DE93158C - - Google Patents
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- DE93158C DE93158C DENDAT93158D DE93158DA DE93158C DE 93158 C DE93158 C DE 93158C DE NDAT93158 D DENDAT93158 D DE NDAT93158D DE 93158D A DE93158D A DE 93158DA DE 93158 C DE93158 C DE 93158C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/08—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing
- F01C1/12—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
- F01C1/14—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons
- F01C1/20—Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons with dissimilar tooth forms
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Turbines (AREA)
Description
KAISERLICHES '■ Λ
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Die Erfindung betrifft eine Kraftmaschine
mit umlaufendem Kolben, bei der durch Anordnung mehrfacher Ein- und Ausströmung
des zwischen Kraftzähnen des umlaufenden Kolbens und der Steuerungsorgane wirksamen
Druckmittels das letztere in der Weise ausgenutzt wird, dafs der Kolben auf jedem Umdrehungswege zum Theil unter Volldruck und
gleichzeitig zum Theil unter Expansion arbeitet, so dafs aufser einem durchaus gleichmä'fsigen
Gang der Maschine ein ä'ufserst sparsamer Verbrauch des Kraftmittels erzielt werden soll.
Die Dampfzuleitungen —. den Betrieb der Maschine mit Dampf vorausgesetzt — sind an
die Schieberkästen (bei dem dargestellten Beispiel drei) angeschlossen. Ein in den mittleren
Schieberkasten in diese Rohrleitungen einge- . schaltcter Dreiweghahn (auf den Zeichnungen
in Fig. 3 dargestellt) ermöglicht eine Umsteuerung der Maschine durch Umstellen dieses
Hahnes. ■
Entsprechend der Anzahl der Dampfzuführungen
sind in einem der Cylinderdeckel Ausströmungskanäle vorgesehen, welche in zwei
concentrisch auf der Aufsenseite des Deckels sitzende Kreisrohre ausmünden. Diese Rohre
sind durch einen Dreiweghahn mit einander ■■verbünden und dienen als eigentlicher Auspuff.
Das eine dieser1 Rohre wird hierbei als Auspuff für den Vorwärts-, das andere für den
Rückwärtsgang der Maschine verwendet, so ■ dafs immer das eine gegen den Auspuff abgeschlossen
wird, während das andere, den Auspuff vermittelt. Der zur Umschaltung dienende
Dreiweghahn steht mit demjenigen der Dampfzuleitung in Verbindung, so dafs bei einem Wechsel der Einströmung der Auspuff
gleichzeitig'umgeschaltet wird.
Auf den Zeichnungen ist:
■· Fig. ι ein mittlerer Querschnitt der neuen
Maschine,
Fig. 2 ein Längsschnitt nach der Linie I-J der Fig. 1, :
Fig. 3 eine Ansicht des Motors von hinten und
.Fig. 4 bis 9 zeigen schematische Darstellungen verschiedener Stellungen der Dreh-·
schieber, welche dieselben zu den Ein- und Äusströmungsöffnungen, sowie zu den Kraftzähnen
des Kolbens während der Umdrehung einnehmen';
Fig. 10 und 11 behandeln eine andere Ausführungsform der Maschine in Quer- und
Längsschnitt. ·
Der Motor besteht aus einem an seinen Enden durch die Deckel D D abgeschlossenen
Cylinder C, in welchem der auf die Welle w aufgekeilte Kolben K umläuft.
In gleichen Abständen sind an dem Umfang
des Kolbens parallel .zur Welle tv laufende Leisten, die Kraftzähne /f0 . . . . Ar5, angeordnet,
auf welche der Dampf einwirkt.
In geeigneten Verstärkungen der Cylinderwandung sind die Steucrorgane 1S0 5, S2 . . . .
gelagert. Dieselben dienen gleichzeitig als Widerlager für das Druckmittel und bestehen
aus eylindrischen Gufskörpern, in welche zwei Längsaussparungen eingearbeitet sind, deren
Profil durch die Abwickelungscurve des
Schieberquerschnittes auf dem Kolbenumfang gebildet ist, so dafs ein genaues Ineinandergreifen
von Kraftzahn und Schieber stattfindet. Die Schieber werden durch aufserhalb auf
ihren Wellen sitzende Zahnräder angetrieben, welche mit einem auf der Maschinenwelle befestigten Rade in Eingriff gelangen, so dafs die
Umfangsgeschwindigkeit des Kolbens zu derjenigen der Schieber in einem bestimmten Verha'Itnifs
— etwa wie im dargestellten Falle 1:3 — steht. ■ .
Dieses Uebersetzungsverhältnifs richtet sich nach der Anzahl der angeordneten Schieber
und Kraftzähne. ■-
Von den Aussparungen führen Längsschlitze in im Innern der Schieber gebildete Hohlräume,
welche als Dampfzuführungskanäle dienen.. · .
