DE2312445A1 - Unter druck stehender stossdaempfer.101509 - Google Patents
Unter druck stehender stossdaempfer.101509Info
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-
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Description
Patentanwälte
Dr. Ing. H. Negendank O O 1 O Λ / Γ
Dipl. Ing. H. Hauck - Dici. Pnys. W. Schmitt C °
Dfpl. ing. E. Graäifj - 0:?L Ing. V/. Wahnert
8 Münchens 2, idez&r&CraSe 25
Telefon 5380586
8 Münchens 2, idez&r&CraSe 25
Telefon 5380586
Auto Equipment
Company
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1426 East First Street 5. März -19 73
Monroe , Mich. 48161 ,USA Anwaltsakte M-2518
Unter Druck stehender Stoßdämpfer
Bei einem üblichen, direkt wirkenden Stoßdämpfer wird während
eines Druckhubs ein Druckmittelvolumen vom Stoßdämpferzylinder
durch ein geeignetes Drosselventil im Boden des Kolbenzylinders in einen Druckmittelbehälter verdrängt, das gleich der Verdrängung ( der Kolbenstange ist. Beim Rückhub wird das vom Stoßdämpferzy- j linder während des Druckhubs verdrängte Druckniittelvolumen hierzu j
eines Druckhubs ein Druckmittelvolumen vom Stoßdämpferzylinder
durch ein geeignetes Drosselventil im Boden des Kolbenzylinders in einen Druckmittelbehälter verdrängt, das gleich der Verdrängung ( der Kolbenstange ist. Beim Rückhub wird das vom Stoßdämpferzy- j linder während des Druckhubs verdrängte Druckniittelvolumen hierzu j
zum Widerauffüllen des Zylinders durch ein Drosselventil mit ge- '
ringem Widerstand zurückgeführt. Um das Pulsieren des Hydraulik- j druckmittels zwischen dem Stoßdämpferzylinder und,dem Behälter !
zu ermöglichen, ist im Druckmittelbehälter ein Luftvolumen enthalten,
so daß sich das Behälterniveaummit der Verdrängungsströmung des Hydraulikdruckmittels ändern kann. Diese pulsierende
Strömung des Hydraulikdruckmittels zwischen dem Stoßdämpferzylinder und dem Behälter bewirkt jedoch eine starke Turbulenz
Strömung des Hydraulikdruckmittels zwischen dem Stoßdämpferzylinder und dem Behälter bewirkt jedoch eine starke Turbulenz
des Druckmittels im Behälter, mit dem Ergebnis,daß das Hydraulik-j
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druckmittel in hohem Maße durchlüftet wird. Wem somit der Stoßdämpfer
einen Zughub beendet, d.h. bei einer Kolbenbewegung vom Bodenventil im Zylinder weg, ist das Zylindervolumen zwischen dem
Kolben und dem Bodenventil mit durchlüftetem Hydraulikdruckmittel gefüllt. Wenn nun der Stoßdämpfer einen Druckhub beginnt, d.h.
bei einer Kolbenbewegung zum Bodenventil hin., muß das Luftvolumen
im ölzylinder zusammengedrückt werden bevor das durchlüftete Hydraulikdruckmittel zuerst durch die ürosselventilausrüstung im
Kolben und dann durch die Drosselventilausrüstung im Bodenventil zu strömen beginnt, um eine Steuerung der Druckbewegung des
Kolbens im Zylinder zu bewirken. Diese Zusammendrückung der Luft im Zylinder nimmt einen wesentlichen Teil des Druckhubs des Stoßdämpfers ein bevor der Druckmitteldruck im Zylinder auf die
Steuerhöhe ansteigt, die durch die Drosselventilausrüstung im
und
Kolben/im Bodenventil geregelt wird. Das Ergebnis ist eine Zeitverzögerung
bei der Steuerung des Druckhubs des Stoßdämpfers zu einer Zeit, in der die Steuerung am meisten benötigt wirdo
Um den Durchlüftungseffekt im Hydraulikdruckmittel zu verringern,
wurden in den bisher bekannten verwendeten Stoßdämpfern vieLerlei
Arten von Einrichtungen verwendet. Unter diesen Einrichtungen haben Leitbleche und unter Druck stehende, schwimmende Kolben breite
i Anwendung gefunden beim Vermindern der Druckmittelturbulenz und ,
hierdurch beim Zurückführen der Absorption von Luft innerhalb , des Druckmittels auf ein Minimum. Zusätzlich wurden deformierbare '■
Gaskammern und Zellen verwendet, vgl. die US-PS 3 024 875. Wäh- |
rend alle bisher bekannten Geräte wenigstens bis zu einem gewis- |
sen Grad zufriedenstellend waren, erforderte die Anwendung solcher
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Geräte eine wesentliche Abänderung der bisher bekannten Stoßdämpfe
rkonstrukt ionen, wenn nicht zusammen mit neuer Werkzeugausrüstung
und Konstruktion. Dies ergab natürlich extrem hohe Herstellungskosten, die üblicherweise an den Verbraucher weitergeleitet
wurden.
