DE9308608U1 - Vorrichtung zur Schaffung einer Haltekonstruktion für die Verkleidung von Decken oder Wänden - Google Patents
Vorrichtung zur Schaffung einer Haltekonstruktion für die Verkleidung von Decken oder WändenInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Schaffung einer Haltekonstruktion für die Verkleidung von Decken oder Wänden
durch mit Nut und Feder versehene Bretter, Platten oder dergleichen, welche an den Decken oder Wänden anzubringende Befestigungsschienen
sowie an dieser vorgesehene Halteelemente für die Bretter, Platten oder dergleichen aufweist.
Für die Verkleidung von Decken oder Wänden verwenden Fachhandwerker
und Heimwerker gerne mit Nut und Feder versehene, meist aus Holz oder Kunststoff gefertigte Bretter, Platten oder dergleichen.
Derartige Verkleidungen sind ästhetisch ansprechend und können überdies das Unterputz verlegen von Installationen,
wie zum Beispiel Gas-, Wasser- und elektrische Leitungen, ersparen, da diese durch die Verkleidungen verdeckt werden.
Es ist eine Vielzahl von Vorschlägen bekannt, um die Bretter, Platten oder dergleichen an Schienen bzw. Schienenkonstruktionen
anzubringen, die dafür zuvor an für die Verkleidung vorgesehenen Decken oder Wänden befestigt werden müssen. Dabei sind auch
solche Vorschläge entwickelt worden, die das Anbringen der Verkleidungselemente schon soweit vereinfachen, daß es von einer
Person alleine bewerkstelligt werden kann sowie kein Werkzeug und kein besonderes handwerkliches Geschick mehr erfordert.
Das DE-GM 71 02 898 sieht ein Befestigungssystem mit sogenannten
Halte- und Abstandskrallen zum Befestigen von Brettern und ähnlichem vor. Diese Krallen werden an vorhandenen Schienen verankert.
Aus jeder Kralle ragen hakenartige Elemente hervor, die das Halten von Brettern, Platten oder dergleichen ermöglichen.
Nachteilig bei diesem Befestigungssystem ist zunächst der hohe
Fertigungsaufwand für die Krallen aufgrund ihrer komplizierten Geometrie. Außerdem ist das zwingende Erfordernis von Schienen
mit T-Querschnitt bzw. diesem äquivalenten Querschnitt, der einen Querschenkel zur Befestigung der Krallen aufweisen muß,
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als große Einschränkung einzustufen. Hinzu kommt, daß die geometrischen
Dimensionen von Schienen und Krallen äußerst eng aufeinander abgestimmt sein müssen, damit die Funktion des vorgeschlagenen
Befestigungssystems überhaupt möglich ist. Im übrigen
ist die Zweistückigkeit des Systems - Schienen und Krallen als wesentlicher Nachteil zu bewerten.
Der zuletzt genannte Nachteil trifft ebenfalls auf das Befestigungssystem
gemäß der DE-OS 21 60 361 zu. Auch hier sind jeweils einzelne Teile - Hohlschienen als Unterkonstruktion und hakenförmige
Befestigungselemente - für das Anbringen von Brettern
vorhanden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei der Verkleidung
von Decken oder Wänden durch mit Nut und Feder versehene Bretter, Platten oder dergleichen deren Befestigung dadurch
weiter zu vereinfachen, daß die Anzahl der erforderlichen Befestigungsmittel
und damit die Anzahl der zur Erstellung einer Verkleidung notwendigen Handgriffe verringert wird. Dabei soll
auch von den genannten vorteilhaften Merkmalen der bekannten Befestigungssysteme Gebrauch gemacht werden.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Befestigungsschiene
und die zugehörigen Halteelemente einstückige Ausbildung besitzen, wobei die Halteelemente durch von der Befestigungsschiene vorspringende Winkelstücke gebildet sind.
Durch die Einstückigkeit der Befestigungsschienen und zugehörigen
Halteelemente der Vorrichtung entfallen zeitraubende Arbeitsschritte. Die Bretter, Platten oder dergleichen können
ohne jedes Werkzeug von einer Einzelperson an den Schienen angeordnet werden, ohne daß dazu besondere handwerkliche Kenntnisse
vonnöten wären. Eine Demontage der Verkleidung kann in umgekehrten Arbeitsschritten ebenso einfach und mühelos wie die Montage
erfolgen.
