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DE9311238U1 - Beschlag für Schubkasteneinzug - Google Patents

Beschlag für Schubkasteneinzug

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DE9311238U1
DE9311238U1 DE9311238U DE9311238U DE9311238U1 DE 9311238 U1 DE9311238 U1 DE 9311238U1 DE 9311238 U DE9311238 U DE 9311238U DE 9311238 U DE9311238 U DE 9311238U DE 9311238 U1 DE9311238 U1 DE 9311238U1
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Germany
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spring
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DE9311238U
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KLAUS BRUMMERNHENRICH KUNSTSTO
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KLAUS BRUMMERNHENRICH KUNSTSTO
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/453Actuated drawers
    • A47B88/46Actuated drawers operated by mechanically-stored energy, e.g. by springs
    • A47B88/467Actuated drawers operated by mechanically-stored energy, e.g. by springs self-closing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag zum selbstätigen Einziehen eines Schubkastens oder dergleichen in die Einschub-Endlage bestehend aus einem im Einschubbereich des Schubkastens anzuordnenden Führungskörper mit einem parallel zur Schubrichtung beweglichen Mitnehmer, der eine Aufnahme für einen mit dem Schubkasten festen Vorsprung hat und von einer Feder zwecks Rückholung von einer vorderen Bereitschaftsposition in eine hintere Endlage beaufschlagt ist, wobei der Mitnehmer in der vorderen Bereitschaftsposition aus einer den Vorsprung in der Aufnahme einsperrenden Schließlage in eine den Einlauf sowie den Auslauf des Vorsprungs in die Aufnahme hinein bzw. aus dieser heraus freigebende Kipplage durch den Vorsprung selbst nach Art einer Kurbel geschwenkt und in dieser Kipplage in der vorderen Bereitschaftsposition gegen die Rückstellkraft der Feder blockiert ist.
Ein solcher Beschlag ist durch offenkundige Vorbenutzung bekannt. Er bietet den Vorteil, den Schubkastenoder Möbelauszug selbstätig in seine eingeschobene End-
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lage zu befördern, sobald bei der Einschubbewegung der Vorsprung am Schubkasten mit dem Mitnehmer am Führungskörper in Eingriff kommt. Dazu muß sich der Mitnehmer in seiner vorderen Bereitschaftsposition am Führungskörper befinden, in der die Aufnahme des Mitnehmers für den Vorsprung am Schubkasten entgegen dessen Einlaufrichtung offen ist, was bedingt, daß der Mitnehmer in der vorderen Bereitschaftsposition in die Kipplage geschwenkt ist. Sobald dann der Vorsprung des Schubkastens in die Aufnahme des Mitnehmers eingelaufen ist, wird er durch die weitere Einschubbewegung des Schubkastens über den kurbelartig wirkenden Vorsprung in die Schließlage umgeschwenkt, in der der Mitnehmer zugleich in Bezug auf die Kraft der Rückhol-Feder entsichert ist. Diese Feder zieht über den Mitnehmer und den Vorsprung den Schubkasten bis in seine eingeschobene Endlage auch dann, wenn die jeweilige Bedienungsperson den Schubkasten nicht bis in seine eingeschobene Endstellung mit Schubkraft beaufschlagen sollte. Beim Öffnen des Schubkastens bewegt sich der Mitnehmer wieder nach vorn in Richtung zu seiner vorderen Bereitschaftsposition unter Spannung der Rückhol-Feder, und bei Erreichen der vorderen Endlage schwenkt der Mitnehmer in seine Kipplage, in der er den Vorsprung und damit den gesamten Schubkasten für die weitere Ausziehbewegung freigibt. Mit Erreichen der Kipplage in der vorderen Bereitschaftsposition ist durch entsprechenden Formschluß der Mitnehmer . gegen ein selbstätiges Rückschnellen in seine rückwärtige Endlage gesichert.
