[go: up one dir, main page]

DE938716C - Becherwerk - Google Patents

Becherwerk

Info

Publication number
DE938716C
DE938716C DEST6645A DEST006645A DE938716C DE 938716 C DE938716 C DE 938716C DE ST6645 A DEST6645 A DE ST6645A DE ST006645 A DEST006645 A DE ST006645A DE 938716 C DE938716 C DE 938716C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket elevator
links
cups
long
chains
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST6645A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacob De Koning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon BV filed Critical Stamicarbon BV
Application granted granted Critical
Publication of DE938716C publication Critical patent/DE938716C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/12Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising a series of individual load-carriers fixed, or normally fixed, relative to traction element
    • B65G17/126Bucket elevators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/06Articles and bulk

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

  • Becherwerk Bei Becherwerken, bei denen die Becher an Ketten befestigt sind, unterscheidet man zwei Typen, nämlich das Teilbecherwerk, bei dem an jedem zweiten Glied ein Becher befestigt ist, und das Vollbecherwerk, bei dem an jedem Glied ein Becher befestigt ist.
  • Die Leistungsfähigkeit eines Teilbecherwerks ist durch die geringere Zahl der Becher je Längeeinheit kleiner als die Leistungsfähigkeit eines Vollbecherwerks. Diesen Nachteil könnte man einigermaßen ausgleichen, indem man die Geschwindigkeit des Teilbecherwerks steigert; jedoch dies hat zur Folge, daß die Lebensdauer wegen der größeren Abnutzung herabgesetzt wird. Ein Vollbecberwerk weist jedoch den Nachteil auf, daß es schwer ist, Ausbesserungsarbeiten an diesem Becherwerk vorzunehmen, weil die Becher mittels langer ununterbrochener Achsen unmittelbar miteinander verbunden sind. Dadurch ist die Aussicht auf den heruntergebenden Trum des Becherwerks versperrt, was die Überwachung erschwert, während das Becherwerk bei Ausbesserungsarbeiten schwer aufzufangen ist.
  • Bei Teilhecherwerken erfolgt dieses Auffangen, indem man einen Stab zwischen die Becher steckt oder einen Strang um die Becher wirft, was bei einem Vollbecherwerk nicht möglich ist. Weiter geschieht das Füllen und Entleeren der Becher sehr mangelhaft, weil die Ketten an den Umkehrstellen über viereckige Scheiben geführt werden. Der Öffnungswinkel zwischen den Bechern beträgt hier durch nur go0, während beim Teilbecherwerk, bei dem die Ketten über sechseckige Scheiben laufen, ein Offn;ungswinkel von I200 erzielt wird. Außerdem stützen sich immer mindes,tens drei Glieder auf den Seiten einer sechseckigen Scheibe, im Gegensatz zu einer viereckigen Scheibe, wo es nur zwei Glieder gibt, die mit den Seiten dieser Scheibe in Berührung kommen. Die Kettenglieder eines Teilbecherwerks schlagen deshalb weniger häufig auf die Umkehrscheiben als die Kettenglieder eines Vollbecherwerks, so daß die Ketten eines Teilbecherwerks eine geringere Abnutzung aufweisen und das Becherwerk ruhiger läuft.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Becherwerk, bei dem die Becher an jedem zweiten Glied der Ketten befestigt sind. Erfindungsgemäß weisen die Glieder, an denen die Becher befestigt sind, eine größere Länge auf als die Glieder, die zwischen den Bechern angebracht sind.
  • Die Zahl der Becher je Längeeinheit und/oder der Inhalt der Becher ist dadurch größer als bei den bekannten gleichgliedrigen Teilbecherwerken, so daß auch die Leistungsfähigkeit dfementsprechend größer ist. Es sei hier bemerkt, daß Förderketten mit verschieden langen Gliedern an sich bekannt sind.
  • Die Glieder werden bei der Umkehr- und Antriebstelle über sechseckige Scheiben geführt, so daß der Öffnungswinkel beim Füllen und Entleeren der Behälter I200 beträgt. Es hat sich herausgestellt, daß das Becherwerk noch sehr ruhig läuft, ohne daß die Glieder auf den Umkehrungen auf; schlagen, wenn die langen Glieder um zwei- bis dreimal so lang sind als die kurzen Glieder.
  • Die Antriebs- und Umkehrscheiben sind jetzt mit drei kurzen und drei langen Seiten versehen, deren Längen den Längen der Glieder entsprechen. Indem man die Gelenkstifte der Ketten fest an den Bechern befestigt, drehen diese Stifte nur in den kurzen Gliedern. Die langen Glieder werden dadurch einer geringeren Abnutzung ausgesetzt und können aus gewöhnlichem Stahl hergestellt werden, während es nur für die kurzen Glieder erforderlich ist, spezielles Material anzuwenden. Die Leistungsfähigkeit des erfindungsgemäßen Becherwerks ist annähernd der eines Voilbecherwerks gleich, was auch auf eine bessere Füllung der Becher und auf die Tatsache zurückzuführen ist, daß die Hinterwand der Becher nicht mit der Fläche durch die Ketten zusammenzufallen braucht wie bei einem Vollbecherwerk, so daß man den Bechern eine größere Tiefe erteilen kann.
