Programmsteuerung für Sterilisiereinrichtungen Zusatz zum Patent 830
998 Gegenstand des Hauptpatents 830 998 ist eine Programmsteuerung für S terihsiereinrichtungen,
insbesondere für dampfbetriebene Autoklaven, die zur Aufgabe hat, den Sterilisationsprozeß,
welcher sich zusammensetzt aus einer Vorevakuierung, der eigentlichen Dampfströmung,
der Nachevakuierung und der Wiederbelüftung, vollautomatisch mit einer Ventilkammer
durchzuführen. Diese Ventilkammer ist so ausgeführt, daß mehrere Ventile über einen
gemeinsamen Nockenantrieb, der zeitlich den Ablauf des Prozesses bestimmt, zusammengefaßt
sind.Program control for sterilization equipment Addition to patent 830
998 The subject of the main patent 830 998 is a program control for safety devices,
especially for steam-operated autoclaves, which have the task of the sterilization process,
which is composed of a pre-evacuation, the actual steam flow,
post-evacuation and re-ventilation, fully automatic with a valve chamber
perform. This valve chamber is designed so that several valves via one
common cam drive, which determines the timing of the process, summarized
are.
Es kann nun zweckmäßig sein, diese Ventile nicht örtlich zu einer
Ventil anordnung zusammen zufassen, sondern sie einzeln innerhalb der Sterilisiergeräte
anzuordnen. Bei einer solchen Dezentralisation kommt es jedoch darauf an, daß sie
untereinander trotzdem in lehren Arbeitsstellungen dem vorgeschriebenen Programm
entsprechen, ohne mechanisch mitein,ander gekuppelt zu sein.It can now be useful not to locally connect these valves to one
Combine valve arrangement together, but separate them individually within the sterilization devices
to arrange. In the case of such decentralization, however, it is important that they
among each other nevertheless in teaching positions according to the prescribed program
without being mechanically coupled to one another.
Es ist zwar bekannt, diese Anordnung dadurch zu erreichen, Idaß man
die einzelnen Ventile als sogenannte Magnetventile ausbildet und ihre Betätilgung
über eine Kontaktwalze vornimmt. Hierzu sind jedoch empfindliche elektrische Rel.ais
nötig, und ein besonderer Nachteil ist, daß ein Magnetventil nur eine »Zu«- oder
»Auf«-Stellung einnehmen kann, nicht aber zeitliche Zwlischenwerte, welche wiederum
nur durch Nocken erreicht werden können. It is known that this arrangement can be achieved by
the individual valves as so-called solenoid valves and their actuation
makes over a contact roller. However, sensitive electrical relays are required for this purpose
necessary, and a particular disadvantage is that a solenoid valve only has a "closed" - or
Can take "on" position, but not temporal intermediate values, which in turn
can only be reached by cams.
Die Erfindung will den Vorteil des dezentralisierten Magnetventils
mit der nockengesteuerten Ventilgruppe verbinden. The invention seeks to take advantage of the decentralized solenoid valve
connect to the cam-controlled valve group.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise' als Prinzip schema
dargestellt. Ein Geber I hat einen drehbaren Anker mit einer Kreuzwicklung in einem
elektromagnetischen Wechselfeld. Der Anker ist; elektrisch verbunden mit einem Empfänger
2, dessen drehbaren Anker ebenfalls mit einer Kreuzwicklung in einem elektromagnetischen
Wechselfeld elektrisch verbunden ist. Im Ruhezustand sind die induzierten Spannungen
der beiden Anker entgegengesetzt gerichtet und heben sich auf. Bei Verdrehung des
Ankers im Geber 1 sind die in den beiden Ankerspulen induzierten Spanungen zwischen
dem Geber I und dem Empfänger 2 verschieden groß. In the drawing, the invention is for example 'as a principle scheme
shown. A transmitter I has a rotatable armature with a cross winding in one
electromagnetic alternating field. The anchor is; electrically connected to a receiver
2, whose rotatable armature also has a cross winding in an electromagnetic
Alternating field is electrically connected. The induced voltages are at rest
of the two anchors are oppositely directed and cancel each other out. If the
Armature in encoder 1 are the voltages induced in the two armature coils between
the encoder I and the receiver 2 of different sizes.
