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DE932348C - Mit aufgehaengten Raketen ausgeruestetes Kampfgeraet, insbesondere Luftfahrzeug - Google Patents

Mit aufgehaengten Raketen ausgeruestetes Kampfgeraet, insbesondere Luftfahrzeug

Info

Publication number
DE932348C
DE932348C DEB25472A DEB0025472A DE932348C DE 932348 C DE932348 C DE 932348C DE B25472 A DEB25472 A DE B25472A DE B0025472 A DEB0025472 A DE B0025472A DE 932348 C DE932348 C DE 932348C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocket
missile
tail unit
wing
missile body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB25472A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brevin A G
Original Assignee
Brevin A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brevin A G filed Critical Brevin A G
Application granted granted Critical
Publication of DE932348C publication Critical patent/DE932348C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/02Dropping, ejecting, or releasing articles
    • B64D1/04Dropping, ejecting, or releasing articles the articles being explosive, e.g. bombs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Mit aufgehängten Raketen ausgerüstetes Kampfgerät, insbesondere Luftfahrzeug Die Erfindung betrifft die Erd-, See: oder Luftkampfgeräte, welche mit wenigstens einer Rakete ausgerüstet sind, welche in der Schießstellung durch eine Aufhängevorrichtung gehalten wird (im Gegensatz zu den in einer derartigen Stellung durch ein Ausstoßrohr gehaltenen Raketen), wobei :der Ausdruck »mit wenigstens einer Rakete ausgerüstetes Kampfgerät« in dem nachstehenden Text sowohl das eigentliche Kampfgerät wie die von diesem getragene oder getragenen Raketen umfaßt. Die Erfindung betrifft im besonderen, jedoch nicht ausschließlich, die mit aufgehängten Raketen ausgerüsteten Luftfahrzeuge, insbesondere Flugzeuge, wobei die Raketen im allgemeinen unter den Flügeln des Flugzeugs angeordnet sind.
  • Die Erfindung bezweckt insbesondere, derartige Geräte so auszubilden, daß sie besser als bisher den verschiedenen Erfordernissen der Praxis entsprechen, insbesondere hinsichtlich der Schießgenauigkeit, der Einfachheit der Aufhängevorrichtung und bei Luftfahrzeugen hinsichtlich der Flugeigenschaften des Flugzeugs nach dem Lösen der Raketen.
  • Hierfür wird erfindungsgemäß bei einem derartigen Kampfgerät, welches mit wenigstens einer aufgehängten Rakete versehen ist, welche ein Stabilisierungsleitwerk aufweist, welches sich an dem hinteren Teil des Raketenkörpers befinden soll, wenn die Rakete ihre Bahn durchläuft, dieses Leitwerk gleitend an dem Raketenkörper befestigt und in einer vorderen Stellung .als ein Teil des Systems zur Aufhängung der- Rakete an dem Gerippe des eigentlichen Geräts benutzt, wobei der hintere Teil des Raketenkörpers axiale Haltemittel aufweist, welche das Leitwerk mitnahmen und in der rückwärtigen Stellung festhalten, wenn dieser hintere Teil des Raketenkörpers nach der Entzündung der Rakete auf die Höhe des Leitwerks kommt, so daß dieses während der Anfangsphase der Ingangsetzung der Rakete gleichzeitig die Rolle eines Aufhängeteils und eines Führungsteils für den Raketenkörper spielt.
  • Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
  • Fig. r und 2 zeigen schematisch unter Wegbrechung von Teilen eine Seitenansicht bzw. eine Vorderansicht eines Flugzeugflügels, unter welchem in erfindungsgemäßer Weise Raketen aufgehängt sind; Fig. 3 zeigt die gegenseitige Lage der verschiedenen Teile des Systems nach der Ingangsetzung der Rakete; Fig.4 und 5 zeigen in größerem Maßstab gewisse Einzelheiten des Systems zur Aufhängung einer jeden Rakete an dem Flugzeugflügel; Fig. 6 und 7 zeigen in Seitenansicht bzw. Vorderansicht eine andere erfindungsgemäße Anbringungsart einer Mehrzahl von Raketen unter einem Flugzeugflügel; Fig. 8 zeigt in größerem Maßstab eine Einzelheit der gegenseitigen Befestigung von zwei aufeinanderfolgenden Raketen.
