DE9320084U1 - Rohrverschraubung in Stoßausführung - Google Patents
Rohrverschraubung in StoßausführungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrverschraubung in Stoßausführung,
mit einem eine radial verlaufende Dichtfläche aufweisenden Anschlußstutzen, auf den eine Überwurfmutter aufschraubbar
ist, und mit einem Klemmring, der an seinem ersten Ende einen die Rchrstirnflache übergreifenden Bund
und eine der Stutzendichtfläche zugekehrte radiale Klemmringdichtfläche
aufweist und dessen zweites, eine geringere üJanddicke aufweisendes Ende unter Wirkung der Überwurfmutter
an das Rohr anpreßbar ist, wobei zwischen den beiden radialen Dichtflächen eine erste elastische Dichtung aus einem Elastomer
und in einer inneren Ringnut des Klemmringes eine an der Rahrmantelflache anliegende zweite elastische Dichtung aus
einem Elastomer vorgesehen ist.
Bei einer derartigen bekannten Rohrverschraubung in Stoßausführung
dieser Art (US 4,867,489) ist die erste elastische Dichtung in einer Ringnut angeordnet, die in die Stirnfläche
des Anschlußstutzens eingearbeitet ist. Die als D-Ring ausgestaltete Dichtung kann aus der axial offenen
2G Ringnut beim Transport des Anschlußstutzens und bei der
Handhabung desselben leicht herausfallen, solange die Rohrverschraubung
nicht vollständig montiert ist. Damit der D-Ring tatsächlich abdichtet, muß die Ringnut hierfür
mit hoher Präzision hergestellt werden, was auch nur mit einem Sodneruerkzeug möglich ist. In dem Klemmring
ring ist in einer zum Inneren des Klemmringes hin offenen Ringnut eine ebenfalls als D-Ring ausgestaltete zweite
Dichtung angeordnet. Dies hat den Nachteil, daß bei der Herstellung der Rohrverschraubung sowohl im Klemmring als
auch im Anschlußstutzen jeweils eine Ringnut zur Aufnahme eines D-Ringes eingearbeitet werden muß. Dies ist besonders
beim Anschlußstutzen von Nachteil, denn häufig werden derartige
Anschlußstutzen nicht vom Hersteller der eigentlichen Rohrverbindung sondern vom Hersteller des Gerätes, an welehern
der Anschlußstutzen vorgesehen ist, gefertigt. Nur wenn der Gerätehersteller bereit ist, auch die Ringnut für den
0-Ring am Anschlußstutzen vorzusehen, kann dort die geuunschte
Ldeichdichtung zusätzlich zu der metallischen
Abdichtung eingesetzt werden. Bereits vorhandene Rohrverschraubungen können nicht ohne weiteres durch die
mit zusätzlichen elastischen Dichtungen versehene Rohrverschraubung der eingangs erwähnten Art ausgetauscht
werden, es sei denn, man tauscht auch den AnschiuBstutzen
aus. Bei der bekannten Rohrverschraubung sind außerdem zwischen dem Innern des Rohres und des Anschlußstutzens
1D und den beiden Dichtungen größere Taträume vorhanden,
was den Nachteil hat, daß sich in diesen Toträumen Keime festsetzen können, wobei das Rohrleitungssystem infolge
dieser Taträume nicht mehr einwandfrei sterilisierbar ist. Ein Hauptnachteil der bekannten Rohrverschraubung
besteht jedoch darin, daß sich das Rohr beim Anziehen der Überwurfmutter mitdreht, sofern es nicht mit einer
Zange oder einer entsprechenden konstruktiven Ausgestaltung festgehalten wird. Dieses Mitdrehen ist darauf zurückzuführen,
daß die Reibung zwischen den beiden
2G radialen Dichtflächen von Anschlußstutzen und Klemmring
geringer ist als die Reibung zwischen der konischen Bohrung der Überwurfmutter und dem ebenfalls konisch verjüngten
Ende des Klemmringes. Infolge dieser größeren Reibung dreht sich der Klemmring zusammen mit
der Überwurfmutter. Da hierbei der Anschlußstutzen und
zunächst auch das Rohr ruhen, kommt es zu einer Relativverdrehung zwischen den beiden Dichtungen und dem Rohr
bzw. dem Klemmring. Dies kann zu einer Beschädigung der Dichtungen führen. Wird die Überwurfmutter noch stärker
angezogen, dann dringen Teile des Klemmringes in die Rohrmantelf1äGhe ein, wodurch dann auch das Rohr mitgedreht
wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Rohrverschraubung
in Stoßausführung der eingangs erwähnten Art
zu schaffen, die einfacher in der Herstellung ist, bei der ein Uerlieren der Dichtungen ausgeschlossen ist,
