DE9305608U1 - Füllfederhalter - Google Patents
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Description
Die Erfindung/Neuerung bezieht sich auf einen Füllfederhalter mit einem
abgeschlossenen Tintentank, der über einen Tintenkanal mit einer Schreibfeder in Verbindung steht.
Es ist bekannt, für Füllfederhalter verschiedenartige Füllsysteme vorzusehen, insbesondere gibt es Füllfederhalter, in deren Schaft ein
nachfüllbares Reservoir fest eingebaut ist, wobei zum Einziehen der Tinte über die Schreibfeder verschiedene Mechaniken verwendet werden,
beispielsweise Kolben- oder Drehmechaniken. Darüberhinaus ist es bekannt, Füllfederhalter mit auswechselbaren Tintenpatronen
auszustatten, den sogenannten Einweg-Tintenpatronen.
Beim Schreiben mit dem Füllfederhalter entleert sich der festeingebaute
Tintentank bzw. die Tintenpatrone allmählich. Im folgenden wird der Einfachheit halber lediglich vom "Tintentank" gesprochen, es versteht
sich jedoch, daß ein derartiger Tintentank auch durch eine Tintenpatrone ersetzt sein kann.
Die im Tintentank des Füllfederhalters enthaltene Tinte fließt infolge der
Erdanziehungskraft aus diesem Tank durch eine dünne Tintenkapillare, beispielsweise mit einem Durchmesser von 0,18 mm heraus, d.h. in
Richtung zur Spitze der Schreibfeder. Das durch das Herausfließen der Tinte aus dem Tank in diesem entstehende Vakuum wird durch einen
Belüftungskanal ausgeglichen, welcher oberhalb des Tintenkanals liegt. Mit Hilfe eines derartigen Belüftungskanales wird dafür gesorgt, daß
eine verhältnismäßig langsame Belüftung des Tintentanks durch Emporquellen einzelner Luftblasen durch die Tinte hindurch stattfindet. Ein
voller Druckausgleich muß jedoch vermieden werden, da es notwendig ist, daß im Luftraum des Tintentanks stets ein kleiner Unterdruck von
ca. 20 bis 40 mm Wassersäule herrscht. Anderenfalls wäre zwischen Tintentank und Umgebung ein voller Druckausgleich vorhanden, so daß
keine Tinte mehr herausfließen würde. Unter normalen Schreib-Bedingungen ist es somit erforderlich, daß in dem im Tintentank befindlichen
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Luftraum stets ein geringer Unterdruck gegenüber Atmosphärendruck herrscht, so daß der Füllfederhalter funktionsfähig ist.
Es gibt nun Situationen, in denen allerdings im Tintentank bzw. in dem
entsprechenden Luftraum ein Überdruck entsteht, beispielsweise verursacht durch Temperatur- oder Außendruckerhöhung, und ein derartiger
Überdruck wird bei bekannten Füllfederhaltern dadurch abgebaut, daß die Tinte aus dem Tintentank zur Schreibfeder hin gedrückt wird.
In bekannter Weise ist diese Schreibfeder mit einem aus Querlamellen
oder Kapillaren bestehenden Kapillarsystem ausgestattet, welches die bei etwa entstehendem Überdruck aus dem Tintentank herausgedrückte Tinte
bis zu etwa 99,9 % auffangen kann.
Wie sich in der Praxis jedoch gezeigt hat, können Situationen eintreten,
in denen bei den bekannten Füllfederhaltern die entstehenden Überdrücke nicht mehr kompensiert werden können, so daß der Füllfederhalter
nicht mehr funktionstüchtig ist. Derartige außergewöhnlichen Überdrucksituationen
können beispielsweise dann auftreten, wenn der Füllfederhalter aus einem klimatisierten Raum in eine Umgebung mit höheren
Temperaturen, insbesondere von mehr als +200C, und dann praktisch
sofort in Schreibposition gebracht wird. Ähnliche Situationen ergeben sich beispielsweise dann, wenn sich der Benutzer des Füllfederhalters im
Flugzeug befindet, in welchem nach dem Start der Druckausgleich sich
noch nicht eingestellt hat. Wenn unter diesen Bedingungen der Füller in Schreibposition gebracht wird, hat der Tintentank ebenfalls für eine
kleine Weise Überdruck, wobei der Druckausgleich mit Hilfe des üblichen Systems nicht schnell genug stattfinden kann; mit anderen Worten,
es besteht zwischen dem Tintentank bzw. der Tintenpatrone und dem Außenraum ein Druckgefälle, mit der Folge, daß die Tinte aus dem
Tintenraum und durch die Schreibfeder hindurch nach außen gedrückt oder gar gespritzt wird. Infolgedessen kann es beispielsweise
vorkommen, daß durch die beim Abschrauben der Kappe des Füllfederhalters zusätzlich entstehende Pumpbewegung die Tinte über
einen verhältnismäßig großen Bereich verspritzt wird.
