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DE946195C - Schwungradmagnetzuender oder Schwungradlichtmagnetzuender fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Schwungradmagnetzuender oder Schwungradlichtmagnetzuender fuer Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE946195C
DE946195C DEA2197D DEA0002197D DE946195C DE 946195 C DE946195 C DE 946195C DE A2197 D DEA2197 D DE A2197D DE A0002197 D DEA0002197 D DE A0002197D DE 946195 C DE946195 C DE 946195C
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DE
Germany
Prior art keywords
flywheel
pole
permanent magnet
magnet
magnetic
Prior art date
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Expired
Application number
DEA2197D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Auto Union AG
Original Assignee
Audi AG
Auto Union AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG, Auto Union AG filed Critical Audi AG
Priority to DEA2197D priority Critical patent/DE946195C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE946195C publication Critical patent/DE946195C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/22Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating around the armatures, e.g. flywheel magnetos
    • H02K21/222Flywheel magnetos
    • H02K21/225Flywheel magnetos having I-shaped, E-shaped or similarly shaped armature cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schwungradmagnetzünder oder Schwungradlichtmagnetzünder für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Schwungradmagnetzünder oder Schwungradlichtmagnetzünder für Brennkraftmaschinen, bei dem das von einem Dauermagneten ausgehende Magnetfeld je nach der gegenseitigen Stellung der feststehenden und umlaufenden Pole des Magnet- und Ankersvstems im Anker eine Richtungsänderung erfährt und dessen Schwungrad ein oder mehrere Magnetsysteme trägt und um einen oder mehrere Anker umläuft.
  • Die Erfindung geht von einem derartigen Schwungradmagnetzünder aus, bei dem das Schwungrad aus Leichtmetall und der Dauermagnet aus einer Nickel- oder Kobaltstahllegierung besteht. Der Dauermagnet hat dabei die Form eines offenen Ringes und ist, in der Umfangsrichtung der Innenseite des Schwungradkranzes folgend, an diesem befestigt. Es sind auch Bauweisen mit mehreren kleinen, am Umfang des Schwungrades segmentartig angeordneten Magneten bekannt. Immer sind die relativ schwachen Dauermagneten aber entlang dem Umfang, also tangential angeordnet, und das Schwungrad muß daher aus einem den Magnetfluß nicht leitenden Werkstoff, z. B. Leichtmetall, Zink oder Messing, bestehen. Weiterhin muß der harte Magnetstahl sehr genau bearbeitet werden, damit der Luftspalt zwischen Magnet und Anker möglichst klein ist. Dabei .entstehen erhebliche bauliche Schwierigkeiten, da bekanntlich Magnetstähle sich schwer an ihren Außenflächen bearbeiten lassen. Ein weiterer bei: der Herstellung einer solchen bekannten Schwungradmagnetmaschine ins Gewicht fallender Nachteil besteht darin, daß der Schwungscheibenkörper als Träger des Magnetsystems aus nicht magnetisierbarem Werkstoff angefertigt sein muß, da bei Anwendung von zwei Dauermagnetstücken der eiserne Schwungradkörper einen unerwünschten Nebenpfad für die magnetischen Kraftlinien bilden würde. Des weiteren ist die Überleitung der magnetischen Kraftlinien bei den bekannten Maschinen nicht immer auf besonders günstigen Wegen möglich, da die hierzu notwendigen Hilfs- oder Nebenpole entweder insgesamt eine zu große Länge aufweisen müssen, oder es machen sich besonders komplizierte Polformen zur Erreichung eines wirksamen Flußwechsels notwendig.
  • Aufgabe der Erfindung ist eine leichtere und einfacher zu fertigende Ausführung.