eine noch bessere Abdichtung ohne Toträume gewährleistet und bei der eine Mitdrehung des Klemmringes und des Rohres
beim Anziehen der Überwurfmutter ausgeschlossen ist,
so daß auch eine Beschädigung der Dichtungen beim Anziehen der Hlemmutter vermieden uird.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß in der
Stirnseite des ersten Klemmringendes radial innerhalb der Klemmringdichtfläche für die erste elastische Dichtung
eine ringförmige Vertiefung vorgesehen ist, die sich vom Innenumfang des Bundes radial nach außen erstreckt und
unter Belassung eines, die erste Dichtung umschließenden, ringförmigen Dichtrandes mit Abstand vom Außenumfang des
Klemmringes endet, daß der ganze zwischen beiden Dichtungen liegende Bereich des Bundes und der Klemmringinnenseite
mit einer elastischen Dichtungsschicht ausgekleidet ist, die mit den beiden Dichtungen eine zusammenhängende einstückige
Dichtungsanordnung bildet, und daß zwischen dem Klemmring und einem an dem dem Anschlußstutzen abgewandten
Ende der Überwurfmutter vorgesehenen, radial nach innen
gerichteten Bund ein Druckring mit einem auf das zweite Ende des Klemmringes einwirkenden Innenkonus und einem
am Bund der Überwurfmutter anliegenden, radialen Ringabsatz
angeordnet ist.
Die Erfindung geht also von dem Gedanken aus, sämtliche zur Aufnahme der aus Elastomer bestehenden elastischen
Dichtungsanordnung erforderlichen Ausnehmungen an dem
Klemmring vorzusehen und alle Teile der elastischen Dichtung zu einer einstückigen, zusammenhängenden Dichtungs-
anordnung zusammenzufassen. Durch die Anordnung aller für
die Aufnahme der Dichtungsanordnung erforderlicher Ausnehmungen
am Klemmring ist eine kostengünstigere Fertigung der Rohrverschraubung möglich, denn der Anschlußstutzen
muß nur die übliche radiale Dichtfläche aufweisen. Dies hat auch den Vorteil, daß die erfindungsgemäße Rohrverschraubung
an bereits vorhandenen üblichen Anschlußstutzen anschraubbar ist und dabei die gleichen Vorteile
entfaltet, die nachstehend noch näher erläutert werden. 1D Ferner erfordern die zur Aufnahme der zusammenhängenden
Dichtungsanordnung erforderlichen Ausnehmungen im Klemmring
eine geringere Präzision als 0-Ringe, was sich ebenfalls
kostensenkend auswirkt. Die zusammenhängende Dichtungsanordnung ist unverlierbar mit dem Klemmring verbunden, da
sie dessen Bund an drei Seiten umschließt. Weiterhin wird eine besonders gute, großflächige und unempfindliche Abdichtung
geschaffen, denn zwischen allen dem Innern des Rohres und des Anschlußstutzens zugekehrten Flächen ist
elastisches Dichtungsmaterial vorhanden. Es gibt keiner-2D lei Toträume zwischen Rohr, Klemmring und Anschlußstutzen,
in die das die Rohrleitung durchströmende Medium eindringen
könnte. Demzufolge können sich auch keine Keime festsetzen und das System ist leicht sterilisierbar. Durch
den zwischen dem Klemmring und der Überwurfmutter vorgesehenen
Druckring und dessen spezielle Ausgestaltung wird ein Mitdrehen des Klemmringes und/oder der Rohrleitung
beim Anziehen der Überwurfmutter ausgeschlossen. Dies hat vor allem den Vorteil, daß sich beim Anziehen
der Überwurfmutter der Klemmring weder gegenüber dem Anschlußstutzen
noch gegenüber dem Rohr dreht, wodurch jsde Drehbewegung zwischen der Dichtungsanordnung und den an
sie angrenzenden Flächen von Rohr, AnschluSstutzen und Klemmring und damit auch jede Beschädigung der weichen
Dichtungsanordnung vermieden wird. Außerdem wird auch ein Mitdrehen des Rohres vermieden, so daß dieses nicht
gegen Drehung gehalten werden muß. Die Dichtungsanordnung aus elastomerem Material wird durch Verformung des Klemmringes
beim Anziehen der Überwurfmutter komprimiert, wobei
sie jedoch vom Klemmring, dem Rohr und dem Anschlußstutzen
so umschlossen ist, daß sie weder in radialer Richtung
noch in axialer Richtung nach außen treten kann. Hierdurch wird eine zuverlässige Abdichtung selbst bei Rohren mit
Oberflächenfehlern und Beschädigungen erzielt.
