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DE431119C - Dampfkesselspeisevorrichtung - Google Patents

Dampfkesselspeisevorrichtung

Info

Publication number
DE431119C
DE431119C DEA46271D DEA0046271D DE431119C DE 431119 C DE431119 C DE 431119C DE A46271 D DEA46271 D DE A46271D DE A0046271 D DEA0046271 D DE A0046271D DE 431119 C DE431119 C DE 431119C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
pressure
steam boiler
control device
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA46271D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atmos AB
Original Assignee
Atmos AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atmos AB filed Critical Atmos AB
Priority to DEA46271D priority Critical patent/DE431119C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE431119C publication Critical patent/DE431119C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/08Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves
    • F22D5/12Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves and with dipping tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Dampfkesselspeisevorrichtung. Außer den gewö1tnlichen Wasserspeisevorrichtungen, seien esKolbenpumpen, Schleuderpumpen oder Injektoren, verwendet man auch Torrichtungen ohne Pumpe, sogenannte Dampfdruckspeiser, zum Speisen von Dampfkesseln. Mittels dieser wird das Speisewasser in die Kessel hineingeschleust. Sie bestehen bekanntlich aus einem an dem Dampfdome des Kessels angebrachten Gehäuse, das abwechselnd mit Wasser oder Dampf gefüllt wird und somit die Speisung besorgt. Die hierfür benötigten Wasser- und Dampfabsperrventile «-erden von einem auf der Wasserfläche im Gehäuse ruhenden Schwimmer bewegt, der auf einer Spindel den Bewegungen der Wasserfläche folgt und in den Endlagen die Ventile umsteuert. Für sehr hohe Drücke (Höchstdrücke) kann diese Vorrichtung nicht angewendet werden, weil der Schwimmer zu schwer wird. Diesen Übelstand zu beseitigen, ist Zweck dieser Erfindung, die vortehtnlich bei Anlagen mit Hoch- und Niederdruck Verwendung finden soll. Nach der Erfindung ist nun die eigentliche Regelungsvorrichtung ausschließlich dem Niederdruck ausgesetzt.
  • Die Zeichnung zeigt die Vorrichtung schematisch, und zwar für die Speisung eines Höchstdruckkessels, dessen Dampf eine Vorschaltturbine antreibt, die mit einem beliebigen Gegendruck arbeitet, der im folgenden mit Niederdruck benannt wird. Die Anordnung kann natürlich auch bei Kesseln mit üblichen Drücken angewendet werden.
  • Der Speisewasserbehälter i ist auf einer derartigen Höhe oberhalb des Wasserstandes im Dampfkessel angebracht, daß die dadurch entstehende Wassersäulenhöhe sämtliche Verluste, die infolge von Reibungen beim Fördern des Wassers aus dem Behälter in den Dampfkessel auftreten, sowie die erforderliche Geschwindigkeitshöhe zu überwinden vermag. . Durch das Rohr 2 wird das Wasser in den Behälter i von einem oberhalb desselben angebrachten Wasserbehälter geleitet. Sollte ein derartiger Behälter infolge örtlicher Verhältnisse nicht anzubringen sein, dann wird das Wasser in den Behälter durch eine Pumpe gedrückt, dic nur die Druckhöhe vom Niederwasserstand zum Behälter zu überwinden hat. Vom Rohr 2 zweigt eine Rohrleitung 3 zur Regelungsvorrichtung:4 ab, die aus einer in einem Gehäuse angebrachten, unter dem Einfluß einer Feder stehenden Membran oder einem Kolben o. dgl. besteht. Laut Zeichnung besteht dieses Organ aus einer an einer Feder aufgehängten Glocke 5, deren unterer offener Teil in eine Quecksilberfüllung eintaucht. Die Glocke ist an einem Arm 6 angelenkt, der an einem drehbar gelagerten Zapfen 7 befestigt ist. Das Gehäuse ,I ist außer mit Quecksilber sowohl oberhalb als auch unterhalb der Glocke mit Wasser angefüllt. Die Rohrleitung 3 steht mit dem Raum unterhalb der Glocke in Verbindung. Der Raum oberhalb der Glocke steht durch die Rohrleitung 8 in Verbindung mit einem Gefäß 17, das auf derselben Höhe wie der obere Teil des Behälters i oder darunter