbunden, und die Stütz
rollenabdeckung 5 ist mit dem Chassis 4 über einen Schrau
benpaar 10 verbunden, Fig. 2.
Der Hydraulikmotor 2 ist am Chassis 4 befestigt und ist von
dem Typ, der im US-Patent 5,381,723 beschrieben wird. Ein
Leitungspaar für Hydrauliköl ist mit 12, 13 bezeichnet und
eine Leitung für Kühlwasser ist mit 14 bezeichnet. Das Kühl
wasser wird zum Sägeblatt 2 über eine Wasserverteilungs
scheibe 15 geleitet, die von bekanntem Design sein kann,
z. B. nach dem US-Patent 5,038,474. Im Handhabungsarm 6 gibt
es eine Steuerung 17 für das Hydrauliköl, eine Starterver
riegelung 18 und eine Steuerung 19 für das Kühlwasser, wobei
alles in Verbindung mit einem hinteren Handgriff 20 steht,
gemeinsam mit nicht gezeigten Mechanismen und Ventilen.
Zwischen dem Chassis 4 und der Stützrollenabdeckung 5 liegt
ein Antriebsrad 21, das durch den Hydraulikmotor 2 gedreht
wird. Die Innenkante 22 des Sägeblattes 3 ist keilförmig und
liegt in einer keilförmigen Nut 23, im Antriebsrad in einer
an sich bekannten Weise.
Ein Haltebügel (Rahmen) 25, der den vorderen Handgriff der
Maschine bildet, ist drehbar mit dem Chassis 4 in einem
Drehgelenk 26 verbunden. Der Haltebügel 25 ist in vier fest
gelegten Betriebspositionen einstellbar, die durch vier zy
lindrische Vertiefungen 27a-27d in der Stützrollenabdec
kung 5 festgelegt sind, wobei die Vertiefungen einen federn
den Kolben am Haltebügel 25 aufnehmen können. Eine Abdeckung
für das Blatt ist mit 28 bezeichnet. Diese kann in nach oben
und hinten gerichteter Bewegung in einem Gelenk 29 aus der
Position, die in den Fig. 2 bis 4 gezeigt wird, in eine hin
tere Position gedreht werden, wenn der Haltebügel 25 in sei
ne hinterste Betriebsposition gebracht worden ist, wenn der
Kolben im hinteren Loch 27d anliegt. Zusätzlich gibt es eine
kreisförmige Vertiefung 27e im Handhabungsarm 6. Diese Ver
tiefung 27e kann ebenfalls den Kolben enthalten, um den Hal
tebügel festzulegen, wenn er noch weiter nach hinten ge
bracht worden ist, damit man in der Lage ist, die Stützrol
lenabdeckung 5 abzumontieren, z. B. um das Blatt zu wechseln.
Eine Schutzvorrichtung ist mit 30 bezeichnet.
Die Einrichtung zum Halten und Führen des Sägeblattes 2 um
faßt - neben dem Antriebsrad 21 - in einer an sich bekannten
Weise ein Paar nicht gezeigter Führungsrollen im Chassis 4
und ein Paar nicht gezeigter Stützrollen in der Stützrollen
abdeckung 5. Zusätzlich hierzu gibt es Lager für die Füh
rungsrollen und die stützrollen im Chassis und in der Stütz
rollenabdeckung, Bestandteile an und im Chassis, um das
Blatt in einer radialen Richtung festzuklemmen, sowie Be
standteile an und in der Stützrollenabdeckung, um das Blatt
in einer axialen Richtung festzuklemmen. Sämtliche dieser
Teile, sowie der Antriebsmotor, das Getriebe etc. sind aus
Metall hergestellt, und bilden deshalb einen wesentlichen
Teil des Gesamtgewichtes der Maschine. Zusätzlich hierzu
gibt es die Gewichte des Chassis und der Stützrollenabdec
kung ihrerseits. Diese können sicherlich etwas durch ein ge
eignetes Design und durch die Wahl geeigneter Leichtmetalle
gierung reduziert werden, sie müssen jedoch robust herge
stellt werden, wenn man die große Belastung betrachtet, der
sie ausgesetzt sind, weshalb sie ein beträchtliches Ausmaß
der Masse der Maschine darstellen.