l/orteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in folgendem, anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 einen Axialschnitt der Rohrverschraubung, in der oberen Hälfte vor dem Anziehen der Überwurfmutter
und in der unteren Hälfte nach dem Anziehen derselben
,
Figur 2 einen Teilaxialschnitt vor dem Anziehen der Überwurf mutter in einem größeren Maßstab,
Figur 3 einen Teilaxialschnitt nach dem Anziehen der Überwurfmutter in einem größeren Maßstab.
Der Anschlusstutzen 1 ist mit einem Außengewinde 2 versehen,
auf welches die Überwurfmutter 3 aufschraubbar ist. Die
Überwurfmutter 3 weist an ihrem dem Anschlußstutzen 1 abgewandten
Ende einen nach innen gerichteten Bund k mit einer radial verlaufenden Stützfläche 4a auf. Der Anschlußstutzen
1 ist mit einer radial verlaufenden StutzEndichtfläche
5 versehen.
Ferner ist ein Klemmring 6 vorgesehen, der auf das anzuschließende
Rohr 7, welches insbesondere aus Metall besteht, aufschiebbar ist. Der Klemmring 6 weist an seinem
ersten Ende 6a einen nach innen gerichteten Bund &thgr; auf,
der die Rohrstirnflache 7a übergreift. Ferner ist der
Klemmring S an seinem ersten Ende Sa mit einer radial
verlaufenden Klemmringdichtflache 9 versehen. Das zweite
Ende 6b des Klemmringes 6 ujeist sine geringere üdanddicke
■ 5 auf als das erste Ende Ga und es ist außerdem mit mehreren
der Rohrmantelfläche 7b zugekehrten Klemmkanten 23 versehen
.
In der Stirnseite des ersten Endes 6a des Klemmringes 6
1D ist radial innerhalb der Klemmringdichtflache 9 in einem
Bereich, welcher der Stutzendichtfläche 5 gegenübersteht,
eine ringförmige Vertiefung für eine erste elastische Dichtung 11 vorgesehen. Diese ringförmige Uertiefung erstreckt
sich vom Innenumfang Ba des Bundes 8 radial nach außen und endet mit Abstand vom Außenumfang 6c des Klemmringes,
so daß an dem Klemmring 6 ein Dichtrand 12 verbleibt, der stirnseitig die Klemmringdichtfläche 9 trägt.
Der Dichtrand 12 umschließt die erste Dichtung 11. Der Klemmring 6 ist ferner an seinem Innenumfang mit einer
2D Ringnut 13 versehen, in welcher eine zweite elastische
Dichtung 1A- angeordnet ist, uielche an der Rohrmantelflache
7b anliegt. Der ganze zwischen den beiden Dichtungen 11, Inliegende
Bereich des Bundes 8 und der Klemmringinnenseite 6d ist mit einer elastischen Dichtungsschicht 15 ausgekleidet,
die mit den beiden Dichtungen 11, 1A- eine zusammenhängende,
aus einem Elastomer bestehende Dichtungsanordnung 16 bildet. Diese Dichtungsanordnung 16 kann zueckmäßigerujeise
als Ganzes an den Klemmring 6 angespritzt ader anvulkanisiert sein. Aufgrund dieser Tatsache und ueil die
3D Dichtungsanordnung 16 auch den Bund 8 umschließt und in der Nut 13 verankert ist, ist sie unverlierbar mit dem
Klemmring 6 verbunden.
•&eegr; *
Um die Verankerung der Dichtungsanordnung noch zu verbessern
und auch genügend Raum zu schaffen, in den beim Anziehen der Überujurfmutter das Material der Dichtungsanordnung
verdrängt und komprimiert werden kann, weist die Vertiefung 1D im Bereich der ersten Dichtung 11 eine
gröBere axiale Tiefe auf als im Bereich des Bundes 8 des
Klemmringes.