Die vorliegende Erfindung beabsichtigt eine neue und verbesserte Stoßdämpferkonstruktion zu schaffen, die nicht nur das seit langem
bestehende Problem in Verbindung mit Durchlüftung des Hydraulikdruckniittels
löst, sondern auch, was von größerer Bedeutung ist, eine Stoßdämpfereinheit schafft, die tatsächlich alle Standardbestandteile
von derzeit hergestellten Stoßdämpfereinheiten verwendet. Auf diese Weise wird mit nur geringer Änderung eine
vorhandene und bereits bearbeitete Stoßdämpferkonstruktion mit einer neuen Anordnung zum Herabsetzen der Druckmitteldurchlüftung
auf ein Minimum versehen werden, so daß sowohl die Zeit als
auch die Kosten für die Herstellung einer derartigen verbesser- ·
ten Einheit in extremer Weise auf ein Minimum herabgesetzt werden.
Es ist daher ein allgemeines Ziel der vorliegenden Erfindung,einen
neuen und verbesserten Stoßdämpfer zu schaffen, der aus vorhandenen Bestandteilen eines Standard-Mehrfachrohr-Stoßdämpfers herge- :
stellt werden kann, die nur der Benennung nach so geändert iverden ;
müssen, daß sie eine wirksame Einrichtung zum A^erhindern der ' ;
Durchlüftung des darin verwendeten Hydraulikdruckmittels mit ein- '
j schließen.
Es sit insbesondere ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
neuen und verbesserten Stoßdämpfer der Mehrfachrohrbauart zu
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. "'*■ 2312ΛΛ5 ■
■. schaffen, der mit einer im allgemeinen rohrförmigen, elastischen
und deformierbaren Membran um das Äußere oder Reserverohr versehen ist, und in dem das Reserverohr geringfügig so geändert ist,
daß es einen üruckmittelraum einschließt,in den das Druckmittel
] durch Bewegung des Kolbens und der Kolbenstange innerhalb des
Stoßdämpfers eintreten kann.
Es ist ein veri^andtes Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
Stoßdämpfer der oben beschriebenen Bauart zu schaffen, der vollständig mit Druckmittel gefüllt werden kann, und in dem die Membran
sich radial nach außen ausdehnen kann, um ein vermindertes Volumen im Druckzylinder während eines Druckhubs aufzunehmen,
und in dem die Membran selbst mithelfen kann, während des Rückhubs das öl aus dem genannten Raum zurück in den Druckzylinder
ί ·
! zu drücken.
! Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen neuen
; und verbesserten Stoßdämpfer der obigen Art zu schaffen, der ver-I
ί hältnismäßig einfach aufgebaut ist, aus leicht erhältlichen Bestandteilen
und daher wirtschaftlich hergestellt ι werden kann.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung, ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung.· Darin zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Stoßdämpfers mit den Elementen '
der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 2 einen Querschnitt im wesentlichen entlang der Linie 2-2
der Fig. 1.
der Fig. 1.