  • Das eigentliche Flugzeug ist in- seiner Gesamtheit auf beliebige geeignete Weise ausgebildet, jedoch mit Ausnahme -der unter dem Flügel z zum Anhängen der Raketen vorzusehenden Teile, welche weiter unten näher beschrieben sind.
  • Die Raketen bestehen in der üblichen Weise im wesentlichen aus einem eine .allgemein zylindrische Form aufweisenden Körper 2, welcher zweckmäßig nach vorn durch eine Haube 3 verlängert wird, welche die zu befördernde Ladung enthält, z. B. eine Explosivladung.
  • Wie nachstehend angenommen, wird das Stabilisierungsleitwerk z. B. durch eine Mehrzahl von radial angeordneten Flügeln 4 gebildet (von denen z. B. vier vorhanden sein 'können), wobei dieses Leitwerk normalerweise, d. `h. wenn die Rakete ihre Bahn .durchläuft, sich an dem Hinterende des Raketenkörpers :2 befinden soll. ., Erfindungsgemäß kann nun das Stabilisierungsleitwerk auf dem Raketenkörper 2 gleiten, wofür z. B. .die Flügel 4 von einer Hülse 6 getragen werden, welche mit leichter Reibung auf dem Körper 2 gleiten 'kann, wobei die Verstellung der Hülse 6 nach vorn durch eine mit dem Raketenkörper 2 fest verbundene Anschlagvorrichtung begrenzt wird, z. B. durch Bolzen 7 oder besser durch die Hinterkante der Haube 3, welche dann gegenüber dem Raketenkörper um eine etwa der Dicke der Hülse 6 entsprechende Strecke vorsteht.
  • Wenn sich das gleitende Leitwerk auf dem Raketenkörper 2 in .der äußersten vorderen Stellung befindet, wird wenigstens einer der Flüge14 als ein Teil zur Aufhängung der Rakete unter dem Flügel r benutzt, wobei jede Rakete z. B., wie deutlich in Fig. 2 gezeigt, auf der Höhe der Flügelunterseite durch zwei seiner um 45' geneigten Flügel 4 aufgehängt werden kann.
  • An dem hinteren Teil 2a des Raketenkörpers 2 werden axiale Haltemittel vorgesehen, welche das Stabilisierungsleitwerk mitnehmen und in der hinteren Stellung (normale Betriebsstellung) halten können, wenn dieser hintere Teil2Q nach der Entzündung der Rakete auf der Höhe des Stabilisierungsleitwerks ankommt. ' Derartige Mittel zum Halten in axialer Richtung können z. B. dadurch gebildet werden, daß der hintere Tei12Q die Form einer kegelstumpfförmigen Auflagefläche mit nach vorn gerichteter Spitze und geradlinigen oder gebogenen Erzeugenden erhält, wobei diese Auflagefläche 2a, hinter welcher ein Haltewulst vorgesehen werden kann, bei der Ingangsetzung der Rakete gegen die Hinterkante der Hülse 6 stößt, welche dann auf dieser Auflagefläche festgeklemmt und von ,dem Raketenkörper :2 mitgenommen wird.
  • Hierzu ist zu bemerken, daß das Einhängen der Flügel 4,in die entsprechenden, von dem Flügel z getragenen Teile-so erfolgen muß, daß die Flügel sich unter der Einwirkung der beim Auftreffen der konischen Auflagefläche 2" auf die Hülse 6 auftretenden axialen Kräfte durch eine Vorwärtsbewegung selbsttätig aushängen.
  • Hierfür spielen die Flügel 4 zweckmäßig die Rolle von Teilen zur Aufhängung des vorderen Teils des Raketenkörpers 2, wobei dann jeder Flügel in seiner Hinterkante, wie in Fig. ¢ gezeigt, eine nach hinten offene Nut 8 enthält, welche den vorderen Teil eines Aufhängebolzens g auf der Hälfte seines Umfangs umfaßt, wobei dieser Bolzen z. B. an dem Flügel z mittels eines an der Flügelunterseite sitzenden Flansches oder profilierten Kopfes zo befestigt ist.