Vorzugsweise ist die Lüanddicke des Hlemmringes 6 in einem
Bereich zwischen der zweiten Dichtung 14 und seinem Bund
durch eine in den AuSenumfang 6c des Hlemmringes eingestochene V-förmige Nut 17 geschwächt. Hierdurch verformt
sich'der Klemmring 6 im Bereich der Nut 17 beim Anziehen
der Überwurfmutter 3 radial nach innen, so1daß in diesem
Bereich die Dichtungsschicht 15 besonders gut an die Rohrmantelfläche
7b angedrückt iuird.
Um ein Mitdrehen des Klemmringes 6 beim Anziehen der Überwurfmutter
3 zu verhindern, ist zwischen dem Klemmring 6
2D und dem Bund k der Überwurfmutter 3 ein Druckring 18 angeordnet.
Dieser Druckring 18 weist einen Innenkanus 19 auf, der auf das zweite Ende 6b des Klemmringes 6 einwirkt.
Der Druckring 18 ist ferner mit einem radial verlaufenden Ringabsatz 20 versehen, der sich an der Stützfläche ^a
des Bundes k abstützt. Hierdurch sind van der Geometrie
her gleiche Abstützverhältnisse mit radial verlaufenden
Flächen zwischen Anschlußstutzen 1 und Klemmring 6 einerseits souie zwischen Druckring 18 und dem Sund k der
Überwurfmutter 3 andererseits geschaffen. Da zwischen
3D der Stutzen dichtfläche 5 und dem Klemmring 6 infolge der
elastischen Dichtungsanordnung 16 ohnehin eine höhere Reibung vorhanden ist, wird sich der Klemmring 6 beim Anziehen
der Überwurfmutter 3 nicht mitdrehen. Demgegenüber
ist die rein metallische Reibung zwischen dem Ringabsatz 2D
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und der Stützfläche 4a geringer, so daß sich die Überwurfmutter
3 gegenüber dem Druckring 1B drehen kann, der seinerseits durch die hohe Flächenpressung zwischen seinem Innenkanus
19 und dem zweiten Ende 6b des Klemmringes S gegen ' 5 Drehung gehalten ist. Durch gezieltes Beeinflussen des
Reibungskoeffizienten z.B. mittels Schmierung, Materialpaarung und/oder Rauhigkeit kann man außerdem noch zusätzlich
sicherstellen, daB sich die Überwurfmutter 3 dreht,
ahne den Druckring 18 mitzunehmen.
Damit der Druckring 18 mit der Überwurfmutter 3 eine Montageeinheit
bildet und unverlierbar mit der Überwurfmutter v/erbünden ist, weist der Druckring 1B in zweckmäßiger Ausgestaltung
im Anschluß an den Ringabsatz 20 einen Hals 21 auf, der sich durch die Bahrung kb des Bundes k hindurch
erstreckt und an seinem äußeren Ende einen radial nach außen gerichteten Kragen 22 aufweist, dessen Durchmesser
etwas größer ist als der der Bohrung kb. Der Kragen 22 verjüngt sich zum freien Ende hin. Bei der l/ormantage des
Druckringes 18 wird dieser van dem weiteren Ende der Überwurfmutter
3 her in diese eingeschoben, wobei der Kragen 22 beim Hindurchschieben durch die Bohrung ^b elastisch
radial nach innen verformt wird. Uenn der Kragen 22 vollständig
durch die Bohrung ^b hindurchgetreten ist, weitet sich der Hals 21 wieder elastisch radial nach außen auf
und der im Durchmesser gegenüber der Bohrung kb größere Kragen 22 verhindert ein Herausfallen des Druckringes 18
aus der Überwurfmutter 3.
Bei der Montage, die bei der erfindungsgemäßen Rohrverschraubung
rein radial ohne Axialverschiebung des Rohres erfolgen kann, wird zunächst die Überwurfmutter 3 mit dem
Druckring 18 und dann der Klemmring G auf das Rohr aufgeschoben.