Ein erfindungsgemäßer Stoßdämpfer 10 weist einen langgestreckten,
rohrförmigen Druckzylinder 12 auf, indem eine in Längsrichtung
hin- und herbewegbare Kolbenanordnung 14 angeordnet ist. Die Anordnung 14 ist wirksam an einem Ende einer langgestreckten Kolbenstange 16 befestigt, die sich von einem Ende des Zylinders 12
axial nach außen erstreckt und mit einem im allgemeinen ringförmigen Befestigungselement 18 versehen ist, das wie bekannt
wirksam mit dem gefederten oder ungefederten Teil des Kraftfahrzeugs oder dergleichen verbunden werden kann. Der Stoßdämpfer 10
weist ein im allgemeinen zylindrisches Reserverohr 20 auf, das
koaxial zum Zylinder 12 und hiervon nach außen im Abstand angeordnet ist. Das untere Ende des Rohrs 20 ist mit einer unteren
Endkappe 22 versehen, an der ein im allgemeinen ringförmiges Befestigungselement 24 befestigt ist. Das Element 24 kann fest am : anderen gefederten oder ungefederten Teil des zugehörigen Fahr- j
rohrförmigen Druckzylinder 12 auf, indem eine in Längsrichtung
hin- und herbewegbare Kolbenanordnung 14 angeordnet ist. Die Anordnung 14 ist wirksam an einem Ende einer langgestreckten Kolbenstange 16 befestigt, die sich von einem Ende des Zylinders 12
axial nach außen erstreckt und mit einem im allgemeinen ringförmigen Befestigungselement 18 versehen ist, das wie bekannt
wirksam mit dem gefederten oder ungefederten Teil des Kraftfahrzeugs oder dergleichen verbunden werden kann. Der Stoßdämpfer 10
weist ein im allgemeinen zylindrisches Reserverohr 20 auf, das
koaxial zum Zylinder 12 und hiervon nach außen im Abstand angeordnet ist. Das untere Ende des Rohrs 20 ist mit einer unteren
Endkappe 22 versehen, an der ein im allgemeinen ringförmiges Befestigungselement 24 befestigt ist. Das Element 24 kann fest am : anderen gefederten oder ungefederten Teil des zugehörigen Fahr- j
zeugs befestigt werden. Das obere Ende des Reserverohrs 20 wird !
von einer oberen Endkappe 26 abgeschlossen, die mit einer zentra- ; len, scnarfkantigen öffnung 28 versehen ist, durch1 die sich die j
Kolbenstange 16 erstreckt. Das obere Ende des Druckzylinders 12 [ wird von einem Kolbenstangenführungsglied 30'abgeschlossen, das j
mit einem unteren Endabschnitt 32 mit verringertem Durchmesser j
versehen ist, der sich in das obere Ende des Zylinders 12 erstreckt
und daran dichtend befestigt ist. Das Führungsglied 30 hat eine ί
zentrale, ringförmige öffnung 34, die die Kolbenstange 16 mit \
Gleitsitzpassung aufnimmt, wenn die Kolbenstange 16. arbeitet oder :
sich demgegenüber hin- und herbewegt. Eine federnde, -6- '
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elastomere Dichtung 36 umgibt die Kolbenstange 16 und wird in der Endkappe 26 mittels eines Halteelements 38 und einer Schraubenfeder
40 gehalten. Die Dichtung 36 verhindert den Eintritt von Fremdmaterial in den Stoßdämpfer 10 und verhindert den Austritt
irgendwelchen Hydraulikdruckmittels daraus.
Das untere Ende der Kolbenstange 16 hat einen Endabschnitt 42 mit verringertem Durchmesser, der mit einem Außengewinde ver-
' sehen ist und hierdurch eine geeignete Haltemutter 44 aufnehmen
kann, die die Kolbenanordnung 14 wirksam an der Kolbenstange 16 ■ befestigt. Die Kolbenanordnung 14 weist einen Satz von am Umfang
j verteilten, axial verlaufenden, äußeren Löchern oder Strömungsöffnungen
46 und einen Satz von* am Umfang verteilten, axial verlaufenden, inneren Strömungsöffnungen 48 auf. Zwei in seitlichem
ι Abstand angeordnete, konzentrisch ausgerichtete Ventilsitze 50
und 52 sind am oberen Ende der Anordnung 14 ausgebildet und kön- ; nen von einem dünnen, scheibenförmigen Ventilglied 54 zum Ab-
! schließen der Vielzahl von äußeren Strömungsöffnungen 46 berührt :
werden, wenn die Kolbenstange 16 im Druckzylinder 12 nach oben bewegt wird. Eine Federscheibe 56 drückt das Ventilglied 54 in
dichtende Berührung mit den Ventilsitzen 50, 52. Eine mit einer
geeigneten Öffnung versehene Haltescheibe 58 ist oberhalb des .