  • Die Erfindung schafft einen Schwungradmagnetzünder oder Schwungradlichtmagnetzünder für Brennkraftmaschinen, dessen Schwungrad ein oder mehrere Dauermagnetsysteme trägt und um einen oder mehrere ruhende Anker umläuft. Das Neue besteht darin, daß der magnetische Fluß für den stromerzeugenden Flußwechsel im Anker von nur einem Dauermagnetstück ausgeht, welches einen Teil eines Magnetsystems bildet, und daß der das Dauermagnetstück enthaltende Teil oder Pol des Magnetsystems mit zusammenhängenden, vorzugsweise aus einem Stück bestehenden Nebenpolen und mit Überleitstücken in Verbindung steht, die den Rückschluß für die magnetischen Kraftlinien zwischen dem mit dem Dauermagneten versehenen Pol und den beiden benachbarten Nebenpolen bilden. Dadurch ergeben sich bauliche Erleichterungen und geringer Werkstoffverbrauch. Zur Erzielung eines kleinen Außendurchmessers des Schwungrades wird vorteilhaft ein Dauermagnet verwendet aus einer Magnetlegierung mit einer Koerzitivkraft von mindestens 300 Örsted. Der Dauermagnet kann auch aus mehreren Teilmagneten mit je einer Koerzitivkraft von mindestens 300 Örsted bestehen.
  • Für Mehrabrißzünder mit größerer Polzahl sind mehrere Dauermagnetsysteme im Schwungrad vorgesehen. Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn der Hilfspol des einen Magnetsystems mit dem Hilfspol des benachbarten Magnetsystems zusammenfällt, also beide zu einem gemeinsamen Hilfspol vereinigt sind, wobei dann der mit dem Dauermagneten ausgestattete Pol und jeweils einer der beiden benachbarten Nebenpole sich in der Umfangsrichtung abwechseln.
  • Der Erfindungsgedanke kann auch bei solchen Magnetzündern angewandt werden, bei denen zwischen der oder den beschriebenen Dauermagnetsystemen und den Ankern ein Kraftlinienleitrad umläuft. Die unter Anwendung von umlaufenden Kraftlinienleitstücken bzw. leiträdern aufzubauenden Magnetzünder lassen sich derart ausbilden, daß entweder die Dauermagnetpole mit den dazugehörigen Nebenpolen außerhalb eines Kraftlinienleitrades oder innerhalb desselben angeordnet sind. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. I und 2 einen Schwungradmagnetzünder in Vorderansicht mit verschiedenen Stellungen der Schwungscheibe, Abb. 3 einen Schwungradliehtmagnetzünder in Vorderansicht, Abb. 4 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. I, Abb. 5 einen Schnitt nach Linie C-D der Abb. 4, Abb. 6 ein besonderes Ausführungsbeispiel, Abb. 7 einen sechspoligen Schwungradlichtmagnetzünder mit einer Zündspule und zwei Lichtwicklungen (drei Sehnenanker) in Vorderansicht, Abb. 8, 9, Io einen Magnetzünder mit sechspoligem Kraftlinienleitrad mit innerhalb des Leitrades liegender Zündspule in drei verschiedenen Leitradstellungen, Abb. II, I2 und I3 einen Magnetzünder für Doppelzündung unter Verwendung eines sechspoligen Kraftlinienleitrades mit außerhalb desselben angeordneten Zündspulen.
  • Es bezeichnet I die Zündspule, die in bekannter Weise einen Eisenkern 2 und zu beiden Seiten je einen Pol 3, 4 aufweist. Die Zündspule wird in üblicher Weise an passender Stelle ortsfest angeordnet. Das Schwungrad des Zünders gemäß Abb. I und 2 besteht aus einem topfförmigen Körper 5, der entweder aus Stahlblech geprägt oder aus Gußeisen gemäß Abb. 6 hergestellt ist. Das an den Polen 3, 4 der Zündspule I vorbeilaufende Magnetsystem enthält nur einen permanenten Magneten 6. An die der Schwungradachse zugekehrte, z. B. einen Nordpol bildende Polfläche des Magneten 6 schließt sich ein aus lamellierten Blechen zusammengesetzter Polschuh 7 an. Das Dauermagnetstück 6 ist mit der Südpolseite in ein zusammenhängendes, aus Weicheisen oder lamellierten Blechen bestehendes Über leit oder Jochstück 8 eingesetzt. Letzteres ist