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DE9318764U1 - Geräteanordnung für ein Heizungs-, Lüftungs- und Warmwasserzubereitungssystem - Google Patents

Geräteanordnung für ein Heizungs-, Lüftungs- und Warmwasserzubereitungssystem

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DE9318764U1
DE9318764U1 DE9318764U DE9318764U DE9318764U1 DE 9318764 U1 DE9318764 U1 DE 9318764U1 DE 9318764 U DE9318764 U DE 9318764U DE 9318764 U DE9318764 U DE 9318764U DE 9318764 U1 DE9318764 U1 DE 9318764U1
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Germany
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heating
air
module
ventilation
device arrangement
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DE9318764U
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BIRKELBACH HEINRICH F
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/02Casings; Cover lids; Ornamental panels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/20Casings or covers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F3/00Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
    • F24F3/044Systems in which all treatment is given in the central station, i.e. all-air systems

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  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

GM/BI -1-
Geräteanordnung für ein Heizungs-, Lüftungs- und Warmwasserzubereitungssystem
Die Erfindung beschreibt eine Geräteanordnung für ein Heizungs-, Lüftungs- und Warmwasserzubereitungssystem zum Einsatz in geschlossenen Gebäudebereichen wie z.B. Wohnungen, insbesondere Etagenwohnungen, mit einem Heiz-/Lüftungselement, das zur Wärmerückgewinnung einen Kreustromwärmeaustauscher aufweist, einem Warmwasserspeicher und einem Leitungssystem mit
Rohrleitungen und Schachtkanälen für Außen-, Zu-, Ab-, und
Fortluft,
Kaltwasserzuleitung und Warmwasserableitung für den Warmwasserspeicher,
Heizwasservorlauf und Heizwasserrücklauf für das Heiz-/Lüftungs-
element,
Elektrozuleitungen zur Energieeinspeisung und für die Steuerung und
Regelung von Temperatur und Luftzirkulation,
das über geeignete Anschluß- und Adaptiervorrichtungen mit der Geräteanordnung verbunden ist und nach Steuerungs- und Regelungsvorgaben zusammenwirkt.
Mit der DE-OS 34 33 452 Al wurde eine kombinierte Heiz- Lüftungsanlage bekannt. Mit dieser Anlage sollte erreicht werden, die Investitionskosten für die Heizung und mechanische Lüftung von Wohngebäuden zu reduzieren. Die Lösung sollte mit einem Kombinationsgerät erreicht werden, über das die Raumbeheizung und Raumbelüftung vorgenommen werden kann. Das Kombinationsgerät erfüllt die Funktionen, statische Heizung, Raumbelüftung, Nach wärmung und Aufheizung der Zuluft bzw. Außenluft einer zentralen Lüftungsanlage für Heizzwecke, Zuluftausblasung und Raumtemperaturregelung mit einem Regelkreis für statische Heizung und Luftheizung. Dieser Anlage fehlt die Warmwasserzubereitungsanlage. Die Installation der Anlage ist aufwendig und unflexibel. Der Anlage fehlt auch die Variabilität der Luftkanalanschlüsse.
Bekannt sind auch Warmwasserzubereitungsgerate und -anlagen in vielfältiger Art.
