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DE9312828U1 - Sitz mit einer gewölbten Rückenlehne und einem Polsterelement - Google Patents

Sitz mit einer gewölbten Rückenlehne und einem Polsterelement

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Publication number
DE9312828U1
DE9312828U1 DE9312828U DE9312828U DE9312828U1 DE 9312828 U1 DE9312828 U1 DE 9312828U1 DE 9312828 U DE9312828 U DE 9312828U DE 9312828 U DE9312828 U DE 9312828U DE 9312828 U1 DE9312828 U1 DE 9312828U1
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seat
seat according
backrest
cushion
cushion element
Prior art date
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Application number
DE9312828U
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Individual
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D1/00Children's chairs
    • A47D1/002Children's chairs adjustable
    • A47D1/004Children's chairs adjustable in height

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

Sitz mit einer gewölbten Rückenlehne und einem Polsterelement
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sitz mit einer gewölbten Rückenlehne und einem, zumindest im Bereich der Rückenlehne wirksamen Polsterelement.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sitz der eingangs genannten Art bzw. eine Sitz-Polsteranordnung, von auch hinsichtlich der Sitzsicherheit, erhöhtem Gebrauchswert, insbesondere für den Anwendungsbereich Personenpflege, zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Haltevorrichtung zur Halterung zumindest eines Polsterelement-Abschnittes an dem Sitz in einer im wesentlichen der Wölbung der Rückenlehne angepaßten Wölbstellung vorgesehen ist.
Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, ein gegen Abrutschen gesichertes, gepolstertes Sitzen, insbesondere für hilfsbedürftige Personen, auf einem Sitz zu ermöglichen und die Polstereinrichtung gegebenenfalls nur im Bedarfsfalle an dem Sitz anzubringen oder entsprechende Sitze mit einer Polsterung zu versehen, wodurch diese zum Gebrauch durch z.B. Kleinkinder, geeignet abwandelbar sind.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Sitzes ist dabei dadurch gegeben, daß die Haltevorrichtung mindestens ein Verbindungselement zur Verbindung des Polsterelementes mit der Rückenlehne umfaßt. Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, eine besonders sichere und lagerichtige Befestigung des Polsterelementes an dem Sitz zu ermöglichen. In vorteilhafter Weise ist dabei ein einziges Verbindungselement in einem zentralen Bereich des Polsterelementes, in welchem das Po1sterelement in ungewölbtem Zustand den größten Abstand zur Rückenlehne aufweist, angebracht.
Eine zur Anbringung des Polsterelementes an dem Sitz besonders günstige Ausbildung der Haltevorrichtung ist dadurch gegeben, daß diese mindestens ein, zumindest einen Rückenlehnenabschnitt wenigstens teilweise umfassendes Verbindungselement aufweist. Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, das Polsterelement einfach und sicher an dem Sitz anzubringen. In besonders vorteilhafter Weise ist das Verbindungselement dabei entlang eines sich in Gebrauchsstellung des Sitzes horizontal erstreckenden ersten Befestigungsbereiches mit dem Polsterelement verbunden. Die Verbindung zwischen dem Verbindungselement und dem Polsterelement erfolgt dabei in vorteilhafter Weise bei Verwendung von Polsterbezugsstoffen mittels mindestens einer Naht, oder bei Verwendung von abwaschbaren, synthetischen Polsterbezügen z.B. durch Klebung oder Schweißung.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des Polsterelementes ist dadurch gegeben, daß das Verbindungselement mit einem zweiten Befestigungsbereich mit einer, in eine Lösestellung bringbaren Verbindungseinrichtung versehen ist. Diese Verbindungseinrichtung ist in einer bevorzugten Ausführungsform als Reißverschluß ausgebildet. In vorteilhafter Weise ist die Verbindungseinrichtung dabei in einem sich in Gebrauchsstellung des Sitzes horizontal erstreckenden zweiten Befestigungsbereich zur Schaffung einer lösbaren Verbindung zwischen dem Verbindungselement und dem Polsterelement angeordnet.