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In derartigen extremen Situationen reicht das bekannte Kapillarsystem in
unmittelbarer Nachbarschaft zum Tintenkanal in der Schreibfeder nicht mehr aus, um bei Überdruck die aus dem Tintentank herausgedrückte
Tinte aufzufangen.
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Die der vorliegenden Erfindung/Neuerung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher darin, einen Füllfederhalter der eingangs definierten Art in
der Weise zu verbessern, daß auch die in den genannten Extremsituationen bzw. unter den genannten Extrembedingungen auftretenden Überdrücke
kompensierbar sind, so daß die hierdurch bedingten, oben geschilderten nachteiligen Effekte in der Praxis nicht mehr vorkommen
können.
Diese Aufgabe wird bei einem Füllfederhalter mit einem abgeschlossenen
Tintentank, der über einen Tintenkanal mit einer Schreibfeder in Verbindung steht, gemäß der vorliegenden Erfindung/Neuerung dadurch
gelöst, daß der Tintentank ferner mit wenigstens einem Druck-Ausgleichsraum in Verbindung steht und daß zwischen dem Tintentank
und dem Ausgleichsraum eine gasdurchlässige, aber flüssigkeitsdichte Membran angeordnet ist.
Bei der erfindungsgemäßen/neuerungsgemäßen Konstruktionsweise steht
der Tin ten tank bzw. der in diesem enthaltene Luftraum stets über die gasdurchlässige, jedoch flüssigkeitsdichte Membran mit dem Druck-Ausgleichsraum
in Verbindung, was bedeutet, daß von einem gewissen Pegel des Luftdruckes im. Tintentank an die Entlüftung über die
Membran in den Druck-Ausgleichsraum hinein erfolgt.
Bei einem Füllfederhalter, der gemäß dem Stand der Technik bereits mit
einer Schreibfeder mit Kapillarsystem zum Auffangen der infolge Überdruck aus dem Tintentank herausgedrückten Tinte versehen ist, gelangt
die gemäß der Erfindung/Neuerung vorgesehene Anordnung erst dann zum Tragen, wenn die bereits in das Kapillarsystem eingeflossene Tinte
aus den entsprechenden Kapillaren durch zu großen Überdruck gedrückt würde, was in der Praxis erst dann der Fall ist, wenn der Tintentank
(oder die Tintenpatrone) weniger als zu einem Drittel mit Tinte gefüllt
sind und sich die bereits oben erläuterten Bedingungen einer Erhöhung
der Außentemperatur und/oder einer Erhöhung des Innendruckes im Tintenraum relativ zum Außenraum (beispielsweise im Flugzeug vor
Erzielung des Druckausgleiches) einstellen.
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Die durch derartige Druckerhöhungen auftretenden Überdrücke werden
bei dem erfindungsgemäß/neuerungsgemäß ausgebildeten Füllfederhalter dadurch eliminiert, daß die im Tintentank befindliche Luft über die
gasdurchlässige, jedoch flüssigkeitsdichte Membran in den Druck-Ausgleichsraum fließt. Dies hat zur Folge, daß trotz derartiger Extremsituationen
der Füllfederhalter funktionsfähig ist und, wenn er in Schreibposition gebracht wird, aus der Schreibfeder keine Tinte mehr herausspritzen
kann. Kommt es dann wiederum zu einer Außentemperatursenkung oder einer Herabsetzung des Innendruckes im Tintentank des Füllers (infolge
sich einstellenden Druckausgleichs zwischen Innen- und Außenraum bzw. Atmosphäre), dann wird die in dem Druck-Ausgleichsraum vorübergehend
aufgenommene Luft wiederum durch die Membran hindurch in den Tinten tank bzw. in dessen Luftraum zurückgeleitet, bis wieder
der Ausgangszustand erreicht ist, d.h. derjenige Zustand, daß beim Schreiben im Tintentank ein geringer Unterdruck von ca. 20 bis 40 mm
Wassersäule herrscht.
Die Belüftung findet sodann wiederum über das konventionelle System
statt, wie bereits eingangs erläutert. ■
Gemäß weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung/Neuerung ist
der Druck-Ausgleichsraum abgeschlossen und von wenigstens einer elastischen oder beweglichen Wandung begrenzt, so daß das Volumen
des Ausgleichsraums variabel ist. In bevorzugter Weise kann hierbei die elastische oder bewegliche Wandung des Ausgleichsraums durch einen
Ballon aus einem elastischen Material oder durch einen Faltenbalg oder dergleichen gebildet sein. Andererseits besteht die Möglichkeit, daß die
bewegliche Wandung des Ausgleichsraumes durch einen federbelasteten Kolben gebildet oder zumindest begrenzt ist.
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Eine weitere Möglichkeit im Rahmen der vorliegenden Erfindung/Neuerung
besteht darin, daß die bewegliche Wandung des Ausgleichsraumes durch einen Ventilkörper eines Rückschlagventils gebildet
oder zumindest begrenzt ist.