  • Das erfindungsgemäße Becherwerk kann in einem bestehenden Becherwerkgehäuse untergebracht werden, so daß die Leistungsfähigkeit eines Becherwerks in verhältnismäßig einfacher Weise gesteigert werden kann. Dies ist von Bedeutung z. B. in Kohlewäschen. Der Tatsache zufolge, daß die Kohlen immer mehr auf mechanischem Wege gewonnen werden, nimmt der Gehalt an Bergen der zu waschenden Kohlen erheblich zu. Dadurch ist eine Steige- -rung der Leistungsfähigkeit der Becherwerke, die zum Abführeif der Berge vorgesehen sind, notwendig. Unter Anwendung der Erfindung kann dies nunmehr stattfinden, ohne daß man breitere Becher und demzufolge ein neues Becherwerkgehäuse anzuschaffen braucht. Weil die Lebensdauer' eines solchen Gehäuses um viele Male größer ist als die Lebensdauer der einer Abnutzung ausgesetzten Ketten und Becher, kann der Umbau des Becherwerks ohne zusätzliche Kosten erfolgen, wenn die abgenutzten Einzelteile des Becherwerks ersetzt werden müssen.
  • Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher ererläutert.
  • Fig. I zeigt eine Draufsicht eines Bechers mit den Ketten eines erfindungsgemäßen Becherwerks; Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der sechseckigen Antriebsscheibe mit einem Teil des Becherwerks, und-Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der sechseckigen Umkehrsoheibe mit einem Teil des Becherwerke.
  • Der Becher I setzt sich aus einer flachen Hinterwand 2, Seitenwänden 3 und 4 und einem gebogenen Boden 5 zusammen, die durch Schweißen aneinander befestigt sind. Die Winkel zwischen der Hinterwand 2 und den Seitenwänden 3 und 4 sind mittels Winkeleisen 6 und 7 versteift, während die obere -Seite der Bodenplatte 5 und der Seitenwände 3 und 4 mit einem Abnutzungsrand 8 versehen sind. Die Becher sind an den Ketten g und 10 aufgehängt. Jede Kette weist jeweils zwei lange Glieder II und 12, von denen Glied II unmittelbar an der Seitenwand des Bechers liegt, und zwei kurze Glieder I3 und 14 auf. Die Glieder sind mittels Stifte 15 und I6 miteinander verbunden.
  • Die Stifte stecken in Löchern, die in den Seitenwänden des Bechers vorgesehen sind, und sind mit einer Einkerbung versehen, in der eine Sicherungsscheibe I7 angebracht ist, die an der Innenseite der Seitenwand festgeschweißt ist Die Stifte drehen dadurch nicht in den langen Gliedern, so daß man kein besonderes Material dafür anzuwenden,braucht.
  • Als Material für die langen Glieder kommt z. B.
  • St. 37 in Betracht, während für die kurzen Glieder und die Stifte St. 70 angewandt werden kann. Dadurch, daß man die Seitenwände ein wenig außerhalb des Boden 5 des Bechers vorspringen läßt, können die Stifte I5 außerhalb des Bechers angebracht werden, so daß der Inhalt der Becher keine Abnutzung herbeiführen kann. Die Gelenkstelle I6 befindet sich in dem Becher, weil die Hinterwand 2 eine längere Konstruktion aufweist als die langen Glieder. Der Inhalt der Becher wird dadurch vergrößert, und das Material wird an der Schüttstelle über den vorhergehenden Becher hingeschüttet (s.
  • Fig. 2). Der Inhalt der Becher ist weiter vergrößert, - weil die Becher zwischen den Gliedern hindurch in das Bechefwerkgehäuse stecken. Die Ketten laufen über die auf der Achse 18 gekeilten sechseckigen Antriebsscheiben I9, die abwechselnd eine lange und eine kurze Seite haben mit einer den Gliedern 11 bzw. I3 entsprechenden Länge.
  • Auf den kurzen Seiten sind Nocken 20 geschweißt, die in die Oeffnung zwischen zwei kurzen Gliedern hineingreifen und dabei gegen das hintere Ende des zwischen diesen Gliedern liegenden langen Gliedes drücken, so daß die Ketten mit den Bechern fortbewegt werden. Die an den Bechern liegenden langen Glieder II sind an der Vorderseite bei 21 etwas schmäler ausgeführt, um zu verhindern, daß diese an die Feigen der sechseckigen Scheiben anstoßen.
  • Die sechseckigen Umkehrscheiben 22 sind identisch mit den Antnebsscheiben 19. Die Nocken auf den kurzen Seiten sind hier selbstverständlich überflüssig. Um jedoch zu verhindern, daß die Ketten von den sechseckigen Scheiben laufen, ist an jeder langen Seite ein Führungsplättchen 23 geschweißt, das an der dem Becher abgewendeten Seite der langen Glieder I2 angebracht ist. Es können anstatt der sechseckigen Scheiben auch Rollen an dem Umkehrende angewandt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Becherwerk mit Gliederketten, bei denen die Becher an jedem zweiten Glied der Ketten befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder, an denen die Becher befestigt sind, länger sind als die Glieder, die zwischen den Bechern angebracht sind.
  2. 2. Becherwerk nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die langen Glieder zwei- bis dreimal so lang sind wie die kurzen Glieder.
  3. 3. Becherwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzen Glieder aus hochwertigerem Material hergestellt sind als die langen Glieder und die Gelenkstifte fest an den Bechern verbunden sind.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 694 391.
DEST6645A 1952-07-02 1953-06-30 Becherwerk Expired DE938716C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL938716X 1952-07-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE938716C true DE938716C (de) 1956-02-02