Ventils 54 angeordnet. j
'
- j
Das untere Ende der Kolbenanordnung 14 ist mit einem ringförmigen j
Ventilsitz 60 versehen, der gegenüber dem inneren Satz von j
Strömungsöffnungen 48 radial nach außen versetzt angeordnet ist
j und ein dünnes, scheibenähnliches Ventilglied 62 wirksam be-
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rühren kann, das von einer Hülse 64 gegen den Ventilsitz 60 gedrückt
wird. Die Hülse 64 ist entlang der Mutter 44 verschiebbar und wird von einer Feder 66 nach oben gedruckt, die auf einem
seitlich nach außen vorstehenden und am unteren Ende der Mutter 44 ausgebildeten Flansch 68 aufliegt. Zwischen dem oberen Ende
der Mutter 44 und dem Ventil 62 ist eine Scheibe 70 angeordnet, die von der Mutter 44 zusammen mit dem Ventil 62 wirksam an Ort und Stelle gehalten werden kann. Wenn die Kolbenanordnung 14 im Druckzylinder 12 nach oben bewegt wird, bewegt sich unter Druck stehendes Druckmittel durch die S trömungs öffnungen 48 nach unten und hebt das Ventil 62 von seinem Sitz ab, um dem Druckmittel ein Strömen in den Bereich des Zylinders 12 unterhalb der Anordnung zu gestatten wie dem Fachmann allgemein bekannt.
seitlich nach außen vorstehenden und am unteren Ende der Mutter 44 ausgebildeten Flansch 68 aufliegt. Zwischen dem oberen Ende
der Mutter 44 und dem Ventil 62 ist eine Scheibe 70 angeordnet, die von der Mutter 44 zusammen mit dem Ventil 62 wirksam an Ort und Stelle gehalten werden kann. Wenn die Kolbenanordnung 14 im Druckzylinder 12 nach oben bewegt wird, bewegt sich unter Druck stehendes Druckmittel durch die S trömungs öffnungen 48 nach unten und hebt das Ventil 62 von seinem Sitz ab, um dem Druckmittel ein Strömen in den Bereich des Zylinders 12 unterhalb der Anordnung zu gestatten wie dem Fachmann allgemein bekannt.
Das untere Ende des Druckzylinders 12 weist eine Druckventilanordnung
72 auf, die aus einem Kopf 74 mit einem Abschnitt besteht, der sich in das Ende des Zylinders'12 erstreckt und daran befestigt
ist. Der Kopf 74 hat an seinem oberen Ende eine ausgeweitete Ausnehmung 76, die mit einer zentralen Bohrung 78 in Verbindung
steht, deren obere Kante mit einem ringförmigen Ventilsitz 80 verseilen ist. Ein scheibenförmiges Ventil 82 ruht auf dem Sitz ;
80 und ist an einem zentralen Niet 84 befestigt, der von Federfingern 86 einer Federscheibe 88 nach unten gedrückt wird. Die
Scheibe 88 wird von einer gestauchten Kante 90 in ihrer Lage gehalten. Der Niet 84 ist mit einer verschiebbaren Hülse 92 versehen, die von einer Feder 94 aufwärts gegen die Unterseite des Ventils 82 gedrückt wird. Das untere Ende der Feder 94 wird von
Scheibe 88 wird von einer gestauchten Kante 90 in ihrer Lage gehalten. Der Niet 84 ist mit einer verschiebbaren Hülse 92 versehen, die von einer Feder 94 aufwärts gegen die Unterseite des Ventils 82 gedrückt wird. Das untere Ende der Feder 94 wird von
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einer geeigneten, am unteren Ende des Niets 84 befestigten Scheibe 96 oder dergleichen getragen. Der Niet 84 ist mit einem
axialen Kanal 98versehen, der mit einem radialen Auslaßschlitz
100 in Verbindung steht. Die Hülse 92 ist abwärts gegen die Kraft
der Feder 94 bewegbar und gestattet dem Druckmittel, vom unteren Ende des Zylinders 12 durch den Kanal 98 in den Druckmittelbehälter
101 zu strömen, der zwischen dem Druckzylinder 12 und dem Reserve rohr
20 begrenzt wird. Der Kopf 74 ist mit einer Vielzahl von Aussparungen M02 versehen, die mit einer Vielzahl von erhabenen,
in der Endkappe 22 ausgebildeten Bereichen 104 in Eingriff kommen können, um den Kopf 74 daran in allgemein bekannter Art zu befestigen.
