DE944289C - Fahrzeug mit einem im wesentlichen um eine senkrechte Achse schwenkbaren Lenkglied - Google Patents
Fahrzeug mit einem im wesentlichen um eine senkrechte Achse schwenkbaren LenkgliedInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug mit einem im wesentlichen um eine senkrechte Achse
schwenkbaren Lenkglied, zwei dicht beieinander beiderseits dieser Achse liegenden Rädern und zwei
druckflüssigkeitsbetätigten Winden zur Steuerung des Fahrzeuges, von denen jede mit ihrem einen
Ende zwischen den Rädern neben der Achse am Fahrzeugkörper und mit ihrem anderen Ende mit
dem Lenkglied an einer weiter von der Achse entfernten Stelle verbunden ist.
Das Problem bei derartigen Fahrzeugen besteht darin, die Lenkeinrichtung mit ihrer Kraftanlage
zwischen den lenkbaren Rädern anzuordnen und hierbei die Verschwenkung der Räder um 900 gegen
die Geradeausfahrtrichtung nach jeder Seite zu ermöglichen, ohne eine größere Anzahl von Gelenkteilen
zu benötigen. Derartige Gelenkteile wurden nämlich eine große Anzahl von Lagern erfordern,
die einer regelmäßigen Schmierung bedürfen. Fahrzeuge der angegebenen Art werden besonders
für Erdarbeiten benutzt. Sie erfordern eine gute Lenkbarkeit, um die Maschine auf kleinstem Platz
wenden zu können. Die Raumverhältniisse erfordern
daher eine Kraftlenkungseinrichtung kleinistmög-
licher Ausmaße, wobei eine Anordnung zwischen den lenkbaren Rädern den^Vorteil hat, daß diese
Einrichtung abgekapselt wird, ohne mit anderen Teilen des Fahrzeuges in Kollision zu geraten.
Weiterhin ist zu berücksichtigen, daß diese Fahrzeuge im allgemeinen nicht auf geteerten Straßen
benutzt werden, so daß also Schmutz und Staub die Schmierung erschweren.
Die Erfindung wird diesen Forderungen gerecht.' ίο Sie besteht darin, daß die Winden unmittelbar mit
dem Fahrzeugkörper verbunden isind und die Verbindungsteile mit dem Fahrzeugkörper in der
Geradeausfahrtstellung der Räder auf der gleichen
Seite der Lenkachse wie die Verbindungsteile mit dem Lenkglied, aber enger zusammen als diese,
liegen und Mittel vorgesehen sind, die infolge der relativen Bewegung zwischen Lenkglied und Fahrzeugkörper
den Druckflüssigkeitsstrom zu einer der Winden umkehren, wenn dieseeineTotpunktstellung
in bezug auf die Lenkachse überschreiten.
Die Erfindung vermeidet die bei bekannten Maschinen erforderlichen schwenkbaren Hebel
zwischen Winden und Fahrgestell, die wegen des Schmutzes und Staubes zwischen den lenkbaren
as Rädern schwierig zu schmieren sind. Ferner muß
bei den bekannten Maschinen die Steuerkraft im wesentlichen nur von einer der Winden aufgebracht
werden, da die andere Winde über im rechten Winlcel zur Fahrtrichtung stehende Hebel wirkt, so daß
ein starker Seitendruck, aber nur ein geringer wirk.amer Druck aulsgeübt wird. Bei der erfindungsgemäßen
Bauart dagegen sind beide Winden bei der Schwenkbewegung wirksam, um das Lenkglied
zu verstellen. Außerdem vermeidet die Erfmdung bei einfachem Aufbau Kollision der Verbindungen
mit dem Lenkglied, so daß eine Verschwenkung der lenkbaren Räder um volle 900
nach jeder Seite möglich ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweiisebeschrieben. In
dieser zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht eines Grab- und
Kratzergeräts mit an der Rückseite liegendem Antriebsmotor und lenkbaren Vorderrädern nach
der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht nach Linie 2-2 der Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht mit um 900 gegen die- Vorwärtsfahrtstellung gedrehten
Rädern,
Fig. 4 einen horizontalen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 5 ein Schaltbild des hydraulischen Systems und
Fig. 6 einen Längsschnitt nachLinie 6-6 der Fig. 3
in vergrößertem Maßstabe.
