DE931936C - Mitnehmersteg fuer Kratzerfoerderer - Google Patents
Mitnehmersteg fuer KratzerfoerdererInfo
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- DE931936C DE931936C DEH14199A DEH0014199A DE931936C DE 931936 C DE931936 C DE 931936C DE H14199 A DEH14199 A DE H14199A DE H0014199 A DEH0014199 A DE H0014199A DE 931936 C DE931936 C DE 931936C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G19/00—Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
- B65G19/18—Details
- B65G19/22—Impellers, e.g. push-plates, scrapers; Guiding means therefor
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Mitnehmersteg für Kratzerförderer Die Erfindung bezieht sich auf Kratzerförderer, wie sie insbesondere im bergbaulichen Untertagebetrieb in großem Umfang verwendet werden.
- Die mögliche Baulänge von Kratzerförderern ist bisher durch das hohe Eigengewicht der unter Mitnahme des Förderguts zu bewegenden Kratzerketten mit den Mitnehmerstegen beschränkt, so daß die Verwendung dieser an sich insbesondere für vollmechanisierte Gewinnungsbetriebe sehr zweckmäßige Förderkonstruktion für Streben von größerer Baulänge häufig unmöglich ist.
- Durch die Erfindung wird es möglich, die Baulänge von Kratzerförderern erheblich zu steigern und dadurch deren Anwendungsmöglichkeiten entsprechend zu erweitern.
- Dies wird dadurch erreicht, daß die Kratzerstege, statt wie bisher aus Stahl, aus Leichtmetall hergestellt werden, wobei die dem Verschleiß besonders ausgesetzten Teile, vorzugsweise die oberen und unteren Profilflansche, mit leicht auswechselbaren Bewehrungen aus Stahl versehen werden.
- Die Verwendung von Leichtmetall an Stelle von Stahl ist für zahlreiche Zwecke im Bergbau bereits bekannt, insbesondere für Grubenausbauteile und Kappen, Stempel u. dgl. In diesen Fällen ist mit einem solchen Materialaustausch aber lediglich der Vorteil der bequemeren Handhabung der Teile verbunden, während die eigentlichen Gebrauchseigenschaften nicht verbessert, sondern eher verschlechtert werden. Durch den Vorschlag gemäß der Erfindung, die fortlaufend bewegten Teile eines Kratzerförderers aus Leichtmetall herzustellen, wird demgegenüber außer der Gewichtsersparnis der im Hinblick auf den Verwendungszweck entscheidende Vorteil erzielt, daß man nunmehr Kratzerförderer von wesentlich größeren Bau- längen als bisher, nämlich bis zu den im Hinblick auf die sonstigen Betriebsverhältnisse unter Tage überhaupt denkbaren Baulängen herstellen bzw. betreiben kann.
- Ferner standen gerade dem Gedanken, Kratzerstege aus Leichtmetall herzustellen, zudem wesentlich stärkere Bedenken wegen der ungünstigeren Verschleißeigenschaften des Leichtmetalls entgegen. Erst die praktischen Erfahrungen haben gezeigt, daß diese Bedenken nicht gerechtfertigt sind, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung den außerordentlichen Verschleißbeanspruchungen, denen das Material der Kratzerstege ausgesetzt ist, dadurch Rechnung getragen wird, daß die dem Verschleiß besonders ausgesetzten Stellen der verwendeten Profile mit Stahlarmierungen, vorzugsweise solchen aus einer Stahllegierung von nicht allzu großer Härte, jedoch hoher Verschleißfestigkeit, wie einem geeigneten Manganstahl, versehen werden.
- Die Stahlarmierungen werden zweckmäßig leicht auswechselbar an den Leichtmetallprofilen angeordnet, so daß durch ihre Auswechslung nach jeweiligem Verschleiß die Lebensdauer der Leichtmetallprofile fast unbegrenzt verlängert werden kann. Sie werden gegen seitliche Verschiebung durch Nocken, Profilleisten, Schrauben oder in sonst geeigneter Weise gesichert.