Das Konstruktionsprinzip der neuen Vorrichtung eröffnet zahlreiche
erfindungsgemäße Gestaltungsmöglichkeiten.
So kann ein Winkelstück, welches durch ein in rechtwinkliger Stellung zu seiner Befestigungsschiene befindliches Anschlagteil
und einen sich rechtwinklig an diesen anschließenden Halteteil gebildet ist, wobei der Abstand zwischen dem Halteteil und der
Befestigungsschiene der Dicke der schienenseitigen Nutwange der
zu haltenden Bretter, Platten oder dergleichen entspricht, besonders gut die heutzutage im Fachhandel meist in Normgrößen
und mit rechtwinkliger Gestaltung von Nut und Feder angebotenen Bretter, Platten oder dergleichen klammerartig halten.
Ferner kann vorgesehen sein, daß sich die Winkelstücke jeder Befestigungsschiene in einem der Breite der zu haltenden Bretter,
Platten oder dergleichen entsprechenden Abstand voneinander befinden und ihre Halteteile sämtlich in die gleiche Richtung weisen.
Hierdurch wird die Befestigung der Bretter, Platten oder dergleichen weiter erleichtert. Abgesehen davon ergibt sich hierdurch
die Möglichkeit für eine Anbringung von Brettern, Platten oder dergleichen, die unterschiedliche Breiten besitzen.
Zum Zwecke einer kostengünstigen Fertigung können die Befestigungsschienen
zum Beispiel auch aus einem Blechzuschnitt gearbeitet sein, bei dem durch teilweises Ausschneiden und Biegen
von Teilen der Schiene die Winkelstücke gebildet werden.
Bei Verwendung von U-förmigen Befestigungsschienen ergibt sich
durch die Höhe der Schienenschenkel ein Abstand beispielsweise zwischen einer Wand und einer durch Bretter aufgebauten Verkleidung.
Durch diesen Abstand wird die Montage der Verkleidung insgesamt erleichtert, da beim Anbringen eines Brettes dieses mit
den Händen umfaßt werden kann, ohne dabei mit der Wand in Berührung zu kommen. Weiter wird hierdurch ein Freiraum für die
eventuell an der Wand befindliche Installationen geschaffen.
Eine weitere anwendungsfreundliche Gestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ergibt sich durch Befestigungsflansche der
Schienen, welche das Befestigen derselben an Decken, Wänden oder dergleichen vereinfachen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Abschnittes einer Befestigungsschiene mit von dieser vorspringenden
Halteelementen zur Bildung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und
Fig. 2 den in Fig. 1 gezeigten Teil der Vorrichtung mit drei an diesem angebrachten, benachbarten und nur teilweise dargestellten
Brettern, ebenfalls in perspektivischer Ansicht .
Fig. 1 zeigt von der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Schaffung
einer Haltekonstruktion für die Verkleidung von Decken oder Wänden durch mit Nut und Feder versehene Bretter, Platten oder
dergleichen ein Ausführungsbeispiel eines Abschnittes einer
einzelnen Befestigungsschiene 1 mit zwei von dieser vorspringenden,
winkligen Halteelementen 2. Für eine vollständige Verkleidung einer Decke oder Wand bedarf es in der Regel mehrerer
solcher Befestigungsschienen 1, die dann hinsichtlich ihrer
Länge der Größe der zu verkleidenden Wand oder Decke entsprechend bemessen sind und in parallelem Abstand voneinander an der
Wand oder Decke befestigt werden.
Einführend soll anhand der Fig. 1 eine derartige Befestigungsschiene 1 näher beschrieben werden, wie sie durch die Erfindung
vorgeschlagen wird.
Die Befestigungsschiene 1 ist aus einem ebenen Blechzuschnitt
gefertigt und besitzt im wesentlichen U-förmige Gestalt. Ihre beiden parallel zueinander befindlichen Schenkel 3 sind durch
den Steg 4 miteinander verbunden.