Der dadurch entstehende Ausgleichsstrom erzeugt bei festgesetztem
Geberanker 1 in dem Empfängeranker 2 so lange ein Drehmoment, bis sich der Empfängeranker
in die gleiche Lage des Geberankers eingestellt hat, bis kein Ausgleichsstrom mehr
fließt. Hierbei ist die Stellung des Geberankers I der Stellung des Empfängerankers
2 eindeutig zugeordnet. Der Empfängeranker 2 trägt auf seiner Welle ein Übertragungsorgan,
z. B. einen Nocken 3. The resulting equalizing current is generated when the
Transmitter anchor 1 in the receiver anchor 2 so long a torque until the receiver anchor
has set in the same position of the encoder armature until no more compensating current
flows. The position of the transmitter anchor I is the position of the receiver anchor
2 clearly assigned. The receiver anchor 2 carries a transmission organ on its shaft,
z. B. a cam 3.
Dieser Nocken wirkt in bekannter Weise auf ein Ventil 4 und beeinflußt
dieses in seinem Öffnungsquer;schmtt. This cam acts in a known manner on a valve 4 and influences
this in its opening cross;
Nach der Erfindung können so viele Empfängersysteme, z. B.2a und
2b, auf einen Geber geschaltetwerden, als Ventile zur Durchführung eines Sterilisierprogramms
notwendig sind. Hierbei ist es zweckmäßig, die Folge der einzelnen Ventile im Sinne
des Programmablaufs zeitlich so anzuordnen, daß der verlangte Effekt erreicht wird.
Die Einstellung des Geberankers I soll nach der Erfindung enitweder von Hand mit
einem Handrad 5 oder auch mechanisch, z.B. mit einem Elektromotor 6 unter Zwischenschaltung
eines Getriebes 7, vorgenommen werden. Zur Erhöhung des Drehmoments zur Betätigung
der Ventile kann es zweckmäßig sein, zwischen dem das Ventil betätigenden Nocken
und der Welle des Ankers ebenfalls ein Getriebe zwischenzuschalten. Wird nach der
Erfindung der Geiberanker mechanisch angetrieben, so wird das Sterilisierprogramm
in der verlangten Reihenfolge: der Entlüftung, der Dampfströmung, der Evakuierung
zum Zweck der Trocknung und der Wiederbelüftung der Sterilisierkammer über drei
Ventile so durchgeführt, daß diese drei Ventile im Sinn des Programms bei einer
bestimmten Winkelverstellung des Geberankers I ablaufen. Nach der Erfindung wird
es zweckmäßig sein, die Verstellung des Geberankers zwar auch mechanisch vorzunehmen,
jedoch die enzelnen Sterilisierphasen durch Impulse taktweise durchzuführen. Bei
dem zuerst genannten Betrieb des kontinuierlichen Durchlaufens des Programms, welches
in etwa 10 bis 12 Minuten abläuft, ist, es erforderlich, ein sehr großes Übersetzungsverhältnis
am Getriebe 7 zwischein dem mechanischen Antrieb und der Geberwelle des Ankers einzuschalten.
Nach dem Impulsverfahren jedoch ist der Verlauf folgender Der Geber 1 wird durch
eine D'ruck'knopfbetätigung des Motors für den Geberanker eingeschaltet Es erfolgt
eine kleine Verstellung des Geberankers, weiche genügt, den Empfängeranker auf die
gewünschte Ventileinstellung zu bringen. In der Endstellung unterbricht der mechamische
Antrieb des Geberankers, und die Sterilisierkammer wird evakuiert. Ist nun eine
bestimmter Unterdruck erricht, so erhält der Geberankerantrieb einen neuen Impuls,
entweder von Hand oder durch ein entsprechendes Kontaktorgan. Hierauf stellt sich
der Geberanker augenblicklich in seine neue Lage ein und bleibt in dieser stehen.