Der Handhabungsarm 6 wird aus faserverstärktem Kunststoff
hergestellt, geeigneterweise aus Glasfaser verstärktem Po
lyamidkunststoff, hauptsächlich wegen dreier Gründe. Faser
verstärkte Kunststoffe, wie z. B. Glasfaser verstärkte Poly
amidkunststoffe, stellen ein exzellentes Konstruktionsmate
rial für den Handhabungsarm dar, das die Anforderungen gut
erfüllt, die durch die Funktionen des Handhabungsarms ge
stellt werden. Darüber hinaus ist es leichtgewichtig im Ver
gleich zu metallischen Konstruktionsmaterialien, selbst wenn
man es mit Leichtmetall vergleicht, wodurch das Gesamtge
wicht der Maschine verringert werden kann. Der dritte Grund
liegt darin, daß der relativ leichte Handhabungsarm dazu
beiträgt, das Gewicht/die Masse der Maschine in einer ge
wünschten Richtung auszugleichen, so daß der Ausgleichspunkt
nach vorn verschoben wird, was aus einem ergonomischen Ge
sichtspunkt vorteilhaft ist.
Vom gestalterischen Gesichtspunkt her besteht der Handha
bungsarm 6 aus zwei Hälften, einer linken Hälfte 8 und einer
rechten Hälfte oder Teil 7, die miteinander in einer senk
rechten Teilungsebene durch Schrauben 9 verbunden sind. An
der Innenseite sind Versteifungsstreben 102. Das hintere En
de ist mit einem hinteren Handgriff 20 mit Steuerung 17, 19
und der Verriegelung 18 ausgelegt, die leicht zu erreichen
sind. In einer an sich bekannten Weise ist der gesamte rück
wärtige Teil des Handhabungsarms 6 nach unten geneigt. Die
rechte Hälfte 7 ist etwas länger als die linksseitige und
erstreckt sich mit einem Teil 103 über die Vorderkante 104
der linken Hälfte, die vollständig gerade verläuft, wie das
Ende der rechten Hälfte, das mit einer nach innen gerichte
ten Endwand 108 ausgelegt ist, das im Bereich des Handha
bungsarms 6 die gerade Außenseite 106 der Stützrollenabdec
kung 5 ausbildet, gegen die sie anliegt. Um die Verbindung
des Handhabungsarms mit dem ganzheitlichen Gehäuse, das
durch das Chassis 4 und die Stützrollenabdeckung 5 gebildet
wird, weiter zu verfestigen, besitzt die Stützrollenabdec
kung im Bereich des Handhabungsarms 6 eine sich nach hinten
erstreckende Zunge 109, die sich in eine Ausnehmung 110 in
die Ecke zwischen der vorderen Endwand 108 und der Außensei
te der rechten Hälfte 7 des Handhabungsarms 6 erstreckt.
Das Chassis 4 besitzt einen Hauptteil 115, der eine Platte
114 umfaßt, die gemeinsam mit der Stützrollenabdeckung 5 ei
ne Haube für das Antriebsrad 21 und für einen Teil des Säge
blatts 3 bildet, und einen mittigen herausragenden Teil 113
für den Hydraulikmotor 2 besitzt. Die Innenkante 116 des
Hauptteils 115 folgt der bogenförmigen Kontur der Außenwand
106 der Stützrollenabdeckung. In der Ecke 116 gibt es eine
Nut 117, die eine Dichtung oder Manschette 118 aufnimmt,
Fig. 5. Der Hauptteil 115 des Chassis enthält ferner oder
ist mit Mitteln zum Antrieb des Sägeblattes versehen. Der
Hydraulikmotor 2 ist so an einer ebenen Grundfläche 120 mit
einem Durchgangsloch 121 befestigt. Ferner gibt es ein La
gergehäuse 122 für die Führungsrollen für das Sägeblatt und
zum Festklemmen der Bestandteile einschließlich eines Dreh
knopfes 47 zum radialen Festklemmen des Kreissägeblattes 3.