; Erfindungsgemäß .ist das Reserverad 20 mit einem zentralen, radial
j einwärts gedrückten Bereich 106 versehen, der einen im allgemeinen rohrförmigen oder zylindrischen Zwischenabschnitt 108 aufweist,
j der koaxial zum Druckzylinder 12 und radial etwas näher im Ab- !stand zum übrigen Reserverad 20 angeordnet ist. Die axial entgegengesetzten
Enden des Abschnitts 108 haben radial nach außen gerichtete, abgeschrägte oder kegelstumpfförmige Teile 110 und 111,
! die mit dem Abschnitt 108 einen im allgemeinen zylindrischen Raum
112 begrenzen. Die Teile des Reserverads 20 oberhalb und unterhalb der Teile 110, 111 haben radial nach innen gerichtete, erhabene,
j -
eingedrückte Teile 114 und 116, die in noch zu beschreibender
Weise wirken.
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2312U5
Um den äußeren Umfang des Reserverads 20 ist eine rohrförmige oder hülsenähnliche Membran 118 angeordnet. Diese Membran ist
aus einem federnden, elastomeren Material hergestellt, etwa aus
Natur- oder synthetischem Gummi oder aus einem anderen leicht deformierbaren, elastischen und vollständig druckmittelundurch- ,
lässigen Material. Wie in Fig. 1 gezeigt, verläuft die Membran 118 mit dem Raum 112 und dient zum Abschließen dessen Außenseite.
Um die Außenseite der Membran 118 verläuft ein im allgemeinen
rohrförmiges oder zylindrisches, äußeres Gehäuseglied 120. Das Glied 120 hat einen radial auswärts angeordneten Zwischenabschnitt
123, der axial zum Stoßdämpfer 10 und etwas radial in Abstand gegenüber dem übrigen Glied 120 angeordnet ist. Die entgegengesetzten
Enden des Abschnitts 122 haben kegeistumpfförmige Teile 124 und 126, die einstückig mit dem Abschnitt 122 des Glieds 120 verbunden
sind. Die Teile 124, 126 sind ihrerseits mit oberen und unteren, im allgemeinen zylindrischen Endteilen 128 bzw. 129 einstückig
verbunden. Um das Gehäuseglied 120 und die Membran 118 unverstellt
bar am Stoßdämpfer 10 zu befestigen, haben die oberen und unteren Endteile 128 und 129 radial nach innen eingeformte', erhabene Abschnitte
130 und 132, die axial mit den erhabenen Teilen 114 und ■,
116 im Reserverad 20 ausgefluchtet sind. Die erhabenen Teile 114*
116 und die erhabenen Abschnitte 130, 132 brii|pn die oberen und j
: unteren Enden 134 und 136 der Membran 118 gedrückt und geklemmt j
in Eingriff und erzeugen eine druckmitteldichte Dichtung entlang
• ihren dem Reserverohr 20 und dem Gehäuseglied 120 gegenüberliegenden, inneren und äußeren Flächen. Die Membran 118 und der außen >
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angeordnete Abschnitt 122 des Glieds 120 begrenzen einen ringförr
migen Raum 138, der.im allgemeinen axial mit dem oben genannten
Raum 112 fluchtet.Der letztere Raum kann mit dem Innenraum des
Behälters 101 über eine Vielzahl von am Umfang verteilten Öffnungen 140 in den Teilen 110 und 111 des Reserverohrs 20 für
noch zu beschreibende Zwecke verwendet werden. Der Stoßdämpfer
10 wird so zusammengesetzt, daß so viel Luft wie möglich aus
seinem Inneren entfernt wird. Anschließend daran wird das Innere
mit Öl oder einem anderen hydraulischen Betätigungsdruckmittel
gefüllt. Der Ölfüllvorgang findet statt, wenn die Kolbenstange
16 und die KoIbenanordnung 14 sich in ihren voll ausgefahrenen
Stellungen befinden und genrährleisten, daß das maximale ölvolumen
in den Stoßdämpfer 10 eingefüllt werden kann.