  • Ferner müssen Mittel zur Aufhängung des hinteren Teils des Raketenkörpers:2@ vorgesehen werden. Diese Mittel sind so ausgebildet, daß sie auf den Raketenkörper in der Richtung von hinten nach vorn wirkenden etwaigen Kräften in axialer Richtung einen Widerstand entgegensetzen, welcher in jedem Fall kleiner als die. Schubkraft des Antriebssystems der Rakete ist, wobei jedoch dieser Widerstand ausreicht, ,um eine zufällige Vorwärtsbewegung und ein ungewünschtes Aushaken des Stabilisierungsleitwerks 4 vor dem Abschuß der Rakete zu verhindern.
  • Die Mittel zur Aufhängung des hinteren Teils des Raketenkörpers .2 können zweckmäßig dadurch gebildet werden, daß der Bodenstöpsel r z der Rakete von einem dauernd unter dem Flügel r angebrachten Arm 12, festgehalten wird.
  • Ferner wird der Arm 12 zweckmäßig .sol angeibraicht, daß er durch eine Schwenkbewegung um eine Achse 13 nach hinten zurücktreten kann, so, bald dar 'Raketaiüi<örpez 2 freigegeben. ist, wobei diese Bewegung übrigens durch den aercydynar mischen Druck der ihn umgebende: Luft, durch die Wirkung der aus, der Rakete lcon=enden Gase oder auch durch die Wirkung eines Rückführu.ngssysteim;sr z. B. einor hierfür besonders vorgesehenen Feder i¢, begünstigt wird:. Wie bereits: erwähnt, ruß der Bodenstöpsel ii mit dem Arrn 12 durch Befestigungsmittel verbunden. werden, welche in axialer Richtung so schwaich sind, daß sie nachgeben, wenn der Raketenkörper 2 durch das Antriebssystem der Rakete nach vorn getrieben wird.
  • Schließlich ist es, zweckmäßig, längs des. Arms, 12 einen Stromkreis zur elektrischen Zündung der Rakete zu: führen, welcher dann durch den Bodenstöpsel i i in den: Raketenkörper 2 eintritt.
  • Die Ausbildung des obigen Aufhängesystems, insbesondere des Systems zur Befestigung des Bodenstöpsels i i an dem Arm 12, kann auf verschiedene Weise erfolgen. Fig. 5 zeigt eine besonders vorteilhafte Ausführungsform dieses Systems.
  • Der Bodienstäpsel i i liegt in einer Bohrung dies Endes das. Arms 12 und wird nach hintern durch einen hinter dem Arm 12 vorspringenden Gewindeteil 15 verlängert.
  • Auf den Gewindeteil 15 wird eine Blocki.erung'smutter 16 aufgeschraubt, durch; deren Anzug die durch den Raketenkörper 2 und das Leitwerk q. gebildete Anordnung nach hinten, gezogen, wird, wodurch das Leitwerk an den entsprechenden Aufhängebolzen g blockiert wird.
  • Vor dem Gewindeteil 15 ist eine örtliche Schwächung »a« vorgesehen, welche so ausgebildet ist, daß das System, zur hinteren Befestigung der Rakete die gewünschte, weder zu: starke noch zu schwache axiale Festigkeit erhält.
  • Der Zündstromkreis 17 der Rakete tritt in, den Raketenkörper 12 durch den Gewindeteil 15 ein, welcher von; dein. Körper isoliert sein und die Rolle eines Zwischenleiters spielen kainn.
  • Bei einer derartigen Anordnung, welche vor dem Abschuß in Fig. i dargestellt ist, erfolgt der Abwu.rf der Rakete folgendermaßen: Nach, der Entzündung des; Antriebssystems, der Rakete bewegt sich der Raketenkörper 2 nach dein Bruch der hinteren Befestigung nach vorn, und der Arm 12 klappt nach hinten zurück. Während dieser Anfangsphase der Ingangsetzung bleibt das: Leitwerk¢ praktisch infolge seiner Trägheit gegenüber dem Flügel i unbeweglich. Wem der hintere kegelstumpffärmige Teil 2@ des Raketenkörpers auf die Höhe dies Leitwerks q. kommt, preßt er sich in die Hülse 6 ein und nimmt beim Vorbeigang das Leitwerk mit (in Fig. 3 dargestellte Stellung), welches so in seiner normalen axialen Stellung auf dem Raketenkörper 2 befestigt wird.