GM/BI -2-
Diese Anlagen arbeiten autark und sind Insellösungen. Eine Kombination aus Heizungs-/Lüftungs- und Warmwasserzubereitungsanlage die modular aufgebaut ist, die variabel in ihrer Anordnung und wirtschaftlich durch geringen Energieverbrauch und platzsparende Raumnutzung ist und einen hohen Wirkungsgrad aufweist, kann dem Stand der Technik nicht entnommen werden.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Heizungs-, Lüftungs- und Warmwasserzubereitungssystem zu schaffen, das als wirtschaftliche Geräteeinheit ausgebildet ist, einen hohen Wirkungsgrad aufweist, montagefreundlich und platzsparend gestaltet ist, das variabele Anschlußmöglichkeiten bietet und bei dem auf einen in der Geräteeinheit befindlichen zweiten Ventilator zur Ableitung der Forluft verzichtet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Schutzanspruchs 1 dadurch gelöst, daß die Geräteanordnung für das Heizungs-, Lüftungs- und Warmwasserzubereitungssystem modular ausgeführt ist und eine säulenförmige kompakte Moduleinheit bildet, indem das Gehäuse eines Heiz-/Lüftungsmoduls und das Gehäuse eines Warmwassermoduls gleichförmige Bauart aufweisen und überein-ander anordbar sind und daß dabei ein Paßrahmen formschlüssig den Umfang der Oberseite des Warmwassermoduls umgreift und das Heiz-/Lüftungsmodul mit seiner Unterseite auf das Warmwassermodul aufsetzbar ist, wobei der Paßrahmen auch den Umfang der Unterseite des Heiz-/Lüftungsmoduls formschlüssig umgreift und daß Anschlüsse für Zuluft, Abluft Fortluft, Außenluft, Warm- und Kaltwasserleitung, Heizwasserleitungen und Elektroleitungen von der Oberseite der Moduleinheit zuführbar und an Anschlußvorrichtungen anschließbar sind und daß ein Kreuzstrom- Wärmeaustauscher derart in ein Luftkanalwegesystem des Heiz-/Lüftungsmoduls angeordnet ist, daß durch Umpositionierung eines Abluftfilters die Funktion der Rohrleitungsanschlüsse umkehrbar ist, wobei jeder der beiden Rohrleitungsanschlüsse als Fortluftweg oder Abluftweg genutzt werden kann und daß in dem Heiz-/Lüftungsmodul im Zuluftweg, unmittelbar hinter der Anschlußvorrichtung für die Außenluft eine Bypassklappe angeordnet ist.
GM/BI -3-
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen 2 bis 12 zu entnehmen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig.l eine perspektivische Darstellung der Moduleinheit,
Fig.2 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Moduleinheit.
Fig.3 ein Schnittbild A-A des als Oberteil ausgeführten Heiz-/Lüftungsmoduls der in der Fig.l dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Moduleinheit, Fig.4 ein Schnittbild B-B des als Oberteil der Moduleinheit ausgeführten Heiz-/Lüftungsmoduls und
Fig.5 ein Schnittbild C-C des als Oberteil der Moduleinheit ausgeführten Heiz-/Lüftungsmoduls.
Die Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung der Moduleinheit. Die Moduleinheit 1 besteht aus einer kompakten säulenförmigen Gerätekombination. Das Unterteil dieser Gerätekombination wird von einem Warmwassermodul 4, und das Oberteil wird von einem Heiz-/Lüftungsmodul 2 gebildet. Beide Geräte sind in ihren Außenmaßen gleichförmig ausgeführt und werden formschlüssig übereinander angeordnet. Ein Paßrahmen 5 umgreift die Schnittstelle zwischen Oberteil und Unterteil der Moduleinheit 1. Das Heiz-/Lüftungsmodul 2 besteht im wesentlichen aus einem Luftwegesystem 19a, 23a, 24a mit integriertem Kreuzstrom- Wärmeaustauscher 9, einer Ventilatorkammer 11 mit einem als Radialventilator ausgeführten Zuluftventilator 10, einer Mischkammer 18 und einem Heizregister 21. Von der Frontseite der Moduleinheit ausgehend ist die Ventilatorkammer 11 im oberen, hinteren Bereich des Heiz-/Lüftungssystems 2 angeordnet. Das Luftwegesystem 19a, 23a, 24a und der Kreuzstrom-Wärmeaustauscher 9 sind im oberen Bereich vorne angeordnet und die Mischkammer 18 befindet sich im gesamten unteren Bereich des Heiz-/Lüftungsmoduls 2. Das Luftwegesystem 19a, 23a 24a ist in drei Kanalwege unterteilt, die durch Begrenzungsbleche 16 voneinander getrennt sind und deren Lufteintritts- bzw.