migen Raum 138, der.im allgemeinen axial mit dem oben genannten
Raum 112 fluchtet.Der letztere Raum kann mit dem Innenraum des
Behälters 101 über eine Vielzahl von am Umfang verteilten Öffnungen 140 in den Teilen 110 und 111 des Reserverohrs 20 für
noch zu beschreibende Zwecke verwendet werden. Der Stoßdämpfer
10 wird so zusammengesetzt, daß so viel Luft wie möglich aus
seinem Inneren entfernt wird. Anschließend daran wird das Innere
mit Öl oder einem anderen hydraulischen Betätigungsdruckmittel
gefüllt. Der Ölfüllvorgang findet statt, wenn die Kolbenstange
16 und die KoIbenanordnung 14 sich in ihren voll ausgefahrenen
Stellungen befinden und genrährleisten, daß das maximale ölvolumen
in den Stoßdämpfer 10 eingefüllt werden kann.
Jim Betrieb des Stoßdämpfers 10 und während eines typischen Druck-
; hubs bewegen sich die Kolbenanordnung 14 und die Kolbenstange 16 '
im Druckzylinder 12 nach unten. Aufgrund des der Kolbenstange 16
j verdrängten Volumens dehnt oder streckt sieh die Membran 118 nach ■
außen von- der in Eg. 1 voll ausgezogen gezeigten Stellung in die
in dieser Figur gestrichelt gezeigte Stellung. Der Grad der Aus-
' dehnung wird gesteuert durch den Hub, den Kolbenstangendurchmes- .
: ser, das elastische Material, aus dem die Membran 118 hergestellt:
ί
ist, und die axiale Länge zwischen deren befestigten Enden. Bei |
gewissen Anwendungsarten kann es zusätzlich wünschenswert sein, \
j " - j
j den Raum 138 durch Aufladen desselben mit einem geeigneten Gas j
! ,bei einem vorgegebenen Druck vorzuspannen. Dieses Gas wird wäh- \
j rend der Ausdehnung der Membran 118 komprimiert.
-11-
309842/0362
Bei der obigen Anordnung ist zu sehen, daß keine Luft mit dem Hydraulikdruckmittel in Berührung steht, so daß die öldurchlüftung
zwangsläufig verhindert, wird. Zusätzlich wird die Tendenz des Hydraulikmittels, sich einem Abscheren oder Trennen auszusetzen,
auf ein extremes Minimum gebracht. Durch richtiges Auswählen des Materials der Membran 118 und/oder des Volumens und
Drucks des Raums 138 drückt zusätzlich die Membran 118 während eines Rückhubs Druckmittel in den Druckzylinder 12, so daß der
Stoßdämpfer 10 als Federunterstützung für die zugehörige Fahrzeugfederung dient.
Ein besonderes Merkmal der vorliegenden Erfindung liegt in der Tat
sache, daß der Stoßdämpfer 10 wirtschaftlich aus leicht erhältlichen Bestandteilen hergestellt werden kann, die bei Mehrfachstoßdämpfereinheiten
laufend verwendet werden. Das heißt, der Stoßdämpfer 10 kann aus einem vorhandenen Stoßdämpfer bestehen, ;
dessen Reserverohr zur Bildung des Abschnitts 106 und der Teile :
110 und 111 einem Rollvorgang unterworfen wird, wobei geeignete !