  • Ein auf die obige Weise mit mittels eines gleitenden, Leitwerks aufgehängtem; Raketen ausgerüstetes Kampfflugzeug weist folgende Vorteile auf Zunächst ist die Schußgenauigkeit der Raketen infolge der während der Ing'angsetzung durch das gleitende Leitwerk bewirkten Führung ausgezeichr net. Diese Genanügkeit wird ohne dali Ausstoßrohre benutzt werden müssen, deren Gewicht und Luftwiderstand eine Behinderung für das Flugzeug bilden.
  • Fernem springeng nach dem Abwurf der Raketen unter der Unterseite des Flügels i nur noch Aufhängeteile mit geringem Luftwiderstand (Aufhängebolzen und ihre Halter) vor.
  • Ferner ist da9 Einhängesystem der Raketen besonders, einfach -und weist kenne besonderen Hebevorrichtungen auf, soi diaß die Anbringung der Raketenschnell von: einem ungeübtem Personal vorgenommen werden kann.
  • Bei dien oben beschriebenen Ausführungsform war angenomnven, daß die Raketen nebeneinander unter dem Teil hängen, der ihnen als Halter dient (.bei denn vorliegenden Beispiel der Flügel i), wolb@ei die gleitenden Leitwerke der Raketen alle unmittelbar an diesem Teil aufgehängt waren.
  • Man kann; jedoch auch gemäß einer schematisch in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform mehrere mit einem gleitenden, Leitwerk versehene Raketen A, B, C der Höhe nach staffeln, wobei diese Raketen z. B. einte etwa lotrechte Anordnung bilden.
  • Jede Rakete hängt dann mit ihrem. Leitwerk an. der unmittelbar darüber befindlichen. Rakete, wobei nur die obersteRakete unmittelbar amdem z. B. durch den Flügel i .gebildeten Halteseil angehängt wird.
  • Man braucht dann nur die Raketen nacheinander zu entzünden, indem man mit der untersten anfängt und allmählich aufsteigt, um für jede Rakete denselben Abwurfvorgang zu erhalten wie bei der vorhergehenden Ausführungsform, wobei die Gesamtheit der über der gerade abgeworfenen Rakete liegenden, Raketen -die Rolle dies Halters: spielt.
  • Die Leitwerke q. spielen dann wie oben zweckmäßig die Rolle des vorderen Halters, während die verschiedenen Raketen an; ihrem Hinterende von einem, gemeinsamen Arm 12 gehalten werden, am: welchem jede Rakete axial z. B. durch ihrem. Bodenstöpsel befestigt ist, wie bereits ausgeführt.
  • Dais Leitwerk q. einer jeden Rakete wird dann zweckmäßig in das Leitwerk der unmittelbar darrüberliegenden Rakete eingehängt, so daß die Raketen von vorn; nach hinter, und von oben nach unten stufenweise angeordnet sind, wobei dann der gemeinsame Arm 12 in der gleichen Richtung geneigt ist.
  • Hierbei ist zu bemerken, daß, falls der Arm 12 nach hinten; oder nach vorn umklappbar ist, Mittel vorgesehen werden misseng, um ihn vorübergehend in, der, erwähnten, Schräglage zu verriegeln, so, daß er die nach hinten gerichteten, beim Abwurf der aufeinanderfodlgenden Raketen; auftretenden Rückstoßkräfte aufnehmen, kann..
  • Die, Einhängung eines. beliebigen Leitwerks in das unmittelbar darüberliegende Leitwerk wird so ausgebildet, daß dieses: beliebige Leitwerk durch eine nach vorn gerichtete Bewegung abgezogen werden kann.
  • Hierfür kann z. B., wie in Fig. 8 gezeigt, jeder Flügel q. an seiner Vorder- b;zw. Hinterkante zwei einander ergänzende Teile, z. B. einem eingreifenden und einem, umgreifenden Teil, aufweisen, z. B. einen Stift 18 .an der Vorderkante und, eine Hülse i9 gleichen Durchmessers an der Hinterkante.
