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DE939339C - Dynamoelektrische Maschine mit einem zur Abdichtung gegen Fluessigkeiten oder Gase dienenden Spaltrohr zwischen Staender- und Laeuferraum - Google Patents

Dynamoelektrische Maschine mit einem zur Abdichtung gegen Fluessigkeiten oder Gase dienenden Spaltrohr zwischen Staender- und Laeuferraum

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Publication number
DE939339C
DE939339C DEB10263A DEB0010263A DE939339C DE 939339 C DE939339 C DE 939339C DE B10263 A DEB10263 A DE B10263A DE B0010263 A DEB0010263 A DE B0010263A DE 939339 C DE939339 C DE 939339C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support cylinder
stator core
stator
grooves
machine according
Prior art date
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Expired
Application number
DEB10263A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Lutz Gold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
James Beresford and Son Ltd
Original Assignee
James Beresford and Son Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by James Beresford and Son Ltd filed Critical James Beresford and Son Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE939339C publication Critical patent/DE939339C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/12Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas
    • H02K5/128Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas using air-gap sleeves or air-gap discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

  • Dynamoelektrische Maschine mit einem zur Abdichtung gegen Flüssigkeiten oder Gase dienenden Spaltrohr zwischen Ständer- und Läuferraum Die Erfindung bezieht sich auf dynamoelektrische Maschinen von derjenigen Bauart, bei der entweder die Ständer- oder Läuferwicklungen eingekapselt sind, um sie gegen die Einwirkung von Wasser oder anderen Flüssigkeiten oder von schädlichen Gasen oder Staub und anderen unerwünschten Einflüssen zu schützen. Ein solcher Schutz ist beispielsweise bei tauchfähigen Motoren erwünscht, die zum Pumpen von Wasser, Öl usw. aus tiefen Bohrlöchern Verwendung finden, ist jedoch auch für viele andere Zwecke von Nutzen. Nach einem bekannten Verfahren werden die Ständerwicklungen von tauchfähigen. Motoren in der Weise geschützt, daß im Luftspalt zwischen dem Ständer und dem Läufer ein als Spaltrohr bezeichnetes dünnwandiges, flüssigkeitsdichtes Schutzrohr angeordnet wird, das an seinen Enden durch Klemm- oder Druckringe an den Stirnplatten oder Flanschen des Ständergehäuses befestigt wird. Bei diesen Maschinen bedarf gewöhnlich nur der Ständer eines Schutzes, da der Läufer mit Kurzschluß-bzw. Käfigwicklung versehen ist, die dem Wasser oder anderen Flüssigkeiten ohne Schaden ausgesetzt werden darf. Es ist erwünscht, das Schützrohr so dünn wie möglich zu machen, weil der Leistungsfaktor der Maschine mit zunehmendem Luftspalt schnell abfällt, während ein dickes Schutzrohr wesentlich erhöhte Wirbelstromverluste zur Folge haben würde, sofern dasselbe aus leitendem Stoff besteht. Das Schutzrohr muß an die Oberfläche der Ständerbleche aufgewalzt werden und muß daher fest genug sein, um diese Dehnung auszuhalten und auch um den verhältnismäßig hohen inneren wie äußeren Drücken zu widerstehen, denen es ausgesetzt ist. Innere Drücke können durch eine hohe Wassersäule oder sonstige Flüssigkeitssäule bedingt werden, die auf der eingetauchten Maschine lastet, während äußere Drücke auf das Schutzrohr durch Gasentwicklung in der Ständerisolierüng infolge von Überhitzung aus verschiedenen Ursachen entstehen können. Eine solche Gasentwicklung kann mit der Erzeugung hoher Drücke verknüpft sein, die das Schutzrohr eindrücken kann, lange bevor für die Isolierung der Ständerspulen eine ernste Gefahr der Beschädigung durch Hitz besteht. Wenn aber das Schutzrohr irgendwo eingedrückt würde, würde der Schutz schnell zerstört werden, da der Läufer den nach innen vorspringenden Teil des Schutzrohres durchschleifen würde.
