DE939812C - Ableiter fuer Fluessigkeiten aus geschlossenen Raeumen, insbesondere Dampfwasserableiter - Google Patents
Ableiter fuer Fluessigkeiten aus geschlossenen Raeumen, insbesondere DampfwasserableiterInfo
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- DE939812C DE939812C DEM22816A DEM0022816A DE939812C DE 939812 C DE939812 C DE 939812C DE M22816 A DEM22816 A DE M22816A DE M0022816 A DEM0022816 A DE M0022816A DE 939812 C DE939812 C DE 939812C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16T—STEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
- F16T1/00—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
- F16T1/12—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16T—STEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
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Description
- Ableiter für Flüssigkeiten aus geschlossenen Räumen, insbesondere Dampfwasserableiter Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Ableiter von Flüssigkeiten aus geschlossenen Räumen, ahne daß Dampf mitfolgt, insbesondere Dampfwasserableiter, bestehend aus einem Gehäuse mit drei übereinandergelegenen Räumen mit einem Auslaß vom mittleren Raum, in dem ein oberes und unteres Ventil, die miteinander starr verbunden sind, angeordnet sind, und je einem Auslaß vom untersten und obersten Raum zum mittleren Raum und mit einem an den untersten Raum angeschlossenen, senkrecht angeordneten Seitenrohr. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch mit Vorteil angewandt werden bei indirekten Verdunstungsapparaten zum Ableiten der Flüssigkeit, die unter Verdunstung steht, und unabhängig davon, ob dieselbe unter Überdruck oder im Vakuum steht. Bei bekannten Vorrichtungen, beispielsweise gemäß der deutschen Patentschrift 629 197 und der schwedischen Patentschrift 82 q.ro, wird der hydrostatische Druckunterschied zwischen zwei verschieden hohen Flüssigkeitssäulen verwertet, zwecks Regelung der durchströmenden Flüssigkeitsmenge bei zwei fest verbundenen Ventilen, die mit so großem Abstand voneinander angebracht sind, daß der Druckunterschied zwischen den Flüssigkeitssäulen, die auf dem oberen bzw. unteren Ventil ruhen, ausreichend groß ist, um zumindest die Schwere des Ventilkörpers aufzuheben und dazu die Ventile aus ihrer Schließlage zu heben. Diese Vorrichtung muß folglich genügend hoch sein, um den erforderlichen vertikalen Abstand zwischen den Ventilen zu erhalten. Außerdem ist bei dieser Vorrichtung in gewissen Fällen eine Betätigung von Hand erforderlich, um die Ventile zu heben und zu öffnen, wenn die Vorrichtung in Gang gebracht werden soll. Diese Nachteile sollen durch den erfindungsgemäßen Vorschlag behoben werden.
- Die erfindungsgemäße Einrichtung besteht nun darin, daß bei einem derartigen Flüssigkeitsableiter der Einlaß zum obersten Raum durch ein teilweise senkrecht, teilweise schräg aufwärts gerichtetes Zweigrohr an das senkrechte Seitenrohr, das eine gerade herabgehende Fortsetzung eines gemeinsamen senkrechten Zuflußrohres bildet, angeschlossen ist. und daß die beiden als Tellerventile ausgebildeten Ventile durch rippenartige Ansätze des Flanschkörpers oder mittels Absätzen an dem unteren Ventil gegen die Platte gestützt werden und sich infolge ihrer Eigenschwere in geöffneter Ausgangslage befinden, wenn die Zuflußrohre zum untersten und obersten Raum mit Flüssigkeit gefüllt sind. Die Ventile sind mit gleich großen Druckflächen und mit Seitenschlitzen zum Durchlassen von Flüssigkeit ausgeführt; die Ventile sind in ihrer niedersten Lage ganz offen und ruhen auf im Flanschkörper angeordneten Absätzen oder sind auf andere Art gestützt. Diese Ventile werden infolge hydrostatischen Druckunterschiedes am oberen und unteren Ventil gehoben, wobei die Menge durchströmender Flüssigkeit abnimmt. Die Ventile sind derart- ausgeführt, daß sie in ihrer höchsten Lage gegen die betreffenden Platten ganz schließen.
- Wenn der Flüssigkeitsableiter in Tätigkeit ist, ist das senkrechte Seitenrohr stets mit Flüssigkeit gefüllt, da die Flüssigkeit vom Zuflußrohr gerade herabfällt. Dagegen wechselt die Höhe der Flüssigkeitssäule in dem zum oberen Raum des Ableiters teilweise schräg, teilweise senkrecht herabgehenden Rohr, bedingt durch die Flüssigkeitsmenge, die vom gemeinsamen Zuflußrohr oberhalb des Zweigrohres zufließt. Wenn Flüssigkeit nicht zufließt, wird die Flüssigkeitssäule in dem zum oberen Raume des Ableiters führenden Rohre vermindert bis zu einer Höhe, welche durch Heben des Ventilkörpers zur Schließlage volles Schließen herbeiführt.