Es sind zwei winkelartige Halteelemente 2 zum Halten von Brettern,
Platten oder dergleichen dargestellt. Diese Winkelstücke befinden sich im Bereich des Schienensteges 4. Zur Beschreibung
ihrer Gestalt seien nachfolgend die zur Bildung eines Winkelstückes
2 erforderlichen Fertigunggschritte erläutert. Zuerst
wird im Bereich des Steges 4 ein U-förmiger Schnitt durchgeführt.
Es entstehen dabei eine Schnittquerkante 5, die parallel zu der Schienenquerkante 6 verläuft, und zwei dazu rechtwinklig befindliche
Schnittlängskanten 7. Anschließend wird der von diesen Schnittkanten 5 und 7 umgebene Stegteil, unter Bildung einer
Anschlagteilbiegekante 8 und in von den Schienenschenkeln 3 abgewandter
Richtung, in rechtwinklige Stellung zu der Befestigungsschiene 1 bzw. deren Steg 4 gebogen. Der Schienensteg 4
besitzt dadurch jetzt eine Stegöffnung 9. Hiernach wird das soeben herausgebogene Stegteil erneut um 90° in eine Parallelebene zum Schienensteg 4 gebogen, in Richtung der Stegöffnung
und unter Bildung einer Halteteilbiegekante 10. Auf diese Weise ist nun wie in Fig. 1 abgebildet, ein Winkelstück 2 mit einem
Anschlagteil 11 und einem Halteteil 12 entstanden, wobei der Abstand zwischen dem Halteteil 12 bzw. der Halteteilbiegekante
und dem Schienensteg 4 gerade der Dicke der schienenseitigen Nutwangen der zu haltenden Bretter, Platten oder dergleichen
entspricht.
An der gezeigten Befestigungsschiene 1 sind weiterhin noch zwei
Befestigungsflansche 13 vorgesehen. Diese schließen sich jeweils
den von dem Schienensteg 4 abgekehrten Schienenschenkellängskanten 14 an. In die Flansche 13 eingebrachte Lochungen 15 dienen
dem Befestigen der Schiene 1 mit Schrauben, Nägeln oder dergleichen
an einer nicht dargestellten Wand oder Decke.
Eine derartig ausgeführte Befestigungsschiene 1 eignet sich
damit zum Halten, beispielsweise von Holzbretten 16 für eine Wandverkleidung, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
In dieser Abbildung sind der besseren Übersichtlichkeit wegen
lediglich drei benachbarte, gleichartige Holzbretter 16a, 16b, 16c eingezeichnet, wobei alle drei Bretter an ihrer einen, hier
unteren, Schmalseite 17 mit jeweils einer Nut 18b, 18c und zwei zugehörigen Nutwangen 19b, 20b; 19c, 20c sowie an ihrer anderen,
hier oberen, Schmalseite 21 mit jeweils einer Feder 22a, 22b und einer schienenseitigen Schulter 23a, 23b ausgeführt sind. Es ist
darauf hinzuweisen, daß lediglich für das mittlere Brett 16b sowohl die Nut 18b bzw. Nutwangen 19b, 20b und die Feder 22b bzw,
Schulter 23b gezeichnet sind. Hingegen ist bei dem oberen Brett 16c nur der untere Abschnitt mit der Nut 18c bzw. den Nutwangen
19c, 20c und bei dem unteren Brett 16a nur der obere Abschnitt mit der Feder 22a bzw. der Schulter 23a zu sehen.
Bevor nun das Vorgehen beim Aufbau einer Wandverkleidung mit Brettern beispielhaft erklärt wird, sei bemerkt, daß ebenfalls
der besseren Überschaubarkeit der Fig. 2 wegen die Bretter 16a, 16b, 16c bewußt so gezeichnet sind, daß sie nicht über die ganze
Länge der Winkelstücke 2 reichen. Dies bedeutet für die Darstellung, daß das Anschlagteil 11 und Halteteil 12 jedes Winkelstückes
2 über die Schnittenden 24a, 24b, 24c der Bretter 16a, 16b, 16c hinausragen und daß daher ein Teil der entsprechenden
Stegöffnungen 9 sichtbar ist. In der Praxis ist eine solche Anbringung
natürlich nicht sinnvoll, denn in aller Regel soll durch die Bretter, Platten oder dergleichen nicht nur die Wand
oder Decke verkleidet werden, sondern auch die Vorrichtung, welche die Verkleidung hält, verdeckt sein.