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Ein derartiges Rückschlagventil kann vorzugsweise einen federbelasteten
Ventilkörper, insbesondere eine Kugel, aufweisen.
Darüberhinaus ist es günstig, wenn der Druck-Ausgleichsraum innerhalb
eines im Füllfederhalter-Schaft untergebrachten Innengehäuses angeordnet ist, das über Drosselbohrungen mit der Umgebung in Verbindung
steht.
Eine weitere Ausgestaltung im Rahmen der vorliegenden Erfindung/Neuerung
besteht darin, daß der Druck-Ausgleichsraum abgeschlossen ist und ein konstantes Volumen aufweist, während zwischen
der gasdurchlässigen, jedoch flüssigkeitsdichten Membran und dem Ausgleichsraum ein Rückschlagventil vorgesehen ist. In bevorzugter
Weise kann ein solches Rückschlagventil ein sich in Richtung zu dem Ausgleichsraum hin öffnendes Klappenventil sein.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung kann darin bestehen, daß
dieses Klappenventil eine elastische Lippe aufweist.
Mit besonderem Vorteil wird bei der erfindungs-/neuerungsgemäßen Ausbildung des Füllfederhalters von einer Membran Gebrauch gemacht,
welche aus einem hydrophoben oder oleophoben Material gebildet ist. In bevorzugter Weise handelt es sich hierbei um eine mikroporöse gereckte
Polytetrafiuorethylen-Membran, d.h. um eine Membran, deren Funktionsschicht aus einem, mikroporösen, gereckten PTFE besteht.
Allgemein umfassen für eine derartige Funktionsschicht geeignete Materialien
die folgenden Materialien: mikroporöses, gerecktes Polytetrafluorethylen (PTFE), wie es in den US-Patentschriften 3 953 566 und 4
187 390 beschrieben ist, atmungsfähige Polyurethanschichten oder Elastomere, wie Copolyetherester und deren Laminate, wie es in den
US-Patentschriften 4 725 481 und 4 493 870 beschrieben ist.
Das mikroporöse polymere Material kann mittels irgendeines bekannten
Verfahrens aus irgendeinem polymeren Material hergestellt werden, das im wesentlichen wasserundurchlässig ist, d.h. unter normalen atmosphärischen
Bedingungen nicht mehr als 5 Gew.-% Wasser absorbiert, und sich zur Formung einer Funktionsschichtfolie eignet. Zur Formung einer
mikroporösen polymeren Matrix geeignete Polymere umfassen Polyolefine, wie Polyethylen-Polypropylen-Copolymere, Polyethylen-Terephthalate,
Polycaprolactam, Polyvinylidenfluorid, Polybutylenterephthalat, Polyestercopolymere und Polytetrafluorethylen.
Die Erfindung/Neuerung wird im folgenden im Rahmen von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Axialschnittansicht durch einen Füllfederhalter
gemäß einer ersten Ausführungsform,
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Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Füllfederhalters,
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer dritten Ausführungsform
eines Füllfederhalters,
Fig. 4 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer vierten Ausführungsform eines Füllfederhalters,
Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer fünften Ausführungsform eines Füllfederhalters und
Fig. 6 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer sechsten Ausführungsform
eines Füllfederhalters.
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Der in Fig. 1 allgemein mit der Bezugsziffer 1 bezeichnete Füllfederhalter
besteht in üblicher Weise im wesentlichen aus einem zylindrischen bzw. annähernd zylindrischen Federhalterschaft 12, welcher einen Tintentank
2 sowie einen mit diesem zusammenwirkenden Aufziehmechanismus 13 mit zugehörigem Handgriff 14 aufweist, um bei entleertem
Tintentank die Tinte wieder in diesen nachzufüllen.
Bei einem solchen Aufziehmechanismus handelt es sich z. B. um eine
bekannte Kolben mechanik oder auch um eine Drehmechanik, darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen solchen Füllfederhalter mit einem
sogenannten Kolbenkonverter auszurüsten, um den Tintentank 2 wieder aufzufüllen.
Darüber hinaus weist der Füllfederhalter 1 gemäß Fig. 1 in üblicher
Weise eine Schreibfeder 20 auf, die in der schematischen Darstellung gemäß Fig. 1 von der Unterseite her gezeigt wird.
Diese Schreibfeder 20 ist in üblicher Weise mit dem Federhalterschaft
12 gekoppelt und steht über eine axial verlaufende Tintenkapillare 17 mit der im Tintentank 2 enthaltenen Tinte 15 in Verbindung.
Gemäß Fig. 1 befindet sich der Füllfederhalter 1 in einer horizontalen
Ausrichtung. Dementsprechend weist die im Tintentank 2 enthaltene Tinte 15 einen horizontalen Tintenspiegel auf, über welchem sich ein
Luftraum 16 gebildet hat, in welchem stets ein gewisser Unterdruck von beispielsweise 20 bis 40 mm Wassersäule herrscht. Wenn der Füllfederhalter
in die vertikale oder annähernd vertikale Richtung gebracht wird, d. h. also praktisch in die Schreibposition, dann ändert sich die
relative Position der Tinten- und Luftraumvolumina relativ zu dem Inneren des Tintentanks 2 bzw. zu dem gesamten Füllfederhalterschaft
12, wobei natürlich der Tintenspiegel stets horizontal aufgrund der Erdanziehungskraft bleibt.