durch mehrere Schrauben 9 unmittelbar am topfförmigen Stahlblechschwungradkörper 5 angeordnet. Das permanente Magnetstück 6 sowie der daran vorgesehene Polschuh 7 sind gemeinsam durch Schrauben Io am Überleitstück 8 festgehalten, wobei das permanente, Magnetstück 6 unmittelbar leitend mit dem überleitstück 8 in Verbindung steht. Das vom permanenten Magnetstück 6 aus sich in der Umfangsrichtung nach beiden Seiten erstreckende überleitstück 8 weist an seinen Enden in entsprechender Breite gehaltene Pole i i, 12 auf. Gemäß Abb. i dreht sieh das Schwungrad 5 mit den Teilen S, 6, 7 in Richtung des Pfeiles E, wobei der Pol 6, 7 eine derartige Stellung einnimmt, daß der vom Pol 6, 7 (Nordpol) ausgehende magnetische Kraftfuß nach dem Po14 des Zündspulenei.senkerns 2 (Pfeil F) läuft. Der Kraftfluß verläuft dann weiter durch den gesamten Eisenkern 2, über den Pol 3 nach dem Pol I i des Überleitstückes 8 und läuft schließlich im linken Teil des überleitstückes weiter bis zum Südpol des permanenten Magnetstückes 6. In der in Abb. I dargestellten Stellung des Dauermagnetsystems ist somit der vom Dauermagneten 6 ausgehende magnetische Kraftfluß in Richtung der Ankerpole 4-3 geschlossen. Nach kurzem Weiterlauf des Schwungrades I kommt im Anker ein Flußwechsel der magnetischen Kraftlinien zustande, derart, daß die Kraftlinien entgegengesetzt von Pfeil F (Abb. I) verlaufen. Die vom Nordpol des Magnetstückes 6 ausgehenden Kraftlinien gelangen zunächst zum Pol 3 (Abb. 2) und laufen über die Pole 4 und 12, um zuletzt durch die rechte Hälfte des Überleitpolstückes 8 nach dem Südpol des Dauermagneten 6 zu fließen. Aus der Strecke a (Abb. 2) ist der an den Polen 4 und 7 entstehende magnetische Abriß zu ersehen. Beide Abbildungen zeigen, daß das mit dem Pol 7 in Verbindung stehende, mittelbar zusammenhängende Überleitpolstück 8 dazu benutzt wird, die magnetischen Kraftlinien sowohl nach der einen (zum Pol II) wie nach der anderen Richtung (zum Pol 12) bei einem stromerzeugenden Flußwechsel im Anker hindurchzuleiten. Es ist auch eine Ausführungsform denkbar, bei der das Überleitungsstück 8 weggelassen und zur Überleitung der magnetischen Kraftlinien der Schwungradkranz benutzt werden kann, sofern letzterer bzw. der Schwungradkörper aus Stahlblech hergestellt ist. Zu diesem Zweck müßten die Pole 6, 7 und 11, 12 am Schwungradkranz unmittelbar angeordnet sein. Durch die letztgenannte Maßnahme wird der Bau eines Schwungradmagnetzünders wirtschaftlicher, wobei außerdem noch ein besonders geringer Durchmesser der Maschine erzielt werden kann.
  • Die Abb. 3 zeigt einen sogenannten Schwungradlichtmagnetzünder. Gegenüber dem Zündstromanker 2 ist ein Eisenkern I5 mit Polen I6, I7 ebenfalls feststehend angeordnet. Der Eisenkern 15 ist mit einer Niederspannungswicklung I8 (Lichtwicklung) versehen. Gegenüber dem Dauermagneten 6 ist ein zweiter Dauermagnet I9 mit Polschuh 20 und Überleitstück 21, 22, 23 angeordnet. Die letztgenannten Teile gleichen vollkommen den Teilen des Dauermagnetsystems gemäß Abb. I. Beim Vorbeilaufen der Teile I9 bis 23 an den Teilen 16 bis 18 wird in der Spule 18 ein Wechselstrom erzeugt, der zur Speisung der an einem Kraftfahrzeug vorgesehenen Stromverbraucher dient. An Stelle der Lichtwicklung 18 kann aber auch eine zweite Zündspule vorgesehen werden, so daß der Magnetzünder entweder für eine Doppelzündung zu verwenden ist oder zwei Zündfunken für einen Zweizylindermotor erzeugen kann.
  • Die Abb. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Schwungradkörper 5 des Magnetzünders aus Gußeisen hergestellt und der permanente Magnetpol aus drei kleinen in Richtung der Schwungradachse nebeneinanderliegenden Einzelmagnetstählen 6', 6", 6"' zusammengesetzt ist.