angebracht ist. Das Gefäß 17 ist zum Teil mit Wasser gefüllt, auf dessen Fläche ein beliebiger Druck herrschen kann. Ist dieser Druck höher als der atmosphärische, dann müßte die obenerwähnte Pumpe auch noch diesen Überdruck überwinden. Das Gefäß 17 ist mit einem Überlaufrohr 18 versehen., wodurch der Wasserstand im Gefäß auf ungefähr konstanter Höhe gehalten wird. Der Raum unterhalb der Glocke 5 im Gehäuse d. steht durch die Rohrleitung i9 auch noch in Verbindung mit einem Gefäß 2o. Dieses Gefäß ist in gleicher Weise wie (las Gefäß 17 zum Teil mit Wasser angefüllt und mit einem Überlaufrohr 21 versehen, um den Wasserstand in demselben auf ungefähr konstanter Höhe zu halten. Im oberen Teil dieses Gefäßes herrscht derselbe Druck wie im Gefäß 17. Das Gefäß 2o wird zweckmäßig in gleicher Höhe wie der untere Teil des Behälters i angebracht.
  • In der Rohrleitung i9 ist eine Drosselung 22 vorgesehen, deren Durchlaßöffnung durch eine Spindel 23 geregelt wird, der mit einem in einem Zylinder 24. angebrachten, unter dem Einfluß einer Feder stehenden Kolben oder einer Membran o. dgl. verbunden ist. Der Raum auf der anderen (unteren) .Seite des Kolbens steht durch eine Rohrleitung in Verbindung mit dem Wasserraum des Dampfkessels, und der Raum auf der mit (lern Zapfen versehenen (oberen) Seite des Kolbens steht mit dem Dampfraum des Dampfkessels in Verbindung.
  • Am Speisewasserbehälter i ist oben eine Rohrleitung g angeschlossen, in der zwei Ventile io und i i angebracht sind. In der Rohrleitung 9 herrscht abwechselnd Höchst-und Niederdruck je nach der Stellung der Ventile io und ii. Das Rohr 13, das auf der anderen Seite des Ventils i i angeschlossen ist, steht auch noch in Verbindung mit den Gefäßen 17 und 2o. Der Druck im Rohr 13 und in diesen Gefäßen ist demnach der gleiche. Der Dampf aus dem Dampfkessel wird durch Rohr 12 zugeführt.
  • Die Speiseleitung 14 verbindet den Behälter i mit dem Wasserraum des Dämpfkessels oder mit dem Vorwärmen, falls ein solcher vorhanden ist.
  • Die Ventile io und ii sind miteinander durch eine Stange 15 verbunden, auf welcher zwei Begrenzungsanschläge vorgesehen sind, die durch das am Zapfen 7 angebrachte Kippgewicht 16 abwechselnd bewegt werden, wodurch die Ventile io und ii umgesteuert wer;len, wenn die Glocke 5 in ihre Endlagen gelangt.
  • Die Umsteuerung kann auch dadurch erreicht werden., daß man die Ventile mit der Kolbenstange eines Servomotors verbindet, dessen Schieberstellungen durch die Glocke 5 in ihren Endlagen gesteuert werden. _ Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wie in der Zeichnung angegeben, ist das Ventil io geschlossen und das Ventil 11 offen. Das Speisewasser wird also in den Behälter i gedrückt, wobei der im Behälter befindliche Dampf ins Freie abgeht oder gegebenenfalls zu einem Niederdruckbehälter durch die Rohrleitung 9, das V eutil i i und die Rohrleitung 13 geführt wird. Gleichzeitig, wie das Wasser im Behälter i ansteigt hebt sich die Glocke 5, und diese hat ihre höchste Lage erreicht, wenn der Behälter i gefüllt ist. In diesem Augenblick kippt das Gewicht 16 um, wodurch das Ventil io geöffnet und das Ventil i i geschlossen wird.
  • In dieser Lage der Ventile strömt Hochdruckdampf vom Dampfkessel durch die Rohrleitung 12, das Ventil io und die Rohrleitung 9 in der Behälter i, wobei das Ventil 25 am Boden des Behälters i geschlossen und das Ventil 26 geöffnet wird, so daß das Wasser in den Dampfkessel oder den Vorwärmer durch das Rohr 1q. gedrückt wird.