  • Die Schwierigkeiten nehmen mit wachsender Größe der Maschine zu, was die Verwendung von dickeren Schutzrohren erforderlich macht, wodurch wiederum höhere Wirbelstromverluste und ein weiteres Absinken des Leistungsfaktors bedingt sind, und diese Verluste sind im wesentlichen der dritten Potenz der Dicke proportional. Diese Zusammenhänge haben die Größe der Maschinen begrenzt, die mit solchen Schutzrohren versehen wurden; da der Wirkungsgrad zu rasch mit der Größe der Maschine sinkt, konnten solche Schutzrohre nur für kleine und mittlere Maschinen verwendet werden.
  • Es ist bekannt, bei tauchfähigen Motoren mit einfachen Spaltrohren die Räume im Stator, welche durch die Wicklungsköpfe der Statorspulen nicht ausgefüllt werden, mit bestimmten Stoffen zu füllen, um der Neigung des Spaltrohres, sich auszubeulen, entgegenzuwirken. Dieser Weg hat sich jedoch als unbefriedigend erwiesen, weil in diesem Fall das Spaltrohr aus verhältnismäßig dickem Werkstoff hergestellt werden muß, um den verschiedenen auf es einwirkenden mechanischen Beanspruchungen standzuhalten. Als weitere nachteilige Erscheinung hat sich gezeigt, daß erhebliche Wirbelstromverluste auftreten, die den Wirkungsgrad des Motors ungünstig beeinflussen. Ferner wird der Leistungsfaktor infolge der Vergrößerung des-Spaltes zwischen Stator und Rotor vermindert.
  • Es ist ferner bekannt, einen Stapel von stark zusammengepreßten ringförmigen Schichtblechen zu verwenden, welche Zwischenlagen von isolierenden und dichtenden Scheiben aufweisen und welcher zwischen Stator und Rotor eingesetzt ist. Die Nachteile dieser Methode bestehen darin, daß die Schichtbleche die Entstehung eines beträchtlichen Streuflusses ermöglichen, der am Rotor vorbeigeht, so daß der Leistüngsfäkfor (cos p) eines derartigen Motors sehr niedrig ist.
  • Die Erfindung bezweckt in erster Linie, Maschinen der angegebenen Art derart auszubilden, daß viel dünnere Schutzrohre verwendet werden können, als dieses bisher möglich war, dadurch eine Erhöhung des Wirkungsgrads und Leistungsfaktors dieser Maschinen zu ermöglichen und andererseits Maschinen von praktisch jeder erforderlichen Größe herzustellen und mit gutem Wirkungsgrad betreiben zu können.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einer dynamoelektrischen Maschine mit genutetem Ständerblechpaket und einem zur Abdichtung gegen Flüssigkeiten oder Gase dienenden Spaltrohr zwischen Ständer- und Läuferraum innerhalb des dünnwandigen Spaltrohres ein hohler Stützzylinder aus magnetisch leitfähigem Material angeordnet ist, durch den das Spaltrohr gegen den inneren Umfang des Ständerblechpaketes gepreßt wird, wobei der einen Teil des Kraftlinienweges zwischen Ständer und Läufer bildende Stützzylinder im Bereich des Ständerfeldes geblättert ist und abwechselnd Zahnköpfe und Nuten oder Zwischenräume aufweist. Hierbei sind in die Nuten oder Zwischenräume zweckmäßig Füll- bzw. Abstandstücke aus magnetisch nicht leitfähigem Material eingesetzt, um so ein Einbeulen des Spaltrohres wirksam zu verhindern.
  • Ferner ist der hohle Stützzylinder dehnbar ausgebildet, derart, daß er durch Einsetzen von einem oder mehreren Keilpaaren in die Zwischenräume gedehnt und so gegen die Innenseite des Spaltrohres gepreßt werden kann.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß nach dem Einsetzen des hohlen Stützzylinders am inneren Umfang desselben so viel Material entfernt wird, daß die zwischen den Nuten liegenden Zahnköpfe voneinander getrennt werden. Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung kann das Stützrohr durch ringförmige Stanzlinge gebildet werden, die als Teil der Ständerbleche von diesen. in der Stanzmaschine abgetrennt und dann zu einem rohrförmigen Stützzylinder zusammengepreßt worden sind.
