DE932264C - Einrichtung zur Verbesserung der Gebrauchsdauer der Schweisselektroden bei der Schmelzschweissung nach dem Weibelschweissverfahren - Google Patents
Einrichtung zur Verbesserung der Gebrauchsdauer der Schweisselektroden bei der Schmelzschweissung nach dem WeibelschweissverfahrenInfo
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Description
- Einrichtung zur Verbesserung der Gebrauchsdauer der Schweißelektroden bei der Schmelzschweißung nach dem Weibelschweißverfahren Die Ausführung der Weib,elschweißung erfolgt bekanntlich in der Weise, daß z. B. bei .der Schweißverbindung zweier Leichtmetallbleche deren Stoßkanten flanschartig hochgebördelt sind, die Bleche mit den hochgebogenen Kanten gegeneinandergelegt, und darauf die Ab.schmelzung der Bördel zum Zweck der Schweißnahtbildung durch eine Schweißzange, die zwei im Winkel zueinander angeordnete Kohleelektroden trägt, welche zu beiden Seiten der hochgebogenen Kanten in Stellung gebracht und an diesen entlang geführt werden, vor sich geht. Es ist also :erforderlich, beim Entlangführen der Elektroden den Werkstoff momentan fortschreitend .so hoch zu erhitzen, daß das Ab- schmelzen eintritt. Um diese Wirkung zu .erzielen, ist es üblich, die Elektroden V-förmig schräg zu-,einander anzuordnen und den Elektrodenspitzen eine besondere Form zuerteilen, diese z. B. einseitig keilförmig zu gestalten. Beim Schweißen erhitzen sich die am Werkstück .entlang geführten Elektrodeusptzen bis zur Weißglut, während die weniger heißen, .am Schweißbördel anliegenden Flächen der Elektroden seine gewisse Vorwärmung des Schweißbördels herbeiführen. Hierbei entsteht ein großer Verschleiß ;an den Elektrodenspitzen, die im wenig widerstandsfähigen weißglühenden Zustand allen Unebenheiten des Werkstoffes beim Entlangführen an der Schweißstelle ausgesetzt sind. Infolgedessen müssen die Elektroden häufig nachgeschärft und ausgewechselt werden, was sich auf den Zeitaurfwand beim Schweißen ungünstig auswirkt und großen Elektrodenverschleiß mit .sich bringt.
- Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Schweißelektroden zu entlasten und ihre mechanische Zerstörung weitgehend dadurch zu vermeiden, da.ß die Schweißstellen unmittelbar vor der Schweißung durch zusätzliche Mittel bis zu einem Grade vorgewärmt werden, in welchem der Werkstoff örtlich ;seine Festigkeitseigendchaften bereits zum. Teileingebüßt hat. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht; daß den zum Schmelzen des Werkstoffes dienenden Schweißelektroden in .einem Abstand biesondere Vorwärmelektroden zugeordnet werden, die am Schweißvorgang selbst nicht beteiligt ;sind, jedoch seineörtliche Erhitzung: der zu schweißenden Stellen bis zu dem gewünschten Wärmiegrad vor der Schweißung bewirken.
- Durch die erfindungsgemäße Einrichtung werden hauptsächlich .folgende Vorteile erzielt: Die Festigkeit des Bördelwerkstoffes wird vorübergehend gesenkt, so daß die Vorwärrnglieder die Bördelflächen eng zusammendrücken können; die Seitenflächen der. Bördel werden geglättet, so daß der Verschleiß der Schweißgliederspitzen herabgesetzt wind; die Schweißglieder brauchen beim Schweißen nur noch den zum Abschmelzen erforderlichen Wärmerest an die Schweißbördel abzugeben, wodurch der Schweißvorgang beschleunigt wird; die Vorwärmglieder sind eine wirksame Führung für die Schweißglieder, so da.ß die Handhabung des Schweißgerätes wesentlich vereinfacht und erleichtert wird.
