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Aus -einem verhältnismäßig starren Werkstoff bestehende Dachplatte
Die Erfindung betrifft eine aus einem: verhältnismäßig starren. Werkstoff bestehende
Dachplatte, die sich ihrer Ausgestaltung zufolge mit benachbarten, Platten. zu-einer
Dachbedeckung zusammen, -setzen läßt und. mit einer oder mehreren Reihen haubenartiger
Luftd;urchlaß-schlitze versehen ist, diie über den größten Teil der Fläche der Dachplatte
verteilt sind. Man kann solche Platten verwenden, um Henschober abzudecken oder
auch Hütten, Schuppen oder andere Bauwerke mit einer Dachbedeckung zu versehen.
Die Schlitze müssen so angeordnet sein, .daß sie Regen. und Sonnen, schein, nicht
hindurchlassen. Erfindungsgemäß sind zu diesem Zweck die Mündungen sämtlicher haubenartiger
Schlitze auf ein und dieselbe Kante der Platte hin geridhtet, die bei der Dachbedeckung
nach unten zu liegen kommt.
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In; dieser Hinsicht unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung
von. einer bekannten gewellten. Dachplatte, bei der die reihenweiGe angeordneten,
haubenartigen Luftdurchlaßschlitze in, den. Flanken, der Wellen gelegen und; auf
die Wellentäler hin gerichtet sind. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, da,ß
die Platte tiefe, steilwandige Wellen bilden muß, damit die haubenartigen: Schlitze
den:
oben geschildertem: Bedingungen genügen. Dadurch werden aber
die Plattem verteuert: Werd@em, die Schlitze hingegen in; der für die Erfindung
keinzeichnenden; Weise.. angeordnet; so- -können, die Dachplatten: eben oder schwach
gewellt ausgebildeet ' werden; was im Interesse der Materialersparnis. erwünscht.
ist.
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Die :. Dachplatten . können. mit Abs@andshältern versehen. sein; durch
welche sie-im Abstand von; dem durch sie gieschützten, Bauwerk gehabten wer-_den,
damit: der .durch die haubenartigen- Schlitze eintretende Duftstrom zwischen dem-
Bauwerk und . den -Platten: frei hindurch,-streichen'kanni.
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Längs einer Kante der Platte können nach obeh vorstehende Vorsprünge
und längs; der gegenüberliegenden 'Kante der Platte ein- oder . mehrere Löcher vorgesehen:
sein. _Beispielsweise können die Vorsprünge _ vergrößerte Köpfe haben, und die Löcher,
können als ` Schlüssellochschlitze gestaltet sein. Man kann. dann die Vorsprünge
an der. Kante der einen Platte in die Schlitze an: der Kante dernächsten: Plätte
einhaken: , .
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Die Platten lassen sich aus verhältnismäßig 'steifein Schichtmaterial
fertigen,, so daB sie ein-_trag=_. fähiges Gebilde ergeben. Sie können indessen.:
auch aus verhältnismäßig steifen :Rahmen bestehen,, - an:: welchen das-Schichtmaterial:
befestigt ist. In dieseln Fall kann: das Schichtmaterial :weich, und -biegsam sein..:
Bei einer Ausführungsform der. Erfindung besteht die Platte aus- Wellblech, z..
B: aus gewell-" tem Alumniuniblech.: Jeder Wellenberg kann. -mit einer Reihe von
Querschlitzen.: versehen. sein., die bis auf die Flankender Welle herabgehen und,
das: . Material auf der einem Seite eines jedem; Scheites auswärts pressen, um,
Hauben zu bilden, wobei die. .Schlitze benachbaTter Wellen: zueinander staffelför=mig
versetzt angeordnet sind...` Die unter der Haube liegende Kante des Schlitzes kann
aufwärts. gebördelt sein, um zu verhindern.; . daß_ Regenwasser in die # -Mündung,
des -Schlitzeshineinläuft und unter die ;Platte gelangt: Weitere-Ausfüh'rung@foT'inen:
-de'r. Platte , . .. . -.
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beschrieben-, Die Eifindung" bezieht sich. auch auf eine- aus den
wasserdichten; Platten, der erläuterten Gestalt bestehende Bedeckung. Dient diese
dazu, eine nach Art'-eines Satteldaches gestaltete Oberfläche oder eine rundgewwölbte
Oberfläche: abzudecken, so weist die Bedeckung.. einen; aus . einem oder melureren
. Stücken bestehenden Firstba,lken auf-. an welchem die Dachplatten, mit ihren Oberkanten
durch; .Be-: f#estigüngsmittel angebracht sind. Auch: in diesem ' Falle können.
diese Befestigungsmittel aus: einem Stift und einem Schlitz bestehen..- Der Firstbalken
kaum, aus einem; V-förmig profilierten Blechträger bestehen, dessen Schenkel die.