Beim Schreiben mit dem Füllfederhalter 1 erfolgt in üblicher Weise eine
allmähliche Entleerung des Tin ten tanks 2, wobei die Tinte 15 infolge der Erdanziehungskraft durch eine mit dem Tintenraum 2 bzw. der darin
enthaltenen Tinte 15 unmittelbar in Verbindung stehende, axial gerichtete Tintenkapillare 17 fließt, so daß die Tinte in Richtung zu
einer Federspitze 22 der Schreibfeder 20 durch einen sich an die Tintenkapillare 17 anschließenden Tintenkanal 3 gefördert wird. Dieser
Tintenkanal 3 befindet sich innerhalb eines koaxial verlaufenden Belüftungskanals 21, durch welchen dafür gesorgt wird, daß eine relativ
langsame Belüftung des Tintentanks 2 durch Emporquellen einzelner Luftblasen nach oben hin stattfindet. Der Belüftungskanal 21 steht ferner
innerhalb der Schreibfeder 20 mit einem Vorratsraum 18 zur Belüftung,
d. h. also quasi einem Luftvorratsraum in Verbindung, der seinerseits
über ein Tintenventil 24 und die bereits erwähnte Tintenkapillare 17 in Richtung zum Inneren des Tintentanks 2 führt. Unter den normalen
Bedingungen des Schreibens mit dem Füllfederhalter 1 findet eine Belüftung in der Weise statt, daß innerhalb des Tintentanks 2 bzw. in
dem über dem Tintenspiegel befindlichen Luftraum 16 stets ein geringer Unterdruck gegenüber dem Außendruck, d. h. also in der Regel
gegenüber dem Atmosphärendruck, herrscht. Unter diesen Bedingungen ist der Füllfederhalter ohne weiteres funktionsfähig.
Da es jedoch auch unter verhältnismäßig "normalen" Bedingungen durchaus vorkommen kann, daß der Druck im Inneren des Füllfederhalters
und insbesondere innerhalb des Tintentanks ansteigt, etwa durch Außentemperaturerhöhungen, dann ist zum Ausgleich eines derartigen
Überdrucks dadurch Vorsorge getroffen, daß im Bereich der Schreib feder 20 ein aus einzelnen, quer zur Füllfederachse gerichteten, parallelen
Kapillaren 19 bestehendes Kapillarsystem zum Überdruckabbau vorgesehen ist, wobei die einzelnen Kapillaren unmittelbar mit dem Tintenkanal
3 kommunizieren. Infolgedessen besteht.die Möglichkeit, etwa entstehenden Überdruck dadurch abzubauen, daß die aus dem Tintentank 2 in
Richtung zur Schreibfeder 20 hin gedrückte Tinte 15 bis zu ca. 99,9 % innerhalb des Kapillarsystems mit ihren Kapillaren 19 aufgefangen wird.
Ein derartiges, herkömmliches System zum Überdruckabbau ist jedoch, wie es sich in der Praxis gezeigt hat, unter bestimmten Bedingungen
nicht mehr ausreichend, was dazu führt, daß der Füllfederhalter insgesamt nicht mehr funktionstüchtig ist. Derartige außergewöhnliche
Bedingungen sind bereits in der Beschreibungseinleitung im einzelnen
erläutert, und für die folgende Beschreibung wird nun angenommen, daß
der Füllfederhalter etwa unvermittelt in eine Umgebung mit relativ stark erhöhter Temperatur gebracht wird, was zur Folge hat, daß die Luft im
Luftraum 16 im Bereich des Tintentanks 2 sich ausdehnt und sich dementsprechend
der Luftdruck erhöht. Eine zu starke Erhöhung des Luftdrucks hat wiederum zur Folge, daß die Tinte aus dem Tintenraum bzw.
aus dem Tintentank 2 in Richtung zur Tintenkapillare 17 und über den anschließenden Tintenkanal 3 nach außen aus der Schreibfeder 20
gedrückt oder gar gespritzt wird, was natürlich zu außerordentlich unangenehmen Begleiterscheinungen führt.
Wie bereits erwähnt ist für solche extremen Bedingungen das Kapillarsystem
mit den Kapillaren 19 innerhalb der Schreibfeder 20 nicht mehr ausreichend.