- Die Schweißelektroden sowie die Vorwäravelektroden können beliebige Form besitzen; sie können z. B. ;stabförmig oder rollenförmig gestaltet sein. Auch kann das eine Elektrodenpaar stabförmiig sein, während das andere Rollen aufweist. Die Elektroden brauchen nicht einen gemeinschaftlichen Träger zu besitzen, sondern können getrennt gelagert sein. Desgleichen ist die Erfindung nicht auf die paarweisse Anordnung der Elektroden beschränkt. Weiterhin ist der Erfindungsgegenstand nicht an bestimmte Werkstoffe für die Elektroden gebunden:. ' Es müß vIelinehr- dem Fachmann überlassen bleiben, für den jeweiligen Verwendungsfall bestgeeignete Zusammenstellungen sowohl hinsichtlich der- Elektrodenform als auch des Werkstoffes für die Elektroden .auszuwählen. Es können z. B. beide Elektrodenarten aus Kohle oder aus Metall hergestellt-sein, oder die' eine Elektrodenart besteht aus Kohle und. die andere aus -Metall.
- In der Zeichnung sind die nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht der Anordnung einer stabförmigen Schweißelektrode und einer stabförmi-- gen Vorwärmelektrode; Abb.2 zeigt- die Anordnung einer stäbförmigen Schweißelektrode und,-einer Rollenvorwärmelektrode; Abb. 3 zeigt die paarweise gegeneinander geneigte Anordnung von Vorwärmrollenelektroden.
- Die Schweißelektrode i ist in bekannter Weise an seinem Träger, z. B. dem Schenkel,einer Schweißzange z angeordnet. An dem gleichen Träger kann die Vorwärmelektrode 3 angebracht sein, doch kann diese auch einen anderen Träger besitzen. Die Anordnung ist vorteilhaft so getroffen, daß die Schweißelektraden und die Vorwärmelektroden gegeneinander abstandsveränderlich und gegebenenfalls schwenk- oder neigbar sind. Zu diesem Zweck können bekannte Mittel, z. B. Schlitze 4, in den Haltern 5 und/oder Drehgelenke 6 vorgesehen sein. Die Schweiß- oder Vorwärmelektroden sind zweckmäßig V-förmig zueinander geneigt und nehmen die, in Abb.3 dargestellte Stellung zu beiden Seiten der Bördelkanten der zu schweißenden Bleche 7 und 8 -ein. Die Elektroden sind entweder gemeinschaftlich an einen Transformator oder paarweise an je einen Transformator angeschlossen. Die letztere Anardnung gestattet in vorteilhafter Weise die Regelung der den Elektroden zuzuführenden Energlemengen und infolgedessen, - günstige Anpassung der Elektrodentemperatur an die Betriebsverhältnisse beim Schweißen bzw. Vorwärmen.
- Vor der Schweißung werden die Schweißelektroden i und die Vorwärmelektroden 3 auf den für die Schweißung günstigsten Abstand gebracht. Der Abstand ist abhängig von den Eigenschaften des Werkstückes, z. B. von dessen Wandstärke und Schmelztemperatur. Ferner wird die richtige Stromstärke eingestellt. Alsdann werden die im Abstand voneinander angeordneten Elektroden in Pfeilrichtung an der Schweißstelle entlang geführt, so daß die Vorwärmelektroden die fortschreitende Wörtliche Vorwärmung der Schweißstelle vor der Schweißung vornehmen. Der Anpreßdruck der Elektroden kann hierbei in bekannter Weise durch Federn- ad. dgl. nachgiebig gestaltet werden, so daß Unebenheiten des Werkstückes an der Schweißstelle ausgeglichen werden. Beim Entlangführen der Elektroden wirken die Vorwärmelekfroden bei paarweiser Anordnung als Führung für die Schweißelektroden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Verbesserung der' Gebrauchsdauer - der Schweißglieder;- z: B. Elektroden, beim Schmelzschweißverfahren, insbesondere bei der Weibelschweißung; dadurch gekennzeichnet; daß den Schweißgliedern in einem Abstand Varwärmglieder zugeordnet sind, die fortschreitende örtliche- Vorwärmung es Werkstückes an der Schweißstelle vor der Schweißung bewirken und mit den Schweißgliedern gemeinschaftlich an der Schweißstelle entlang geführt werden. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die Vorwärmglieder gegenüber den Schweißgliedern abstandsveränderlich sind. 3. Einrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweiß- und Vorwärmglieder an ihrem Träger neigbar und/ oder schwenkbar sind. ¢. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzufuhr zu den Schweiß- und Vorwärmgliedern unterschiedlich regelbar ist. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißglieder und die Vorwärmglieder verschiedenen Transformatoren zugeordnet sind.
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Applications Claiming Priority (1)
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1942
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