  • Die Abb. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel für einen sechspoligen Lichtmagnetzünder mit Magnetschwungrad. Innerhalb des Schwungrades sind zwei Ankersysteme mit Niederspannungsspulen 25, 26 und ein Ankersystem mit einer Zündspule 27 feststehend angeordnet. Die Maschine weist ferner drei Polschuhe 28 auf, in die permanente Magnetstücke 29, wie in Abb. I dargestellt, eingeschlossen sind. Die mit den permanenten Magneten 29 in Verbindung stehenden bzw. zu letzteren gehörigen Überleitpolstücke bilden ein zusammenhängendes Ganzes. Zwischen den drei Polen 28 sind drei hervorstehende Pole 30 vorgesehen, die von dem gemeinsamen ringförmigen Überleitpolstück 31 ausgehen bzw. an letzteres angeformt sind, derartig, daß das ringförmige Überleu- oder Jochstück mit den herausstehenden Polen 3o einstückig aus lamellierten Blechen gestanzt ist. Die Maschine arbeitet in der gleichen Weise, wie dies in Abb. 3 gezeigt ist, nur werden für die stromerzeugenden Flußänderungen die Überleitpole 3o bei entsprechender Polbewegung gemeinsam, aber nicht gleichzeitig benutzt.
  • In den Abb. 8 bis Io wird ein Ausführungsbeispiel für einen Magnetzünder gezeigt, bei dem zwischen dem feststehenden Anker- bzw. Induktionssystem (Zündspule) und dem feststehenden Dauermagnetsystem Kraftlinienleitstücke, die zu einem Leitrad vereinigt sind, hindurchlaufen. In den letztgenannten Abbildungen sind drei verschiedene Stellungen des Leitrades 35 festgehalten. Das Leitrad 35 ist sechspolig ausgebildet, I bis VI, und aus den Abbildungen ist zu erkennen, daß dieser Magnetzünder bei einer Umdrehung des Leitrades 35 zwölf Abrisse erzeugt, d. h. mit dieser Maschine können zwölf Zündkerzen betrieben werden. Dieser Magnetzünder ist demnach für die Erzeugung von zwölf Zündfunken zum Betrieb eines Zwölfzylindermotors gedacht. Es wird also mit Hilfe des Leitrades immer die doppelte Abrißzahl erreicht, als Leitradpole vorhanden sind, so z. B. finden bei einem neunpoligen Leitrad achtzehn Abrisse statt. In Abb. 8 entsteht bei Stellung des Poles I des Leitrades 35 der einen Zündfunken erzeugende Abriß innerhalb der Strecken b-c und e-f, wobei b-c und e-f als ein wirksamer Abriß anzusehen ist. In Abb. 9 entsteht der Abriß bei kurzem Weiterlauf des Poles I in Pfeilrichtung G innerhalb der Strecken g-h und i-k. In der Stellung des Leitrades 35 -gemäß Abb. Io entsteht nach weiterem Fortlauf des Leitradpoles I der Abriß innerhalb der Strecken mn-it, o-p. Aus den Abb. 8 bis io ist somit zu erkennen, daß das Leitrad 35 mit seinen sechs Polen I bis VI bei einer Umdrehung zwölf wirksame Abrisse erzeugt.
