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DE945696C - Schneeraeumfahrzeug mit maschinell betriebener Raeumeinrichtung fuer Bahnen - Google Patents

Schneeraeumfahrzeug mit maschinell betriebener Raeumeinrichtung fuer Bahnen

Info

Publication number
DE945696C
DE945696C DEB25498A DEB0025498A DE945696C DE 945696 C DE945696 C DE 945696C DE B25498 A DEB25498 A DE B25498A DE B0025498 A DEB0025498 A DE B0025498A DE 945696 C DE945696 C DE 945696C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clearing
vehicle
snow
clearing device
railways
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB25498A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Danitschek
Dipl-Ing Theodor Schmauder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Martin Beilhack Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Martin Beilhack Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Martin Beilhack Maschinenbau GmbH filed Critical Martin Beilhack Maschinenbau GmbH
Priority to DEB25498A priority Critical patent/DE945696C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE945696C publication Critical patent/DE945696C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H8/00Removing undesirable matter from the permanent way of railways; Removing undesirable matter from tramway rails
    • E01H8/02Methods or apparatus for removing ice or snow from railway tracks, e.g. using snow-ploughs ; Devices for dislodging snow or ice which are carried or propelled by tramway vehicles ; Moving or removing ballast
    • E01H8/06Methods or apparatus for removing ice or snow from railway tracks, e.g. using snow-ploughs ; Devices for dislodging snow or ice which are carried or propelled by tramway vehicles ; Moving or removing ballast essentially by driven tools clearing instruments, e.g. rotary cutting tools or brushes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Schneeräumfahrzeug mit maschinell betriebener Räumeinrichtung für Bahnen . Schneeräumgeräte für Bahnen sind bisher immer als Spezialfahrzeuge ausgebildet worden, bei denen das Schneeräumgerät auf einem besonderen Fahrzeug, das ein- oder auch mehrachsig sein kann, aufgesetzt ist. Diese Fahrzeuge sind verhältnismäßig teuer, da einen wesentlichen Bestandteil des Schneeräumgerätes das Tragfahrzeug bildet. Bei Schneearäummaschinen für Straßen ist es bekannt, eine Schneeschleuder als einachsiges Vorsatzgerät zum Straßenfahrzeug zu bauen. Das Vorsatzgerät kann vom Motor des Fahrzeuges oder von einem eigenen Motor angetrieben und rasch und bequem am Fahrzeug angebracht und von ihm gelöst werden. Die Erfindung hat sich nun zum Ziele gesetzt, für Bahnen besonders leichte und billige, maschinell betriebene Schneeräummaschinen zu schaffen. Dies wird dadurch erreicht, äaß die Schrieeräumeinrichtung mit ihrem Antriebsmotor und den Antriebsteilen auf einem besonderen Tragrahmen gelagert ist, der seinerseits auf einen normalen Plattformwagen, einen selbstfahrenden Bahnmeisterwagen oder ein anderes, bereits im Bahnbetrieb vorhandenes Fahrzeug aufgebaut wird. Das Tragfahrzeug kann nach Abbau der Räumeinrichtung, die ja nur verhältnismäßig kurze Zeit im Einsatz ist, für den größten Teil des Jahres anderen Verwendungszwecken zugeführt werden. Auf diese Weise ist es möglich, die Kosten für die Anschaffung einer Schneeschleudereinrichtung ganz erheblich gegenüber den bisherigen Kosten für Räumgeräte zu senken. Besonders vorteilhaft wirkt sich dies dann aus, wenn das Räumaggregat auf einen selbstfahrenden Bahnmeisterwagen aufgebaut ist. Die. sogewonnene Räummaschine ist gegenüber den bisher bekannten Bahnschneeschleudern außerordentlich rasch einsetzbar, da letztere durch die Verwendung einer Schublok sehr schwerfällig im Betrieb sind und erheblich mehr Personal für die Bedienung beanspruchen. Für die Anschaffungs- und Betriebskosten einer solchen Räummaschine können mindestens zwei Schneeschleudern von der Bauart gemäß der Erfindung beschafft und unterhalten. werden. Darüber hinaus bieten diese den Vorteil, daß ein wesentlicher Bestandteil, nämlich das teuere Tragfahrzeug, ganzjährig, nach Abbau der Schleudereinrichtung, andere Dienste leisten kann.
