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DE1654229C - Polster fur Sitze, insbesondere fur Kraftfahrzeugsitze - Google Patents

Polster fur Sitze, insbesondere fur Kraftfahrzeugsitze

Info

Publication number
DE1654229C
DE1654229C DE1654229C DE 1654229 C DE1654229 C DE 1654229C DE 1654229 C DE1654229 C DE 1654229C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
seats
cushion
plastic compound
motor vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Rene Asnieres Richier (Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faurecia Sieges dAutomobile SAS
Original Assignee
Bertrand Faure SA
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Polster für Sitze, insbesondere für Kraftfahrzeugsitze, mit einer elastischen Kunststoffmasse als tragendes Teil des Polsters und einem mit der Kunststoffmasse lösbar verbundener, die dem Verschleiß ausgesetzten Teile der Kunststoffmasse bedeckenden Bezug.
Aus der deutschen Patentschrift 742 101 ist ein Polster der genannten Art für Sitz- und Liegemöbel bekannt, das mit einem Bezug versehen ist, der die gesamte Sitzfläche und die daran angrenzenden vertikalen SeitenHächen umspannt. Im Bereich der Sitzfläche des Polsters sind der Belüftung dienende rillenförmige Vertiefungen angebracht, in denen der Bezug teilweise festgezogen ist. Ein auch die Seitenflächen des Polsters umspannender Bezug weist jedoch den Nachteil auf, daß dieser beim Zusammendrücken des Polsters durch eine sich daraufsetzende Person an den die Seitenflächen umspannenden Teilen starke Falten wirft. Bei Bewegungen der sitzenden Person auf dem Polster werden diese Falten leicht bis in die Sitzfläche verschoben, wo sie sich beim Sitzen unangenehm bemerkbar machen. Bei Entlastung des Polsters wird dann der Bezug wieder gespannt, was durch die dabei auftretenden Reibungskräfte zwischen Polstermasse und Bezug zum Herausrutschen des Bezugs aus seiner Befestigung am Umfang führt. Zur Befestigung des Bezugs an seinem Umfang sind weiterhin Gurte oder umlaufende Bänder erforderlich, die meist stören und häufig nachgespannt werden müssen.
in der USA.-Patentschrift 3 126 229 ist ein Polster für Sitzmöbel beschrieben, welches in einen Rahmen, der das Polster am Umfang der Sitzfläche umfaßt, eingepreßt wird. Das Polster ist auf seiner gesamten, aus dem Rahmen herausragenden Fläche von ein^m Bezug bedeckt, der zur Befestigung zusammen mit dem Polster in den Rahmen eingespannt ist. Ein derartiger Bezug hat jedoch den Nachteil, daß er zusammen mit dem Polster schwer in den Rahmen einzusetzen ist, da das Polster mit beträchtlicher Spannung in dem Rahmen sitzt. Durch das Gewicht einer auf dem Polster sitzenden Person werden die oberen Aiü'i'iikuntcn des Polster·" zur Sitzfläche hin gebogen.
was dazu führt, daß sich der Bezug aus der Einspannung löst. Da keine den Bezug in seine eingespannte Lage zurückführenden Kräfte wirksam sind, sieht ein derartiges Polster bereits nach kurzem Gebrauch sehr unansehnlich aus. Überdies ist ei.i derartiges Polster, das am Umfang seiner Sitzfläche von einem starren Rahmen eingefaßt ist, für alle Anwendungen, in denen es untei anderem auch dazu dient, Erschütterungen abzufedern, wie sie beispielsweise in Kraft-
fahrzeugen auftreten, nicht einsetzbar.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Polster der eingangs genannten Art anzugeben, dessen Bezug leicht auswechselbar, mit niedrigen Kosten herzustellen und sicher zu befestigen ist.
Diese Aufgabe wird gemäß Her Erfindung dadurch gelöst, daß die Kunststoffmasse an ihrer Oberseite einen umlaufenden Schlitz r.ur Halterung des Bezugs aufweist.
Da der angegebene Bezug in einem um die Sitzfläche umlaufenden Schlitz in der Kunststoffmasse des Polsters gehalten wird, ist er beim Gebrauch nur sehr geringer mechanischer Zugbeanspruchung ausgesetzt. An seine Halterung in der Kunststoffmasse
weiden daher nur sehr geringe Anforderungen gestellt. Da sich der Bezug nach dem Gebrauch wieder selbsttätig glatt auf die Kunststoffmasse auflegt, hat ein derartiges Polster stets ein gefälliges Aussehen. Die Kunststoffmasse kann an den nicht durch den Bezug bedeckten Teilen zur weiteren Verschönerung mit einer Abdeckung, z. B. einer Aufflockung, versehen sein. Der das Polster teilweise bedeckende Bezug kann durch seine angegebene Befestigung auch sehr schnell und leicht ausgewechselt werden, da sein Rand leicht aus dem ihn aufnehmenden Schlitz herausgenommen und wieder eingesetzt werden kann. Außerdem liegen die Herstellungskosten eines derartigen Polsters sehr niedrig, da einerseits die Kunststoffmasse sehr billig zu fertigen ist und andererseits der Materialaufwand für den Bezug sehr gering ist. Es ist günstig, wenn der Schlitz am inneren Ende einen Kanal zur Aufnahme einer Verdickung aufweist. Dadurch wird der Bezug in der Kunststoffmasse einrastbar gehalten, wodurch er nach Gebrauch sicher wieder über die Sitzfläche gespannt wird.
Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Verdickung am Umfang des Bezugs als T-förmiges Profil ausgebildet ist Dabei trägt der Hauptschenkel des T-Profils eine Verdickung, die in einem Kanal am Ende des in der Kunststoffmasse angebrachten Schlitzes gehalten ist. Der von der Sitzfläche nach außen ragende Querschenkel des T-Profils bildet einen um die Sitzfläche umlaufenden Lappen, der so breit gestaltet sein kann, daß das Polster durch den Bezug bis an seine Kanten oder darüber hinaus bedeckt ist. Das verleiht dem Polster einen schönen Anblick und bietet dem Benutzer einen hohen Komfort.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Polsters gehen aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen hervor. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Polster gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie H-Il in Fig. I,
Fig. 3 und 4 Einzelansichten eines Polsters gemäß der Erfindung in vergrößertem Maßstab,
Fi g. 5 in Draufsicht eine andere Ausführungsform eines Polsters gemäß der Erfindung,
F i g. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VI in F i g. 5.
Das in F i g. 1 bis 4 dargestellte Polster dient zur Ausrüstung eines Kraftfahrzeugsitzes und ist z. B. durch einen Federkern abgestützt.
Der Hauptteil 1 mit nahezu konstanter Stärke und im wesentlichen viereckiger Form wird durch Ausformen eiror Kunststoffmasse erzielt. Während des Formvorganges wird jedoch an der Oberseite ein Schlitz 2 ausgespart, der ungefähr bis zur Hälfte in das Polster eindringt und in einen Kanal 3 einmündet.
Der Schlitz 2 hat in Draufsicht einen viereckigen Verlauf mit abgerundeten Ecken und dient zur Aufnahme des Umfanges 5 eines^ Bezuges 6. An dem Umfang 5 ist als Wulst eine Verdickung 7 ausgebildet, welche durch eine Naht oder durch Klammern in 8 festgehalten ist.
Auf diese Weise erhält man ein Polster, das das in Fig. 1 gezeigte Aussehen hat, dessen dem Verschleiß ausgesetztes Teil einen Bezug "? aufweist und dessen andere Teile mit Ausnahme der Unterseite eine Abdeckung aufweisen, wie z. B. eine Aufflockung.
Das Polster gemäß der in F i g. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform bes*eht wie das Polster nacn der ersten Ausführungsform aus einer gegossenen Kunststoffmasse 9 mit einem Kanal 10 an seinem Umfang und einem Bezug 11 mit einem Rand aus T-förmigem Profil 12.
Der Rand 12 weist im Querschnitt die Form eines T auf, dessen Hauptschenkel eine Verdickung 13 aufweist, die in den Kanal 10 einsetzbar ist.
Der Querschenkel des T-förmig profilierten Randes ist so geformt- daß er sich der Abrundung an der
Masse 9 anpaßt. An dem inneren Schenkel 15 sind
die beiden Ränder von zwei eine elastische Masse einschließenden Gev/eben 16 und 17 befestigt, z. B.
verschweißt. Die Gewebe 16 und 17 sind ferner entlang den Längslinien 19 verschweißt.
Fig.5 zeigt, daß das so gebildete Polster aussieht wie der sichtbaie Teil eines sehr komfortablen Kraftfahizeugsitzes. Es bietet in for Tat den Komfort, den der Benutzer nach diesem anziehenden Anblick erwartet. Der Bezug kann wie bei der Ausführungsform nach F i g. 1 bis 4 einfach und unmittelbar abgenommen und eingesetzt werden, da die Verdickung Π ohne Schwierigkeiten in Hsn Kanal 10 eingesetzt und aus diesem herausgezogen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Polster für Sitze, insbesondere für Kraftfahrzeugsitze, mit einer elastischen Kunststoffmasse als tragendes Teil des Polsters und einem mit der Kunststoffmasse lösbar verbundenen, die dem Verschleiß ausgesetzten Teile der Kunststoffmasse bedeckenden Bezug, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffmasse (9) an ihrer Oberseite einen umlaufenden Schlitz (2) zur Halterung des Bezugs (6) aufweist.
2. Polster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (2) am inneren Ende einen Kanal (3, 10) zur Aufnahme einer Verdickung (7,13) am Umfang des Bezuges (6) aufweist.
3. Polster ^ach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung (13) am Umfang des Bezugs (11) als T-förmiges Profil (12) ausgebildet ist.

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