  • Ferner können die über das Ständerblechpaket vorstehenden Enden des Spaltrohres ebenfalls, und zwar entweder innen und außen oder nur an einer Seite, durch Verstärkungszylinder abgestützt werden. .
  • Das Spaltrohr selbst kann aus irgendeinem Metall bestehen, das nicht unbedingt ferromagnetisch sein muß, vorausgesetzt, daß es die notwendige hohe Zugfestigkeit besitzt, doch ist einem Stoff von geringer elektrischer Leitfähigkeit der Vorzug zu geben, -um die Wirbelstromverluste herabzusetzen. Ein solcher Werkstoff ist beispielsweise rostfreier Stahl. Das Spaltrohr kann aus Blech gebogen und, an den Rändern überlappt, verschweißt werden.
  • Die Erfindung ermöglicht, für die Abdichtung zwischen Ständer und Läuferraum ein sehr dünnes Spaltrohr zü verwenden, da die notwendige mechanische Festigkeit desselben gegen Einbeulen durch den Stützzylinder erzielt wird. Die dünne Wandstärke des Spaltrohres sichert auch bei großen. Maschinen einen hohen Leistungsfaktor derselben, da der radiale Spalt zwischen Ständer und Läufer nicht größer als bei gewöhnlichen Maschinen ohne Spaltrohr zu sein braucht. Außerdem wird der elektrische Widerstand des Spaltrohres auf einem hohen Wert gehalten, so daß Wirbelstromverluste möglichst klein bleiben und auch der elektrische Wirkungsgrad der Maschine verbessert wird.
  • Andererseits ist der innere Stützzylinder, der dem dünnen Spaltrohr die mechanische Festigkeit verleiht, so ausgebildet, daß die elektrischen und magnetischen Eigenschaften der Maschine nicht verschlechtert werden können. Durch die geblätterte Form des Stützzylinders werden die Wirbelstromverluste auf einem erträglichen Wert gehalten,, und die Unterteilung in Zahnköpfe und Nuten bzw. Zwischenräume trägt zu einer niedrigen magnetischen Leitfähigkeit in der Umfangsrichtung bei, so daß die magnetische Ableitung bzw. der magnetische Nebenschluß nur ganz gering ist, während die Zahnköpfe als innere Fortsätze der Ständerpole eine hohe magnetische Leitfähigkeit in radialer Richtung gewährleisten.
  • Nach einem bekannten Vorschlag soll ein Spaltrohr aus feinverteiltem magnetischem Material mit einem Bindemittel in der Weise mit einem veränderlichen Eiseninhalt hergestellt werden, daß die vor den Nuten liegenden. Teile des Spaltrohres einen geringeren. Eiseninhalt als die übrigen Teile aufweisen sollen und so der magnetische Widerstand der Streuwege durch eisenarme Schichten vergrößert wird. Abgesehen davon, daß ein derartiges Spaltrohr selbst bei großer Wandstärke verhältnismäßig geringe mechanische Festigkeit besitzt, ist dieser Vorschlag praktisch auch nur sehr schwierig zu verwirklichen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. r im Längsschnitt eine Anwendung der Erfindung bei dem Ständer eines tauchfähigen Motors mit eingekapselten Ständerwicklungen, Fig. 2 im Querschnitt ein Stück des Ständers mit dem Stützzylinder für das Schutzrohr und Fig.3 einen Querschnitt durch einen Teil des Stützzylinders in größerem Maßstab, Fig. q: im Längsschnitt eine Anwendung der Erfindung bei einem anderen Elektromotor, der einen eingekapselten Läufer aufweist, Fig. 5 bis 7 Beispiele von Blechen, die für die Anfertigung des Ständerblechpaketes, des Stützzylinders und des Läufers verwendbar sind und sämtliche aus demselben Ausgangsblech gestanzt sind.
  • Gemäß Fig. r bis 3 ist in einem zylindrischen Gehäuse a ein lamelliertes Stän.derblechpaket b angebracht, an dessen. innerem Umfang Nuten c (Fig. 2) für die Aufnahme der Ständerwicklungen. d ausgebildet sind. Diese Nuten sind vorzugsweise rechteckig und am inneren Umfang des Ständer-1>lechpaketes offen. Die Wickelköpfe, die aus dem Ständerblechpaket herausragen, sind in Hohlräumen untergebracht, die teilweise durch das Gehäuse a und die am Gehäuse ausgebildeten oder an denselben "befestigten Endflansche e begrenzt werden.