Luftaustrittsöffnungen von drei Rohrleitungsanschlüssen 19, 23,24 gebildet werden,
GM/BI -4-
die auf der Oberseite 3 der Moduleinheit 1 angeordnet sind. Ein Zuluftstutzen 22 bildet die Anschlußmöglichkeit für ein Kanalsystem, das die erwärmte Luft in die Wohnbereiche befördern soll. Die Warm- und Kaltwasseranschlüsse 6, die Heizwasseranschlüsse 7 und die Elektroanschlüsse 8 sind ebenso von der Oberseit 3 her zuführbar und an den, wie in Fig.2 dargestellt, entsprechenden Verbindungs- und Adaptiervorrichtungen anzuschließen. Die Umluft aus den Wohnbereichen wird über Umluftstutzen 20, 20a der Mischkammer 18 zugeführt. Die Frischluft wird als Außenluft (AU) über den mittleren Rohleitungsanschluß 19 in ein von Begrenzungsblechen 16 abgegrenzten Luftkanal 19a eingeführt. Die Abluft (AB) aus den Feuchträumen der Wohnbereiche wird entweder über den rechten Rohrleitungsanschluß 23 oder über den linken Rohrleitungsanschluß 24 einem der Luftkanäle 23a oder 24a des Heiz-/Lüftungsmoduls 2 zugeführt. Die elektrischen Steuer- und Regeleinrichtungen für das gesamte System sind frontseitig an dafür vorgesehene Bereiche 27 angeordnet. Die Fortluft FO wird durch einen der Luftkanäle 23a oder 24a über den entsprechenden Rohrleitungsanschluß 23 oder 24 abgeleitet.
Die Fig.3 zeigt ein Schnittbild A-A des als Oberteil ausgeführten Heiz-/Lüftungsmoduls der in der Fig.l dargestellten Ausführungsform der erfmdungsgemäßen Moduleinheit. Diese Darstellung verdeutlicht die Aufteilung und Anordnung des oberen Bereiches des Heiz-/Lüftungsmoduls 2. Der Zuluftventilator 10 ist in der Ventilatorkammer 11 im hinteren Bereich angeordnet und wird bei der Montage von der Frontseite her eingesetzt und befestigt. Die Revisionsklappe 17 bildet den luftdichten Abschluß zwischen dem Luftwegesystem 19a, 23a, 24a und der Ventilatorkammer 11. Die das Luftwegesystem bildenden Begrenzungsbleche 16 und der Kreuzstrom- Wärmeaus-tauscher 9 sind fest auf die Revisionsklappe 17 als Einheit vormontiert, die dann von der Frontseite her formschlüssig eingeschoben wird. Durch Befestigen der Frontplatte 2a wird die gesamte vormontierte Einheit derart eingepaßt, daß die Revisionsklappe 17 in eine mit einer Moosgummidichtung belegten Einfassung 28 gedrückt wird.
Verdeutlicht wird in dieser Darstellung auch die Anordnung der Luftkanäle 19a, 23a und 24a.
GM/BI -5-
Die Fig.4 zeigt ein Schnittbild B-B des als Oberteil der Moduleinheit ausgeführten Heiz-/Lüftungsmoduls. Hierbei wird die Anordnung aller wesentlichen Elemente im Heiz-/Lüftungsmodul 2 verdeutlicht. Der Zuluftventilator 10 ist in der Ventilatorkammer 11 angeordnet und mit seiner Luftaustrittsöffnung in dem Zuluftstutzen 22 eingepaßt. Gestrichhelt angedeutet ist ein weiterer Umluftstutzen 20a auf der rechten Seite der Moduleinheit in gleicher Höhe wie der Umluftstutzen 20, der in Fig. 1 ersichtlich ist und sich auf der linken Seite der Moduleinheit 1 befindet. Die Außenluft AU, die den Strom der Abluft AB in dem Kreuzstrom- Wärmeaustauscher 9 beührungslos kreuzt und sich dabei erwärmt, wird in die Mischkammer 18 geleitet und dort mit der Umluft vermischt. Von dort tritt der erwärmte Luftstrom durch ein Heizregister 21 in die Ventilatorkammer 11 und wird als Zuluft ZU den Wohnbereichen zugeführt. In der als Trennwand zwischen Luftwegesystem und Ventilatorkammer 11 dienenden Revisionsklappe 17 ist eine Bypaßklappe 17a integriert. Wenn diese Bypaßklappe 17a geöffnet ist, kann die einströmende Außenluft AU den Kreuzstrom-Wärmeaustauscher 9 umgehen und wird direkt von dem Zuluftventilator 10 in die Ventilatorkammer 