Diesen Schiebern wird der Dampf in folgender Weise zugeführt: ■
In die Verstärkungen der Cylinderwand sind
Kanäle ex e., eingegossen, welche die in Fig. 2
dargestellte Form besitzen und in der dort veranschaulichten Weise gegen einander versetzt
sind. ■
Die Schieberkästen sind unter einander durch Rohre Zi1 R.2 (Fig. 1 und 2) so verbunden, dafs
die Rohre R1, in die Schieberkastenkanäle e\ ex e,
und .R1 in die Kanäle e.2 e.2 e.>
einmünden.
Der Dreiweghahn de (Fig. 3) führt demnach
den Dampf einmal in die Kanäle C1 e, e, bezw.
nach erfolgter Umstellung in die Kanüle e.>
e., C2:
Da der Dreiweghahn aufserdem mit dem Hahn da durch Hebel (nicht dargestellt) ver-:
bunden ist, so erfolgt'gleichzeitig mit der Umstellung
des ersteren eine Auswechselung des inneren Auspuffrohres R2 mit dem äufseren R1
bezw., umgekehrt.
Der Zweck dieser Einrichtung ist, die Umsteuerung der Maschine vom Vorwärts- zum
Rückwärtsgang bezw. umgekehrt durch einfaches Umstellen des Hahnes de zu ermöglichen.
Bei Maschinen, die nur nach einer Richtung zu arbeiten bestimmt sind, erhält jeder Schieberkasten nur einen Kanal e,, der mit den Kanälen
e der beiden anderen Kästen durch Rohre verbunden ist; der Dreiweghahn dL.
wird durch ein einfaches Durchgangsventil ersetzt, und eines der beiden Auspuffrohre R1
oder JR2 kommt in Fortfall.
Die dargestellte Maschine, welche für Rückwärts- und Vorwärtsgang eingerichtet ist, arbeitet
wie folgt:
Der Dreiweghahn de sei so eingestellt, dafs
die Kanäle C1 ex e,- unter Dampf stehen, d. h.
dafs der Motor von links nach rechts umläuft.
Nach der Darstellung der Fig. 1 erhält der Zahn Zc0 im nächsten Augenblick Frischdampf;
der Zahn A0 arbeitet unter Volldriick und sein
Schieber Sj steht kurz vor Schlufs der Einströmung <?,, während der Zahn />·., da dessen
Schieber S2 bereits längere Zeit die zugehörige Einströmung e( abgeschlossen hat, unter
Expansionswirkung steht.
Mit der Einstellung des Dreiweghahnes dL, für
den Vorwärtsgang der Maschine, also für die DampizufUhrung nach den Kanälen eM ist
gleichzeitig durch den Dreiweghahn dc das
Auspuffrohr R., aus- und das Rohr R1 mit
den Kanälen rtj eingeschaltet, so dafs der verbrauchte Dampf freien Austritt hat. Sobald
der Schieber S0 den Kanal et abgeschlossen
hat, tritt der Zahn Au seine Expansionsperiode an. Diese Periode dauert so lange, bis der
Zahn die Ausströmungsöffnung ar erreicht,
durch die alsdann der Dampf entweicht.
In den Fig. 4 bis 9 sind die Stellungen der Kraftzähne zu den Schiebern schematisch dargestellt,
wie sie sich bei einem vollständigen Kolbenumlauf ergeben. '
Fig. 4: ' Ic9 steht kurz vor Schlufs der Einströmung
und Beginn der Expansionsperiode; A'o Beginn der Einströmung.
Fig. 5 : A"o steht vor Schlufs der Einströmung
und Beginn der Expansion; A4 Beginn der Einströmung; fr.,-in der Expansionsperiode. :
Fig: 6:" A4 steht vor Schlufs der Einströmung
und Beginn der Expansion; A1 Beginn der Ein- ■ strömung; A0 in der Expansionsperiode.
Fig. 7: A1 steht vor Schlufs der Einströmung
und Beginn der Expansion; A5 Beginn der Einströmung; A4 in der Expansionsperiode.
Fig. 8: A5 steht vor Schlufs der Einströmung
und Beginn der Expansion; A"3 Beginn der Einströmung; A1 in der Expansionsperiode.
Fig. 9: A3 steht vor Schlufs der Einströmung
und Beginn der Expansion; A'o Beginn der Einströmung;
A5 in der Expansionsperiode.
Diese Stellungen wiederholen sich in derselben Folge beim Rückwärtsgang der Maschine
im umgekehrten Drehungssinne.