Die Blattabdeckung 28 wird über das Gelenk 29 an einem na
senförmigen Vorsprung 24 am Chassis 4 befestigt. Vom Haupt
teil 114 des Chassis 4 erstreckt sich ein Befestigungs
teil 126 gerade nach hinten unterhalb der linken Hälfte 8 am
Handhabungsarm 6. Der Befestigungsteil 126 endet mit einer
geraden Kante 127, die an eine Strebe 102 an der Innenseite
des Handhabungsarms angrenzt. Der Handhabungsarm 6 und das
Chassis 4 werden miteinander durch drei Schrauben 9 über das
Befestigungsteil 126 miteinander verbunden.
Das Design der Stützrollenabdeckung ist in allen Einzelhei
ten oben beschrieben worden. Es sollte jedoch ebenfalls er
wähnt werden, daß es ferner ein Paar Lagergehäuse 132 für
ein Stützrollenpaar besitzt, die gemeinsam mit dem Antriebs
blatt 21 und den Führungsrollen, die sich in den Lagern im
Chassis drehen, das Sägeblatt 3 in axialer Richtung halten.
Die Stützrollenabdeckung 5 ist am Chassis 4 mittels eines
Schraubenpaares 10 befestigt. Der hintere gerade Wandteil
106 der Stützrollenabdeckung grenzt, wenn die Maschine zu
sammengebaut ist, an die Dichtung 118 in der Nut 117 in der
hinteren Kante an der Platte 104 des Chassis an. Ferner ruht
die Zunge 109 in der Ausnehmung 110 am Handhabungsarm,
Fig. 5, und wirkt bei der Herstellung einer starken Verbin
dung zwischen dem Handhabungsarm 6 auf der einen Seite und
der Einheit, die aus dem Chassis 4 und der Stützrollenabdec
kung 5 und den Gliedern besteht, die an oder in der Einheit
befestigt sind, auf der anderen Seite mit.
Die Form des Haltebügels 25 in einer Frontansicht wird in
Fig. 10 gezeigt, die ebenfalls zeigt, wie der Haltebügel
drehbar am Chassis befestigt ist. Er besteht aus einem abge
bogenen Rohr 25a, das mit Kunststoff 25b überzogen ist. Er
besitzt an der linken Seite zuerst einen geraden Ab
schnitt 25c, der sich gerade vom Chassis 4 weg erstreckt,
senkrecht zur Ebene des Sägeblattes 3. Er ist danach mit ei
nem geraden Abschnitt 25d an der linken Seite der Maschine
in rückwärtiger Richtung gewinkelt, sowie einem Ab
schnitt 25e oberhalb der Maschine, einem Abschnitt 25f an
der rechten Seite der Maschine und schließlich einem abgebo
genen Abschnitt 25b, der mit seinem Ende an einen flachen
Abschnitt 25h angeschweißt ist, der parallel zum Sägeblatt 3
verläuft. Am Ende des ebenen Abschnitts gibt es ein Durch
gangsloch 25i für einen Lagerzapfen. In Verbindung mit dem
abgebogenen Abschnitt 25g im ebenen Abschnitt 25h gibt es
ebenfalls einen Mechanismus 150, zur Verriegelung des Halte
bügels in unterschiedlichen Drehungspositionen. Ein Metal
leinsatz 148 ist im geraden Endabschnitt 25c angeschweißt.
In diesem Einsatz gibt es ein mit Gewinde versehenes
Loch 149. Die Löcher 25i und 149 sind koaxial zur Drehungs
achse 24.