Das vorstehend beschriebene Verbindungselement ist mit Vorteil erfindungsgemäß so gestaltet, daß dieses aus einer, einen Rückenlehnenbereich überlappenden, flexiblen Bahn, insbesondere einem Polsterbezugsmaterial besteht und mindestens eine Verbindungseinrichtung zum Halten der flexiblen Bahn in einer Verbindungsstellung, in welcher das Polsterelement in Wölbstellung gehaltert ist, umfaßt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß das Polsterelement einfach und sicher an dem Sitz anbringbar ist und sich in seiner Wölbung exakt der Wölbung der Rückenlehne anpaßt. Darüber
hinaus wird es dadurch möglich, auf abstehende oder Schlingen bildende sowie auch auf metallische Verbindungselemente zu verzichten, wodurch das Polsterelement einfach und ohne besondere Vorkehrungen zu reinigen bzw. bügelbar ist.
Eine weitere, besonders vorteilhafte Ausbildung der Sitz-Polsteranordnung ist dadurch gegeben, daß das Polsterelement mittels einer Haftverbindungseinrichtung in Wölbstellung haltbar ist. Diese Haftverbindungseinrichtung ist dabei in vorteilhafter Weise als Klett-Verschlußverbindungseinrichtung oder auch z.B. als Magnetbandverbindungseinrichtung ausbildbar.
In vorteilhafter Weise ist es aber auch möglich, daß das Polsterelement mittels einer elastisch auslenkbare Halteabschnitte umfassenden Haltevorrichtung, insbesondere mindestens einem Druckknopf, in Wölbstellung haltbar ist. Diese Ausbildung ist besonders einfach und preiswert herstellbar und ausreichend funktionssicher.
Eine weitere, besonders vorteilhafte Ausbildung der Sitz-Polsteranordnung ist dadurch gegeben, daß das Polsterelement mittels einer im wesentlichen durch Formschluß haltenden Haltevorrichtung, insbesondere mittels einem durch einen in dem Rückenlehnenbereich ausgebildeten Schlitz hindurchgeführten Knopf in Wölbstellung haltbar ist. Dadurch wird ebenfalls in besonders einfacher und sicherer Weise das Polsterelement mit dem Sitz verbunden. Eine gleichwirkende Abwandlung der Haltevorrichtung ist dabei dadurch gegeben, daß anstelle des Knopfes ein in vorteilhafter Weise an einem Band befestigter Knebel vorgesehen ist.
Eine bsonders vorteilhafte Ausbildung des Polsterelementes ist dadurch gegeben, daß das Po1sterelement mit mindestens einem, in eine Wölbstellung bringbaren Einlageelement versehen ist zur Erhöhung der Steifigkeit des Polsterelementes. Dieses Einlageelement besteht dabei in vorteilhafter Weise aus einer relativ stei-
fen, jedoch biegbaren Kunststoff- oder Hartkartonplatte. Dieses Einlageelement ist in vorteilhafter Weise aus dem Polsterelement entfernbar, wodurch ein besonders einfaches Reinigen bzw. Zusammenlegen des Polsterelementes möglich wird. Das Polsterelement ist dabei in vorteilhafter Weise hinsichtlich seiner Größe über einen oberen Anlagebereich des PoIsterelementes hinausragend bemessen. In vorteilhafter Weise ist das Polsterelement und das Einlageelement derart bemessen, daß zumindest jener in Gebrauchsstellung mit einer Person in Berührung bringbare Rückenpolsterbereich durch das Einlageelement aussteifbar ist. In vorteilhafter Weise ist das Polsterelement dabei hinsichtlich seiner Größe derart bemessen, daß dieses sich mindestens in einen, einem Hinterkopf einer an dem Polsterelement angelehnten Person benachbarten Bereich hineinragend erstreckt. Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, ein Abkippen des Kopfes eines Kleinkindes oder einer pflegebedürftigen Person bei Verabreichen von Mahlzeiten nach hinten über die Rückenlehne hinaus zu verhindern und/oder ein angenehmes und komfortables Abstützen des Kopfes zu ermöglichen.