11 angesaugt. Die Bypaßklappe 17a wird elektromechanisch geöffnet oder geschlossen und dient dazu, im Sommer eine unerwünschte Erwärmung der Außenluft AU, durch den Wärmeübergang von der Abluft AB auf die Außenluft AU, zu vermeiden. Durch die Bypaßklappe 17a ergeben sich weitere Vorteile. Der Stromverbrauch des gesamten Systems wir wesentlich geringer, da der Zuluftventilator 10 infolge des direkten Außenluftweges in die Ventilatorkammer 11 einen geringeren Widerstand zu überwinden hat, da der Kreuzstrom-Wärmeaustauscher 9 und das Heizregister 21 nicht durchströmt werden müssen und daher der Zuluftventilator 10 auf kleinere Drehzahl geschaltet werden kann. Dadurch ergibt sich auch eine geringere Geräuschentwicklung. Über Nacht kann kühle Außenluft die über Tag durch extreme Sonneneinwirkung aufgeheizten Wohmbereiche abkühlen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil kann durch die Einbindung von Solar-Luftkollektoren erreicht werden, indem die Außenluft AU während der Heizperiode je nach Sonneneinstrahlungs-Intensität zeitweise beträchtlich aufheizen kann. Sobald die so aufgeheizte Außenluft AU eine höhere Temperatur als die Abluft aus den
GM/BI -6-
Feuchträumen erreicht, wird die Bypaßklappe 17a geöffnet. In diesem Fall ist eine enorme Energieeinsparung gewährleistet.
In der Fig.5 ist ein Schnittbild C-C des als Oberteil der Moduleinheit ausgeführten Heiz-/Lüftungsmoduls dargestellt.
Hier wird verdeutlicht, in welcher Anordnung der Kreuzstrom-Wärmeaustauscher 9 in dem Luftkanalwegesystem 19a, 23a, 24a eingebaut ist. Diese Anordnung erlaubt den wahlfreien Anschluß des Rohrleitungssystems für die Abluft AB wie für die Fortluft FO. Ohne Änderung der Anordnung der Begrenzungsbleche 16 kann der Rohrleitungsanschluß 23 für Abluft AB oder Fortluft FO benutzt werden. Gleiches gilt für den Rohrleitungsanschluß 24.
Diese vorteilhafte Anordnung ermöglicht eine variable Anschlußmontage und vermeidet möglich Rohrleitungskreuzungen. Wird der Rohrleitungsanschluß 24 als Anschluß für die Abluft AB vorgesehen, so muß lediglich der Abluftfilter 26 entfernt und in die gestrichelt angedeutete Position 26a eingelegt werden. Für die entsprechende Saugwirkung und Strömungsgeschwindigkeit der zu bewegende Luft sorgt der Zuluftventilator 10, der als doppelseitig saugender Radialventilator ausgeführt ist und dessen Drehzahl in Stufen regelbar ist. In dieser Darstellung wird auch die Bypassklappe 17a verdeutlicht. Im ihrem geschlossenen Zustand wirkt sie derart, daß die Außenluft AU den Kreuzstrom- Wwärmeaustauscher 9 diagonal durchströmt und in die Mischkammer 18 geleitet wird. Beim Durchströmen des Kreuzstrom- Wärmeaustauschers 9 kreuzt die Außenluft AU die entgegengesetzt diagonal durchströmende Abluft AB, die vorzugsweise aus den Feuchträumen (Küche, Bad, WC ....) angesaugt wird. Dabei wird die kalte Außenluft AU von der warmen Abluft AB erwärmt. Dies geschieht berührungslos. Die der Wärme entzogene Abluft AB wird dann als Fortluft FO abgeführt. In der Mischkammer 18 trifft die erwärmte Außenluft AU auf Umluft, die über Umluftstutzen 20, 20a angesaugt wird und vermischt sich mit ihr. Die Mischluft wird durch ein Heizregister 21, das die Mischluft auf eine gewünschte Temperatur bringt, in die Ventilatorkammer 11 gesaugt und von dort über Zuluftstutzen 22 den Wohnbereichen zugeführt. Der gesamte Vorgang der Heizung und Lüftung ist über ein Steuerwerk zu steuern und
GM/BI -7-
zu regeln. Die dazu notwendigen elektrischen Befehl- und Bediengeräte sind vorzugsweise in einer Steuerkonsole frontseitig, im Bereich 27 angebracht.