Family

ID=19863616

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST6645A Expired DE938716C (de) 1952-07-02 1953-06-30 Becherwerk

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE938716C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248547B (de) * 1964-04-25 1967-08-24 Rud Ketten Rieger & Dietz Becherwerk fuer heisses Foerdergut
DE1253147B (de) * 1966-01-29 1967-10-26 Anton Budny Befestigung der Becher eines Becherelevators

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE694391C (de) * 1936-07-21 1940-07-31 Josef Topp Foerderkette

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE694391C (de) * 1936-07-21 1940-07-31 Josef Topp Foerderkette

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248547B (de) * 1964-04-25 1967-08-24 Rud Ketten Rieger & Dietz Becherwerk fuer heisses Foerdergut
DE1253147B (de) * 1966-01-29 1967-10-26 Anton Budny Befestigung der Becher eines Becherelevators

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE938716C (de) Becherwerk
DE3331872C2 (de) Hubvorrichtung
DE620446C (de) Mehrteiliger Einsatz fuer Drehtische zum Tiefbohren
DE2515024A1 (de) Ausschleuser fuer stueckgutfoerderer
DE861227C (de) Maschine zum Abraeumen von aufgehaeuftem Massengut
DE1287099B (de) Vorrichtung zum Schotteraushub unter den Schwellen eines Eisenbahngleises
DE573698C (de) Stetig wirkende Schleudermaschine
DE394018C (de) Mehrteiliger Metallkern zum Giessen von Kolben aus Aluminium
DE454319C (de) Tuerhebevorrichtung fuer liegende Kammeroefen
DE622055C (de) Verbindung fuer Foerderbandabdeckbleche
DE581101C (de) Duengerstreuer mit zwei schraeg zueinander stehenden, hin und her gehenden Streuwaenden
DE645797C (de) Entladevorrichtung fuer Pendelbecherwerke
DE720955C (de) Treibscheibe fuer Zugseile und Foerderketten
DE387124C (de) Plattenfoerderer fuer wagerechte, senkrechte oder schraege Foerderung
DE846031C (de) Endloser Foerder- und Siebrost
DE394834C (de) Mischtrommel fuer Beton-, Moertel-, Glasmasse u. dgl.
DE524145C (de) Vorrichtung zum Mischen oder Zerkleinern von Stoffen oder zum Schuetteln von Gegenstaenden
DE347339C (de) Grabenbagger mit geknickter Eimerleiter in Form des Grabenprofils
DE1756262A1 (de) Unterdruckhebezeug mit Selbstumschaltung (II)
DE2705589A1 (de) Kipptrommelmischer fuer baustoffe
DE1941289U (de) Becherwerksfuss.
DE3824529C2 (de)
DE660537C (de) Sperrvorrichtung fuer die Koksentleerungskammer senkrechter Verkokungsretorten
DE604241C (de) Raupenkettentrieb fuer Fahrzeuge aller Art
DE647690C (de) Eimerkettenhochbagger mit einer zwischen der Eimerrinne und der Eimerleiter angeordneten Bodenplatte