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DE932358C - Schnellfahrendes Spielzeugrennauto - Google Patents

Schnellfahrendes Spielzeugrennauto

Info

Publication number
DE932358C
DE932358C DEM21317A DEM0021317A DE932358C DE 932358 C DE932358 C DE 932358C DE M21317 A DEM21317 A DE M21317A DE M0021317 A DEM0021317 A DE M0021317A DE 932358 C DE932358 C DE 932358C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
obstacle
dummy
cushion
toy according
hit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM21317A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM21317A priority Critical patent/DE932358C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE932358C publication Critical patent/DE932358C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/26Details; Accessories

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Schnellfahrendes Spielzeugrennauto Die Erfindung betrifft ein schnellfahrendes Spielzeugrennauto ohne Schutzbleche und ohne vordere Stoßstange mit verhältnismäßig großem - Eigengewicht und das beispielsweise aus Zinkspritzguß hergestellt ist.
  • Spielzeugrennautos sind meistens mit vorderen Stoßstangen ausgestattet, damit sie beim Auftreffen auf ein Hindernis nicht beschädigt werden bzw. keine Beschädigungen an den Möbeln od. dgl. verursachen. Diese Stoßstangen sind mehr oder weniger federnd ausgebildet und aus einem federnden Metall, beispielsweise Federstahl, hergestellt. Nach einer anderen Ausführungsart sind die Vorderräder so weit vorn angeordnet, daß deren Gummibereifung in erster Linie auf das Hindernis auftrifft und so ebenf alls Beschädigungen beim Auf - treffen auf ein Hindernis vermieden werden können. Nun sind die modernen Rennautos der Großtechnik in der Weise ausgebildet, daß der Kühler vorn vor den Vorderrädern verhältnismäßig weit vorsteht. Außerdem sind die modernen Renntautos der Großtechnik ohne Schutzbleche und ohne vordere Stoßstangen ausgeführt.
  • Aufgabe der Spielzeugtechnik, insbesondere bei der Herstellung von Fahrspielzeugen, ist es aber, die Großtechnik in ihrer Formgebung weitgehend nachzubilden und dennoch eine Funktion zu erreichen,. die den besonderen Gegebenheiten der Spielzeugtechnik entspricht. Bei einem Spielzeugrennauto, das dem beschriebenen Rennauto der Großtechnik nachgebildet ist und auch eine entsprechend große Geschwindigkeit besitzt, ist daher erfindungsgemäß vorn an der Karosserie als stoßdämpfendes Mittel ein formbeständiges Polster angeordnet, das aus einem weicheren Material als Eisen besteht. Auf diese Weise können auch bei dem vorbeschriebenen Spielzeugrennauto Beschädigungen am Auto selbst und an anderen Gegenständen vermieden werden. Zweckmäßig ist das Polster aus elastischem Gummi, einem elastischen Kunststoff od. dgl. von solcher Dicke ausgeführt, daß beim Anstoß die genügende elastische Wirkung vorhanden ist und daß die Formbeständigkeit na:ch dem Anstoß erhalten bleibt.
  • An und für sich ist es bereits bekannt, den vorderen Teil der Karosserie eines Spielzeugautos aus einem weichen Material, z. B. Zelluloid, Gummi od. dgl., herzustellen. Bei der bekannten Ausführung werden die Kühler, die Kotflügel, unter Umständen auch die Räder, Motorhaube od. dgl. aus einem solchen Material hergestellt. Diese Ausführung dient hier aber einem ganz anderen Zweck als bei der vorliegenden Erfindung. Bei der bekannten Ausführung sind die aus weichem Material hergestellten Teile einbeulbar ausgebildet, damit das Auto nach einem Anstoß unfallbeschädigt aussieht. Diese Einbeulungen können dann nach dem Anstoß durch Druck von innen her wieder zurückgebildet werden. Von einem formbeständigen Polster wie bei der Erfindung kann also bei den bekannten Ausführungen nicht die Rede sein. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall. Bei den bekannten Ausführungen sollen nicht Beschädigungen am Spielzeugrennauto beim Anstoß vermieden werden, sondern es sollen solche Beschädigungen gerade hervorgerufen bzw. vorgetäuscht werden.
  • In weiterer Vervollkommnung der Erfindung kann dieses Polster besonders geformt sein, derart, daß es in Form einer Kühlerattrappe ausgebildet ist. Dabei kann das Polster nach der Erfindung in solcher Farbe ausgeführt sein, daß es ein dem Großmodell entsprechendes metallisches Aussehen hat.