Das ist die Stellung, in der der Empfänger 2a Idas Frischdampfventil in die S,trömungsstellung
bringt. In dieser Lage bleibt das Frischdampfventil so lange stehen, bis der vorgeschriebene
Sterilisiereffekt erreicht ist. Durch einen neuen Impuls, entweder von Hand oder
durch Kontaktauslösung, stellt sich der Geberanker in seine neue Stellung ein, welche
den Zustand der Evakuierung bzw. der Trocknung charakterisiert. According to the invention, as many receiver systems, e.g. B.2a and
2b, can be switched to a transmitter, as valves for carrying out a sterilization program
are necessary. It is useful here to follow the sequence of the individual valves in the sense
of the program sequence in such a way that the required effect is achieved.
According to the invention, the setting of the encoder armature I should be done either by hand
a handwheel 5 or mechanically, e.g. with an electric motor 6 interposed
a transmission 7 are made. To increase the torque for actuation
of the valves, it can be useful between the cam actuating the valve
and the shaft of the armature also to interpose a gear. Will after the
Invention of the Geiber anchor mechanically driven, so the sterilization program
in the required order: venting, steam flow, evacuation
for the purpose of drying and re-venting the sterilization chamber over three
Valves carried out so that these three valves in the sense of the program in one
certain angular adjustment of the encoder armature I run. According to the invention
it may be advisable to adjust the encoder armature mechanically as well,
however, the individual sterilization phases can be carried out cyclically using pulses. at
the first-mentioned operation of running the program continuously, which
expires in about 10 to 12 minutes, a very large gear ratio is required
to be switched on at the gear 7 between the mechanical drive and the encoder shaft of the armature.
According to the pulse method, however, the course is as follows: Encoder 1 is through
A push button actuation of the motor for the encoder armature is switched on
A small adjustment of the transmitter anchor, which is sufficient, is enough to move the receiver anchor onto the
to bring the desired valve setting. In the end position the mechanical one interrupts
Drive the transmitter armature and the sterilization chamber is evacuated. Is now one
creates a certain negative pressure, the encoder armature drive receives a new impulse,
either by hand or by an appropriate contact organ. This arises
the transmitter anchor immediately moves into its new position and remains in this position.
This is the position in which the receiver 2a Idas the live steam valve in the S, flow position
brings. The main steam valve remains in this position until the prescribed
Sterilizing effect is achieved. By a new impulse, either manually or
when the contact is triggered, the encoder armature adjusts itself to its new position, which
characterizes the state of evacuation or drying.
Ein weiterer Impuls auf den Antrieb des Geberankers bringt diesen
in die Stellung der Wiederbelüftung der Kammer, so daß der Empfänger 2b, welcher
das Belüftungsventil betätigt, gleichzeitig das Ende des Programms anaeigt Dieses
Impulsverfahren ist deshalb außerordentlich wichtig, weil man hierdurch die Möglichkeit
hat, die Folgezeiten der einzelnen Sterilisierphasen der Natur des zu sterilisierenden
Materials entsprechend willkürlich zu wählen. Another impulse on the drive of the encoder armature brings it
in the position of the re-ventilation of the chamber, so that the receiver 2b, which
the ventilation valve is actuated, at the same time the end of the program is indicated
Impulse method is extremely important because it gives you the opportunity
has, the subsequent times of the individual sterilization phases of the nature of the sterilization
Materials to be chosen arbitrarily accordingly.
Die Handradwelle 5 für den Gebenranker 1 ist gleichzeitig mit einer
Skalenscheibe ausgerüstet, die den jeweiligen Stand des Sterilisierprogramms angibt. The handwheel shaft 5 for the feed anchor 1 is at the same time with a
Equipped with a dial showing the current status of the sterilization program.