Trotzdem kommt es bei Beschlägen der gattungsbildenden Art bei Fehlbedienungen oder anderweitigen Störungen
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vor, daß der Mitnehmer in seine rückwärtige Endlage gefahren ist, obwohl der Schubkastenvorsprung nicht in Eingriff mit der zugehörigen Aufnahme des Mitnehmers steht. Wird dann der Schubkasten eingeschoben, kann er seine rückwärtige Endposition nicht einnehmen, weil sein Vorsprung an den Mitnehmer anstößt und nicht in die für ihn bestimmte Aufnahme einlaufen kann, weil sich der Mitnehmer in seiner Schließlage befindet. Damit ist der gesamte Beschlag für den Schubkasteneinzug außer Funktion, und es bedarf in der Einbaulage umständlicher Manipulationen, um den Mitnehmer in die vordere Bereitschaftsposition zu überführen und in seine Kipplage zu schwenken, was für einen Laien, der die Funktion des Einziehbeschlages nicht erkennt, so gut wie unmöglich ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Beschlag für einen Schubkasteneinzug der gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei dem sich auch dann die ordnungsgemäße Funktion selbstätig wieder einstellt, wenn der Mitnehmer ohne Eingriff des Vorsprungs am Schubkasten in seine rückwärtige Endlage zurückgeschnellt sein sollte.
Diese Aufgabe wird bei einem Beschlag der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß der Mitnehmer auch in der hinteren Endlage bei Auflaufen des Vorsprungs in die dessen Einlauf in seine Aufnahme freigebende Kipplage schwenkbar ist.
Für die Erfindung ist somit wesentlich, daß nicht nur in der vorderen Bereitschaftsposition sondern auch in
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der rückwärtigen Endlage der Mitnehmer vorübergehend von seiner Schließlage in die Kipplage verschwenkt werden kann, sobald er in der dortigen Position von dem auflaufenden Schubkastenvorsprung beaufschlagt wird. Durch die Schubkastenbewegung oder aufgrund selbstätiger Auslösung kann dann der Mitnehmer wieder in seine Schließlage zurückgeführt werden, wonach er bei Ausziehen des Schubkastens wieder in seine vordere Bereitschaftsstellung mitgenommen werden kann.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung greift am Mitnehmer in der hinteren Endlage eine Rückschwenkfeder an, die den Mitnehmer in Schwenkrichtung zur Schließlage hin beaufschlagt. Dadurch wirkt der Mitnehmer in seiner rückwärtigen Endlage nach Art einer Falle für den Vorsprung am Schubkasten, der unter vorübergehendem Wegschwenken des Mitnehmers in dessen Aufnahme einrastet. Erleichtert wird dies, wenn der Mitnehmer eine an die Aufnahme für den Vorsprung angrenzende Auflaufschräge hat, über die der Mitnehmer bei Auflaufen des Vorsprungs in die Kipplage schwenkbar ist.
In zweckmäßiger Ausgestaltung hat der Mitnehmer einen nockenförmig am Führungskörper vorstehenden Kopf, der eine die Aufnahme bildende Aussparung im Scheitelbereich aufweist, in die der Vorsprung ein- bzw. austaucht. Entscheidend ist, daß in der Kipplage des Mitnehmers dieser Vorsprung gegen eine Flanke der Aussparung aufläuft, um den Mitnehmer in seine Schließlage zu überführen. Danach hintergreift eine weitere Flanke der Aussparung den Vorsprung am Schubkasten, um den Formschluß für den Einzug sicherzustellen. Es ist hierfür
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von Vorteil, wenn der Vorsprung ein quer zum Mitnehmer vorstehender Zapfen am Schubkasten ist, der im wesentlichen in Richtung einer Sehne auf den Kopf des Mitnehmers aufläuft.