Um hier Abhilfe zu schaffen, ist bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
des erfindungs-/neuerungsgemäßen Füllfederhalters 1 vorgesehen, daß der in ihm enthaltene Tintentank 2 zusätzlich mit einem
Druckausgleichsraum 4 in Verbindung steht und zwischen dem Tintentank 2 und diesem Druckausgleichsraum 4 eine gasdurchlässige, jedoch
flüssigkeitsdichte Membran 5 angeordnet ist. In bevorzugter Weise handelt es sich bei dieser Membran um eine hydrophobe oder
oleophobe, in jedem Falle semipermeable Membran, über welche die Entlüftung im Überdruckfalle erfolgt. Der grundsätzliche Aufbau einer
solchen Membran ist bereits weiter oben in der Beschreibungseinleitung definiert und erläutert. Im Zusammenhang mit dem hier erläuterten
Entlüftungssystem für einen Füllfederhalter besitzt die Membran 5 die Aufgabe, die Tinte zurückzuhalten, jedoch Luft hindurch zu lassen, und
zwar sowohl in Richtung zu dem sich daran anschließenden, bzw. sich bildenden Druckausgleichsraum 4, der unter normalen Bedingungen (d.
h. wenn er nicht benötigt wird) quasi "luftleer" ist, als auch in umgekehrter Richtung, wie weiter unten noch erläutert wird.
Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist innerhalb des
Federhalterschaftes 12 des Füllfederhalters 1 ein entsprechendes, zylindrisches Innengehäuse 25 angeordnet, dessen zum Tintentank 2 hin
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weisende Stirnseite mit der bereits genannten Membran 5 versehen ist,
derart, daß die Membran 5 quasi eine Trennwand zwischen dem Tintentank 2 und dem Ausgleichsraum 4 bildet.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird dieser Druckausgleichsraum
4 praktisch durch eine elastische Wandung 6 eines Ballons 7 gebildet, der unter normalen Bedingungen praktisch luftleer ist
und sich infolgedessen in einem eng zusammengedrückten bzw. zusammengefalteten Zustand befindet, wie durch die voll ausgezogenen
Linien in Fig. 1 gezeigt ist. Ein derartiger, einen Druckausgleichsraum bildender Ballon 7 ist einem aufblasbaren Luftballon bzw. einer aufblasbaren
Luftblase vergleichbar und besitzt an einem in Richtung zur Membran 5 weisenden Ende einen ringförmigen Rand, der innerhalb
einer entsprechenden Fassung 23 befestigt oder fest eingespannt ist, welche sich im Bereich der stirnseitigen, zum Tintentank 2 hinweisenden
Öffnung des Innengehäuses 25 befindet.
Wenn sich nun, wie weiter oben bereits erläutert, der Überdruck im
Tintentank 2 einstellt, d. h„, wenn sich die im Luftraum 16 befindliche Luft ausdehnt, wird sie durch die Membran 5 hindurch in Richtung zu
dem in dem Innengehäuse 25 befindlichen Ballon 7 gedrückt, der sich infolgedessen aufweitet, derart, daß seine elastische Wandung 6 nach
und nach die in Fig. 1 in gestrichelten Linien dargestellte Gestalt annimmt. Die Wandung 6 des Ballons 7 kann beispielsweise aus Gummi
oder-Silikon bestehen. Die infolge Aufweitung und Ausdehnung des
Ballons 7 aus dem Innenvolumen 25' des Innengehäuses 25 verdrängte Luft kann ihrerseits über Drosselbohrungen 8 im Bereich einer Stirnseite
des Innengehäuses 25 entweichen, und im weiteren Verlauf über weitere Drosselbohrungen 8' im Bereich einer Stirnseite des Federhalterschaftes
12. Dieser Vorgang findet solange statt, bis sich ein Druckausgleich
zwischen dem Tintentank 2 und dem Ausgleichsraum 4 eingestellt hat, d. h. bis ein Zustand erreicht ist, der den normalen Bedingungen entspricht,
unter denen innerhalb des Tintentanks 2 ein geringer Unterdruck herrscht, welcher Voraussetzung für die Schreibfähigkeit mit dem Füllfederhalter
1 ist. Der hierzu umgekehrte Vorgang findet dann statt, wenn sich die äußeren Bedingungen wieder ändern, insbesondere im Fall
einer Temperatursenkung oder aber auch eines äußeren Druckabfalls, so
daß die Luft, die sich bisher aufgrund von Überdruck innerhalb des Druckausgleichraums 4 befunden hat, in der entgegengesetzten Richtung
durch die Membran 5 hindurch in Richtung zum Luftraum 16 innerhalb des Tintentanks 2 strömt, mit dem Ergebnis, daß die elastische Wandung
6 des Ballons 7 nach und nach bis zum Ausgangszustand zurückkehrt, d. h. zum Zustand der Luftentleerung des Ballons 7, so daß der letztere
wiederum die Gestalt gemäß Fig. 1 annimmt.
Infolgedessen wird aufgrund des erfindungs-/neuerungsgemäßen Systems
des Druckausgleichs gleichsam selbsttätig vermieden, daß sich ein zu großer Unterdruck innerhalb des Tinten tanks 2 bzw. innerhalb des
entsprechenden Luftraums 16 einstellt, ein Zustand, der ebenfalls vermieden werden muß, da ein zu großer Druckabfall im Tintentank
ebenfalls zur Schreibunfähigkeit führen würde, weil in einem solchen Fall auch das herkömmliche Belüftungssystem über den Belüftungskanal
21 in Richtung zum Tintenraum hin nicht ausreichend rasch für die erforderliche Belüftung sorgen kann.
