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DE931448C - Selbsttaetig schliessendes Schlauchanschlussstueck fuer Saugleitungen - Google Patents

Selbsttaetig schliessendes Schlauchanschlussstueck fuer Saugleitungen

Info

Publication number
DE931448C
DE931448C DED12301A DED0012301A DE931448C DE 931448 C DE931448 C DE 931448C DE D12301 A DED12301 A DE D12301A DE D0012301 A DED0012301 A DE D0012301A DE 931448 C DE931448 C DE 931448C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
spindle
hose
hollow
connector according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED12301A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Doelling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED12301A priority Critical patent/DE931448C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE931448C publication Critical patent/DE931448C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/58Mechanical actuating means comprising a movable discharge-nozzle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

  • Selbsttätig schließendes Schlauchanschlußstück für Saugleitungen Die Melkeimer von Melkanlagen, mit denen der Reihe nach mehrere Tiere abgemolken werden, müssen bei jedem Standortwechsel von neuem an die Saugleitung (Vakuumleitung) angeschlossen werden; zu diesem Zweck zweigt von der Saugleitung eine größere Anzahl absperrbarer Schlauchanschlußstücke ab. Der Durchgang durch diese Anschlußstücke ist zumeist verschlossen; nur solange ein Melkeimer angeschlossen und in Betrieb ist, muß er frei sein. Für das Öffnen und Schließen dieser Durchgänge sind bei den bekannten Einrichtungen Hähne vorgesehen; es ist auch bereits ein Anschlußstück bekanntgeworden, bei dem ein Kugelventil den Lufteintritt selbsttätig drosselt, das durch ein mit dem Melkeimerschlauch verbundenes Röhrchen beim Aufstülpen des Schlauches angehoben wird. Hierdurch entfällt die Notwendigkeit der doppelten Hahnbetätigung. Auch ist für solche Schlauchanschlußstücke schon ein Ventil vorgeschlagen worden, das eine hohle Spindel besitzt, die in einem zapfenartigen Ansatz des Gehäuse, geführt ist und durch den Schlauch, der über das wulstartige äußere Ende der hohlen Ventilspindel und den Gehäuseansatz geschoben wird, geöffnet und in Offenlage gehalten wird. Von dieser Art der Ventilführung und -betätigung macht auch die Erfindung Gebrauch, die im übrigen darin besteht, daß der Ventilverschluß vom Rande eines Kragens am inneren Ende der beiderseits hohlen Ventilspindel gebildet wird, der bei abgezogenem Schlauch auf der dem Ventilsitz abgekehrten Seite vom äußeren Luftdruck, auf der anderen Seite dagegen von dem Unterdruck in der Saugleitung beaufschlagt wird. Zur näheren Erläuterung der Erfindung veranschaulicht die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel derselben; es stellt dar Abb. i einen Längsschnitt durch das Anschlußstück im Ruhezustand, Abb.2 denselben Schnitt bei angeschlossenem Melkeimer, Abb. 3 eine abgeänderte Bauform des Ventils. Das Gehäuse i des Anschlußstückes umschließt eine Kammer 2, die durch einen Stutzen 3 mit der zur Vakuumpumpe führenden Saugleitung verbunden ist. An die Kammer 2 schließt sich nach oben eine im Durchmesser weitere Hilfskammer 5 an, die durch eine Kappe6 verschlossen ist, und nach unten eine Bohrung, die durch einen zapfenartigen, außen schwach konischen Ansatz 4 des Gehäuses geführt ist. In dieser Bohrung ist ein Rohrstück 12 leicht gängig geführt, dessen unten herausragendes Ende zu einem Kopf 13 verdickt ist, der nach Durchmesser und Konizität den Gehäusezapfen fortsetzt. An seinem oberen, die Kammer 2 durchdringenden und in die Hilfskammer 5 ragenden Ende trägt das Rohr 12 ein Doppelventil 7, das als schließende Teile zwei Teller oder Kragen verschiedenen Durchmessers aufweist, die zweckmäßig an einer gemeinsamen Hülse sitzen, welche über das Ende des Rohres 12 geschoben und an diesem durch geeignete Verbindungsmittel 14 befestigt ist. Die von dem Rohrstück 12 gebildete Ventilspindel ist durchgehend hohl und läßt den Durchgang von außen (beim Kopf 13) in die Hilfskammer 5 ständig frei; der größere Kragen 8 des Ventils 7 beherrscht den Durchgang von der Hilfskammer 5 zu der Kammer 2, während der kleinere Kragen io die Kammer 2 gegen die Bohrung im Zapfen 4 abschließt; als Ventilsitze an den genannten Stellen dienen-Dichtungsringe 9 bzw. i i.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Einrichtung sei angenommen, daß die Vakuumpumpe in Betrieb, der betrachtete Anschluß aber noch im Ruhezustand sei (Abb. i). Das Doppelventil? ist geschlossen, in der Hilfskammer 5 herrscht atmosphärischer, in der Hauptkammer 2 Unterdruck. Außenluft drückt also durch Hilfskammer 5 auf den Ventilteller 8 und durch den Ringspalt zwischen Gehäusezapfen 4 und Hohlspindel 12 auf den Ventilteller io. Der auf den größeren Kragen 8 wirkende Druck überwiegt jedoch, die Kammer 2 ist demnach gegen das Eindringen jeglicher falscher Luft abgeschlossen.
  • Um nun einen Melkeimer mittels des Anschlußstückes mit der Saugleitung zu verbinden, wird nach Abb. 2 einfach der Luftschlauch 16 des Melkeimers über den Kopf 13 der Ventilspindel hinweg bis auf den Gehäusezapfen 4 geschoben. Hierbei wird die Spindel mitgenommen, bis Kopf 13 an Zapfen 4 anschlägt; Doppelventil 7 wird angehoben, und Kragen 8 gibt den Durchgang von Hilfskammer 5 zu Kammer 2 frei. Die gleichzeitige Erhebung des Ventiltellers io ist belanglos, weil der am Zapfen 4 eng anliegende Schlauch 16 Falschlufteintritt durch den Ringspalt verhindert. Nach Beendigung des Melkens wird durch einfaches Abziehen des Schlauches 16 der Ruhezustand nach Abb. i wiederhergestellt.
  • Ersichtlich ist das Anschlußstück nach der Erfindung von besonders einfacher Bauart. Kappe 6 wird von der Außenluft fest auf ihren Sitz gedrückt; sie bedarf also keiner besonderen Befestigung wie etwa Gewinde, sondern sie kann wie ein Dosendeckel mit leichter Reibung, die lediglich das Herabfallen verhütet, auf das Gehäuse i aufgesetzt werden. Der Wegfall von Federn und deren Widerlagern vereinfacht und verbilligt seine Herstellung. Die Bedienung ist unüberbietbar einfach und erschöpft sich noch nicht in der vorstehend gegebenen Benutzungsweise. Es ist nämlich möglich und empfehlenswert, daß der Melker nach Beendigung der Melkarbeit und Abstellung der Vakuumpumpe bei irgendeinem Anschlußstück von Hand den Kopf 13 anhebt. Außenluft dringt nun rasch in den Windkessel ein; solange aber noch ein Druckunterschied besteht, hält der auf den Querschnitt der Hohlspindel 1,2 ausgeübte Überdruck die Ventile in. der Schwebe, und erst nach Ausgleich der Drücke fallen dieselben auf ihre Sitze, und die Anlage ist bei voller Betriebsbereitschaft in Ruhe. Auf diese Weise wird der sonst leicht vorkommende Übelstand verhindert, daß der Windkessel durch die abgestellte Luftpumpe hindurch Außenluft ansaugt und dadurch die Pumpe zum Anlaufen in verkehrtem Drehsinn veranlaßt.
  • Eine Variante des Doppelventils 7 ist in Abb. 3 dargestellt: Das Ventil ist hier ein Doppelkegelventil, und die Dichtungsflächen 8 und i o - und ebenso die entsprechenden Ventilsitze im Gehäuse i -liegen auf dem Mantel ein und desselben geometrischen Kegels. Dadurch können die beiden Kegel und ihre Sitze in einem Arbeitsgang, einer Einstellung des Supports der Drehbank, hergestellt werden. Durch entsprechend geschliffene Drehwerkzeuge lassen sich Ventile und Sitze auch auf anderen geeigneten Flächen, z. B. einer gemeinsamen Halbkugelfläche, anordnen..