In praktischer Ausführung hat der Führungskörper geradlinige, miteinander parallele Führungsnuten oder -schlitze, in die der Mitnehmer mit in den Ecken eines Dreiecks angeordneten Stiften, Nocken oder dergleichen eingreift. Hierbei sind zwei der Stifte in dem ersten Führungsschlitz und der dritte Stift in dem zweiten Führungsschlitz geführt und haben diese Schlitze an denjenigen Stellen, die der vorderen Bereitschaftsposition sowie der hinteren Endlage des Mitnehmers entsprechen, gleichgerichtete Querausnehmungen zum Eintauchen des einen der beiden Stifte im ersten Führungsschlitz und des einzelnen Stiftes im zweiten Führungsschlitz in der Kipplage des Mitnehmers. Hierbei erfolgt die Verschwenkung des Mitnehmers sowohl in der vorderen Bereitschaftsposition als auch in der hinteren Endlage um den anderen der beiden Stifte im ersten Führungsschlitz. Zweckmäßig ist der erste Führungsschlitz für die zwei Stifte oberhalb des zweiten Führungsschlitzes angeordnet, wobei die Querausnehmungen nach unten hin an die Schlitze anschließen und der Mitnehmer mit seinem Kopf nach oben über die Oberseite des Führungskörpers vorsteht. In diesem Fall wird der Beschlag so montiert/ daß die Bewegungsbahn des Vorsprungs am Schubkasten über die Oberseite des Führungskörpers hinwegführt und dort den nach oben hin vorstehenden Mitnehmer kreuzt.
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Um sowohl die Schließlage als auch die Endlage des Mitnehmers zu sichernyhat vorteilhaft der Kopf des Mitnehmers unter einem stumpfen Winkel zueinander verlaufende Schulterabschnitte, mit denen sich der Mitnehmer auf der Oberseite des Führungskörpers abstützt und die je einen Schwenkanschlag zum einen für die Schließlage sowie zum anderen für die Kipplage des Mitnehmers bilden.
Da die Rückschwenkfeder, die den Mitnehmer nur in der rückwärtigen Endlage in seine Schließlage gedrückt halten soll, wird sie zweckmäßig nahe dem hinteren Ende des Führungsschlitzes für den darin einzigen Stift des Mitnehmers im wesentlichen tangential zu dessen Schwenkbahn in einem Fenster des Führungskörpers angeordnet.
In einer für eine kompakte Bauform des Beschlages vorteilhaften Anordnung findet sich die Feder zur Rückholung des Mitnehmers in einer zu den Führungsschlitzen parallelen Führungskontur, wie einem Schlitz im Führungskörper, und es ist die Rückhol-Feder in der hinteren Endlage des Mitnehmers so entspannt, daß das von der Feder auf den Mitnehmer ausgeübte Schwenkmoment kleiner als das der Rückschwenkfeder ist. Hierbei ist es von weiterem Vorteil, wenn die Feder eine Zugfeder und die Rückschwenkfeder eine Druckfeder ist, wobei beide Federn miteinander parallel sowie übereinander benachbart im Führungskörper angeordnet sind.
Der erfindungsgemäße Beschlag wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Dabei zeigen:
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Fig. 1 eine schematische Seitansicht eines Beschlages für den Schubkasteneinzug mit dem zugehörigen Mitnehmer in rückwärtiger Endlage in ausgezogenen Linien sowie in vorderendiger Bereitschaftsposition in gestrichten Linien und
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung des Beschlages, jedoch mit aus der Schließlage in die Kipplage niedergedrücktem Mitnehmer in der rückwärtigen Endposition .
Im einzelnen erkennt man in den Figuren 1 und 2 einen Führungskörper 1, bei dem es sich um einen flachen, quaderförmigen Hohlkörper handelt, in dem in Längsrichtung geradlinig ein Mitnehmer 2 geführt ist. Der Mitnehmer 2 ist in einen Schlitz des Führungskörpers 1 eingesteckt, und dieser Schlitz öffnet zur oberen Längsseite des Führungskörpers 1 hin. Im Innern des Führungskörpers 1 sind in zumindest eine der Schlitzwandungen Nuten oder Schlitze 3-5 eingeformt, die miteinander parallel sind und sich in Längsrichtung des Führungskörpers 1 erstrecken. Der obere Schlitz 3 und der untere Schlitz 5 dienen zur Geradführung des Mitnehmers 2, der mittlere Schlitz 4 nimmt einen Rückholmechanismus auf.