Bei Umstellung der Dreiweghähne rft. und da
vom Vorwärts- auf den Rückwärtsgang des Motors strömt der Dampf, wenn der Hahn erst um die Hälfte seines Weges gedreht ist,
ungehindert, ohne Arbeit zu verrichten, durch die Ein- und Ausströmungskanale durch den
Motor. Mit der vollständigen Umstellung der Hähne weiden die Kanäle l\ et C1 und
<ι4 λ, J1
. geschlossen und e„ e.2 e., sowie a., as a., geötlnet.
' Der Dampf strömt nun aus ea dem Kolben
entgegen, bremst ihn und zwingt ihn schlielslich, die entgegengesetzte Umdrehungsbewegung
anzunehmen. ·
Ein seitlich an der Maschine angebrachtes Rohr -χ (Fig. 2) hat den Zweck, das im Kolbeninnern
sich niederschlagende Wasser abzuleiten.
Zur Erzielung eines gleichmäfsigen Ganges und sparsamen Dampfverbrauches sind entweder
die Abstände der Schieber von einander
Claims (1)
- ungleich, oder bei gleich weiten Abständen derselben ist die Zahl derselben von derjenigen der Kraftzähne verschieden.Die Anordnung der Schieber zu einander ergiebt nach Angabe des Erfinders den Vortheil. dafs . die Maschine aus jeder beliebigen Stellung beim Oeffnen der Dreiweghähne dc und dj sofort angeht, da stets einer von den Schiebern, gleichviel, welche Stellung der Kolben einnimmt, derart steht, dafs der Dampf direct einströmen kann.· ·Die Fig. ι ο und 11 stellen eine Ausführungsform der Maschine dar, bei welcher die Regelung des Dampf-Ein- und-Austritts durch getrennte Steuerorgane bewirkt wird.Die beiden Cylinderdeckel erhalten bei dieser Einrichtung ringförmige Kanäle in, denen der frische Dampf, wie aus Fig. 11 ersichtlich, zugeführt wird, und welche durch geeignet gestaltete Schlitze η mit dem Cylinderinnenraum in Verbindung gebracht sind. Die Zahl dieser Kanäle η entspricht derjenigen der Schieber 5.Der Cylinder ist doppelwandig ausgeführt. In den dadurch gebildeten Hohlraum ο münden die Kanäle / ein, welche zu beiden Seiten liegen und den Auslafs für den verbrauchten Dampf darstellen. Die Kanäle schliefsen an Bohrungen an, in welchen die Schieber I1 liegen, die jeweilig die Verbindung des Cylinders mit dem .Dumpf-· mantel herstellen bezw. unterbrechen. Die rechts von den Schiebern S befindlichen Auslafskanäle / sind geschlossen und die linksseitigen "geöffnet, wenn die Maschine nach rechts arbeitet, während im anderen Falle beim Rückwärtsgang der Maschine die rechten Kanäle geöffnet und die linken geschlossen gehalten werden.Die Umsteuerung dieser Maschine wird durch Umstellung des Dreiweghahns de bewirkt, durch die der Dampf durch den rechten bezw. den linken Cylinderdeckel dem Cylinder zugeführt wird. Die Dampfeinlafskanäle η der beiden Deckel sind derart gegen einander versetzt, dafs das Freilegen derselben durch Kraftzahn und Schieber beim Rückwärtsgang der Maschine in der gleichen Weise wie beim Vorwärtsgang vor sich geht.Pa τ ent-An SPR υ CH:Kraftmaschine mit umlaufendem, mit Kraftzähnen versehenen Kolben und denselben umgebenden, im Gehäuse in ungleichen Abständen von einander oder in einer von der Zahl der Kraftzähne abweichenden Anzahl angeordneten Drehschiebern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schieber (S0 SJ gemeinsam mit den Schieberkastenkanälen (e bezw. ej oder Deckelkanälen (Fig. io und 11) als Steuerungsmittel derart wirken, dafs zur Erzielung eines gleichmäfsigen Ganges und höchster Ausnutzung der Dampfspannung die mit mehrfacher Einströmung arbeitende Maschine bei jeder Kolbenstellung stets mindestens an einem Kraftzahn Volldruck und an den übrigen Zähnen Ausdehnungsdruck gleichzeitig untersteht.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93158C true DE93158C (de) |
Family
ID=364605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93158D Active DE93158C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93158C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014122B (de) * | 1954-10-07 | 1957-08-22 | Jean Andre Monteil | Drehkolbenmaschine zur Verwendung als Kraft- oder Arbeitsmaschine |
-
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- DE DENDAT93158D patent/DE93158C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1014122B (de) * | 1954-10-07 | 1957-08-22 | Jean Andre Monteil | Drehkolbenmaschine zur Verwendung als Kraft- oder Arbeitsmaschine |
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