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DE932558C - Ruettelgeraet, insbesondere Gleisstopfgeraet - Google Patents

Ruettelgeraet, insbesondere Gleisstopfgeraet

Info

Publication number
DE932558C
DE932558C DEL12067A DEL0012067A DE932558C DE 932558 C DE932558 C DE 932558C DE L12067 A DEL12067 A DE L12067A DE L0012067 A DEL0012067 A DE L0012067A DE 932558 C DE932558 C DE 932558C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
tool
vibrator
vibrating device
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL12067A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Beierlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG filed Critical Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Priority to DEL12067A priority Critical patent/DE932558C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE932558C publication Critical patent/DE932558C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/20Implements for finishing work on buildings for laying flooring
    • E04F21/24Implements for finishing work on buildings for laying flooring of masses made in situ, e.g. smoothing tools
    • E04F21/241Elongated smoothing blades or plates, e.g. screed apparatus
    • E04F21/242Elongated smoothing blades or plates, e.g. screed apparatus with vibrating means, e.g. vibrating screeds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Rüttelgerät, insbesondere Gleisstopfgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Rüttelgerät, insbesondere auf ein Gleisstopfgerät, bei dem ein mit einem länglichen, schwertartig ausgebildeten Werkzeug verbundener Unwuchtrüttler unter Zwischenschaltung eines elastischen Gelenkes an einem mit Handgriffen versehenen Träger angebracht ist.
  • Bei einem bekannten Gleisstopfgerät dieser Art wird das Stopfwerkzeug durch den als Kreisschwinger wirkenden Unwuchtrüttler zu Kreisschwingungen angeregt, die auch an den Handgriffen des Gerätes wirksam werden. Durch die seitlichen Komponenten der Rüttelkräfte wird einerseits das Stopfwerkzeug unnötigem Verschleiß unterworfen, andererseits wird der Bedienende unnötig beansprucht. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Verbesserung der Wirkungsweise und Handhabung das Gerät so auszubilden, daß von den Kreisschwingungen des Unwuchtrüttlers nur die senkrechten Komponenten als gerichtete Schwingungen sowohl am Werkzeug als auch an dem Handgriffende des Trägers wirksam werden.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß zwischen dem Träger und dem den Unwuchtrüttler tragenden Werkzeug ein torsionselastisches Gelenk vorgesehen ist, dessen Achse parallel zur Umlaufachse des Unwuchtrüttlers liegt. Durch diese Maßnahme entsteht ein Doppelpendelsystem, das unter dem Einfluß der Kreisschwingung um das Handgriffende des Trägers einerseits und um das Arbeitsende des Werkzeuges andererseits Schwingungen ausführen kann, so daß sich dadurch die seitlichen Komponenten der Kreisschwingung verzehren und unwirksam werden.
  • Es ist ein Gerät bekannt, bei dem der Unwuchtrüttler nebst Werkzeug um eine parallel zur Umlaufachse liegende Achse gegenüber dem die Handgriffe tragenden Träger verschwenkt werden kann. Dort ist das Arbeitswerkzeug kastenartig ausgebildet und liegt flach auf dem Boden auf. Ein Ausschwingen des Rüttlers zwischen Handgriff und Werkzeugende ist dort nicht möglich. Das Verbindungsgelenk zwischen Rüttler und. Handgriff ist infolgedessen nicht torsionselastisch, sondern wird nur radial beansprucht.
  • Zweckmäßigerweise wird - im Gegensatz zu den bekannten Geräten - die Umlaufachse des mit einem flachen Werkzeug starr verbundenen Unwuchtrüttlers parallel zur Ebene des Werkzeuges angeordnet.
  • Da man am Handgriffende des Trägers lediglich senkrecht gerichtete Schwingungen erhält, kann man die Handgriffe in bekannter Weise derart elastisch am Träger anbringen, daß diese senkrechten Schwingungen elastisch aufgenommen werden und an den Handgriffen selbst kaum noch Schwingungen auftreten. Dadurch wird eine sichere Führung und eine nicht ermüdende Handhabung des Gerätes gewährleistet..
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Träger mit dem zugeordneten Teil, z. B. dem Zapfen, des vorzugsweise von Körpern aus dem unter dem Namen »Schwingmetall« bekannten Material gebildeten torsionselastischen Gelenkes verschwenkbar und feststellbar verbunden. Der Träger kann dadurch - ohne die Elastizität des Gelenkes zu beeinträchtigen - so eingestellt und befestigt werden, daß er bei verschiedenen Arbeitslagen des Werkzeuges immer annähernd senkrecht steht, also mit dem Werkzeug verschiedene Winkel bildet. Wird das Werkzeug, z. B. beim Gleisstopfen, stark geneigt unter die Schwelle eingeführt, so kann trotzdem der Bedienende seine normale Arbeitsstellung beibehalten und das Gerät senkrecht nach unten führen.