  • Es genügt dann zum Einhängen eines, Flügels q. (I) eines. Leitwerks einer Rakete an einem Flügel 4 (II) des Leitwerks der unmittelbar darüber- und etwas dahinterliegenden Rakete, den Stift 18 des Flügels, 4 (II) in die Hülse des. Flügels 4 (I) einzuführen, wobei dieses Verbindung die Entfernung dies Leitwerks:, welchem der Flügel 4 (I) angehört, durch eine nach vorn gerichtete Bewegung ermöglicht.
  • Schließlich kann zur Aufbietung des, von; der Raketenanordnung -während der, dem Ab@schuß vorausgehenden Periode herrührenden Luftwiderstands die Raketenanordnung in den Flügel i eingezogen. werden, indem z. B., wie in Fig. 7 gezeigt, an einer zu der Schußachse parallelen Achse 2o ein Fußteil 2.i schwenkbar, isst, in welchen das. Leitwerk der obersten Rakete eingehängt wird, wobei Antriebsmittel zum Heben oder Senken der Raketenanordnung vorgesehen sind..
  • Es- kann dann zweckmäßig parallel zu der Raketenanordnung eine Tafel 22 vorgesehen werden, welche diel Kontinuität der Flügelunterseite i wieder herstellt, wenn. sich die Raketenanordnung in der eingezogenen Steillung befindet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kampfgerät, insbesondere Luftfahrzeug, welches; mit wenigstens: einer aufgehängten Rakete ausgerüstet ist, weilche ein Stabilisierungs,leitweTk aufweist, welches. sich an dem. Hinterende des, Raketenkörpers befinden soll, wenn; die Rakete ihre Bahn: durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Leitwerk auf dem Körper der Rakete gleiten kann und in einer vorderen Stellung als ein; Teil des. Systems zur Aufhängung der Rakete an dem Gerippe des eigentlichen Geräts benutzt wird, wobei der hintere Teil des Raketenkörpers axiale Halte mittel aufweist, welche dass, Leitwerk mitnehmen, und in, der hinteren Stellung halten, wenn dieser hintere Teil des: Raketenkörpers. nach der Zündung der Rakeite auf der Höhe des Leitwerksankommt, so daß dieses während der Anfangsphase .der Ingangsetzung der Rakete gleichzeitig die Rolle eines Aufhängeteils und eineis, Führungis,fieils, flirr dien Raketenkörper spielt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dass gleitende Leitwerk durch eine Mehrzahl vont r,a,dial liegenden Flügeln (4) gebildet wird, welche auf einer mit leichter Reibung auf dem Raketenkörper (2) gleitenden Hülse (6) befestigt sind.
  3. 3. Gerät mich Anspruch 2, dadurch gekennzeid,net, daß wenigstens. ein Flügel (4) ails Teil zum Anhängen des. Leitwerks, benutzt wird.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das: gleitende Leitwerk an zwei etwa um 45° schräg liegenden aufeinanderfolgendem Flügeln aufgehängt ist.
  5. 5. Gerät nasch Anspruch 3, dadurch Bekennzeichnet, daß die, Verih@akung der Flügel (4) mit den entsprechenden, von dem Flügel (i) getragenen: Teilen; so, ausgeführt ist, daß sich die Flügel durch einte Vorwärtsbewegung unter der Einwirkung der axialen Kräfte aushängen, welche auftreten, wenn, die am Hinterende des Raketenkörpers. (2) vorgesehenen axialen Haltemittel dire Hülse (6) erreichen.