Der Warmwasserspeicher 4, der für die Erzeugung der Heisswasserversorgung für den entsprechenden Wohnbereich vorgesehen ist, bildet das Unterteil der Moduleinheit 1. Sämtliche Anschlüsse für Warm- und Kaltwasserleitungen 6, Heizwasserleitungen 7 und Elektrozuleitungen 8 sind von der Oberseite 3 der Moduleinheit 1 zugänglich und anschließbar. Die Zuleitungen für den Warmwasserspeicher 4 von den entsprechenden Anschlüssen aus, verlaufen senkrecht durch das Heiz-/Lüftungsmodul 2.
Die Moduleinheit 1 bildet ein zentrales Heizungs-,/Lüftungs- und Warmwasserzubereitungssystem, das für mehrere Wohneinheiten, vorzugsweise für Etagenwohnungen, ausgeführt und dimensioniert ist. Ein wesentlicher Vorteil dieses Systems ist der Verzicht eines zentral in der Einheit befindlichen Fortluftventilators. Die Abluft AB, die ihre Wärme an die Außenluft AU abgegeben hat, wird als Fortluft FO von einem extern angeordneten Fortluftventilator, der beispielsweise in der Nähe des Dachbereiches eines Mehrfamilienhauses installiert ist, an die Außenwelt abgeführt.

Claims (12)

  1. GM/BI -8-
    Schutzansprüche
    Geräteanordnung für ein Heizungs-, Lüftungs- und Warmwasserzubereitungssystern zum Einsatz in geschlossenen Gebäudebereichen, wie z.B. Wohnungen, insbesondere Etagenwohnungen, mit einem Heiz-/Lüftungselement, das zur Wärmerückgewinnung einen Kreustromwärmeaustauscher aufweist, einem Warmwasserspeicher und einem Leitungssystem mit
    Rohrleitungen und Schachtkanälen für Außen-, Zu-, Ab-, und Fortluft,
    Kaltwasserzuleitung und Warmwasserableitung für den Warmwasserspeicher,
    Heizwasservorlauf und Heizwasserrücklauf für das Heiz-/Lüftungselement,
    Elektrozuleitungen zur Energieeinspeisung und für die Steuerung und
    Regelung von Temperatur und Luftzirkulation,
    das über geeignete Anschluß- und Adaptiervorrichtungen mit der Geräteanordnung verbunden ist und nach Steuerungs- und Regelungsvorgaben zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Geräteanordnung modular ausgeführt ist und eine säulenförmige kompakte Moduleinheit (1) bildet, indem das Gehäuse eines Heiz-/Lüftungsmoduls (2) und das Gehäuse eines Warmwassermoduls (4) gleichförmige Bauart aufweisen und übereinander anordbar sind und daß dabei ein Paßrahmen (5), formschlüssig den Umfang der Oberseite des Warmwassermoduls (4) umgreift und das Heiz-/Lüftungsmodul (2) mit seiner Unterseite auf das Warmwassermodul (4) aufsetzbar ist, wobei der Paßrahmen (5) auch den Umfang der Unterseite des Heiz-/Lüftungsmoduls (2) formschlüssig umgreift und daß Anschlüsse für Zuluft (ZU), Abluft (AB), Fortluft (FO), Außenluft (AU), Warm- und Kaltwasserleitung, Heizwasserleitungen und Elektroleitungen von der Oberseite (3) der Moduleinheit (1) zuführbar und an Anschlußvorrichtungen (6, 7, 8, 19, 22, 23, 24) anschließbar sind und daß ein Kreuzstromp- Wärmeaustauscher (9) derart in ein Luftkanalwegesystem (19a, 23a, 24a) des Heiz-/Lüftungsmoduls (2) angeordnet ist, daß durch Umpositi-
    GM/BI -9-
    onderung eines Abluftfilters (25) die Funktion der Rohrleitungsanschlüsse (23, 24) umkehrbar ist, wobei jeder der beiden Rohrleitungsanschlüsse (23, 24) als Fortluftweg oder Abluftweg genutzt werden kann und daß in dem Heiz-/Lüftungsmodul (2) im Zuluftweg, unmittelbar hinter der Anschlußvorrichtung (19) fur die Außenluft (AU), eine Bypassklappe (17a) angeordnet ist.