Eine weitere, besonders günstige Ausbildung der Sitz-Polsteranordnung ist dadurch gegeben, daß das Polsterelement in einem unteren, einer Sitzfläche benachbarten Bereich mit dieser verbunden ist. Dadurch wird auf besonders einfache Weise ein Verrutschen des Polsterelementes auf der Sitzfläche vermieden und darüber hinaus das Polsterelement besonders wirkungsvoll gegen vertikale Verschiebung gesichert, so daß insbesondere ein zwischen der Rückenlehne des Sitzes und der Sitzfläche verbleibender Zwischenraum wirkungsvoll von dem Polsterelement überdeckt gehalten ist, so daß durch diesen insbesondere ein Kleinkind nicht hindurchfallen kann. In vorteilhafter Weise ist das Polsterelement dabei mit einem Rückenpolster und einem Sitzflächenauflagebereich versehen. Dieser Sitzflächenauflagebereich kann darüber hinaus mit einem Taschen-Abschnitt zur Aufnahme eines Vorderbereiches der Sitzfläche des Sitzes versehen sein, wodurch eine besonders sichere und darüber hinaus eine auch unter ästhetischen Gesichts-
punkten besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Sitz-Polsteranordnung erreichbar ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Sitz-Polsteranordnung, von hinten,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht derselben Sitz-Polsteranordnung, von vorne,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch einen Rückenlehnenbereich des Ausführungsbeispiels,
Fig. 4 eine vereinfachte Darstellung der Sitz-Polsteranordnung zur Verdeutlichung einer speziellen Ausführungsform einer Polsterbefestigung,
Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch den Rückenlehnenbereich des Ausführungsbeispiels.
Gemäß Fig. 1 ist ein Po1sterelement 1 an einer Rückenlehne 2 eines Sitzes mittels eines Verbindungselementes 3 befestigt. Eine Sitzfläche 4 und eine Auflage 5 sind in, in Seitenstreben 6 ausgebildeten Rastkerben 7 höhenveränderbar und verschiebbar gehaltert. In einem Vorderbereich des Sitzes erstreckt sich ein Haltebügel 8. Die Seitenstreben 6 verlaufen gegenüber der Standfläche des Sitzes geneigt und sind durch Stützstreben 9 abgestützt.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Sitzes, bei welchem das Polsterelement 1 an der gewölbten Rückenlehne 2 angebracht ist. An dem sich im Vorderbereich des Sitzes erstreckenden Haltebügel 8 ist ein Haltegurt 10 befestigt, welcher lösbar und hin-
sichtlich seiner freien Länge veränderbar an der Auflage 5 anbringbar ist.
Fig. 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch einen Rückenlehnenbereich des Sitzes. Das als flexible Bahn ausgebildete Verbindungselement 3 ist mittels einer sich horizontal erstreckenden Naht an einer Stofflage 12 des Polsterelementes 1 angenäht. Über eine als Reißverschluß ausgebildete Verbindungseinrichtung ist das Verbindungselement 3 in einem sich unterhalb der gewölbten Rückenlehne 2 waagerecht erstreckenden zweiten Befestigungsbereich verbindbar. Der Reißverschluß ist dabei derart angeordnet, daß dieser einen Taschenbereich 14, in welchen ein Einlageelement 15 eingeschoben ist, das zur Erhöhung der Steifigkeit des Polsterelementes 1 vorgesehen ist, verschließt. Das Einlageelement 15 erstreckt sich dabei über einen Anlagebereich des Polsterelementes 1 an der gewölbten Rückenlehne 2 hinaus. Durch eine, in diesem Fall, die Naht 11, das Verbindungselement 3 und die Verbindungseinrichtung 13 umfassende Haltevorrichtung wird das Einlageelement 15 entsprechend der Krümmung der Rückenlehne 2 oder geringfügig schwächer gekrümmt. Die dabei von dem Einlageelement 15 definierte Krümmungsachse verläuft im wesentlichen senkrecht zur Auflagefläche des Sitzes. Durch das entsprechende Krümmen des Einlageelementes 15 erhöht sich dessen Biegewiderstandsmoment derart, daß das Polsterelement 1 auch in seinem über den Rückenlehnenrahmen 2 hinausragenden Bereich nicht unter den normal üblichen Belastungen in den Hinterbereich des Sitzes abknickbar ist. Desweiteren ist das Polsterelement 1 mit Polstermaterial 16 gefüttert. Das Po1sterelement 1 ist über eine Anzahl von Steppnähten 17 gegliedert. Durch das Anbringen des vorzugsweise aus dem Polsterbezug gefertigten Verbindungselements 3 an der Stofflage 12 vermittels der Naht 11 und dem Anspannen des Verbindungselementes 3 durch die Verbindungsvorrichtung 13 wird der im rückwärtigen Bereich des Sitzes einem Betrachter zugewandte Polsterbezug gleichmäßig gespannt und bietet ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild. Ein Zwischenbereich zwischen dem Rückenlehnen-
rahmen 2 und der Sitzfläche 4 ist ebenfalls von einem an dem Polsterelement 1 ausgebildeten Polsterbereich überdeckt.