Es sei beispielhaft angenommen, daß mit den Brettern eine nicht dargestellte Wand verkleidet werden soll. Zunächst werden daher
den Abmessungen der Bretter sowie der mit diesen zu verkleidenden Wandfläche entsprechende, erfindungsgemäße Befestigungsschienen 1 in vertikaler Richtung und jeweils parallelem Abstand
an der Wand mit Hilfe der Befestigungsflansche 13 befestigt. Zu
beachten ist unbedingt, daß es sich um gleichartige Schienen 1 handelt, bei denen sich erfindungsgemäß die Winkelstücke 2 jeder
Schiene 1 in einem der Breite der zu haltenden Bretter 16a, 16b,
16c entsprechenden Abstand voneinander befinden und ihre Halteteile
12 sämtlich in die gleiche Richtung, im dargestellten Fall nach oben, weisen. Die Schienen 1 müssen folglich auch so befestigt
sein, daß sich die für das Halten eines Brettes 16a, 16b, 16c vorgesehenen Winkelstücke 2 jeweils auf genau einer
horizontalen Höhe befinden.
Demzufolge wird nun ein erstes, unterstes Brett, in Fig. 2 das
Brett 16a, horizontal an die Schienen 1 angebracht. Fig. 2 zeigt, wie dabei die schienenseitige Schulter 23a in Kontakt mit der
Unterseite des Anschlagteils 11 des unteren Winkelstückes 2 kommt und die Feder 22a an der Außenseite von dessen Halteteil
12 liegt. Nicht gezeigt ist, wie das Brett 16a an seiner unteren Schmalseite gehalten ist, doch erfolgt dies in der gleichen
Weise wie bei dem als nächstes anzubringenden Brett 16b. Dieses Brett 16b wird von oben an das bereits darunter befestigte Brett
16a angesetzt, indem die Nut 18b bzw. die Nutwangen 19b, 20b die
Feder 22a des vorigen Brettes 16a und das Halteteil 12 des unteren Winkelstückes 2 umfassen. Dadurch umfaßt dieses Halteteil
12 klammerartig die schienenseitige Nutwange 20b des Brettes 16b und hält damit die beiden Bretter 16a, 16b, die sich nun in
Anlage an dem Schienensteg 4 befinden, da die schienenseitige Schulter 23b des Brettes 16b in Berührung mit der Unterseite des
Anschlagteils 11 des folgenden Winkelstücks 2 kommt und die Feder 22b dieses Brettes gegen die Außenseite des zugehörigen Halteteils
12 anliegt. Das nächste Brett 16c und die sich weiter anschließenden Bretter werden in analoger Weise wie zuvor beschrieben
angebracht und von weiteren Winkelstücken gehalten.
Das obere, nicht mehr dargestellte Ende der Verkleidung wird durch ein bündig abschließend angebrachtes Brett gebildet. Damit
die Feder des letzten Brettes gerade die Oberkante der zu verkleidenen Wand abdeckt, sollte bei der der Anbringung der Bretter
vorausgehenden Befestigung der Schienen 1 bedacht werden, daß der horizontale Abstand zwischen dem Anschlagteil des obersten
Winkelstückes und der Wandoberkante möglichst genau gleich der
Brettbreite ist. Sollte sich letzteres durch die Befestigung der
Schienen 1 nicht erreichen lassen, kann durch ein Zurücksägen des letzten Brettes auf die dem verbliebenen Abstand zwischen
dem Anschlagteil des obersten Winkelstücks und der Wandoberkante entspechende Breite Abhilfe geschaffen werden. Gegebenenfalls
kann man das obere, letzte Brett im Bereich seiner Oberkante mit einem zusätzlichen Befestigungsmittel, zum Beispiel einem Haken
oder dergleichen, sichern.
Bei der Verkleidung einer Wand derart, daß die Bretter nicht wie
vorstehend beschrieben horizontal sondern vertikal verlaufend angebracht werden, wird im Prinzip in gleicher Weise vorgegangen
Es muß nur immer an dem Ende der Befestigungsschienen 1 mit dem
Anbringen der Bretter, Platten oder dergleichen begonnen werden,
zu dem die Halteteile 12 gerade nicht weisen.