  • Im Fall eine Niederdruckpumpe zur Verwendung kommt, so wird angenommen, daß sie eine Kreiselpumpe ist mit einer solchen Charakteristik, daß der Druck am größten wird, wenn die Pumpe kein Wasser fördert, welcher Fall eintritt, wenn das Ventil 25 geschlossen ist. Infolge dieser Drucksteigerung wird das unter Einfluß einer Feder stehende Ventil 27 in der Rohrleitung 3 geschlossen. Die Wirkung bleibt die gleiche, wenn das Wasser aus einem oberhalb des Behälters i angebrachten Behälter entnommen wird. Die Glocke 5 in der Regelungsvorrichtung wird dabei offenbar durch die Wassersäule im Rohr 8 niedergedrückt, und das Wasser im Raum unterhalb der Glocke strömt durch die t@ffnung 22 des Drosselventils in das Gefäß 2o. Wenn das Wasser im Dampfkessel seinen höchsten Stand erreicht hat, so schließt das Drosselventil (seine Spindel) 23 die Öffnung 22 ab, und die Glocke 5 bleibt stehen. Die im Behälter i befindliche Wassermenge strömt unabhängig davon in den Dampfkessel ein, weshalb der Wasserstand im Dampfkessel unbedeutend über den zulässigen steigt. Da aber der Inhalt des Behälters i sehr klein im Verhältnis zu demjenigen des Dampfkessels gewählt wird, so wird die eben genannte Steigerung des Wasserstandes im Dampfkessel verschwindend klein sein. Sinkt nun der Wasserstand im Dampfkessel allmählich wieder, so öffnet sich das Drosselventil23, und die Bewegung der Glocke 5 nach unten setzt sich fort, bis die Glocke ihre niedrigste Lage erreicht hat, wodurch die Ventile io und ii auch wieder umgesteuert «-erden. Der Hochdruckdampf strömt dann durch die Rohrleitung 9, das Ventil i i und die Rohrleitung 13 zum Niederdruck. Wenn der Druck so weit gesunken ist, daß der Pumpendruck den Druck im Behälter i überwindet, dann wird das Ventil 25 geöffnet und der Behälter i von neuem mit Speisewasser gefüllt. Gleichzeitig wird das Ventil 27 geöffnet, das zum Raum unterhalb der Glocke 5 führt und während der ganzen Zeit, während welcher der Behiilter i von Wasser entleert wird, durch den Pumpendruck geschlossen gehalten war. Das Wasser strömt also wieder in den Raum unterhalb der Glocke, die somit ihre Aufwärtsbewegung wieder beginnt.
  • Durch die oben beschriebene Vorrichtung wird also erreicht, daß der Druck in der Regelungsvorrichtung vom Hochdruck unabhänffi (yer wird und die Vorrichtung daher nur für b Niederdruck gebaut zu werden braucht. Anstatt eine Drosselung an der öffnung22 vorzunehmen, kann eine Drosselung auch im Wasserzulauf zum Behälter i erfolgen, wodurch der Wasserzulauf je nach dem Wasserstand im Dampfkessel- ganz oder teilweise abgesperrt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Dampfkesselspeisevorrichtung mit einem Speisewasserbehälter, in den oder aus dem das in den Dampfkessel zu pumpende Wasser abwechselnd hinein- und herausgedrückt wird, in Verbindung mit einer Wasserzufuhr und einer außerhalb des Behälters vorgesehenen Regelungsvorrichtung, die das Umsteuern der für die Speisung erforderlichen Ventile besorgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungsvorrichtung (4.) durch Rohre (8, i9) mit zwei in verschiedenen Höhenlagen angebrachten, zum Teil mit Wasser gefüllten und unter einem niedrigeren Druck als der Dampfkesseldruck stehenden Gefäßen (i7, 20) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein in der die -Niederdruckpumpe mit der Regelungsvorrichtung (d.) verbindenden Rohrleitung (3) angebrachtes Ventil (27), das die Wasserzufuhr zur Regelungsvorrichtung abwechselnd öffnet und absperrt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein in der die Regelungsv orrichtung (.I) mit dem unteren Niederdruckgefäß (20) verbindendei Rohrleitung (i9) angebrachtes Drosselorgan (22). Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Ventilvorrichtung (23), die in bekannter Weise vom Wasserstand im Dampfkessel bewegt wird und die im Anspruch 3 angegebene Drosselung ganz oder teilweise absperrt. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Ventilvorrichtung (25), die in bekannter Weise vom Wasserstand im Dampfkessel bewegt wird urid die Wasserzufuhr zum Speisewasserbehälter ganz oder teilweise absperrt.
DEA46271D 1925-11-03 1925-11-03 Dampfkesselspeisevorrichtung Expired DE431119C (de)

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DEA46271D DE431119C (de) 1925-11-03 1925-11-03 Dampfkesselspeisevorrichtung

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DE431119C true DE431119C (de) 1926-06-30

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