  • Die Erfindung ist im folgenden an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Abb. i bis 5 näher erläutert.
  • Abb. i zeigt in schematischer Darstellung den Aufbau eines Gleisstopfgerätes und die Wirkungsweise des Doppelpendelsystems; Abb. 2 bis 4 stellen verschiedene Arbeitsstellungen des Gleisstopfgerätes dar; Abb. 5 ist eine Seitenansicht des Gerätes.
  • Das Stopfwerkzeug i ist am Gehäuse eines Unwuchtrüttlers 2 befestigt, dessen Umlaufachse 3 parallel zur Ebene des Stopfwerkzeuges i verläuft. Der Unwuchtrüttler 2 ist durch ein torsionselastisches Gelenk 4 mit einem Träger 5 verbunden, an dem Handgriffe 6,6-' mittels federnder Laschen 7, 7' angebracht sind. Da man das Arbeitsende i' des Stopfwerkzeuges i und das Handgriffende 5' des Trägers als Festpunkte betrachten kann, schwingt das System unter dem Einfluß des Unwuchtrüttlers 2 im torsionselastischen Gelenk 4 nach beiden Seiten aus, wie es in Abb. i durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Dadurch verzehren sich die waagerechten Rüttelkomponenten, so daß nur gerichtete Schwingungen in Richtung des Stopfwerkzeuges i und des Trägers 5 wirksam werden. Die gerichteten Schwingungen am Träger 5 werden von den federnden Laschen 7, 7' aufgenommen, so daß die Handgriffe 6, 6' als Festpunkte angesehen werden können und praktisch schwingungsfrei bleiben.
  • Bei der in den Abb. 2 bis .5 dargestellten Ausführung des Gleisstopfgerätes ist am Gehäuse des Unwuchtrüttlers 2 ein Flansch 2' angegossen, an dem das Stopfwerkzeug i angeschraubt ist. Das Rüttlergehäuse 2 besitzt ein Lagerauge 8, in das beiderseits Schwingmetall-Drehfedern eingesetzt sind. Eine solche besteht bekanntlich aus einer dicken, .auf Torsion beanspruchten Gummischeibe, die zwischen einem Lagerring und einem Lagerzapfen eingebettet ist. Diese Schwingmetall-Drehfedern bilden das torsionselastische Gelenk 4. Auf die Lagerzapfen 9, g' der Schwingmetall-Drehfedern ist der gabelförmig ausgebildete Träger 5 aufgesteckt und durch Bolzen io festgeklemmt. Die Laschen 7, 7' der Handgriffe 6, 6' sind am Träger 5 mit Schwinggmetallkörpern i i, i i' befestigt.
  • Muß, wie in Abb.2 dargestellt ist, das Stopfwerkzeug i eine senkrechte Arbeitslage einnehmen, dann wird nach Lösen der Bolzen io der Träger 5 auf dem Gelenkzapfen 9 in die gestrichelt eingezeichnete Lage eingestellt und wieder festgeklemmt. Die Abb. 3 zeigt das Gerät in normaler Arbeitslage, während die Abb. 4 eine Arbeitsstellung darstellt, bei der der Träger 5 nach der anderen Seite verschwenkt ist, um trotz der Schräglage des Stopfwerkzeuges dem Bedienenden eine normale Haltung bei waagerechter Stellung der Laschen 7, 7' zu ermöglichen.
  • Das beschriebene Gerät ist in erster Linie für das Stopfen von Gleisen verwendbar. Man kann natürlich unter Beibehaltung des prinzipiellen Aufbaues das Gerät auch für andere ähnliche Zwecke verwenden, wenn man anstatt des Stopfwerkzeuges ein Grabe- oder Stampfwerkzeug anbringt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rüttelgerät, insbesondere Gleisstopfgerät, bei dem ein mit einem länglichen, schwertartig ausgebildeten Werkzeug verbundener Unwuchtrüttler unter Zwischenschaltung eines elastischen Gelenkes an einem mit Handgriffen versehenen Träger angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (4) des torsionselastisch ausgebildeten Gelenkes parallel zur Umlaufachse (3) des Unwuchtrüttlers (2) liegt, so daß ein unter dem Einfluß der Unwuchtrüttlung um das Handgriffende (5') des Trägers (5) einerseits und um das Arbeitsende (i') des Werkzeuges (i) andererseits schwingendes Doppelpendelsystem entsteht. .
  2. 2. Rüttelgerät nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufachse (3) des Unwuchtrüttlers (2) parallel zur Ebene des schwertartigen Werkzeuges verläuft.
  3. 3. Rüttelgerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe (6, 6') derart elastisch am Träger (5) angebracht sind, daß senkrechte Schwingungen des Trägers (5) elastisch aufgenommen werden.
  4. 4. Rüttelgerät nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5) mit dem zugeordneten Teil, z. D. dem Zapfen (9), des vorzugsweise von Schwingmetallkörpern gebildeten torsionselastischen Gelenkes (4) verschwenkbar und feststellbar verbunden ist.
  5. 5. Rüttelgerät nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Lageraugen (8) des Rüttlergehäuses (2) Schwingmetall-Drehfedern eingesetzt sind, auf deren Zapfen (9) die Enden eines gabelförmig ausgebildeten Trägers (5) verschwenkbar und festklemmbar angebracht sind. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 715 979; USA.-Patentschriften Nr. 1 329 049, 2 o15 899, 2 080 921, 2 239 785.
DEL12067A 1952-04-10 1952-04-10 Ruettelgeraet, insbesondere Gleisstopfgeraet Expired DE932558C (de)