Der Mitnehmer 2 weist ein Unterteil 6 und einen Kopf 7 auf, wobei das im Querschnitt schmalere Unterteil 6 in den geschlitzten Führungskörper 1 eingesteckt ist. Entsprechend steht der Mitnehmer 2 mit seinem Kopf 7 über die Oberseite 25 des Führungskörpers nach oben vor.
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Am Unterteil 6 des Mitnehmers 2 finden sich quer vorstehende Nocken oder Stifte 8-10, die in den Ecken eines rechtwinkligen Dreiecks angeordnet sind. Zwei an den Enden der oberen Kathete dieses Dreiecks angeordnete Stifte 8 und 9 greifen in den oberen Führungsschlitz 3 des Führungskörpers 1 ein, der untere, dritte Stift 10 steht in Eingriff mit dem unteren Führungsschlitz 5 des Führungskörpers 1. Der Durchmesser der Stifte 8 10 ist an die Weite der Führungsschlitze 3 und 5 so angepaßt, daß der Mitnehmer 2 in Längsrichtung des Führungskörpers 1 weitgehend spielfrei bewegt werden kann, wobei er die in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage einnimmt, die als sogenannte Schließlage zu bezeichnen ist, worauf nachstehend noch eingegangen werden wird. Dieser gegenüber kann der Mitnehmer 2 eine Kipplage einnehmen, die in Fig. 1 in gestrichter Darstellung links wiedergegeben ist.
Bezogen auf den Verschiebeweg in Richtung der Führungsschlitze 3 und 5 kann sich der Mitnehmer 2 in einer rückwärtigen Endlage befinden, die in den Figuren 1 und 2 durch ausgezogene Linien deutlich gemacht ist, und es kann der Mitnehmer 2 von dort aus bis zu einer vorderen Bereitschaftsposition verschoben werden, die in Fig. 1 durch gestrichte Linien deutlich gemacht ist. Sowohl in der hinteren Endlage als auch in der vorderen Bereitschaftsposition kann der Mitnehmer 2 in die Kipplage verschwenkt werden, hierbei dient der obere, rückwärtige Stift 9 des Mitnehmers 2 als Drehachse.
Die Verschiebung des Mitnehmers 2 aus der hinteren End- - 9 -
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lage nach vorn hin ist nur gegen die Kraft einer Zugfeder 11 möglich, die in dem dieser Feder 11 als Führungskontur dienenden Schlitz 4 im Führungskörper 1 angeordnet ist. Die Zugfeder 11 ist bestrebt, den Mitnehmer 2 in seine hintere Endlage zurückzuziehen. Mit Erreichen der vorderen Bereitschaftsposition muß der Mitnehmer 2 deshalb gegen die Rückholkraft der Feder 11 gesichert werden, dies geschieht dadurch, daß der Mitnehmer 2 in der vorderen Bereitschaftsposition in die Kipplage überführt wird wobei sich entsprechend dem Abstand zu dem als Drehachse dienenden oberen hinteren Stift 9 der obere vordere Stift 8 und der untere vordere Stift 10 auf einer Kreisbahn bewegen müssen. Damit die beiden Stifte 8 und 10 dieser Bahn nachfolgen können^ befindet sich für den oberen vorderen Stift 8 am Vorderende des Führungsschlitzes 3 eine nach unten gerichtete Querausnehmung 16 sowie am Vorderende des unteren Führungsschlitzes 5 eine ebenfalls nach unten gerichtete Querausnehmung 17. Durch Formschluß in diesen Querausnehmungen 16 und 17 über die Stifte 8 und 10 ist der Mitnehmer 2 in der vorderen Bereitschaftsposition, sofern er hier die Kipplage einnimmt, gegen ein Rückschnellen in die rückwärtige Endlage gesichert.