Wenn auch die Erfindung an 'den Vorder- oder Hinterrädern irgendeines Fahrzeuges verwendet
werden kann, so wird sie nachstehend in der Anwendung
auf die Vorräder eines Grab- und Kratzergeräts 10 beschrieben. Das Kratzergerät 10
enthält eine Kratzschauifel 11, deren offene vordere
Front durch eine bewegliche Haube 12 abschließbar ist, eine Schneidkante 13 für die Grabarbeit und
ein Tragejoch 14, das sich von der Schaufel nach vorn erstreckt und den Vorderteil des Geräts hält.
Das vordere Ende des Joches 14 umfaßt zwei im allgemeinen zueinander parallele, waagerecht
liegende T-förmige Platten 15 (Fig. 1 bis 3), die
an dem Anhängeteil des Joches 14 befestigt sind. Diese Platten haben in der Senkrechten einen
geringen Abstand voneinander, um die Lenkeinrichtung anordnen zu können. Das rückwärtige
Ende des Kratzergerätis 10 wird durch Hinterräder
17 getragen, die in der Querrichtung Abstand voneinander,
haben und unmittelbar unter der am rückwärtigenEnde angeordneter! Antriebsmaschine 18
liegen.
Am Vorderteil des Geräts ist ein Lenkglied 20 um einen >im wesentlichen senkrechten Drehzapfen
30 schwenkbar am Joch 14 befestigt. Das Lenkglied 20 (Fig. ι bis 3) enthält einen sich in der Längsrichtung
erstreckenden I-Träger 21, dessen rückwärtiges Ende nach oben abgebogen ist. An diesem
Ende ist eine Querplatte 22 befestigt, die einen T-förmigen Rahmen bildet. Zwei mit Querabstand
voneinander liegende, mit Reifen ausgerüstete Vorderräder 27 sind drehbar auf einer Achse 28
gelagert, die starr mit dem Rahmen des Lenkgliedes 20 verbunden ist und die Achse des Drehzapfens
30 schneidet.
Die Lenkung des Fahrzeuges erfolgt durch Drehen des Lenkgliedes 20 um den Drehzapfen 30
und Betätigen von Winden 31, 31' durch Flüssigkeitsdruck.
Jede Winde ist mit einem Teil des Joches 14 und dem Lenkglied 20 verbunden. Bei
Stellung der Räder in Geradeausfahrtrichtung liegen die Winden symmetrisch zu beiden Seiten
der Längsmittölachse des Fahrzeuges. Da die Winden ähnliche Bauart aufweisen, haben gleiche
Teile gleiche Bezugszeichen, wobei die Teile der Winde 31' mit dem Zusatz ' bezeichnet'sind.
Die Winde 31 besteht aus einem Zylinder 32, in
welchem ein mit einer Kolbenstange 33 versehener Kolben durch Flüssigkeitsdruck hin- und herbewegt
werden kann. Der Zylinder 32 ist mit seinem einen Ende durch eine Gabelkopf verbindung 320 mit dem
äußeren Ende der Platte 22 verbunden, während Ho die Kolbenstange 33 durch eine Gabelkopf verbindung
33α mit dem äußeren Ende der Platte 15
verbunden ist. Die Gabelkopfverbindung 33a greift
mit einem Zapfen zwischen die Platten 15, wobei der Raum zwischen den Platten den Kolbenstangen
33 das Einfahren erlaubt, wenn das Lenkglied 20
in seiner äußersten Schwenklage (Fig. 3) ist. Die Gabelkopfverbindung 32a greift mit einer Gabel um
die Platte 22. Die Gabelkopfverbindungen 33a und
33a' liegen zwischen den Rädern 27 und dicht an der Achse das Drehzapfens 30 'des Lenkgliedes 20,
während die Gabelkopfverbindungen 32a und 32/
von dieser Achse weiter entfernt angeordnet- sind. Hierdurch wird dem Lenkglied 20 eine Drehung
über i8o° um den Drehzapfen 30 gestattet, d. h. 900
nach jeder Seite von der Geradeauefahrtrichtung,
ohne daß eine Behinderung eintritt. Dies ist möglich, weil die Enden der Winden, die von dem
Drehzapfen 30 entfernt sind, mit dem Rahmen des Lenkgliedes 20 verschwenkt werden.