Priority Applications (1)

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DEL12067A DE932558C (de) 1952-04-10 1952-04-10 Ruettelgeraet, insbesondere Gleisstopfgeraet

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DEL12067A DE932558C (de) 1952-04-10 1952-04-10 Ruettelgeraet, insbesondere Gleisstopfgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE932558C true DE932558C (de) 1955-09-05

Family

ID=7259064

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL12067A Expired DE932558C (de) 1952-04-10 1952-04-10 Ruettelgeraet, insbesondere Gleisstopfgeraet

Country Status (1)

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DE (1) DE932558C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280272B (de) * 1963-03-18 1968-10-17 Viktor Seidl Dipl Ing Handstopfgeraet fuer Gleisschotter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1329049A (en) * 1919-05-23 1920-01-27 Jackson Corwill Tamper
FR715979A (fr) * 1931-04-24 1931-12-12 Nord De La France Et Des Murea Perfectionnements aux appareils tenus à la main tels que marteaux pneumatiques, perforateurs, piqueurs et analogues
US2015899A (en) * 1927-12-12 1935-10-01 Jackson Corwill Tamping machine
US2080921A (en) * 1936-06-27 1937-05-18 Jackson Corwill Tool for working ballast and plastic materials
US2239785A (en) * 1941-04-29 Tamping and like implement

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