Auch in der hinteren Endlage kann der Mitnehmer 2 die Kipplage einnehmen, und dazu weist der obere Führungsschlitz 3 im Führungskörper 1 eine Querausnehmung 18 nach unten hin auf, die im Abstand der Stifte 8 und 9 vor dem Hinterende dieses Führungsschlitzes 3 angeordnet ist. Dazu hat ferner der untere Führungsschlitz 5 im Führungskörper 1 an seinem Hinterende eine nach unten gerichtete Querausnehmung 19. Die beiden Queraus-
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nehmungen 18 und 19 ermöglichen ein Eintauchen der Stifte 8 und 10 des Mitnehmers 2 beim Verschwenken von der Schließlage in die Kipplage in der rückwärtigen Endlage.
Der Mitnehmer 2 ist dazu bestimmt, einen Schubkasten beim Einschub in seine eingeschobene Endlage selbstätig zu ziehen. In der Zeichnung ist lediglich ein Teil 12 dieses Schubkastens dargestellt, an welchem ein Vorsprung 13 beispielsweise in Gestalt eines Zapfens quer nach außen vorsteht. Der gesamte Beschlag wird so parallel zur Schubkastenlaufrichtung angebracht, daß vor Erreichen der Endlage der Vorsprung 13 am Schubkastenteil 12 auf den Mitnehmer 2 aufläuft, um in eine daran angepaßte Aufnahme 14 einzuklinken, die sich am Kopf 7 des Mitnehmers 2 etwa im Scheitelbereich befindet. Es handelt sich bei der Ausnehmung 14 um eine nach oben offene Kerbe oder Nut mit im wesentlichen rechteckiger Grundform, wobei die rückwärtige Flanke 2 6 dieser Nut höher ist als die vordere Flanke 27. Diese beiden Flanken 2 6 und 2 7 der Aufnahme 14 am Mitnehmer 2 stehen im wesentlichen senkrecht zur Laufrichtung des Vorsprungs 13 am Schubkastenteil 12, wobei in der vorderen Bereitschaftsposition des Mitnehmers 2, wobei sich dieser in der Kipplage befindet, der Vorsprung 13 am Schubkastenteil 12 derart auf den Mitnehmer 2 aufläuft, daß er an die rückwärtige Flanke 26 der Aufnahme 14 anschlägt und den Mitnehmer 2 in die Schließlage überführt. In dieser Schließlage, die in Fig. 1 rechts dargestellt ist, ist der Vorsprung 13 am Schubkastenteil 12 in seiner Verschieberichtung durch Formschluß in der Aufnahme 14 des Mitnehmers 2 gesichert. Mit dem Überführen des Mitneh-
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mers 2 in der vorderen Bereitschaftsposition in die Schließlage kommen zugleich die vorderen Stifte 8 und 10 im oberen Führungsschlitz 3 und im unteren Führungsschlitz 5 aus den Querausnehmungen 16 und 17 frei, so daß der Mitnehmer 2 nunmehr durch die Rückholkraft der Feder 11 in seine rückwärtige Endlage gezogen wird. Dies geschieht unter Mitnahme des Schubkastens, der somit sicher seine eingeschobene Endposition erreicht. Beim Ausziehen des Schubkastens wird vom Vorsprung 13 am Schubkastenteil 12 der Mitnehmer 2 entgegen der Kraft der Feder 11 mitgenommen und bei Erreichen seiner vorderen Bereitschaftsposition in die Kipplage überführt, wonach der Vorsprung 13 aus der Aufnahme 14 des Mitnehmers 2 freikommt.