!Mach lockerem Aufschrauben der Überwurfmutter 3
auf das Gewinde des Anschlußstutzens 1 nehmen die Teile
der Rohrverschraubung zunächst die in Figur 1 üben dargestellte Stellung ein. Beim weiteren Anziehen der Überwurfmutter
3 wird der Druckring 1B gemäß Figur 1 nach links
■5 verschoben und drückt mit seinem Innenkonus 19 auf das zweite Ende Gb des Klemmringes 6. Hierdurch wird der Klemmring
6 nach links verschoben, wobei der an der Stutzendichtfläche
5 anliegende Teil der Dichtungsanordnung 16 verfürmt
und teilweise radial nach innen und radial nach außen verdrängt wird. Da jedoch der Dichtungsrand 12 mit seiner
Klemmringdichtflache 9 an der Stutzendichtfläche 5 zur
Anlage kämmt, wird die Kompression des zwischen der Stutzendichtfläche
5 und dem Klemmring 6 liegenden Teiles der Dichtungsanordnung 16 begrenzt und außerdem verhindert der
die Dichtung 11 umschließende Dichtrand 12 ein radiales Austreten von Dichtungsmaterial, da seine Klsmmringdichtfläche
9 plan an der Stutzendichtfläche 5 anliegt. Durch dsn Innsnkcnus 19 wird ferner das zueite Ende 6b nach innen
verformt, wobei die Klemmkanten 23 in die Rührmantelfläche 7b eingepreßt werden und auch die Rohruandung etwas nach
innen verformt wird. Hierdurch wird das Rohr 7 sicher gegen
Herausdrücken oder Herausziehen gehalten. Beim weiteren Anziehen der Überwurfmutter 3 legt sich auch die konische
Stirnseite 2k des Druckringes 18 an die konische Schulter
25 des Klemmringes 6, wodurch eine Kraft in Richtung P auf den Klemmring 6 ausgeübt wird, die im Bereich der Wut 17
eine Verformung der Klemmringwandung radial nach innen bewirkt. Außerdem bewirkt die Stauchung des Klemmringes, daß
die hohe Stirnfläche 7a axial gegen den Bund B verschoben wird und hierbei die Dichtungsschicht 15 zusammendrückt.
Nach dem vollständigen Anziehen der Überwurfmutter 3 nehmen
die Teile der Rohrverschraubung die in Figur 1 unten und
Figur 3 dargestellte Stellung ein. Das Material der Dichtungsanordnung
füllt alle vom Rohr-bzw. Stutzeninneren her
zugänglichen Räume zwischen Stutzenstirnfläche 5, Rohrstirnfläche
7a und auch Rahrmantelflache 7b vollständig
aus. Es ist also kein Totraum vorhanden, so daß in der Nahrungsmittel-, Getränks- und pharmazeutischen Idustrie
sowie in der Biotechnologie, ljo hohe Reinheit und auch
Sterilisation gefordert werden, sich keine Rückstände festsetzen können.
Der Dichtrand 12 verhindert durch seine Anlage an der
Stutzendichtfläche 5 jeglichen Haltfluß van Dichtungsmaterial
radial nach außen und der an die Ringnut 13 angrenzende Teil Ge des Hlemmringes G wird beim Anziehen
der Überwurfmutter 3 fest an die Rohrmantelfläche 7b angepreßt
und verhindert somit auch einen Haltfluß von Dichtungsmaterial in axialer Richtung. Die Stützkraft
unter der Nut 17 wird durch Homprimieren des Elastomeres
der Dichtungsschicht 15 auf eine größere Fläche verteilt, was sich bei starken Uibrationen erfahrungsgemäß vorteilhaft
auswirkt. Insgesamt bewirkt die elastische Dichtungs-2D anordnung 16 erhöhte Sicherheit bei Rohren mit Oberflächenfehlern
Dder Beschädigungen und macht die Rohrverschraubung
auch bei häufigen Demontagen des Anschlusses unempfindlicher.
Der Druckring 18 verhindert das Mitdrehen des Hlemmringes G, wodurch die Dichtungsanordnung geschont
wird und auch das Mitdrehen des Rohres, so daß beim Anziehen der Überwurfmutter 3 weniger Mantagespannungen
entstehen und auch weniger Ausrichtarbeiten erforderlich sind.
3D Dank dieser Eigenschaften des Druckringes könnte dieser
auch bei vorbekannten Rohrverschraubungen in Stoßausführung mit Uorteil eingesetzt werden, die keine zusätzliche
elastische Dichtungsanordnung aufweisen.