Öffnungen 140 daran vorgesehen werden. Danach können die Membran \
116 und das Gehäuseglied 120 durch das bekannte Rollen oder andere
metallverformende Verfahren angebracht werden, wodurch eine j
druckmitteldichte Dichtung an den oberen und unteren Enden der i
Membran 118 vorgesehen wird. Demnach werden die Werkzeugaus- " =
stattung und die zugehörigen Herstellungskosten auf ein extremes ι
Minimum, gebracht.
-12-309842/0362
Claims (9)
- Dr. |r-q. H. r-;^ncr DIpI. Ing. H: Hct-r";^".-.-! ,--:-.y3. ··'.'. Schmitz Dipl. Ing. E. GfOo!: j - ü:c!. ing. w. V/ehnert8 ftfiinchsi-i 2, LVi;£,sa^i*rä8e 23Monroe Auto Equipment Telefon 5380586CompanyEast First Street, 5. Harz 19 73Monroe, Mich. 48161,USA ■ Anwaltsakte Π-2518PatentansprücheStoßdämpfer, gekennzeichnet durch einen Druckzylinder mit einem darin hin- und hergehend angeordneten, mit Ventilen versehenen Kolben, ein Reserverohr, das den Druckzylinder umgibt und damit einen Druckmittelbehälter bildet, eine Ventilanordnung zum wahlweisen Steuern des Druckmittelstroms zwischendem Druckzylinder und dem Behälter, eine federnde, elastomere Membran, die um den Außenumfang des Reserverohrs verlauft, eine Einrichtung zum Begrenzen eines Druckmittelraums zwischen dem Reserverohr und der Membran, eine Einrichtung zum Übertragen von Druckmittel zwischen dem Behälter und dem Raum, und ein äußeres Gehäuseglied, das die Membran umgibt und einen Bereich vorsieht, in dem sich die Membran ausdehnen kann, wenn Druckmittel in den Raum geleitet wird.
- 2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reserverohr zur Bildung des Druckmittelraums radial nach innen verformt ist.309842/0362- ·ΐ3 -
- 3. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß das
Gehäuseglied zur Bildung des Bereichs, indem sich die Membran
entspannen kann, radial nach außen verformt ist. - 4. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die
Membran im allgemeinen rohrförmig ist, und daß deren entgegengesetzte Enden unter Druck zwischen den gegenüberliegenden Enden des äußeren Gehäuseglieds und dem äußeren Umfang des Reserverohrs befestigt sind. - 5. Stoßdämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß das
Reserverohr zum Obertragen von Druckmittel zwischen dem Behälter und dem Raum mit einer Vielzahl von Strömungsöffnungen versehen ist. - 6. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß das ; Reserverohr mit einem radial nach innen versetzten, im allgemeinen zylindrischen Abschnitt versehen ist, der einstückig mit dem Rohr durch nach auswärts geneigte, kegeistumpfförmige Teile verbunden ist.
- 7. Stoßdämpfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,daß die
kegeistumpfförmigen Teile mit öffnungen versehen sind, die
den Raum mit dem Behälter verbinden. - 8. Stoßdämpfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,daß dasi äußere Gehäuseglied mit einem radial nach außen versetzten, |j zylindrischen Abschnitt versehen ist, der durch radial ge- ί-H-! 309842/03S2■ - 1.4 -neigte, kegeistumpfförraige Teile einstückig mit dem Gehäuseglied verbunden ist0
- 9. Stoßdämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,daß die zylindrischen Abschnitte und die kegelstumpfförmigen Teile des Reserverohrs und des äußeren Gehäuseglieds im allgemeinen axial ausgefluchtet sind, und daß die entgegengesetzten Enden der Membran zwischen den entgegengesetzten Enden des Gehäuseglieds und des äußeren Umfangs des Reserverohrs zur Bildung einer druckmitteldichten Dichtung dazwischen zusammengepreßt sind.309842/0332
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