Die Bauart ist starr, weil die Winden dicht an der die Räder 27 verbindenden Achse 28 sitzen und
dem Lenkglied 20 gestatten, ohne Behinderung zwischen Winden und Rädern über i8o° zu
drehen.
Wenn das Lenkglied 20 aus der Geradeausfahrtstellung
in eine 90.0 dazu verschwenkte Stellung gedreht wird, bewegt sich die Winde 31 in die
Totpunktlage, die in Fig. 2 in gestrichelten Linien angedeutet ist, und über diese Richtung hinaus.
Überschreitet die Bewegung die Totpunktstellung, die etwa 35° gegen die Geradeausfahrtrichtung
geneigt ist, so muß der Flüssigköitszustrom zur Winde umgekehrt werden, wenn sie weiterhin die
Steuerbewegung unterstützen soll. Die Winde 31 zieht sich bis zum Erreichen der Totpunktstellung
zusammen, um sich anschließend wieder auszudehnen.
Daher ist eine auf die Bewegung jeder Winde bei Überschreiten der Totpunktstellung ansprechende
Einrichtung vorgesehen, um die Druckmittelzufuhr zu der zugeordneten Winde umzukehren.
Diese Einrichtung besteht aus einer Flüssigkeitsumschalteinrichtung 35.
Die Flüssigkeitsumschalteinrichtung sitzt in einem Körper 36, der an der Rahmenplatte 22 des
Lenkgliedes 20 befestigt ist und zwei Ventile aufweist. Jedes Ventil hat einen in einer Bohrung 3O0
beweglichen Stößel 37 bzw. 37' (Fig. 4). Der Ventilkörper hat ein Paar von Einlassen 36^, die
zu Öffnungen in den Bohrungen 3O0, 36/ führen,
einen mit zentralen Öffnungen in den Bohrungen verbundenen Auslaß 3ÖC und Leitungen 36^, 36/,
36e, 36/, die an die Enden der Zylinder 32 bzw. 32'
führen und zu Zwischenöffnungen in den Bohrungen. Die Leitungen 3O0- und 36/ sind ebenso wie
die Leitungen 36e und 36/ miteinander verbunden.
Der Stößel 37 hat Umfangsnuten 37a und 37&, um
die Öffnungen in den Bohrungen zu verbinden. Jedes Ventil kann eine linke Endlage (Fig. .4) einnehmen,
in welcher die Nuten 37a, 37/, die Leitungen
36,; und 36g' mit dem Einlaß 365 und die
Leitungen 36^ und 36/ mit dem Auslaß durch die Nuten 376, 37^' verbunden werden. Die Ventile
können eine mittlere Lage einnehmen, in der alle Leitungen mit dem Auslaß verbunden sind, ferner
eine rechte Endlage, in welcher die Leitungen 36^
und 36/ mit dem Einlaß und die Leitungen 36,; und 36/ mit dem Auslas verbunden werden. Die
Ventile haben Enddeckel 38 und 39 mit Dichtungsringen 38a und 39fl.
Jedes Ventil hat ein Betätigungsgestänge. Das Betätigungsgestänge für die Winde 31 enthält einen
um den Punkt 4I0 schwenkbaren Winkelhebel 41
(Fig. 2) an einer Grundplatte 40, die mit der Rahmenplatte 21 des Lenkgliedes 20 verbunden ist.
Das eine Ende des Winkelhebels, 41 trägt eine Rolle 42. Am anderen Ende dieses Hebels ist ein
Lenker 43 mittels eines Drehzapfens 436 (Fig. 6)
schwenkbar angelenkt. An seinem anderen Ende ist der Lenker 43 über einen Schwenkzapfen 43a mit
dem Ventilstößel 37 verbunden.