  • Der Abschluß der Ständerwicklungen ist durch ein dünnes zylindrisches Schutzrohr f erzielt, das sich eng an die Innenseite des Ständerblechpaketes anlegt und sich von einem Endflansch zum anderen erstreckt. Dieses Schutzrohr kann aus einem geeigneten magnetischen oder unmagnetischen Metall, vorzugsweise aber aus einem unmagnetischen Metall von hoher Zugfestigkeit gefertigt sein, und es ist erwünscht, daß sein elektrischer Leitwiderstand möglichst groß ist. Dieses Schutzrohr wird an seiner Innenseite durch eine Stützvorrichtung in Form eines Hohlzylinders in seiner Lage gesichert, die aus abwechselnd angeordneten geblätterten Zahnköpfen und längs gerichteten Isolierstücken aufgebaut ist, wobei eines oder mehrere dieser letzteren als Keilpaar ausgebildet sind. Der Stützzylinder hat im wesentlichen dieselbe Länge wie das Ständerblechpaket; er kann jedoch beiderseits desselben etwas überstehen, wie aus Fig. z ersichtlich ist. Der Eisenteil dieses Stützzylinders ist aus Blechringen g geschichtet, die am äußeren Umfang Nuten von geeigneter Form aufweisen, derart, daß zwischen ihnen Zahnköpfe h gebildet werden. Diese geschichteten Bleche sind elektrisch voneinander isoliert und sind aus einem magnetisch gut leitenden Werkstoff gefertigt, der zweckmäßigerweise korrosionsfest ist. Die Flanken der Nuten in diesen Blechen sind vorzugsweise parallel zueinander, wodurch das Einsetzen der Isolierstücke i erleichtert ist.
  • Die für den. Aufbau des Ständerblechpaketes, des Stützzylinders und des Läufers verwendeten Schichtbleche werden vorteilhaft aus denselben Blechtafeln ausgestanzt, wobei die äußeren. ringförmigen Abschnitte gemäß Fig. 5 für den Aufbau des Ständers, die mittleren ringförmigen Abschnitte gemäß Fig. 6 für den Aufbau des Stützzylinders und die inneren Abschnitte gemäß Fig. 7 für den Aufbau des Läufers dienen.
  • Die für den. Aufbau des Stützzylinders verwendeten Schichtbleche sind am inneren Umfang zusammenhängend ausgebildet, indem die Zahnköpfe durch schmale Brücken x verbunden sind, die Bestandteile des inneren Umfangs des Schichtbleches bilden. Die Nuten zwischen den Zahnköpfen h dienen der Aufnahme der Isolierstücke i, die vorzugsweise aus einem Isoliermaterial auf Harzgrundlage gefertigt sind, beispielsweise aus Hartleinen, das aus Leinenschichten besteht, die mit dem unter dem Warenzeichen »Bakelit« im Handel befindlichen Stoff verbunden sind. Zwecks Zusammensetzen des Stützzylinders aus seinen Bestandteilen werden die Ringe des Eisenteils auf einen Dorn gebracht und alsdann die Isolierstücke eingesetzt. Nach diesem Zusammenbau wird. die Außenfläche auf einen solchen Durchmesser abgeschliffen, daß sie, eng anliegend, in das Innere des Schutzrohres f hineinpaßt. Beim Ausstanzen der Schichtbleche wird eine der die Zahnköpfe verbindenden und den inneren Umfang bildenden schmalen Brücken aufgetrennt, wie bei k in Fig. 2 ersichtlich ist, so daß die Schichtbleche auf diese Weise dehnbar sind. Statt dessen kann auch nach dem Zusammensetzen der Bleche und Isolierstücke an der mit k bezeichneten Stelle in der Längsrichtung eine Nut eingeschnitten werden: An der Trennstelle k werden in die für das Ioslierstück vorgesehene Nut zwei Keile j (Fig. 2) eingesetzt, von denen der eine oder beide aus un magnetischem Metall von hohem elektrischem Leitwiderstand bestehen. Nachdem der Stützzylinder in der vorstehend beschriebenen Weise vorbereitet worden ist, wird er nach Herausnehmen der Keile von dem Kern abgenommen. Hierbei zieht sich auf Grund der Lücke k der Zylinder im Durchmesser etwas zusammen, so daß er dann leicht in das Schutzrohr eingesetzt werden kann, das bereits an seinen Platz gebracht worden ist.