Die Lagerung des Haltebügels im Chassis 4 ist als ein Dreh
gelenk 26 mit einem Drehzapfen 140 ausgelegt, Fig. 10, der
drehbar um die Rotationsachse 24 ist, die senkrecht zur Ebe
ne des Sägeblattes 3 verläuft. Der Lagerzapfen 140 besteht
aus einer Schraube, die sich durch eine Lagerbuchse 141 er
streckt, die ein gemeinsamer Teil des gegossenen Chassisge
häuses darstellen. Die Lagerbuchse 141 besitzt eine linke
Endfläche 142 und eine rechte Endfläche 143. Die Ebene der
letzteren liegt außerhalb der Außenseite der rechte Hälfte 7
des Handhabungsarms, Fig. 4. Der ebene Abschnitt 25h des
Haltebügels 25 grenzt an die rechte Endfläche 143 der Lager
buchse 141 an, wahlweise über eine reibungsmindernde Di
stanzscheibe 145. Der Haltebügel mit seinem Endeinsatz 148
grenzt an der rechten Seite der Maschine an die rechte End
fläche 143 der Lagerbuchse 141 an, wahlweise über eine rei
bungsmindernde Distanzscheibe 146. Der Lagerzapfen 140 be
steht aus einer Schraube mit einem Kopf an einer Seite an
der Außenseite des linken, ebenen Abschnitts 25h des Halte
bügels 25 und mit Gewinde am anderen Ende, das mit dem Ge
windeverlauf im Loch 149 des Einsatzes 148 zusammenwirkt.
Der Mechanismus, den Haltebügel 25 in unterschiedlichen Dre
hungspositionen lösbar zu befestigen, wird im Querschnitt in
Fig. 11 gezeigt. Er besteht aus einem Kolben 151 auf einer
Kolbenstange 152, die in einer Manschette 153 beweglich ist,
welche im ebenen Abschnitt 25h des Haltebügels befestigt ist
und sich in den abgebogenen Abschnitt 25g des Haltebügels
erstreckt. Eine Feder 154 wird in der Manschette angeordnet
und drückt den Kolben 151 in Richtung nach außen (nach
rechts in Fig. 11). Die Kolbenstange 152 ist mit ihrem hin
teren Ende in einem Handgriff 155 eingeschraubt, der einen
Fingergriff 156 besitzt, um die Handhabung zu erleichtern.
Indem der Handgriff 155 rückwärts gezogen wird, wird der
Kolben 151 während des Zusammendrückens der Druckfeder 154
hineingezogen, woraufhin der Haltebügel in eine neue Positi
on oder Stellung gedreht werden kann. Der Handgriff 155 wird
danach gelöst, wodurch der Kolben 151 mittels der Feder 154
in eine neue Ausnehmung 27a-27d auf der Stützrollenabdec
kung 5 eintreten kann.
Der Haltebügel 25 wird normalerweise in seiner vorderen Be
triebsposition, Fig. 2, festgelegt. In dieser Position wird
eine gute Balance erzielt und die Gelegenheit für den Arbei
ter erreicht, die Kraft über den Haltebügel nahe des Ar
beitspunktes des Blattes anzulegen. Die rückwärtigste Be
triebsposition, wenn der Kolben in die hintere Ausneh
mung 27d auf der Stützrollenabdeckung 5 eingeführt wird,
wird z. B. zum Betrieb an einer Decke verwendet. Wenn der
Haltebügel auf diese Weise maximal rückwärts durch Drehung
des Gelenkes 26 um die Achse 24 gebracht wird, kann die Ab
deckung 28 für das Blatt vollständig rückwärts gedreht wer
den, so daß der obere Teil des Blattes zum Sägen verwendet
werden kann. Die Positionen dazwischen - dargestellt durch
die Ausnehmungen 27b und 27c - können nach individuellen
Wünschen oder aufgrund der Umgebungsanforderungen verwendet
werden.