Der Lenker 43 besteht aus einem Paar von Gabelköpfen 70 und 71, die durch einen Kopfbolzen
74 miteinander verbunden sind. Der Kopf des Bolzens sitzt gleitend in einer Ausnehmung des
Gabelkopfes 70, während sein Gewindeende in. ein Gewindeloch im Gabelkopf 71 eingeschraubt ist.
Anschlagscheiben 72 und 73 sitzen zwischen den Gabelköpfen 70 und 71 auf dem Bolzen 74 und
dienen als Federteller für eine Druckfeder 75, die den Gabelkopf 70 gegen den Bolzenkopf zwingt.
Eine Druckfeder 44 (Fig. 2) drückt den Ventilstößel 37 normalerweise in seine in Fig. 4 dargestellte
linke Endlage, da 'sie zwischen dem Arm des linken Hebels 41 und einem an der Grundplatte
40 sitzenden Anschlag 40,, wirkt. Der Ventilstößel 37 bzw. 37' wird gegen weitere Bewegung nach
links durch Anfahren gegen den Enddeckel 38 gehindert.
Ein Nocken 49 ist auf einer Grundplatte 48 an der Außen wandung jedes Windenzylinders befestigt.
Der Nocken 49 hat eine das Ventil betätigende Fläche, die aus einer geneigten Auffangfläche 49,,
besteht, die in· eine Fläche 4% übergeht, welche
einen im wesentlichen konstanten Krümmungs- go radius um die Schwenkachse des Gabelkopfes 32Ü
aufweist. Die Rolle 42 kommt zunächst mit der Nockenfläche 49,, in Eingriff, um die Bewegung
des Ventilstößels 37 in die Mittellage zu bewirken, wodurch die Druckflüssigkeit von beiden Seiten der
Winde abgeschnitten wird. Wenn die Winde die Totpunktstellung erreicht, bewegt die Nockenfläche
49S über die Rolle 42 den Winkelhebel 41, der
durch sein Verschwenken den Ventilstößel 37 in seine rechte Endlage bewegt, wodurch die Druckmittelzufuhr
zur Winde umgekehrt wird.
Die Rolle wird dann in der richtigen Lage durch die. einen konstanten· Radius aufweisende Nockenfläche
496 gehalten.
Der Druckflüssigkeitsstromkreis ist folgender: Eine Pumpe 50 (Fig. 5) pumpt Flüssigkeit aus
einem Behälter 51 über eine Leitung 521 zu einem
Lenksteuerventil· 53, das durch das Lenkrad 53a
(Fig. 1) verstellt wird. Das Steuerventil 53 ist ein Wechselventil mit drei Stellungen, wobei in der
mittleren Stellung die Flüssigkeit unmittelbar von der Leitung 52 über Leitung 56 in den Behälter
zurückgefördert wird. In den beiden anderen Stellungen des Ventils wird Druckflüssigkeit entweder
einer Leitung 54 zugeleitet und über eine Leitung 55 zurückgeführt oder aber der Leitung 55
zugeführt und über die Leitung 54 zurückgeleitet. Die Leitung 54 führt zu den Einlassen 3O0 und die
Leitung 55 zum Auslaß 36C. Wenn das Lenkrad 53a
gedreht wird, wird das Ventil 53 in eine Stellung gebracht, in der Druckflüssigkeit den Winden so
zugeleitet wird, daß diese die Lenkung unterstützen. Wird das Lenkrad gedreht, um das Lenkglied 20
aus der Geradeausfahrtrichtung (Fig. 2) in eine Stellung rechtwinklig hierzu (Fig. 3) zu bewegen,
so werden durch das Ventil 53 die Leitungen 55
und 52 sowie die Leitungen 54 und 56 miteinander verbunden. Die Druckflüssigkeit in Leitung 55
fließt über den Auslaß 36 c über die Ringnuten 37&
und 37/ zu den Leitungen 36/ und 36^. Von dort
fließt sie über die Leitungen 62 bzw. 60, um die Winde 31' auszudehnen und die Winde 31 zusammenzuziehen.
Die auf der anderen Seite der Windenkolben befindliche Flüssigkeit kehrt über die Leitungen 63 bzw. 61 ,,zu den Leitungen 36g'
und 36rf zurück. Von dort gelangt sie über die
Umfangsnuten 37a und 37/ zum Einlaß 365, der
mit der Leitung 54 verbunden ist, und über die Leitung 56 zurück in den Behälter 51.