  • Nachdem der Stützzylinder im Innern der Maschine genau ausgerichtet worden ist, derart, daß seine Zahnköpfe genau den Zähnen des Ständers b gegenüberstehen, werden die Keile j wieder eingesetzt und angezogen, wodurch der Stützzylinder geweitet und das Schutzrohr in innige Berührung mit den Zähnen des Ständerblechpaketes b gepreßt wird. Schließlich kann der innere Umfang des Stützzylinders einer Schleif- oder Drehbearbeitung unterzogen werden, durch die die Dicke der dünnen Brücken x, die die Zahnköpfe des Stützzylinders miteinander verbinden, verringert wird oder durch die die Brücken sogar gänzlich entfernt werden, so daß die Zahnköpfe voneinander getrennt werden. Der durch diese Bearbeituizg erzielte innere Umfang des Stützzylinders ist in Fig. 2 durch die gestrichelte Linie l angedeutet. Die getrennten: Zahnköpfe werden durch die Wirkung der Keile j in dichter Berührung mit dem Schutzrohr und in der richtigen Lage festgehalten. Unter Umständen kann die Lücke k zum Schluß durch einen unmagnetischen oder einen isolierenden Füllstreifen m (Fig. 3) ausgefüllt werden. Die Lücke k kann entweder mit parallelen Flanken wie in Fig. 2 oder mit zueinander geneigten Flanken wie in Fig. 3 ausgebildet sein. Die über das Ständerblechpaket hinausragenden Enden des Schutzrohres sind je durch eine äußere Hülse u und eine innere Hülse o aus Metall od. dgl. verstärkt. Die Hülse o besitzt ungefähr dieselbe Dicke wie der oben beschriebene Stützzylinder g. Auf den am Schutzrohr anliegenden Innenflächen mancher oder aller Isolierstücke kann eine Längsnut p ausgebildet werden, so daß Kühlkanäle für den Durchtritt von Flüssigkeit oder Luft entstehen, und in der angrenzenden Stirnseite jeder Hülse o sind gegenüber den- Nuten p Einschnitte q vorgesehen,, um das Kühlmittel in die Nuten p eintreten und aus den Nuten austreten zu lassen. Wenn eine derartige Kühlmöglichkeit nicht erforderlich ist, können die Einschnitte bzw. Nuten p und q auch wegfallen.
  • Die Enden des Schutzrohres können in geeigneter Weise gegen die Endflanschen des Gehäuses abgedichtet sein. Vorzugsweise werden Gummi- oder andere Ringe r in Aussparungen der Endflansche angeordnet und durch metallische Druckringe s, die in die Deckel eingeschraubt werden können, zusammengedrückt und dadurch allseitig zu dichter Anlage gebracht.
  • Ein Vorteil der in der Zeichnung dargestellten Ausführung besteht darin, daß fertig hergerichtete, umwickelte und imprägnierte Wicklungen in die offenen Ständerauten eingebracht werden können und diese Wicklungen die Nuträume wirksam ausfüllen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, so daß die Isolierstücke i lediglich das Schutzrohr f gegen eine feste Unterlage drücken, ohne das Schutzrohr zu deformieren. Die Hülsen o und u für die Unterstützung der Enden des Schutzrohres f sollen aus unmagnetischem Material von möglichst hohem elektrischem Widerstand bei ausreichender Festigkeit bestehen. Falls ein Metall von hohem elektrischem Widerstand verwendet wird, ist es erwünscht, daß die Enden des Stützzylinders g über das Ständerblechpaket vorstehen, wie in Fig. r dargestellt ist, so daß die inneren Enden der Hülsen o sich außerhalb des Bereichs des verhältnismäßig starken Streuflusses an den Enden des Ständerblechpaketes befinden. Wenn die Hülsen aus Isoliermaterial bestehen, kann diese Forderung entfallen.