Es kann vorkommen, daß der Mitnehmer 2 ohne Eingriff des Schubkastenvorsprungs 13 in seine rückwärtige Endlage geschnellt ist, und dann ist es wichtig, daß auch hier der Schubkastenvorsprung 13 in Eingriff mit der Aufnahme 14 des Mitnehmers 2 kommen kann. Deshalb kann auch in der rückwärtigen Endlage der Mitnehmer 2 in seine Kipplage überführt werden, wozu die Queraussparungen 18 und 19 im oberen Führungsschlitz 3 sowie im unteren Führungsschlitz 5 dienen, in welche die Stifte 8 und 10 am Mitnehmer 2 eintauchen können. Im Auflaufbereich des Schubkastenvorsprungs 13 hat der Mitnehmer 2 an seinem Kopf 7 eine Auflaufschräge 15, auf die der Schubkastenvorsprung 13 dann auftrifft, wenn sich der Mitnehmer 2 in seiner Schließlage befindet. Aus dieser Schließlage heraus kann der Mitnehmer 2 vorübergehend solange niedergedrückt werden, bis am Ende des Einschubweges der Schubkastenvorsprung 13 in die Aufnahme
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14 am Kopf 7 des Mitnehmers 2 eingeklinkt bzw. eingerastet ist, danach nimmt der Mitnehmer 2 in seiner rückwärtigen Endlage wieder die Schließlage ein.
Damit der Mitnehmer 2 in seiner hinteren Endlage die Schließlage als Vorzugslage einnimmt, wird er in der hinteren Endlage von einer Druckfeder 21 beaufschlagt, die in einem Fenster 20 angeordnet ist, welches sich etwa in dessen Verlängerung hinter dem unteren Führungsschlitz 5 im Führungskörper 1 befindet. An seinem Unterteil 6 hat der Mitnehmer 2 eine nach unten gerichtete Verlängerung 22, an der sich der untere in den unteren Führungsschlitz 5 eingreifende Stift 10 befindet und die von der Druckfeder 21 in der rückwärtigen Endlage des Mitnehmers 2 etwa tangential zur Schwenkbahn des Stiftes 10 beaufschlagt wird. Das Schwenkmoment, welches die Druckfeder 21 auf den Mitnehmer 2 ausübt, ist größer als das der Rückhol-Feder 11, damit in jedem Falle nach dem Einrasten des Schubkasten-Vorsprungs 13 in die Aufnahme 14 am Kopf 7 des Mitnehmers 2 dieser seine aufgerichtete Schließlage wieder einnimmt, um das nachfolgende Ausziehen des Schubkastens nicht zu blokkieren.
Der Mitnehmer 2 ist sowohl in seiner Kipplage als auch in seiner Schließlage stabilisiert, dazu hat der gegenüber dem Unterteil 6 breitere Kopf 7 des Mitnehmers 2 im Überstandsbereich unterseitige Schultern 23 und 24, die unter einem stumpfen Winkel zueinander stehen. In der Kipplage liegt der Mitnehmer 2 mit der vorderen Schulter 23 auf der Oberseite 25 des Führungskörpers 1 auf, in der aufgerichteten Schließlage hingegen mit der rückwärtigen Schulter 24.

Claims (11)

1. Beschlag zum selbstätigen Einziehen eines Schubkastens oder dergleichen in die Einschub-Endlage bestehend aus einem im Einschubbereich des Schubkastens anzuordnenden Führungskörper mit einem parallel zur Schubrichtung beweglichen Mitnehmer, der eine Aufnahme für einen mit dem Schubkasten festen Vorsprung hat und von einer Feder zwecks Rückholung von einer vorderen Bereitschaftsposition in eine hintere Endlage beaufschlag ist, wobei der Mitnehmer in der vorderen Bereitschaftsposition aus einer den Vorsprung in der Aufnahme einsperrenden Schließlage in eine den Einlauf sowie den Auslauf des Vorsprungs in die Aufnahme hinein bzw. aus dieser heraus freigebende Kipplage durch den Vorsprung selbst nach Art einer Kurbel geschwenkt und in dieser Kipplage in der vorderen Bereitschaftsposition gegen die Rückstellkraft der Feder blockiert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (2) auch in der hinteren Endlage bei Auflaufen des Vorsprungs (13) in die dessen Einlauf in seine Aufnahme (14) freigebende Kipplage schwenkbar ist.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am Mitnehmer (2) in der hinteren Endlage eine
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Rückschwenkfeder (21) angreift, die den Mitnehmer (2) in Schwenkrichtung zur Schließlage hin beaufschlagt .