Beide Ventilstößel 37 und 37' werden in der linken Endlage (Fig. 4) durch die Druckfedern 44
und 44' gehalten.
Wenn die Winde 31 die in Fig. 2 in gestrichelten Linien angedeutete Totpunktstellung erreicht, wird
der Ventilstößel 37 zunächst in seine mittlere Lage gegen die Kraft der Feder 44 bewegt, da die Rolle
42 die geneigte Nockenfläche 4% trifft. Hierdurch werden beide Leitungen 60 und 61 mit dem Auslaß
36C verbunden, so daß die Länge der Winde
31 sich nicht mehr ändert.
Da die Rolle42 weiterhin.mit der Nockenfläche
49a im Eingriff bleibt und die Nockenfläche 49^
erreicht, wird der Ventilstößel 37· in seine rechte
Endlage bewegt, so daß Flüssigkeit aus der Leitung 55 über die Ringnut 37a zur Leitung 3O0- geleitet
wird und von dort über die Leitung 61 zur Winde 31 gelangt, die eich ausdehnt. Die andere Kolbenseite
der Winde /wird mit dem Behälter 51 über
Leitung 60, Leitung 36,, über Ringnut 37^, Einlaß
366 und Leitungen 54 und 56 verbunden. Die Verbindungen
zur Winde 31' werden nicht geändert, so daß, nachdem die Winde 31 den Totpunkt überschritten
hat, beide Winden 31 und 31' sich ausdehnen, bis die äußerste Schwenklage (Fig. 3)
erreicht ist.
Wird das Steuerventil 53 in seine mittlere Leerlaufstellung zurückbewegt, so gelangt kein
Flüssigkeitsstrom mehr durch die Leitungen 54 und 55, und es erfolgt keine Steuerung des Fahrzeugs.
Wird das Steuerventil 53 in der entgegengesetzten Richtung bewegt, so werden Leitungen
54, 52 und Leitungen 55, 56 verbunden,· so daß die Steuerung des. Fahrzeugs in der umgekehrten Richtung
erfolgt.
Die Räder 17 und 27 können z. B. durch endlose
■50 ' Kettentriebe ersetzt werden, 1SO daß also der
gewählte Begriff »Rad« auch solche Ketten od. dgl.
umfaßt. Das Lenkglied 20 kann die übliche Form eines Einachsschlepper« aufweisen, dessen Räder
durch einen oberhalb der Räder auf einem Ausleger sitzenden Motor angetrieben werden. In diesem
Falle ist der Antriebsmotor 18 am rückwärtigen Ende des Fahrzeugs nicht erforderlich, und das
Lenkglied 20 wird zweckmäßig am rückwärtigen Ende anstatt am Vorderende des Fahrzeugs vorgesehen.
An Stelle des Enddeckels 38 kann ein Nocken
vorgesehen sein, um als Anschlag für den Ventilstößel in seiner linken Endlage zu dienen (Fig. 4).
Die Nockenfläche würde einen konstanten Krümmungsradius um den Gabelkopf 32^ aufweisen, aber
einen kleineren Radius haben als die Nockenfläche 49j. Federn 44 würden nicht nötig sein, wenn die
beiden Nockenflächen eine durchgehende Nockenbahn für die Rolle 42 bilden.
Die Teile des Ventilbetätigungsgestänges können umgekehrt an den schwenkbar verbundenen Teilen
angeordnet sein, die aus der Winde 31 und der Rahmenplatte 22 bestehen. Die Flüssigkeitsumschalteinrichtung
35 kann auch auf die Bewegung zwischen den gelenkig miteinander verbundenen
Teilen, nämlich Winde 31 und dem Körper des fcratzergeräts 10 ansprechen, anstatt auf die
relative Bewegung zum Lenkglied 20, indem das Ventil und seine Betätigungseinrichtung an einer
der Platten 15 statt an der Platte 22 befestigt ist.