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätig schließendes Schlauchanschlußstück für Saugleitungen, insbesondere für Melkmaschinen, mit einer hohlen Ventilspindel, die in einem zapfenartigen Ansatz des Gehäuses geführt ist und durch den Schlauch in Offenlage gehalten wird, der zum Anschluß über das wulstartige äußere Ende der hohlen Ventilspindel geschoben wird; dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilverschluß vom Rande eines Kragens (8) am inneren Ende der beiderseits hohlen Ventilspindel (12) gebildet wird, der beim Abziehen des Schlauches von der Spindel auf den Ventilsitz gedrückt und bei abgezogenem Schlauch auf der dem Ventilsitz abgekehrten Seite vom äußeren Luftdruck, auf der anderen Seite vom Unterdruck in der Saugleitung beaufschlagt wird.
  2. 2. Schlauchanschlußstück nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß ein zweiter; kleinerer Kragen (io) an der Spindel (i-) vorgesehen ist, der in Schließlage die Führung der Hohlspindel (12) in dem zapfenartigen Gehäuseansatz (4) abdichtet.
  3. 3. Schlauchanschlußstück nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtflächen der beiden Ventilsitze (8, io) auf einem gemeinsamen Kegelmantel liegen.
  4. 4. Schlauchanschlußstück nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ventilsitze auf einer gemeinsamen Kugelfläche liegen.
  5. 5. Schlauchanschlußstück nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (i) eine Kammer (2) besitzt, die ständig mit der Saugleitung verbunden ist, und eine Hilfskammer (5), in welche die Hohlspindel (12) mündet, und daß die Verbindung beider Kammern von dem größeren Ventilkragen (8) beherrscht wird.
  6. 6. Schlauchanschlußstück nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskammer (5) in einer Ausdrehung des Gehäuses (i) besteht, die durch einen mit leichter Reibung aufgesetzten Deckel (6) verschlossen ist, den im Betriebszustand der äußere Luftdruck fest und dicht anpreßt.
DED12301A 1952-05-18 1952-05-18 Selbsttaetig schliessendes Schlauchanschlussstueck fuer Saugleitungen Expired DE931448C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED12301A DE931448C (de) 1952-05-18 1952-05-18 Selbsttaetig schliessendes Schlauchanschlussstueck fuer Saugleitungen

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DED12301A DE931448C (de) 1952-05-18 1952-05-18 Selbsttaetig schliessendes Schlauchanschlussstueck fuer Saugleitungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE931448C true DE931448C (de) 1955-08-08

Family

ID=7034036

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED12301A Expired DE931448C (de) 1952-05-18 1952-05-18 Selbsttaetig schliessendes Schlauchanschlussstueck fuer Saugleitungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE931448C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130655B (de) * 1957-03-14 1962-05-30 Manus Ab Ventilsteckkupplung, insbesondere zum Anschliessen einer Zweigleitung an eine Vakuumleitung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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