Fig. 4 zeigt das Polsterelement 1, welches an zwei Befestigungsstellen mit dem Sitz verbunden ist. Das Polsterelement 1 ist dabei mittels der Haltevorrichtung an dem gewölbten Rückenlehnenrahmen 2 und mittels einem in einem Sitzflächenauflagebereich 18 ausgebildeten Taschenabschnitt 19 an der Sitzfläche 4 befestigt. Im Inneren des Polsterelementes 1 ist das Einlageelement 15 derart angeordnet, daß sich dieses über einen Rückenlehnenbereich des Sitzes hinausragend erstreckt.
Fig. 5 zeigt einen Horizontalschnitt durch die gewölbte Rückenlehne 2, welche in den Seitenstreben 6 befestigt ist. Das mittels Steppnähten 17 abgesteppte Polsterelement 1 ist entgegen seiner durch das Einlageelement erhöhten Eigensteifigkeit über das Verbindungselement 3 in Wölbstellung gehalten und mit dem Rückenlehnenrahmen 2 verbunden. Zwischen den einzelnen Steppnähten 17 ist ein Polstermaterial 16 zwischen einzelnen Lagen des Polsterelementes 1 eingebracht. Durch die in dieser Darstellung deutlich erkennbare Wölbung des Einlageelementes 15 wird dessen Biegewiderstandsmoment, entgegen sich in der Zeichnungsebene erstreckenden Kraftkomponenten, erhöht.
Die vorstehend anhand eines Ausführungsbeispiels beschriebene Sitz-Polsteranordnung kann beispielsweise in folgender Weise eingesetzt werden: Auf einen Sitz mit einer gewölbten Rückenlehne wird ein Polsterelement mit einer versteifend wirkenden, wölbbaren Einlage und einer an dessen unteren Bereich ausgebildeten, mit einer Tasche versehenen Sitzauflagefläche, aufgelegt. Die Sitzauflagefläche wird von vorne auf die Sitzfläche aufgeschoben. Anschließend wird ein an einer Rückseite des Polsterelementes befestigter Streifen in einer die Rückenlehne überlappenden Weise über diese gelegt und mittels einer Reißverschlußverbindung in dem einem unteren Bereich der Rückseite des Polsterelementes zu-
gewandten Abschnitt, unter Aufbringung einer das Polsterelement entgegen seiner Eigenelastizität wölbenden Spannkraft, verbunden. Durch das Wölben des Polsterelementes wird dieses in einem über die Rückenlehne hinausragenden Kopfbereich wirkungsvoll verstärkt. Anschließend nimmt ein Kleinkind auf dem mit der Polsterung versehenen Sitz Platz. Das Polsterelement verhindert dabei ein Abrutschen des Kleinkindes von dem Stuhl und vermittelt ein angenehmes und beruhigendes Sitzempfinden. Durch Hervorragen des Polsterelements über den Rückenlehnenbereich wird der Hinterkopf vor einem Abkippen bzw. die Wirbelsäule vor erhöhten Belastungen geschützt. Bei Verunreinigung oder aber auch um den in Verbindung mit dem Polsterelement als Kindersitz wirkenden Sitz in einen normalen Sitz abzuwandeln, wird nach Lösen des Reißverschlusses und Abziehen der unteren Sitzauflage von der Sitzfläche, das PoIsterelement von dem Sitz getrennt. Zum Reinigen kann dabei das versteifend wirkende Einlageelement aus dem Polsterelement entnommen werden.
Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise kann das Polsterelement auch durch eine Haftverbindungseinrichtung mit dem Sitz verbunden und in einer Wölbstellung gehaltert sein.