  2. 2. Geräteanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heiz-/Lüftungsmodul (2) und das Warmwassermodul (4) zwei in ihrer Funktion unabhängige Geräte sind, die autark einsetzbar sind.
  3. 3. Geräteanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Paßrahmen (5) als Verbindungs-T-Rahmen ausgebildet ist und daß bei seiner Verwendung zur Realisierung der Moduleinheit (1) die Bodenplatte des Heiz-/Lüftungsmoduls (2) und die Deckelverkleidung des Warmwassermoduls (4) entfallen.
  4. 4. Geräteanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Heiz-/Lüftungsmodul (2) einen hinteren Bereich aufweist, in dem eine Ventilatorkammer (11) mit einem, auf einer abgekannteten Stahlblechplatte (12), festmontierten Zuluftventilator (10), der als doppelseitig saugender Radialventilator ausgeführt und derart frontseitig montierbar ist, daß er über eine leichte schräge Führung, von der Frontseite her, in die Ventilatorkammer (11) einschiebbar ist und mittels Feststellschrauben (13) gegen eine Moosgummidichtung (14) hochgedrückt und in den Zuluftstutzen (22) zentriert wird.
  5. 5. Geräteanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Heiz-/Lüftungsmodul (2) in einem vorderen Bereich ein Kreuzstrom-Wärmeaustauscher (9) angeordnet ist, der zusammen mit Begrenzungsblechen (16) für den Außenluftweg (19a), Fort- und Abluftweg (23a, 24a) auf eine Revisionsklappe (17) montiert ist, wobei die Revisionsklappe (17) und der Kreuzstrom-Wärmeaustauscher (9) mit den Begrenzungsblechen (16), von der Frontseite her,
    GM/BI -10-
    eine einschiebbare Einheit bilden, die mit Feststellschrauben (13) zu den Rohrleitungsanschlüssen (19,23, 24) gegen Moosgummidichtungen (14) nach oben zu der Oberseite (3) hin hochgedrückt werden und dabei die Revisionsklappe (17) den luftdichten Abschluß zur Ventilatorkammer (11) bildet.
  6. 6. Geräteanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Revisionsklappe (17) eine Bypassklappe (17a) integriert ist, die elektromechanisch geöffnet und verschlossen wird, und im geöffneten Zustand die Außenluft direkt in die Ventilatorkammer (11) leitet.
  7. 7. Geräteanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Heiz-/Lüftungsmodul (2) in einem unteren Bereich eine Mischkammer (18) angeordnet ist, in welche die vorgewärmte Außenluft (AU) von dem mittleren Rohrleitungsanschluß (19) strömt und mit Umluft (UM), die durch seitlich angeordnete Umluftstutzen (20) in die Mischkammer (18) strömt, gemischt wird.
  8. 8. Geräteanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuluftventilator (10) die gemischte Luft aus der Mischkammer (18) durch ein zwischen Mischkammer (18) und Ventilatorkammer (11) angeordnetes Heizregister (21) ansaugt, wobei die Mischluft, bestehend aus Umluft (UM) und vorgewärmter Außenluft (AU) temperiert wird und durch ein an den Zuluftstutzen (22) angeschlossenes Kanalsystem als Zuluft (ZU) den Wonhbereichen zugeführt wird.
  9. 9. Geräteanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß von Heizwasseranschlüssen (8), die an der Oberseite (3) der Moduleinheit (1) angeordnet sind, Leitungen für Vor- und Rücklauf senkrecht zu dem Heizregister (21) geführt sind.
  10. 10. Geräteanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn-
    GM/BI -11-
    zeichnet, daß Warm- und Kaltwasseranschluß (6) an der Oberseite (3) der Moduleinheit (1 ) angeordnet sind, von denen Rohr- oder Schlauchleitungen senkrecht bis zu dem Warmwassermodul (4) geführt sind.
  11. 11. Geräteanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Elektroanschlüsse (7) für Zuleitung und externe Steuerleitungen von der Oberseite (3) der Moduleinheit (1) anschließbar sind.
  12. 12. Geräteanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Heiz-/Lüftungsmodul eine Sicherheitseinrichtung angeordnet ist, die durch Entfernen der Frontplatte (23) aktivierbar ist und einen sicherheitswirksamen Zustand der Moduleinheit (1) bewirkt.
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