Durch gute Verteilung des Gesamtgewichtes/Masse der Maschine
bei einem dichter am Arbeitspunkt liegenden Balancepunkt als
im Stand der Technik, sowie durch einen drehbaren und in un
terschiedlichen Betriebspositionen feststellbaren Handbügel,
der eine Betriebsposition umfaßt, die dicht an den Ar
beitspunkt gebracht werden wird, und insbesondere wenn diese
beiden Situationen zur gleichen Zeit auftreten, wird eine
Schneidmaschine zur Verfügung gestellt, die sehr gute ergo
nomische Betriebseigenschaften besitzt.
Claims (7)
1. Handbetätigte Schneidmaschine, umfassend ein drehbares
Sägeblatt (3), ein Maschinengehäuse mit Antriebsmaschi
nerie zum Drehen des Sägeblattes, einen hinteren Hand
habungsgriff (30) mit Steuerung (17, 18) für einen An
triebsmotor (29), der in der Antriebsmaschinerie ent
halten ist, und einen vorderen Haltebügel (25), der die
Form eines herumgebogenen Stückes besitzt, das sich von
einer Seite des Maschinengehäuses über das Maschinenge
häuse oder über das Sägeblatt zur anderen Seite des Ma
schinengehäuses erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Haltebügel drehbar am Maschinengehäuse in einem
Scharnier (26) mit einer Drehachse (24) gelagert ist,
die hinter dem Sägeblatt angeordnet und senkrecht zur
Ebene des Sägeblattes ist, wobei beide Enden des Halte
bügels miteinander durch dieses Scharnier verbunden
sind, und daß der Haltebügel in unterschiedlichen Dre
hungspositionen fest einstellbar ist.
2. Schneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Scharnier (26) ein Drehgelenk ist, um das
der Haltebügel drehbar im Maschinengehäuse ist.
3. Schneidmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Handhabungsgriff mit der Steuerung in
oder einem Handhabungsarm angeordnet ist, und daß der
Handhabungsgriff drehbar in Bezug zum Maschinengehäuse
im Scharnier (26) ist, und das zwischen dem Handha
bungsarm und der Antriebsmaschinerie angeordnet ist.
4. Schneidmaschine nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel, wenn er
seine vordere Einstellungsposition einnimmt, sich zu
mindest teilweise über seine Rotationsachse (24) hinaus
erstreckt.
5. Schneidmaschine nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sägeblatt ein ringför
miges Blatt mit einem außermittigen Antrieb ist, wo ein
stützrollenpaar für das ringförmige Blatt in einer Ab
deckung (5) für die Stützrollen an einer Seide des
Blattes angeordnet sind, während der Antriebsmotor (2)
und ein Paar zweiter Rollen in oder an einem Chassis
(4) an der anderen Seite des Blattes angeordnet ist,
wobei die Stützrollenabdeckung und das Chassis Teile
des Maschinengehäuses darstellen, und daß der Haltebü
gel drehbar mit dem Chassis verbunden ist.
6. Schneidmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Haltebügel in unterschiedlichen Drehungs
positionen fixierbar ist, durch Zusammenwirken eines
ersten Feststellungsbestandteils am Haltebügel mit ei
ner Anzahl anderer Feststellungsbestandteile
(27a-27d) in unterschiedlichen Feststellungspositionen an
der Stützrollenabdeckung.
7. Schneidmaschine nach irgendeinem der vorstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Ma
schine, die vor der Drehungsachse (24) des Haltebügels
liegen, hauptsächlich aus Metall bestehen, während die
Teile der Schneidmaschine, die hinter dieser Drehungs
achse liegen, hauptsächlich aus Kunststoff bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| SE9702437A SE515594C2 (sv) | 1997-06-25 | 1997-06-25 | Handmanövrerad kapmaskin med i maskinkroppen vridbart fästad handtagsbåge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19828894A1 true DE19828894A1 (de) | 1999-01-07 |
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