3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (2) eine an die Aufnahme (14) für den Vorsprung (13) angrenzende Auflaufschräge (15) hat, über die der Mitnehmer (2) zumindest in seiner hinteren Endlage bei Auflaufen des Vorsprungs (13) in die Kipplage schwenkbar ist.
4. Beschlag nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (2) einen nockenförmig am Führungskörper (1) vorstehenden Kopf (7) hat, der eine die Aufnahme (14) bildende Aussparung im Scheitelbereich hat, in die der Vorsprung (13) ein- bzw. austaucht.
5. Beschlag nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorsprung (13) ein quer zum Mitnehmer (2) vorstehender Zapfen ist.
6. Beschlag nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungskörper (1) geradlinige, miteinander parallele Führungsnuten oder -schlitze (3, 5) hat, in die der Mitnehmer (2) mit in den Ecken eines Dreiecks angeordneten Stiften (8-10) oder Nocken eingreift, und daß zwei (8, 9) der Stifte (8-10) in
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dem ersten Führungsschlitz (3) und der dritte Stift (10) in dem zweiten Führungsschlitz (5) geführt sind und diese Schlitze (3, 5) an den Stellen, die der vorderen Bereitschaftsposition sowie der hinteren Endlage des Mitnehmers (2) entsprechen, gleichgerichtete Querausnehmungen (16, 17; 18, 19) zum Eintauchen des einen (8) der beiden Stifte (8, 9) im ersten Führungsschlitz (3) und des einzelnen Stiftes (10) im zweiten Führungsschlitz (5) in der Kipplage des Mitnehmers (2) haben, wobei der Mitnehmer (2) sowohl in der vorderen Bereitschaftsposition als auch in der hinteren Endlage um den anderen (9) der beiden Stifte (8, 9) im ersten Führungsschlitz (3) schwenkbar ist.
7. Beschlag nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Führungsschlitz (3) für die zwei Stifte (8, 9) oberhalb des zweiten Führungsschlitzes (5) für den einzigen Stift (10) des Mitnehmers (2) angeordnet ist, wobei die Querausnehmungen (16, 17; 18, 19) nach unten hin an die Schlitze (3, 5) anschließen und der Mitnehmer (2) mit seinem Kopf (7) nach oben über die Oberseite (25) des Führungskörpers (1) vorsteht.
8. Beschlag nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopf (7) des Mitnehmers (2) zwei unter einem stumpfen Winkel zueinander verlaufende Schulterabschnitte (23, 24) hat, mit denen sich der Mitnehmer (2) auf der Oberseite (25) des Führungskörpers (1)
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abstützt und die je einen Schwenkanschlag zum einen für die Schließlage sowie zum anderen für die Kipplage des Mitnehmers (2) bilden.
9. Beschlag nach einem der Ansprüche 5-8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückschwenkfeder (21) im Führungskörper (1) nahe dem hinteren Ende des Führungsschlitzes (5) für den darin einzigen Stift (10) des Mitnehmers (2) im wesentlichen tangential zu dessen Schwenkbahn in einem Fenster (20) angeordnet ist.
10. Beschlag nach einem der Ansprüche 6-9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (11) zur Rückholung des Mitnehmers (2) in einer zu den Führungsschlitzen (3, 5) parallelen Führungskontur, wie einem Schlitz (4), im Führungskörper (1) angeordnet und in der hinteren Endlage des Mitnehmers (2) so entspannt ist, daß das von der Feder (11) auf den Mitnehmer (2) ausgeübte Schwenkmoment kleiner als das der Rückschwenkfeder (21) ist.
11. Beschlag nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (11) eine Zugfeder und die Rückschwenkfeder (21) eine Druckfeder ist, wobei beide Federn (11, 21) miteinander parallel sowie übereinander benachbart im Führungskörper (1) angeordnet sind.
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