  • Gemäß der Erfindung ist es zweckmäßig, daß die Kühlerattrappe in an sich bekannter Weise vorn die vorderen Laufräder so weit überragt, daß beim Anstoß an ein Hindernis, auch wenn der Anstoß in schräger Richtung erfolgt, stets die Kühlerattrappe und nicht die Räder oder sonstige Teile auf das Hindernis aufprallen. In weiterer Vervollkommnung der Erfindung kann dann die Kühlerattrappe bzw. allgemein das Polster so elastisch und so flach gerundet ausgebildet sein, daß beim Anstoß an ein Hindernis nicht nur der Aufprall aufgefangen wird, sondern auch eine zur weiteren Fahrt hinreichende Fahrtrichtungsänderung, selbst bei senkrechtem oder annähernd senkrechtem Aufprall, bewirkt wird.
  • In den Fig. i bis 3 ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Spielzeugrennautos, Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch den vorderen Teil des Spielzeugrennautos und Fig. 3 ebenfalls in vergrößertem Maßstab eine Ansicht von vorn auf das als Kühlerattrappe ausgebildete Polster.
  • Das Fahrspielzeug besitzt die Karosserie i und ist unterhalb durch ein Bodenteil 4 abgeschlossen. Es fährt auf den Laufrädern 2, von" denen die hinteren Laufräder angetrieben sein mögen. Vorn an der Karosserie. i ist das Polster 3 angeordnet, das in Form einer Kühlerattrappe ausgebildet ist und zu diesem Zweck die vorgetäuschten Rippen 8 besitzt, die von einem wulstförmigen Teil umrahmt sind. Zur unteren Befestigung des Polsters 3 dient die Schraube 5, durch die der untere abgewinkelte Teil des Polsters 3 zwischen dem Bodenteil 4 und dem an der Karosserie i befindlichen -Halteteil 7 eingeklemmt wird. Das Halteteil 7 ist mit Hilfe des senkrechten _Steges 6 an der Karosserie i befestigt. An der oberen Seite ist das Polster 3 durch den schräg nach unten verlaufenden Ansatz io an der Karosserie i gehaltert, der über die am Polster 3 befindliche Nase 9 übergreift.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: X. Schnellfahrendes- Spielzeugrennauto ohne Schutzbleche und ohne vordere Stoßstange, mit verhältnismäßig großem Eigengewicht, beispielsweise aus Zinkspritzguß, dadurch gekennzeichnet, daß vorn an der Karosserie als stoßdämpfendes Mittel ein formbeständiges Polster angeordnet ist, das aus einem weicheren Material als Eisen besteht. . :2. Fahrspielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Polster aus elastischem Gummi, Kunststoff od. dgl. von solcher Dicke besteht, daß beim Anstoß die genügende elastische Wirkung vorhanden ist und daß die Formbeständigkeit nach dem Anstoß erhalten bleibt. 3. Fahrspielzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Polster in Form einer Kühlerattrappe ausgebildet ist. . 4-Fahrspielzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlerattrappe in an sich bekannter Weise vorn die vorderen Laufräder so weit überragt, daß beim Anstoß an ein Hindernis, auch wenn der Anstoß in schräger Richtung erfolgt, stets die Kühlerattrappe und nicht die Räder oder sonstige Teile auf das Hindernis aufprallen. 5. Fahrspielzeug nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Polster so elastisch und so flach gerundet ausgebildet ist, daß beim Anstoß an ein Hindernis nicht nur der Aufprall abgefangen wird, sondern auch eine zur Weiterfahrt hinreichende Fahrtrichtungsänderung, selbst bei senkrechtem oder annähernd senkrechtem Aufprall, erfolgt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 874 72,0-
DEM21317A 1953-12-25 1953-12-25 Schnellfahrendes Spielzeugrennauto Expired DE932358C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM21317A DE932358C (de) 1953-12-25 1953-12-25 Schnellfahrendes Spielzeugrennauto

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM21317A DE932358C (de) 1953-12-25 1953-12-25 Schnellfahrendes Spielzeugrennauto

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE932358C true DE932358C (de) 1955-08-29

Family

ID=7298438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM21317A Expired DE932358C (de) 1953-12-25 1953-12-25 Schnellfahrendes Spielzeugrennauto

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE932358C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4411098A (en) * 1981-12-11 1983-10-25 John D. Birdsall Toy vehicle
DE3903411A1 (de) * 1989-02-06 1990-09-20 Wagener Gmbh Fritz Modellfahrzeug mit bodenplatte
DE4001032A1 (de) * 1990-01-16 1991-07-18 Wagener Gmbh Fritz Modellflugzeug mit zinkdruckguss-rumpf/fluegel und fahrwerk
DE9200327U1 (de) * 1992-01-14 1993-05-13 Paul's Model Art GmbH, 5100 Aachen Modellfahrzeug mit mindestens zwei Seitentüren

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE874720C (de) * 1949-08-11 1953-04-27 Hausser O & M Spielzeug, insbesondere Spielfahrzeug, dessen Teile beim Anprall eines Fremdkoerperssich gegeneinander bewegen

Patent Citations (1)

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