Andererseits darf diese Belüftung auch nicht zu schnell stattfinden, da
sonst die Gefahr besteht, daJ5 der erforderliche, geringfügige Unterdruck
im Tintentank beseitigt wird, mit der Konsequenz, daß dann der Schreibfeder keine Tinte mehr zugeführt werden könnte.
Die in den Figuren 2 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen
jeweils einen Füllfederhalter 1, in gleicher Weise, wie er bereits in der Fig. 1 dargestellt ist, wobei alle gleichen Komponenten und Teile mit
den gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind und daher im folgenden nicht nochmals im einzelnen erläutert werden. Beim Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 wird die bev/egliche Wandung 6 des Ausgleichsraums 4 durch einen Faltenbalg 10, beispielsweise aus Gummi, gebildet. Auch
bei diesem Ausführungsbeispiel befindet sich im Bereich zwischen der zum Tintentank 2 hin weisenden Öffnung des Faltenbalgs 10 und diesem
Tintentank eine gasdurchlässigere, jedoch flüssigkeitsdichte Membran 5, wie sie bereits weiter oben erläutert wurde. In entsprechender Weise,
wie im Zusammenhang mit der Funktionsweise des Ballons 7 anhand des
in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert, kommt es im Falle
der Anordnung des Faltenbalgs 10 gemäß Fig. 2 ebenfalls zu abwechselnder Ausdehnung und Zusammenziehung, entsprechend den in
Extremsituationen auftretenden Temperatur- bzw. Druckänderungen, d. h. also insbesondere im Falle, daß etwa der Innendruck im Innenraum
des Tintentanks 2 größer ist als der Druck im Außenraum, d. h. also, daß zwischen dem Druck innen und dem Druck außen eine
Druckdifferenz &Dgr; &Rgr; besteht:
Die sich im Zuge von Druckänderungen bzw. Temperaturänderungen
abspielenden Vorgänge sind auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 praktisch die gleichen wie bereits beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1
geschildert.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 weist der Druckausgleichsraum 4 eine bewegliche Wandung auf, welche im wesentlichen durch
einen federbelasteten Kolben 27 gebildet wird. Im einzelnen weist diese Ausführungsvariante innerhalb des Innengehäuses 25 einen mit einer
Stirnseite dieses Innengehäuses fest verbundenen, zylindrischen Körper 28' sowie einen weiteren mit dem Kolben 27 verbundenen, zylindrischen
Körper 28 größeren Durchmessers auf, derart, daß praktisch dieser zylindrische Körper 28 über dem zylindrischen Körper 28' sich berührungsfrei
verschieben kann, derart, daß im Falle einer Luftzufuhr in den Druckausgleichsraum 4, der sich praktisch zwischen der Membran 5 und
dem Kolben 27 aufbaut, der letztere in Richtung von dem Tintentank 2 weggedrückt wird, und zwar entgegen der Wirkung der Feder 29. Bei
dieser Ausführung des Druckausgleichsystems ist praktisch der zylindrische Körper 28 zusammen mit dem Kolben 27 relativ zum zylindrischen
Körper 28' beweglich angeordnet, d. h., er kann in axialer Richtung gemäß dem Doppelpfeil Pf innerhalb des Innenvolumens 25'
des Innengehäuses 25 hin und her gehen. Dementsprechend ist wiederum das Volumen des Ausgleichsraums 4 variabel, und zwar in Abhängigkeit
von den etwa auftretenden Überdrücken und damit verbundenen Druckerhöhungen
innerhalb des Luftraums 16 im Tintentank 2. Im übrigen ist
- 16-
die Funktionsweise auch bei dieser Ausführungsform, wie in Fig. 3 gezeigt,
äquivalent zu der in Fig. 1 gezeigten.