Sämtliche aus der Beschreibung und den Zeichnungen einschließlich der konstruktiven Einzelheiten hervorgehenden Merkmale können auch in beliebigen Kombinationen erfindungswesentlich sein.

Claims (18)

gtnsprüche
1. Sitz mit einer gewölbten Rückenlehne (2) und einem zumindest im Bereich der Rückenlehne wirksamen Po1sterelement (1), dadurch gekennzeichnet, daß eine Haltevorrichtung zur Halterung zumindest eines Polsterelementabschnittes an dem Sitz in einer im wesentlichen der Wölbung der Rückenlehne
(2) angepaßten Wölbstellung vorgesehen ist.
2. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung mindestens ein Verbindungselement (3) zur Verbindung des Polsterelementes (1) mit der Rückenlehne (2) umfaßt.
3. Sitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung mindestens ein, zumindest einen Rückenlehnenabschnitt wenigstens teilweise umfassendes Verbindungselement (3) aufweist.
4.Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (3) entlang eines sich in Gebrauchsstellung des Sitzes horizontal erstreckenden ersten Befestigungsbereiches mit dem Polsterelement (1) verbunden ist.
5.Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (3) in einem zweiten Befestigungsbereich mit einer in eine Lösestellung bringbaren Verbindungseinrichtung (13) versehen ist.
ö.Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (13) als Reißverschluß ausgebildet ist.
7.Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (13) in einem sich in Gebrauchsstellung des Sitzes horizontal erstreckenden zweiten Befestigungsbereich zur Schaffung einer lösbaren Verbindung zwischen dem Verbindungselement (3) und dem PoI-sterelement (1) angeordnet ist.
8. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (3) aus einer, einen Rückenlehnenbereich überlappenden flexiblen Bahn, insbesondere einem Polsterbezugsmaterial besteht und mindestens eine Verbindungseinrichtung (13) zum Halten der flexiblen Bahn in einer Verbindungsstellung, in welcher das Polsterelement (1) in Wölb- stellung gehaltert ist, umfaßt.
9. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Polsterelement (1) mittels einer Haftverbindungseinrichtung in Wölbstellung haltbar ist.
10. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, da durch gekennzeichnet, daß das Polsterelement (1) mittels einer elastisch auslenkbare Halteabschnitte umfassenden Haltevorrichtung, insbesondere mindestens einem Druckknopf, in Wölbstellung haltbar ist.
11. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, da durch gekennzeichnet, daß das Polsterelement (1) mittels einer im wesentlichen durch Formschluß haltenden Haltevorrichtung, insbesondere mittels mindestens einem durch einen in dem Rückenlehnenbereich ausgebildeten Schlitz hindurchgeführten, Knopf in Wölbstellung haltbar ist.
12. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, da durch gekennzeichnet, daß das Polsterelement (1) mit mindestens einem, in Wölbstellung bringbaren Einlageelement (15) versehen ist, zur Erhöhung der Steifigkeit des Polsterele-
mentes (1).
13. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, da durch gekennzeichnet, daß das Einlageelement (15) von dem Polsterelement (1) entfernbar ist.
14. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, da durch gekennzeichnet, daß das Polsterelement (1) hinsichtlich seiner Größe über einen oberen Anlagebereich des Polsterelementes an der Rückenlehne (2) hinausragend bemessen ist.
15. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, da durch gekennzeichnet, daß das Polsterelement (1) hinsichtlich seiner Größe derart bemessen ist, daß dieses sich mindestens in einen, einem Hinterkopf einer an dem Polsterelement (1) angelehnten Person, benachbarten Bereich, hineinragend erstreckt.
16. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, da durch gekennzeichnet, daß das Polsterelement (1) in einem unteren, einer Sitzfläche benachbarten Bereich mit dieser verbunden ist.
17. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, da durch gekennzeichnet, daß das Polsterelement (1) einen Rückenpolster- und einen Sitzflachenauflagebereich (18) aufweist.
18. Sitz nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, da durch gekennzeichnet, daß der Sitzflächenauf lagebereich (18) des Polsterelementes (1) mit einem Taschenabschnitt (19) zur Aufnahme eines Vorderbereiches der Sitzfläche (4) des Sitzes versehen ist.
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