  • Bei der in Fig. q. dargestellten .Anwendung der Erfindung auf einen Elektromotor, wie er für Kühlmaschinen für Haushalts- oder andere Zwecke verwendet wird, wo nur der Läufer t eingeschlossen zu sein braucht, wird für den Ständer ein Blechpaket b der oben beschriebenen Art verwendet und in einem Gehäuse a angebracht, das offen ist und einen freien Umlauf von Luft oder einem anderen Kühlmittel um die Ständerwicklungen herum gestattet. Das Schutzrohr f ist im Inneren des Ständerblechpaketes durch einen Stützzylinder in der oben beschriebenen Weise befestigt. Das an der einen Seite des Ständerblechpaketes überstehende Ende des Schutzrohres ist durch elektrische Schweißung oder in anderer Weise dicht und fest mit einem Verstärkungszylinder u verbunden, der einen Teil der Umschließung des Läufers bildet, und das an der anderen Seite des Ständerblechpaketes überstehende Ende des Schutzrohres ist durch elektrische Schweißung oder in anderer Weise dicht und fest mit einem Verstärkungszylinder u verbunden, der einen Teil der Umschließung des Läufers bildet, und das an der anderen Seite des Ständerblechpaketes überstehende Ende des Schutzrohres ist durch elektrische Schweißung oder in anderer Weise dicht und fest mit einer Verstärkungskappe v verbunden, die den Läufer auf dieser Seite umschließt. Über das offene Ende des Ständers kann eine Staubkappe w gesetzt sein. Der Verstärkungszylinder u ist am Untergestell durch einen Bolzen U' befestigt und durch einen eingesetzten Ring r' aus Gummi od. dgl. abgedichtet, der in eine Nut am Untergestell eingepreßt wird. Die Läuferwelle kann unmittelbar einen kleinen rotierenden Kompressor antreiben, der in dem Gehäuse y untergebracht ist. Die beiden Teile u und v sind vorzugsweise aus unmagnetischem Werkstoff von hoher Festigkeit und möglichst großem elektrischem Widerstand.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dynamoelektrische Maschine mit genutetem Ständerblechpaket und einem zur Abdichtung gegen Flüssigkeiten oder Gase dienenden Spaltrohr zwischen Ständer- und Läuferraum, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des dünnwandigen Spaltrohres ein Stützzylinder aus magnetisch leitfähigem Material in Form eines Hohlkörpers angeordnet ist, durch den das Spaltrohr gegen den inneren Umfang des Ständerblechpaketes gepreßt wird, wobei der einen Teil des Kraftlinienweges zwischen Ständer und Läufer bildende Stützzylinder im Bereich des Ständerfeldes geblättert ist und abwechselnd Zahnköpfe und Nuten bzw. Zwischenräume aufweist.
  2. 2. Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Nuten oder Zwischenräume Füll- bzw. Abstandstücke aus magnetisch nicht leitfähigem Material eingesetzt sind.
  3. 3. Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Stützzylinder dehnbar ist und durch Einsetzen von einem oder mehreren Keilpaaren in die Zwischenräume gedehnt wird.
  4. 4. Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einsetzen des hohlen Stützzylinders am inneren Umfang desselben so viel Material entfernt wird, daß die zwischen den Nuten liegenden Teile voneinander getrennt werden.
  5. 5. Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die über das Ständerblechpaket vorstehenden Enden des Spaltrohres innen und außen oder nur an einer Seite durch Verstärkungszylinder abgestützt sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften. Nr. 542 078, 568 561, 619 771, 674 524; britische Patentschrift Nr. 494 6oi ; USA.-Patentschrift Nr. 1 974 678.
DEB10263A 1939-10-27 1950-09-27 Dynamoelektrische Maschine mit einem zur Abdichtung gegen Fluessigkeiten oder Gase dienenden Spaltrohr zwischen Staender- und Laeuferraum Expired DE939339C (de)

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GB2885539A GB538358A (en) 1939-10-27 1939-10-27 Improvements relating to dynamo-electric machines

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