Bei Berücksichtigung dieser Grundregel lassen sich mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in der gleichen Vorgehensweise ebenso schnell und einfach Deckenverkleidungen erstellen, wobei
die Bretter, Platten oder dergleichen in der gewünschten Richtung
angeordnet sein können.
Selbstverständlich können im Bereich der Übergänge von einer
Wand zu der ihr benachbarten Wand, von jeder Wand zur Decke und von jeder Wand zum Boden als Blenden dienende Leisten oder
Schattenfugen vorgesehen werden.
Claims (7)
- Patentanwalt Augustastraße 14-16
- Dipl.-Ing.
- Bruno Schmetz ^5100 Aachen
- European Patent Attorney Telefon (0241) 508051/52
- Telefax (0241) 506269 Telex: 832352 patma d Telegramm: Patmark Aachen
- Datum
- 7. Juni 1993Heinz Frauenrath, Golkrather Str. 28, ErkelenzGebrauchsmusteranmeldungVorrichtung zur Schaffung einer Haltekonstruktion für die Verkleidung von Decken oder WändenSchutzans &rgr; rüche1. Vorrichtung zur Schaffung einer Haltekonstruktion für die Verkleidung von Decken oder Wänden durch mit Nut und Feder versehene Bretter, Platten oder dergleichen, welche an den Decken oder Wänden anzubringende Befestigungsschienen sowie an diesen vorgesehene Halteelemente für die Bretter, Platten oder dergleichen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Befestigungsschiene (1) und die zugehörigen Halteelemente einstückige Ausbildung besitzen, wobei die Halteelemente durch von der Befestigungsschiene (1) vorspringende Winkelstücke (2) gebildet sind2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstücke (2) jeweils einen in rechtwinkliger Stellung zu der Befestigungsschiene (1) befindlichen Anschlagteil (11) und einen sich rechtwinklig an diesen anschließenden Halteteil (12) aufweisen, wobei der Abstand zwischen dem Halteteil (12) und der Befestigungsschiene (1) der Dicke der schienenseitigen Nutwange (20b; 20c) der zu haltenden Bretter (16a, 16b, 16c), Platten oder dergleichen entspricht.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Winkelstücke (2) jeder Befestigungsschiene (1) in einem der Breite der zu haltenden Bretter (16a, 16b, 16c), Platten oder dergleichen entsprechenden Abstand voneinander befinden und ihre Halteteile (12) sämtlich in die gleiche Richtung weisen.Dresdner Bank AG, Aachen Ktc. 2389889 (3LZ 3E.08G0C.5) ■ otHdtsnarkasse Aachen Kto. 6013452 (BLZ 39050000) PostQiioaml Köln IdO. 39251-5G0 (BLZ J7010050)4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstücke (2) durch teilweises Ausschneiden und Biegen von Teilen der Befestigungsschiene (1) gebildet sind.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschiene (1) im wesentlichen U-förmigen Querschnitt besitzt und sich die Winkelstücke (2) im Bereich des Steges (4) derselben befinden.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich Befestigungsflansche (13) rechtwinklig an die von dem Schienensteg (4) abgekehrten Längskanten (14) der Schienenschenkel (3) anschließen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE9308608U DE9308608U1 (de) | 1993-06-09 | 1993-06-09 | Vorrichtung zur Schaffung einer Haltekonstruktion für die Verkleidung von Decken oder Wänden |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE9308608U1 true DE9308608U1 (de) | 1993-08-05 |
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| DE9308608U Expired - Lifetime DE9308608U1 (de) | 1993-06-09 | 1993-06-09 | Vorrichtung zur Schaffung einer Haltekonstruktion für die Verkleidung von Decken oder Wänden |
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| DE (1) | DE9308608U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2997113A1 (fr) * | 2012-10-23 | 2014-04-25 | Neoclin | Dispositif pour bardage a claire-voie pour toutes structures porteuses et son procede de montage |
-
1993
- 1993-06-09 DE DE9308608U patent/DE9308608U1/de not_active Expired - Lifetime
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| FR2997113A1 (fr) * | 2012-10-23 | 2014-04-25 | Neoclin | Dispositif pour bardage a claire-voie pour toutes structures porteuses et son procede de montage |
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