- In der Zeichnung ist eine von mehreren möglichen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung veranschaulicht. Die Flüssigkeit wird durch das gemeinsame Zuflußrohr i i zugeleitet, das von einem senkrecht angeordneten Seitenrohr q. gerade aufsteigt, und fließt am leichtesten im Seitenrohr q. herab zum unteren Raum 3 des Ableiters. Ein Teil der Flüssigkeit rinnt in einem teilweise schräg, teilweise senkrecht abgezweigten Rohr 5 zum obersten Raum i des Ableiters, solange der Zufluß aus dem Zuflußrohr i i reichlich ist. Wenn der Flüssigkeitszufluß' abnimmt, verringert sich zuerst die Flüssigkeitssäule im Rohr 5, wodurch ein hydrostatischer Druckunterschied an dem oberen Ventil 6 und dem unteren Ventil 7, die miteinander starr verbunden sind, wobei das untere Ventil 7 mit seinem Ventilteller in der geöffneten Stellung auf rippenartigen Ansätzen 8 des Flanschkörpers 3' ruht, entsteht. Infolge dieses Druckunterschiedes bei Verminderung des Zuflusses der Flüssigkeit werden die Ventile 6 und 7 -gehoben und dadurch der Durchfluß zum mittleren Raum z und zum Ausläß g verringert. Wenn der Flüssigkeitszufluß vom Rohr i i ganz aufhört, sinkt die Flüssigkeitssäule im Rohr 5 bis auf ein Minimum, und die Ventile 6, 7 schließen völlig, bevor die Flüssigkeitssäule im Rohr 5 ganz ausläuft, gegen die die drei Räume unterteilenden Platten io, da dann' hauptsächlich der hydrostatische Druck der in dem Rohr q. stehenden Flüssigkeitssäule zur Wirkung kommt. Dadurch, daß die Ventile schließen, bevor die Flüssigkeitssäule im Rohr -5 und im obersten Raum i ganz ausläuft, wird gemäß der vorliegenden Erfindung die Gefahr von Dampfverlusten bei Unterbrechungen des Flüssigkeitszuflusses vom Rohr i i verhindert. Die Ventile 6 und 7 befinden sich also, wenn die Zuflußrohre.4 und 5 zum untersten und obersten Raum 3, i mit Flüssigkeit gefüllt sind, infolge ihrer Eigenschwere in geöffneter Ausgangslage.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ableiter für Flüssigkeiten aus geschlossenen Räumen, insbesondere Dampfwasserableiter, bestehend aus einem Gehäuse mit drei übereinandergelegenen Räumen mit einem Auslaß vom mittleren Raum, in dem ein oberes und ein unteres Ventil; die miteinander starr verbunden sind, angeordnet sind, und je einem Einlaß zum untersten und obersten Raum und mit einem an den untersten Raum angeschlossenen, senkrecht angeordneten Seitenrohr zum gleichzeitigen Durchlassen oder Absperren der Flüssigkeit durch die Ventile, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß zum obersten Raum (i) durch ein teilweise senkrechtes, teilweise schräg aufwärts gerichtetes Zweigrohr (5) an das senkrechte Seitenrohr (q.), das eine gerade herabgehende Fortsetzung eines gemeinsamen senkrechten Zuflußrohres (ii) bildet, angeschlossen ist und daß die zwei als Tellerventile ausgebildeten Ventile (6, 7) durch rippenartige Ansätze (8) des Flanschkörpers (3') oder mittels Absätzen an dem unteren Ventil gegen die Platte gestützt werden, so daß sie sich infolge ihrer Eigenschwere in geöffneter Ausgangslage befinden, wenn die Zuflußrohre (¢, 5) zum untersten und obersten Raum (3, i) mit Flüssigkeit gefüllt sind. a. Flüssigkeitsableiter gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ventile (6, 7) gleich große Druckflächen haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE939812X | 1953-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE939812C true DE939812C (de) | 1956-03-01 |
Family
ID=20392480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM22816A Expired DE939812C (de) | 1953-04-29 | 1954-04-23 | Ableiter fuer Fluessigkeiten aus geschlossenen Raeumen, insbesondere Dampfwasserableiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE939812C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046760B (de) * | 1956-07-31 | 1958-12-18 | Siemens Ag | Einrichtung zur UEberwachung der Wicklungen elektrischer Maschinen |
-
1954
- 1954-04-23 DE DEM22816A patent/DE939812C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046760B (de) * | 1956-07-31 | 1958-12-18 | Siemens Ag | Einrichtung zur UEberwachung der Wicklungen elektrischer Maschinen |
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