  6. 6. Gerät nach Anspruch i, dadurch geli:ennz:eichnet; daß die an: denn Hinterende des Raketenkörpers (2) vorgesehenen axialen Haltemittel durch eine kegelspfförmige Auflagefläche (2d) mit einer nach vorn gerichteten Spitze gebnldet werden, welche bei der Ingangsetzung der Rakete gegen die Hinterkanrta der Hülse (6) sitößt, welche dann; auf dieser Auflagefläche festgeklemmt und von dem Raketenkörper (2) mitgenommen wird.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekrmmlzeichnet, daß die die Rodle von Aufhängeteilen spielendiem Flügel (4) einem vorderen Aufhängesystem des, Raketenkörpers- (2) angehören, wobei der Raketenkörper hintere Aufhängemittel aufweist, welche soi ausgebildet sind, daß sie etwaigen, den Raketenkörper nach vorn treibendien Kräften in axialer Richtung einen Widerstand entgegensetzen, welcher auf jeden. Fall kleiner als die Schubkraft des A.ntri:ebssys@tems. dien Rakete isst, wobiei dieser Widerstand jedoch soi groß ist, daß- er eine zufällige Vorwärtsbeweg^ung und ein ungewunschtes Aushängen des Stabilisierungsleitwerks (4) vor dem Ab@s.chuß der Rakete verhindert. B. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, d:aß d:ie die Rolle von Aufhängeteilen spielenden Flügel (4) in ihrer- Hinterkante eine nasch hinten offene Nut (8) aufweisen, welche den Vorderteil eines Aufhängebolzens (9) auf der Hälfte seines Umfangs, umfaßt, wobei dieser Bolzen an dein Flügel (i), z. B:. mittels, eines auf der Flügelunterseite sitzenden Flanschs, od.er profiliierten, Kopfes (io), befestigt ist. 9,. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeidmief, daß die. hinteren Aufhängemittel des Raketenkörpers (2) durch einen Arm (12) geblildert werden, welcher dauernd unter dem FlugzeugflÜgel (i) verbleibt und an, einem mit dein Rakeitenkörper (2) fest verbundenen Bodensttöpsel (ri) befestigt isst. io. Gerät nach Anspruch- g, dadurch gekennzeichiet, daß der Arm (12) schwenkbar ist und nach .dem Abwurf der Rakete zurückgeklappt werden kann, wobei dieses Zurückklappen vorzugsweise nach hintern. erfolgt. ii. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da:ß es mehrere Raketen (El, B, C) mit gleitendem Leitwerk aufweist, welche in der Höhe gesta£feik sind und eine im wesentlichen. lotrechte Anordnung bilden, wobei jede Rakete mit ihrem, Leitwerk an der unmittelbar darüberliegenden Rakete, hängt, s,o daß nur, die oberste Raste unmittelbar an dem z. B. durch den Flügel (i) gebildeten Halteseil hängt. . 12. Gerät nasch Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Rakete das Leitwerk (4) die; Rolle enne!s vorderen Halters spielt, wobei die, verschiedenen Raketen, hinnen durch einem gemeinsamen, Arm (i2) gehalten werden. 13. Gerät nach Anspruch z2, daid@urch gekennzeichnet, daß das Leitweirk (4) einer jeden Rakete an das Leitwerk der unmittedbar Rakete angehängt ist, wobei die Raketen: von vorn nach hinten, und von unten nach oben stu@fenföTmig angeo@rdn@eit sind, wobei der gemeinsame Arm (i2) in der gleichen, Richtung, geneigt ist. 14. Gerät nach Anspruch 13, dadurch geketinz@eichnet, daß die Flügeil (4) der gleitenden, I.eitwerke an ihrer Vo@rder- bzw. Hinterkante zwei einander ergänzende Teile aufweisen, z. B. einen eingreifenden und einen umgreifenden Teil, z. B. einen Stift (1ä) an dein Vorderkante und eine Hülse (r9) gleichen Durchmessers an der Hinterkante. 15. Gerät nach Anispruch r r, dadurch gekennzeichnet, d.a@ß die durch die! der Höhe nasch gestaffelten Raketen gebildete Anordnung in das Innere des Flugzeugs eingezogen werden kann.
DEB25472A 1952-05-06 1953-05-05 Mit aufgehaengten Raketen ausgeruestetes Kampfgeraet, insbesondere Luftfahrzeug Expired DE932348C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2961927A (en) * 1955-10-04 1960-11-29 Brevets Aero Mecaniques Rocket launching systems

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2961927A (en) * 1955-10-04 1960-11-29 Brevets Aero Mecaniques Rocket launching systems

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