In Fig. 4 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, bei welchem
die bewegliche Wandung des Ausgleichsraums 4 durch einen Ventilkörper eines Rückschlagventils 9 gebildet ist. Dieses Rückschlagventil
9 weist als Ventilkörper insbesondere eine federbelastete Kugel 31 auf, welche innerhalb eines zweiten Innengehäuses 30 axial beweglich
angeordnet ist. Dieses zweite Innengehäuse 30 ist praktisch koaxial zum ersten Innengehäuse 25 angeordnet, steht über Drosselbohrungen 8 und
8' mit der Umgebung in Verbindung und umfaßt praktisch auch den Druckausgleichsraum 4, der sich im Bereich zwischen dem
federbelasteten Ventilkörper bzw. der federbelasteten Kugel 31 und der Anordnung der Membran 5 bildet. Je nach Zufuhr von Luft im
Überdruckfalle durch die Membran 5 hindurch in Richtung zum Ausgleichsraum 4 bewegt sich die Kugel 31 in Axialrichtung entgegen
der Wirkung der Feder 32 bzw. sie bewegt sich in umgekehrter Richtung durch die Federbelastung, wenn die im Druckausgleichsraum 4
befindliche Luft wieder durch die Membran 5 hindurch in Richtung Tintentank hinausströmt.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 unterscheidet sich gegenüber
demjenigen nach Fig. 4 lediglich dadurch, daß nunmehr anstelle eines im Füllfederhalterschaft integrierten Tintentanks eine auswechselbare
Einweg-Tintenpatrone 34 eingesetzt ist, wobei im Bereich zwischen einer einen Einsteckdorn 35 aufweisenden Wandung dieser Einweg-Tintenpatrone
34 und der Membran 5 ein abdichtender O-Ring 33 angeordnet ist. Im übrigen ist die Funktionsweise die gleiche, wie
anhand der Fig. 4 geschildert, da auch hier die bewegliche Wandung des Ausgleichsraums 4 durch die federbelastete Kugel 31 eines
Rückschlagventils 9 gebildet ist.
Schließlich zeigt Fig. 6 noch ein Ausführungsbeispiel, welches sich
gegenüber den im vorangehenden geschilderten Ausführungsbeispielen insbesondere dadurch unterscheidet, daß nunmehr ein abgeschlossener
Ausgleichsraum 26 vorgesehen ist, der ein konstantes Volumen aufweist,
wobei zwischen der Membran 5 und diesem Ausgleichsraum 26 ein sich
in Richtung des Ausgleichsraums 26 hin öffnendes Rückschlagventil in Form einer elastischen Lippe angeordnet ist. Bei diesem
Ausführungsbeispiel wird der Ausgleichsraum 26 praktisch durch das Innenvolumen des im Füllfederhalterschaft untergebrachten
Innengehäuses 25 definiert und begrenzt, wobei dieses Innengehäuse 25 und damit auch der Ausgleichsraum 26 über entsprechende
Drosselbohrungen 8 und 8' mit der Außenatmosphäre in Verbindung stehen.
Der Vorgang des Druckausgleichs erfolgt im Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 6 dadurch, daß bei Überdruck im Tintenraum die Luft durch die Membran 5 in Richtung zu der elastischen Lippe des Klappenventils 11
strömt, wodurch dieses geöffnet wird und die Luft in den Ausgleichsraum 26 eindringen kann. Die elastische Lippe dieses
Rückschlagventils 11 bleibt solange im geöffneten Zustand, als im Tintenraum bzw. im Luftraum 16 über der Tinte 15 Überdruck herrscht,
d. h. solange bis ein Druckausgleich mit dem Ausgleichraum 26 stattgefunden hat. Unter normalen Bedingungen schließt natürlich die
elastische Lippe des Rückschlagventils 11 die Öffnung zwischen Membran 5 und Ausgleichsraum 26, so daß in üblicher Weise die
Belüftung des Tintentanks 2 über den Belüftungskanal 21 innerhalb der Schreibfeder 20 stattfinden kann.
Der Vollständigkeit halber ist noch darauf hinzuweisen, daß bei den in
den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen stets das innerhalb des Füllfederhalterschafts 12 untergebrachte Innengehäuse 25 eine
Komponente des Aufziehmechanismus 13, beispielsweise einer Kolbenmechanik des Füllfederhalters 1 bildet und daher innerhalb des
Federhalterschafts 12 axial beweglich angeordnet ist, wobei die Betätigung eines derartigen Aufziehmechanismus in üblicher Weise mit
Hilfe eines Handgriffs 14 an dem der Feder 20 entgegengesetzten Ende des Füllfederhalterschafts erfolgen kann. Ebenfalls ist allen gezeigten
Ausführungsbeispielen gemeinsam, daß die Membran 5 vorzugsweise durch eine mikroporöse, gereckte PTFE-Membran gebildet ist, welche
entweder oleophob oder hydrophob ist. Eine solche Membran besitzt
- 18-
insbesondere die Vorteile, daß sie bereits bei relativ geringen Überdrücken eine Entlüftung gewährleistet, daß sie vollkommen
flüssigkeitssicher ist und auch bei eventuell in der Tinte vorhandenen Farbstoffpartikeln oder dergleichen absolut funktionssicher ist.
Eine oleophobe Membran kommt insbesondere dann in Betracht, wenn der Füllfederhalter 1 etwa mit einer Tinte mit einem sehr flachen
Benetzungswinkel, beispielsweise mit Königsblau gefüllt ist.
Claims (17)
1. Füllfederhalter mit einem abgeschlossenen Tintentank, der über einen
Tintenkanal mit einer Schreibfeder in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Tintentank (2) ferner mit wenigstens einem
Druck-Ausgleichsraum (4) in Verbindung steht und zwischen dem Tintentank (2) und dem Ausgleichsraum (4) eine gasdurchlässige, aber
flüssigkeitsdichte Membran (5) angeordnet ist.
2. Füllfederhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ausgleichsraum (4) abgeschlossen ist und von wenigstens einer elastischen oder beweglichen Wandung (6) begrenzt ist, so daß das Volumen
des Ausgleichsraums (4) variabel ist.
3. Füllfederhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
elastische oder bewegliche Wandung (6) des Ausgleichsraums (4) durch einen Ballon aus einem elastischen Material oder durch einen Faltenbalg
oder dergleichen gebildet ist.
4. Füllfederhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
bewegliche Wandung des Ausgleichsraumes (4) durch einen federbelasteten Kolben (27) gebildet oder zumindest begrenzt ist.
5. Füllfederhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
bewegliche Wandung des Ausgleichsraumes (4) durch einen Ventilkörper eines Rückschlagventils (9) gebildet oder zumindest begrenzt ist.
6. Füllfederhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rückschlagventil (9) einen federbelasteten Ventilkörper, vorzugsweise
eine Kugel (31), aufweist.
35
35
7. Füllfederhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ausgleichsraum (4) innerhalb eines im Füllfederhalter-
-2-
Schaft (12) untergebrachten Innengehäuses (25; 30) angeordnet ist, das
über Drosselbohrungen (8, 8') mit der Umgebung in Verbindung steht.
8. Füllfederhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ausgleichsraum (26) abgeschlossen ist und ein konstantes Volumen aufweist und daß zwischen der Membran (5) und dem Ausgleichsraum
(26) ein Rückschlagventil (11) vorgesehen ist.
9. Füllfederhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rückschlagventil (11) ein sich in Richtung zu dem Ausgleichsraum (26) hin öffnendes Klappenventil ist.
10. Füllfederhalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Klappenventil (11) eine elastische Lippe aufweist.
11. Füllfederhalter nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Ausgleichsraum (26) durch ein im Füllfederhalter-Schaft
(12) untergebrachtes Innengehäuse (25) definiert und begrenzt ist, das über Drosselbohrungen (8, 8') mit der Umgebung in Verbindung
steht.
12. Füllfederhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Membran (5) aus einem hydrophoben Material gebildet ist. ,
13. Füllfederhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Membran aus einem oleophoben Material gebildet ist.
14. Füllfederhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (5) eine mikroporöse, gereckte
PTFE-Membran ist.
15. Füllfederhalter nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch ge-
kennzeichnet, daß das Innengehäuse (25) eine Komponente eines Aufziehmechanismus
(13), insbesondere einer Kolbenmechanik, des Füll-
-3 -
federhalter (1) bildet und innerhalb des Federhalter-Schaftes (12) axial
beweglich angeordnet ist.
16. Füllfederhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da-
durch gekennzeichnet, daß der Tintentank durch eine wiederauffüllbare Tintenpatrone oder eine Einweg-Tintenpatrone (34) gebildet ist.
17. Füllfederhalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich zwischen einer einen Einsteckdorn (35) aufweisenden Wandung der Einweg-Tintenpatrone (34) und der Membran (5) ein abdichtender
O-Ring (33) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9305608U DE9305608U1 (de) | 1993-04-14 | 1993-04-14 | Füllfederhalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9305608U DE9305608U1 (de) | 1993-04-14 | 1993-04-14 | Füllfederhalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9305608U1 true DE9305608U1 (de) | 1994-08-18 |
Family
ID=6891995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9305608U Expired - Lifetime DE9305608U1 (de) | 1993-04-14 | 1993-04-14 | Füllfederhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9305608U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011009554A1 (de) | 2011-01-19 | 2012-07-19 | Gebr. Schmidt Fabrik für Feinmechanik GmbH & Co. KG | Schreibgerät zur Abgabe eines flüssigen Mediums |
| CN105835564A (zh) * | 2016-06-17 | 2016-08-10 | 王芊霖 | 一种自动补液的记号笔 |
| CN107471853A (zh) * | 2016-06-08 | 2017-12-15 | 云南科威液态金属谷研发有限公司 | 一种加压电子书写笔 |
| CN108215572A (zh) * | 2017-02-22 | 2018-06-29 | 赵阳 | 一种液体笔的加墨水方法 |
| US10414201B2 (en) | 2017-11-10 | 2019-09-17 | Sdi Corporation | Pressure regulating device for writing tool and writing tool having the same |
-
1993
- 1993-04-14 DE DE9305608U patent/DE9305608U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE102011009554B4 (de) | 2011-01-19 | 2017-03-30 | Gebr. Schmidt Fabrik für Feinmechanik GmbH & Co. KG | Schreibgerät zur Abgabe eines flüssigen Mediums |
| CN107471853A (zh) * | 2016-06-08 | 2017-12-15 | 云南科威液态金属谷研发有限公司 | 一种加压电子书写笔 |
| CN107471853B (zh) * | 2016-06-08 | 2019-07-05 | 云南科威液态金属谷研发有限公司 | 一种加压电子书写笔 |
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