  • Der Aufbau der Schneeschleudereinrichtung wird deshalb so angeordnet, daß das An- und Abbauen der Einrichtung in ganz kurzer Zeit vorgenommen werden kann und kaum mehr Zeitbeansprucht, als das Zusammenkuppeln zweier normaler Bahnfahrzeuge. Es sind nur drei Verbindungspunkte des Schleuderaufbaues mit dem Fahrzeug vorhanden" nämlich die beiden Hubzylinder auf der Räumseite und auf der rückwärtigen Seite beispielsweise ein Kardangelenk. Nach Lösen dieser drei Verbindungen wird der Tragrahmen für die Schleuder mit seinem rückwärtigen Teil an einen Lasthaken gehängt, und der Bahnmeisterwagen kann nach vorn wegfahren und ist für andere Zwecke verwendbar. Der Tragrahmen kann dann auf einem Bock oder einer am Rahmen schwenkbar eingerichteten Stütze abgestellt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Mit i ist ein Bahnmeisterwagen bezeichnet, dessen Motor :2 und Führerhaus 3 auf der Vorderseite des Wagens aufgebaut sind, während- die Pritsche 4 als ebene Ladefläche ausgebildet ist. Auf dieser ist ein Lager 5 aufgesetzt, und an ihrem rückwärtigen Ende sind beispielsweise links und rechts je ein hydraulischer Hubzylinder 6 vorgesehen: Auf diese drei Punkte stützt sich der Rahmen 7, der an seinem Ende die Schneeschleudereinrichtung 8 trägt. Diese kann beispielsweise als Hohlschneeschleuder ausgebildet sein, die wegen ihrer großen Schluckfähig keit für die Bahnräumung ganz besonders gut geeignet ist. Es könnte aber auch ein anderes geeignetes Räumsystem Verwendung finden: Um eine möglichst genaue Räumung gegebenenfalls auch unter Schienenoberkante zu ermöglichen, wird der Räumvorbau mit Hilfe der Rollen 9 auf den Schienen abgestützt und durch diese geführt. Diese Rollen können auch in ihrer Höhenlage und gegebenenfalls auch seitlich verstellt werden, um den Räumvorbau so einzustellen, daß möglichst wenig Schnee liegenbleibt. Auf dem Rahmen 7 ist auch der Motor io und das Führerhaus ii für die Bedienung der Schleuder aufgebaut. Der Bahnmeisterwagen wird normalerweise mit einem Wendegetriebe ausgerüstet, so daß vorwärts und rückwärts mit den gleichen Geschwindigkeiten gefahren werden kann. Außerdem ist es zweckmäßig, diesen noch mit einem zusätzlichen Kriechgang zu versehen, um auch die für die Bearbeitung harten Schnees erforderliche geringe Geschwindigkeit einhalten zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schneeräumfahrzeug mit maschinell betriebener Räumeinrichtung für Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihrem Antriebsmotor (io) und den Antriebsteilen auf einem besonderen Tragrahmen (7) gelagerte Schneeräumeinrichtung (8) auf einem normalen Plattformwagen, einem selbstfahrenden Bahnmeisterwagen (i) oder einem anderen geeigneten, bereits im Bahnbetrieb vorhandenen Wagen aufgebaut wird. -a. Schneeräumeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufbau der Räumeinrichtung (8) mit Tragrahmen (7) zwei Hubzylinder (6) auf der Räumseite und ein Gelenk (5) am freien Ende des Tragrahmens (7) dienen, so daß die Einrichtung innerhalb kurzer Zeit abgebaut werden kann. 3. Schneeräumeinrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzei,:hnet, daß die Räumeinrichtung ' ein eigenes Führerhaus (ii) für die Bedienung der Schleuder aufweist. 4. Schneeräumeinrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Bahnmeisterwagens (i) die Betätigungseinrichtung für die Schleuder in das normale Fahrerhaus (3) des Fahrzeuges verlegt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 585 337.
DEB25498A 1953-05-07 1953-05-07 Schneeraeumfahrzeug mit maschinell betriebener Raeumeinrichtung fuer Bahnen Expired DE945696C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB25498A DE945696C (de) 1953-05-07 1953-05-07 Schneeraeumfahrzeug mit maschinell betriebener Raeumeinrichtung fuer Bahnen

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DEB25498A DE945696C (de) 1953-05-07 1953-05-07 Schneeraeumfahrzeug mit maschinell betriebener Raeumeinrichtung fuer Bahnen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE945696C true DE945696C (de) 1956-07-12

Family

ID=6961780

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB25498A Expired DE945696C (de) 1953-05-07 1953-05-07 Schneeraeumfahrzeug mit maschinell betriebener Raeumeinrichtung fuer Bahnen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE945696C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE585337C (de) * 1930-11-28 1933-10-02 Henschel & Sohn A G An Strassenfahrzeugen anzubringende Schneeschleuder

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE585337C (de) * 1930-11-28 1933-10-02 Henschel & Sohn A G An Strassenfahrzeugen anzubringende Schneeschleuder

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