Eine der Winden kann das Lenkglied ,20 weiter- '
bewegen, während die andere Winde sich über den Totpunkt bewegt, da die beiden Winden den Totpunkt
zu verschiedenen Zeiten überschreiten. Die Winden können jedoch auch gleichzeitig über den
Totpunkt laufen oder durch eine einzige Winde ersetzt werden, wenn zusätzliche Mittel zur
Steuerung des Fahrzeugs vorgesehen sind, wenn die Totpunktlage überschritten wird. „
Da die Nockenfläche 49^ konstanten Radius um
die Schwenkachse des Gabelkopfes 32fl hat, betätigt
das Ventilgestänge den Ventilstößel 37 nicht, wenn die Rolle sich über diese Fläche bewegt, obwohl
sich die Winde 31 und die Rahmenplatte 22 um diese Schwenkachse relativ zueinander bewegen.
Der Lenker 43 könnte daher starr sein. Wenn aber das Gestänge nicht genau eingestellt ist, würde
dann stets die Gefahr einer Beschädigung der Flüssigkeitsumschalteinrichtung 35 bestehen, ©0 daß
ein federbelasteter Lenker vorzuziehen ist. Das Ventilbetätigungsgestänge ist so ausgebildet, (daß
es eine Bewegung des Ventilstößels 37 nach rechts· über die rechte Endlage hinaus ermöglicht, wenn
die Rolle 42 auf der Nockenfläche 49& läuft. Das
rechte Ende des Ventilstößels 37 schlägt dann gegen die linke Stirnfläche des Enddeckels 39 an,
wobei die Druckfeder 75 den Mehrweg des Betätigungsgestänges gestattet. Der Ventilstößel 37.kann
also nach, rechts gestoßen und dort festgehalten werden, ohne daß Schaden am Ventil entstehen
können, da die Wirkung der Druckfeder 75 dies verhindert, selbst wenn die Nockenfläche 49^ nicht
genau,eingestellt sein sollte.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Fahrzeug mit einem im wesentlichen um eine senkrechte Achse schwenkbaren Lenkglied, zwei dicht beieinander beiderseits dieser Achse liegenden Rädern und zwei druckflüssigkeitsbetätigten Winden zur Steuerung des Fahrzeugs, von denen jede mit ihrem einen Ende zwischen den Rädern neben der Achse am Fahrzeugkörper und mit ihrem anderen Ende mit dem Lenkglied an einer weiter von der Achse entfernten Stelle verbunden ist, dadurch gekenn-zeichnet, daß die Winden (31, 31') unmittelbar mit dem Fahrzeugkörper verbunden sind und die Verbindungsteile (33ß, 33/) mit dem Fahrzeugkörper in der Geradeausfahrtstellung der Räder auf der gleichen Seite der Lenkachse (30) wie die Verbindungsteile (S2a, 32/) mit dem Lenkglied (21;. aber enger zusammen als diese, liegen und Mittel (35) vorgesehen sind, die infolge- der relativen Bewegung zwischen Lenkglied (21) und Fahrzeugkörper (10) den Druckflüssigkeitsstrom zu einer der Winden (31 bzw. 31') umkehren, wenn diese eine Totpunkt-Stellung in bezug auf die Lenkachse überschreiten.
- 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltmittel eine Flüssigkeitsumschalteinrichtung (35) für die Winde (31) enthalten, die auf dem Lenkglied (20) oder dem Fahrzeugkörper (10) befestigt ist, ferner einen Ventilstößel (37), der über ein ao Gestänge mit einer Rolle (42) verbunden ist, die mit einer Nockenfläche (49) an der Winde (31) zusammenwirkt, wobei ein Teil (49^) der Nockenfläche (49) einen im wesentlichen konstanten Krümmungsradius um den Schwenkpunkt der Verbindung der Winde mit dem Lenkglied bzw. Fahrzeugkörper aufweist.
- 3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsumschalteinrichtung (35) normalerweise durch Federkraft in einer Lage gehalten wird, in der der Stromfhiß nicht umgekehrt wird, wenn die Rolle (42) außer Eingriff mit der Nockenfläche (49) ist·Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 638 998, 2 583 197, 2557066.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 531 6.56
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE944289C (de) |
| FR (1) | FR1136248A (de) |
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