Oberflächen der Platten, überlappest und dazu dienen;, die -Platten auf der einen
Seite des -Firstes.-mit -denen auf der anderen; Seite zu' verbinden, Der Firstbalken:
kann mit Mitteln zum Befestigen am Bauwerk versehen sein. Handelt es sich um einen,
Heuschaber; so können die Befestigungsmittel aus Vorsprüngen. bestehen; mit denen
der Firstbelken versehen ist und. die in den Schober hineingesteckt- werden.
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Bei einer. anderen Ausfihrungsforni ,einer Bedeckung nach Art eines
Satteldaches .oäer rundgewölbten Daches können auch die auf den'beiden Seiten dies
Bauwerks befindlichen; Platten unmittiel=.-ba,r= miteinander verbunden werden, z..
B.. .durch Vorsprünge, die an den Kannten der einen:Plattien-. gruppe vorgesehen
sind und in:Löcher oder Schlitze an den Kanten der anderen Plattengruppe eringreifen.
' Nachstehend sind einige Ausfühxungsfarmen der Erfindung beschrieben" und. zwar
mit Bezug aufs die Zeichnung: In dieser zeigt ' Fig. i eine schau:bildliche-Daxstellung
eines Heu= schobers mit der -Bedeckung nach :der Erfindung; Fig.2 eine- schädbildliche
Darstellung einer tuevorzugten Ausführungsform der Platte- -nach der Erfindung,
di_e an einem Stuck eines Firstbälkens befesiagt ist, @Fig. 3 .einen- .-Schnitt
nach der `Linie.@3-3 der Fig: ;2, Fig. .4 ':einen Schnitt durch denn Firstteil einer
Bedeckung.aus Platten. geernäß ..Feg 2; Fig: 5 einen Schnitt durch eine Plattenbedeckungfür
ein Bauwerk mit rundgewölbter` Oberseite; ' _ :Feg: 6 - eine schauNldliche Darstellung:
:einer anders geformten Plattee, Fig. 7 --einen Schnitt durch; b-enachbaa-te Plag,;
die aus einem an, einem starren Rahmen. befestigten' Schichtmaterial bestehen; Fig.
8 eine der :Feg. 7 entsprechende Dairs.tellung einer anderen Ausgestaltung und Fig:
9 ,eine der Fig. q. ähnliche Ansicht einer ` weiteren Ausführungsform: :Wie Fig.
i erkennen läßt, hat der Heusch@äber:. die Gestalt eines Gehäuses mit `Satteldach..'
Die beiden-: Flä-nken seiner .Oberseite _ sind= rrmt dein Platten io -abgedeckt.;
Die dem First des.Schobers nächstliegenden Platten sind an einem F-irstb",lhen i
i befestigt und. hängen an esemm Der -Frstc kann, dabei aus einem V-förmig pr:afrlierte@
Bi träger bestehen, wie es Fig. 4'erker en. läßt, 4iiaw kann, lose auf dem First
des Heuschäbers aufliegen oder aber auch mit Spießen 12 versehen sein, d.ie in den
Heuschaber hineingetrieben. werden. -Schliefe= lich können die Endstücke des Firstbalkeh.s
am. Boden durch ein Seil 13 uud-durch:Pflöcke i4,ver=°' spannt werden. Beim
Zusammenbau der.Bedockung werden zunächst die oberen Platteen an dein Teilei des
Firstbalkens befestigt. Dann,:werden die einte-: ren Platten unter die Unterkanten
der bereits: befestigten Platten eingesclnabeh,. so daß-eine Über= lappung eintritt;
und. in dieser Lage dann durch die nachstehend _ beschriebenen, Mittel befestigt.
Irr i ähnlicher Weise können-. die, Seitenkantern wider Platten so angeordnet werden;
daß sie die-betreffenden Seitenkanten der riaichstliegendeenn Platten übergreifen..
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In Fig. 2 ist eine bevorzugte Form der Platte wiedergegeben. Sie besteht
aus., Quer über= -jeden Wellenberg r3 erstrecken sich Schlitze 18. Auf der einen
Seite des Schlitzes ist
das Blech aufwärts gewölbt, um eine Haube
16 zu bilden (Fig. 3), während, die andere Kante d.e.s Schlitzes bei 17 nach
üben gebördelt ist. und da durch verhindert, daß lZegen.wasser etwa: unter die Haube
16 getriel:,°n, wird. Die Schlitzöffnungen 18 sind alle abwärts gerichtet. Wie Fig.2
erkennen läßt, sind die Schliitze benachbarter Wellenberge gestaffelt zueinander
versetzt..