- Ein weiterer Vorteil des Vorschlages gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Verwendung von Leichtmetall es ermöglicht, die Kratzerstege als sowohl statisch wie im Hinblick auf den Verwendungszweck günstigere Hohlprofile (Kastenprofile), die sich nach den Arbeitsmethoden der Leichtmetalltechnik durehStirangpressen herstellen lassen, auszubilden.
- In den Abbildungen sind Ausführungsformen von Kratzerstegen gemäß der Erfindung beispielsweise im Schnitt dargestellt, und zwar zeigt Abb. I einen Schnitt durch einen Kratzersteg von I-förmigem Profil, Abb. 2 bei einem Kfatzersteg ebenfalls von If örmigem Profil eine etwas andere Ausführungsform der an dem Profil anzuordnenden Stahlbewehrung und Abb. 3 einen Kratzersteg von Kastenprofil.
- Bei dem in Abb. I dargestellten Kratzersteg a von Profil ist der obere und der untere Flansch des Profils mit Verschleiß leisten versehen. Die Abbildung zeigt verschiedene Möglichkeiten für die Anbringung dieser Leisten. Gemäß dem Ausführungsbeispiel in der Abb. I oben ist in den Profilflansch schwalbenschwanzartig eine Leiste b aus Manganstahl eingezapft, die durch einfaches Verschieben nach Lösen von sie in ihrer Lage baltenden Nocken oder Profilleisten, die in der Abbildung nicht dargestellt sind, herausgenommen und ausgewechselt werden kann.
- In Abb. I unten ist eine andere Art der Anbringung der Stahlleisten an dem Profilfiansch, nämlich durch Aufschrauben mittels Schrauben d, deren Köpfe in entsprechenden Ausneihmungen der Stahlleiste versenkt sind, dargestellt.
- Abb. 2 veranschaulicht die Sicherung und Be festigung einer wie in Abb. I oben in schwalbenschwanzartigen Ausnehmungen des Profilfiansches engeschobenen SbaiElleiste c' durch ebenso wie in Abb. I unten in der Stahlleiste versenkte Schrauben d'.
- Abb. 3 zeigt die Ausbildung des Steges als Leichtmetallkastenprofil a', wobei gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel in der Abbildung oben eine Befestigung der Verschleiß leisten c' mittels Schrauben d' wie in Abb. 2 und unten die Befestigung der Leiste b wie in Abb. I oben dargestellt ist.
- Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend im einzelnen beschriebenen und in den Abbildungen dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind demgegenüber zahlreiche Änderungen mögLich, ohne von ihrem Grund gedanken abzuweichen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Mitnehmersteg für Kratzerförderer, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Leichtmetall besteht, wobei die dem Verschleiß besonders ausgesetzten Teile, vorzugsweise die oberen und unteren Profilflansche, mit leicht auswechselbaren Bewehrungen aus Stahl versehen sind.
- 2. Mitnehmersteg nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Leichtmetallhohlprofil (Kastenprofil) besteht.
- 3. Mitnehmersteg nach Anspruch I und 2, da-- durch gekennzeichnet, daß die Bewehrungen aus einem Stahl von vergleichsweise geringer Härte, jedoch hoher Verscbleißfestigkeit, wie ein Manganstahl von geeigneter Zusammensetzung, bestehen.
- 4. Mitnehmersteg nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsleisten in schwalbenschwanzförmige Ausnehmungen der Profilflausche eingeschoben und gegen Verschiebung gesichert sind.
- 5. Mitnehmersteg nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsleisten auf die Profifiansche aufgesetzt und mit den Flanschen durch in sie versenkte Schrauben lösbar verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH14199A DE931936C (de) | 1952-10-21 | 1952-10-21 | Mitnehmersteg fuer Kratzerfoerderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH14199A DE931936C (de) | 1952-10-21 | 1952-10-21 | Mitnehmersteg fuer Kratzerfoerderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE931936C true DE931936C (de) | 1955-08-18 |
Family
ID=7147406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH14199A Expired DE931936C (de) | 1952-10-21 | 1952-10-21 | Mitnehmersteg fuer Kratzerfoerderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE931936C (de) |
-
1952
- 1952-10-21 DE DEH14199A patent/DE931936C/de not_active Expired
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