  • Die Abb. i i bis 13 zeigen ein schematisches Ausführungsbeispiel für einen Magnetzünder mit sechspoligem Leitrad, welches bei einer Umdrehung zwölf Doppelabrisse bzw. Doppelzündungen in der Maschine erzeugt. Bei diesem Magnetzünder sind die Zündspulenanker i außerhalb des Leitrades 35 angeordnet. Der Eisenkern 2 sowie die seitlichen Zündspulenpole haben für das Zustandekommen des günstigsten magneti.schen:Flusses eine entsprechende Form erhalten, indem diese Pole 3, q. nach dem Leitrad 35 zu in der Umfangsrichtung in die Länge gezogen sind. Innerhalb des Leitrades 35 sind zwei einander gegenüberstehende permanente Magnetstücke 6 vorgesehen, die in entsprechend ausgebildeten, feststehenden Neben- oder Überleitpolen 36 verankert sind. Die Magnetstücke 6 tragen ebenfalls Polschuhe 7 nach den Ausführungen der Abb. I. Die geblätterten Überleitpole 36 sind hierbei zu einem Stück vereinigt, und sie lassen sich demzufolge einstöckig ausstanzen. Das sechspolige Leitrad 35 erzeugt beim Vorbeilauf an der oberen Zündspule und am oberen Magnetsystem in einer Umdrehung zwölf Abrisse, und am unteren System werden ebenfalls zwölf Abrisse erzielt. Die Abrisse entstehen an den Punkten q, q', r, r', wobei jeweils q, q' und r, r' als ein Abriß zu werten ist.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Schwungradmagnetzünder oder Schwungradlichtmagnetzünder für Brennkraftmaschinen, dessen Schwungrad ein oder mehrere Dauermagnetsysteme trägt und um einen oder mehrere ruhende Anker umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Fluß für den stromerzeugenden Flußwechsel im Anker von nur einem Dauermagnetstück ausgeht, welches einen Teil eines Magnetsystems bildet, und daß der das Dauermagnetstück (6) enthaltende Teil oder Pol des Magnetsystems mit zusammenhängenden, vorzugsweise aus einem Stück bestehenden Nebenpolen (I I, 12) und mit Überleitstücken (8) in Verbindung steht, die den Rückschluß für die magnetischen Kraftlinien zwischen dem mit dem Dauermagneten versehenen Pol (6, 7) und den beiden benachbarten Nebenpolen (11, 12) bilden.
  2. 2. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der permanente Magnet (6) zur Erzielung eines kleinen Außendurchmessers des Schwungrades (5) aus einer Magnetlegierung mit einer Koerzitivkraft von mindestens 300 Örsted besteht.
  3. 3. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der permanente Magnet (6) aus mehreren Teilmagneten (6', 6", 6"') mit je einer Koerzitivkraft von mindestens 300 Örsted besteht.
  4. 4. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das gern-einsame überleitstück oder Joch (8) unmittelbar an dem Schwungrad (5) befestigt ist.
  5. 5. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für Mehrabrißzünder bzw. Lichtstromerzeuger mit großer Polzahl mehrere Magnetsysteme im bzw. am Schwungrad (5) vorgesehen sind.
  6. 6. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfspol des einen Magnetsystems mit dem Hilfspol des benachbarten Magnetsystems zusammenfällt und beide zu einem gemeinsamen Hilfspol (30) vereinigt sind, so daß der den Dauermagneten enthaltende Pol (28) und Nebenpol (30) sich in der Umfangsrichtung abwechseln.
  7. 7. Schwungradmagnetzünder oder Schwungradlichtmagnetzünder für Brennkraftmaschinen, dessen Schwungrad sich an den Polen von einem oder mehreren ruhenden Ankern vorbeibewegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetsystem mit einem einen radial magnetisierten Dauermagneten (6) enthaltenden Pol, einem Joch (8) und zwei Nebenpolen (I I, I2) ebenso. wie das Ankersystem ruhend angeordnet ist und daß zwischen den Polen des Magnetsystems und des Ankersystems (I, 2, 3, 4) das als Kraftlinienleitstück (35) ausgebildete Schwungrad umläuft. B. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die Anwendung mehrerer in der Umfangsrichtung nebeneinander angeordneter Magnetsysteme (6, 7,-
  8. 8, I, I2), derart, daß die dem Kraftlinienleitstück (35) zugewandte Polfläche des Dauermagneten (6) bei allen Dauermagnetsystemen vorzugsweise die gleiche Polarität aufweist.
  9. 9. Magnetelektrische Maschine nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet (6) aus einer Magnetlegierung mit einer Koerzitivkraft von mindestens 300 Örsted besteht. Io. Magnetelektrische Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet (6) aus mehreren in Richtung der Schwungradachse nebeneinanderliegenden Teilmagneten (6', 6", 6"') mit je einer Koerzitivkraft von mindestens 300 Örsted zusammengesetzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 325 357, 554351; britische Patentschriften Nr. 195 739, 238 508, 337 043; USA.-Patentschriften Nr. 732 364, I 224 247, 1 274 ri5, 1 331 998; Klaiber-Lippart-Heinrich, »Zündung«, 1935 S. 145 und 195; Zeitschrift »Elektrotechnik und Maschinenbau«, Jg. 6o (i942), Heft 5i/52, S. 3.
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