Claims (6)
1. Rohrverschraubung in StcBausführung, mit einem eine
radial verlaufende Dichtfläche aufweisenden Anschlußstutzen,
auf den eine Überwurfmutter aufschraubbar
ist, und mit einem Klemmring, der an seinem ersten Ende einen die Rahrstirnflache übergreifenden Bund und eine
der Stutzendichtfläche zugekehrte radiale Kemmringdicbtfläche
aufweist und dessen zweites, eine geringere Idanddicke
aufweisendes Ende unter Wirkung der Überwurfmutter
an das Rohr anpreßbar ist, wobei zwischen den beiden radialen Dichtflächen eine erste elastische Dichtung
aus. einem Elastomer und in einer inneren Ringnut des Klemmringes eine an der Rohrmantelfläche anliegende
zweite elastische Dichtung aus einem Elastomer vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stirnseite
des ersten Klemmringendes (6a) radial innerhalb der Klemmringdichtfläche (9) für die erste elastische Dichtung
(11) eine ringförmige Vertiefung (10) vorgesehen ist, die sich vom Innenumfang (Ba) des Bundes (B) radial
nach außen erstreckt und unter Belassung eines, die erste Dichtung (11) umschließenden, ringförmigen Dichtrandes
(12) mit Abstand vom Außenumfang (Gc) des Klemmringes (G) endet, daß der ganze, zwischen beiden Dichtungen
(11, 14) liegende Bereich des Bundes (B) und der
Klemmringinnenseite (Sd) mit einer elastischen Dichtungs-5
schicht (15) ausgekleidet ist, die mit den beiden Dichtungen (11, 14) eine zusammenhängende,einstückige Dichtungsanordnung
(16) bildet, und daß zwischen dem Klemmring (6) und einem an dem dem Anschlußstutzen (1) abgewandten
Ende der Überwurfmutter (3) vorgesehenen, radial
nach innen gerichteten Bund (k) ein Druckring (1B) mit
einem auf das zweite Ende (6b) des Klemmringes (6) einwirkenden
Innenkonus (19) und einem 'am Bund (4) der
Überwurfmutter (3) anliegenden, radialen Ringabsatz (20) angeordnet ist.
4*7··
2. Rohrverschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefung (10) im Bereich der ersten Dichtung
(11) eine größere axiale Tiefe aufweist, als im Bereich des Bundes (8) des Klemmringes (6).
5'
3. Rohrverschraubung nach Anspruch 1 ader 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsanordnung (16) an den Klemmring (6) angespritzt ist.
4. Rohrverschraubung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungsanordnung (16) an den Klemmring (6) anvulkanisiert ist.
5. Rohrverschraubung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lüanddicke des Klemmringes (6) in einem Bereich zwischen der zweiten Dichtung (14)
und seinem Bund (8) durch eine in den Außenumfang des Klemmringes (6) eingearbeitete Nut (17) geschwächt ist.
6. Rohrverschraubung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (18) im Anschluß
an den Ringabsatz (20) einen Hals (21) aufweist, der sich durch die Bohrung (4b) des Bundes (4) der Überwurfmutter
(3) hindurch erstreckt und an seinem äußeren Ende einen radial nach außen gerichteten Kragen (21) aufweist,
dessen Außendurchmesser etwas größer ist als der der Bohrung (4b).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9320084U DE9320084U1 (de) | 1993-12-29 | 1993-12-29 | Rohrverschraubung in Stoßausführung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE9320084U DE9320084U1 (de) | 1993-12-29 | 1993-12-29 | Rohrverschraubung in Stoßausführung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9320084U1 true DE9320084U1 (de) | 1995-04-27 |
Family
ID=6902640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE9320084U Expired - Lifetime DE9320084U1 (de) | 1993-12-29 | 1993-12-29 | Rohrverschraubung in Stoßausführung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9320084U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11782032B2 (en) | 2019-08-14 | 2023-10-10 | Waters Technologies Corporation | Fitting for fluidic coupling in a chromatography system |
| US12007371B2 (en) | 2019-03-19 | 2024-06-11 | Waters Technologies Corporation | Removable seal device for fluidic coupling |
-
1993
- 1993-12-29 DE DE9320084U patent/DE9320084U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12007371B2 (en) | 2019-03-19 | 2024-06-11 | Waters Technologies Corporation | Removable seal device for fluidic coupling |
| US11782032B2 (en) | 2019-08-14 | 2023-10-10 | Waters Technologies Corporation | Fitting for fluidic coupling in a chromatography system |
| US12429463B2 (en) | 2019-08-14 | 2025-09-30 | Waters Technologies Corporation | Fitting for fluidic coupling in a chromatography system |
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