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Dicht an ihrer Oberkante hat die Platte nach. oben vorstehende Vorsprünge
mit vergrößerten Köpfe; i9, die an, der Platte befestigt oder aus ihrem Blech herausgepreßt.sein,
können. Diese Vorsprünge können durch. Schl.üssellochschlitze hin.-durchragen, mit
welchen . deT Firstblechträger i i versehen, ist. Dicht an. ihrer Unterkante ist
die Platte mit SchlüsSello,chschlitzen 2o versehen., die gegenüber den Köpfen i
9 am. anderen: Ende ausgerichtet liegen. Diese Schlüssellochschlitze sind so angeordnet,
daß in sie die Vorsprünge an der Oberkante der nächsten Platte eingreifen können,
die darunter zu. befestigen: ist. In entsprechender Weise können auch an, der Seitenkante
jeder Platte Schlüsselloc.hsch.litze 21 und. längs der anderen Seitenkante Vorsprünge
22 -vorgesehen, werden.. Bringt man dann: den, seitlichen, Rand. der einen Platte
unter denjenigen der benachbarten Platte, so kann man. die Schdüssellochschlitze
der einen, auf die Vorsprünge der anderen aafstecken.. In älinlicher Weise lassen,
sich die Enden. der Firstbalkenstücke mit ineinander eingreifenden Vorsprüngen und
Schlüssellochschlitzea versehen.
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Fig. 5 ist ein: Aufriß zweier gewölbter Platten, die man zur Bedeckung
einer rundgewölbten Oberfläche eines Bauwerks verwenden, kann.. In: diesem Falle
fällt der Firstbalken fort. Die Oberränder der beiderseits des höchsten Punktes
gelegenen Platten überlappen. einander und sind durch Vorsprünge und Schdü.ssellochschlitze
in. der beschriebenen Weise verbunden,.
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Bestehen nun die Platten aus. einem gewellten Schichtmaterial, so
werden. die Firstba,lken.teile aus einem Schichtmaterial hergestellt; das mit entsp,rechend.en
Teilen, über die Platten greift. Die oberen Ränder der oberen. Platten können auf
jeder Seite der höchsten Stelle des Bauwerks im. Abstand, von diesem angeordnet
werden,, so daß die Luft frei hindurchstreic.hen:.kann . und etwa austretende Luft
oder Gase längs d.eT Wellen. duTchf.ießen: und unter den, unteren. Rändern des Firstbalkens
ins Freie gelangen können..
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Fig. 6 zeigt eine etwas andere Form der Platte. Sie besteht aus einem
flachen Zwischenstück 23, über das sich quer hinweg eine Reihe von Schlitzen erstrecken,
über denen, durch entsprechende Verformung des Bleches. Lider 24 gebildet sind..
Längs der seitlichen Ränder ist die Platte mit Rillen 25 versehen, welche geneigte
Wände 26 haben können. Diese Rillen bilden auf der Unterseite der Platte Grate,
durch welche Platten im: Abstand von der Oberseite des Bauwerks gehalten werden:.
Auch kann man, den Grat der einen Platte in die Rille der benachbarten Platte einsetzen,
so daß eine gegenseitige Verriegelung eintritt. Wie bei der bschriebenen A.usführungsforrri
kann. die Platte dicht an ihrem oberen Rand mit Vorsprüngen 27 und dicht an. ihrem
unteren Rand mit Sch.lüssello@chschlitzen 28 versehen: sein. Die in den. Fig. 7;
8 und 9 gezeigten Platten bestehen je aus einem i starren Rahm.en:29, an welchem
ein Sch,ich.tmateria:l 30, z. B. Aluminiumblech, befestigt: ist. In jedem Falle
ragt das Schich.tmateria,l über die Kantendes Rahmens hinaus. Bei der in Fig. 7
gezeigten Anordnung- ist eine Seitenkante jeder Platte mit einer Rille
31 und. die andere mit einem abwärts ragenden Flansch 32 versehen:, der in
die Rille 3i der anderen Platte eintritt. Die oberen. und unteren. Ränder jeder
Platte können. mit Vorsprüngen, und Schlüssellochschlitzen versehen sein, so daß
sich die Platten übereinander in der beschriebenen Weise aufhängen. lassen.
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Bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform ist eine der vorspringenden
Seitenränder jeder Platte, wie hei 33 gezeigt, eben:, während. der andere Rand bei
34 abgeknöpft ist, so daß ein Luftspalt 35 z.Wischen den einander überlappenden
Rändern: benachbarter Platten verbleibt. Bei dieser Bauart der Platten kann, sich
die Anordnung von, Schlitzen mit Lidern. erübrigen, da der Luftspalt 35 eine hinreichende
Lüftung gewährleisten kann,.
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Bei der in, Fig. 9 gezeigten Anordnung können die Rahmenbeile 29 so
angeordnet sein:, daß sie ein.-ander überlappen. In. diesem Falle sind am besten.
Schlitze in dem Schichtmaterial 30 vorgesehen, oder die Rahmeti,teile 29
müssen. aus einem luftdurchlässigen Stoff, z. B. Strobzöp.fen, bestehen.
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Für die Platten lassen. sich verschiedene Würkstoffe verwenden, z.
B. Polyplaste oder rnit Polyplasfien imprägniertes. poröses Material.