DE93851C - - Google Patents
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- heating
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0042—Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by an auxiliary flame
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.^
Es giebt Lampen, speciell auch Glühlichtlampen, bei denen der Brennstoff dadurch zur
Verzehrstelle emporgeführt wird, dafs ein auf dem Brennstoff ruhendes, abgesperrtes Luftvolumen auf den Brennstoff drückt, und zwar
dann, wenn die Luft der Erwärmung durch die Flamme der Lampe ausgesetzt ist (engl.
Patentschrift Nr. 10819, 1895),
Bei den bekannten Lampen erfolgt die Erwärmung durch das Metall des Brenners, das
sie aus der Flamme aufnimmt und auf die Luft überträgt, nicht durch eine besondere
Hülfsflamme.
Die vorliegende Erfindung will die Wirkungsweise durch Anwendung einer besonderen Heizflamme
für den Luftkessel verbessern, die in einem diesen durchbrechenden Centralrohr brennt. In den Abgasen der Hülfsflamme liegt
die Retorte, in der der Brennstoff hinaufgedrückt wird.
Für die Herstellung einer leistungsfähigen Gasflamme für flüssige Brennstoffe unter Anwendung
solchen Luftdruckes sind namentlich zwei Punkte in erster Linie in Betracht zu ziehen: die Erzeugung des erforderlichen
Druckes und die raschere Anwärmung.
Unter der mangelhaften Erreichung dieser beiden Bedingungen haben die bisherigen Ausführungsformen
gelitten.
__ In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform
der Vorrichtung dargestellt, und zwar bedeutet:
Fig. ι einen Aufrifs im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach x-x von Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nachjs-y von Fig. 1.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Behältern α und b; α ist zur Aufnahme
des Brennstoffes (Petroleum) bestimmt, welcher durch den Einlafs \ eingefüllt wird, b enthält
atmosphärische Luft. Die Verbindung zwischen den ' beiden Behältern ist durch geeignete.
Rohre c hergestellt. Der vollkommen luftdicht abgeschlossene Behälter b wird in seiner Mitte
der Länge nach von einem Schacht d durchzogen, welcher zur Aufnahme des Schornsteines
e dient. Der Schornstein e sitzt auf einem Cylinderstumpf aus isolirendem Material/
auf, welcher seinerseits unmittelbar auf einem die Wärmeflamme g umgebenden Luftzuführungskorbe
u aufruht. Aus dem Brennstoffbehälter α führen Röhren h, welche fast bis
an den Boden des Flüssigkeitsbehälters zu dem Zwecke reichen, um 'auch den letzten Rest
Flüssigkeit mit zur Verwendung gelangen zu lassen. Diese Röhrchen treten oberhalb der
Anwärmeflamme g in den Schornstein und münden in die Vergaserkammer i, aus welcher
ein Röhrchen k durch eine ungemein feine Austrittsöffnung I das Gas nach dem Brenner m
leitet. Der Brenner selbst wird in entsprechender Weise über dem Luftbehälter b in seiner
Lage gehalten, etwa durch Stege 0, welche in Oeffnungen ρ des Behälters aufstehen. Der
Schornstein e weist an seinem oberen Ende Oeffnungen q auf, welche den Verbrennungsgasen der Anwärmeflamme g den Abzug gestatten.
Unmittelbar an den Schornstein schliefst sich die Glocke r an, welche Oeffnungen
s besitzt, die den Luftzutritt zur Flamme selbst herbeiführen. Die Glocke ist deshalb
unmittelbar auf dem Schornstein angeordnet, damit eine gleichmäfsige Erwärmung des
Brenners selbst durch die Anwärmeflamme herbeigeführt wird, was einerseits eine raschere
Inbetriebsetzung bezw. Anwärmung der Lampe und andererseits ein gleichmäfsigeres Brennen
im Gefolge hat.
Schliefslich befindet sich . zwischen dem Schornstein und der Schachtwandung des Luftbehälters
ein Metallring ν dicht passend eingeschoben, welcher die Ueberleitung der Wärme
vom Schornstein nach dem Luftbehälter vermittelt. Die Stärke des Ringes, sowie die
Höhe seiner Anordnung sind von den Dimensionsverhältnissen der Lampe wesentlich abhängig
und spielen, wie aus der Wirkungsweise der Lampe noch hervorgehen wird, eine sehr
wichtige Rolle bei dieser Construction.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Die Anwärmeflamme g, welche übrigens hier eine gewöhnliche Petroleumflamme ist und
nicht, wie bei sonstigen Ausführungsformen, eine Spiritusflamme, was ebenfalls eine wesentliche
Neuheit der vorliegenden Erfindung gegenüber bekannten Constructionen bedeutet, wird
angesteckt und brennt infolge des über ihr angeordneten Schornsteines, welcher einen sehr
lebhaften Luftzug vermittelt, derart intensiv, dafs nach kürzester Zeit die Vergasung des
Brennstoffes eintritt. Ohne den Schornstein wäre die Anwärmung mittelst einer Petroleumflamme
unmöglich, da blos der Anwendung des ersteren die Erreichung der hinreichenden
Hitze der Flamme zu verdanken ist, welche nothwendig zur Vergasung der Brennflüssigkeit
gebraucht wird.
Die Wärme theilt sich zunächst dem Schornstein selbst mit und wird von dessen Umfang
durch den Metallring ν dem Windkessel bezw. der in seinem Inneren befindlichen Luft mitgetheilt.
Durch die Erwärmung der Luft wird auf die im Flüssigkeitsbehälter' befindliche Flüssigkeit nun der erforderliche Druck ausgeübt,
um das Petroleum durch die Röhren h hochzudrücken, wodurch die Vergasung der
Flüssigkeit im Schornstein e bezw. in der Vergaserkammer i herbeigeführt wird.
Die Rolle, welche der Metallring ν bei dieser Construction spielt, ist sehr leicht gekennzeichnet,
indem ohneWeiteres einleuchtet, dafs eine Erwärmung der Luft im Windkessel um. so rascher stattfinden wird, je näher der Metallring
der Anwärmeflamme angeordnet ist bezw. je gröfser seine Dimensionen sind.
Die Regulirung des Druckes bezw. der Flamme bei der vorliegenden Construction ist also auf
die vielfachste Weise möglich, einmal durch die Anordnung bezw. Dimensionirung ' des Metallringes
und aufserdem durch die Einstellung, also das Hoch- und Niederschrauben der Anwärmeflamme
g.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Erzeugung von Gas aus flüssigen Brennstoffen, insbesondere Petroleum, Spiritus u. s. f., zu Beleuchtungs-, Koch-, Brenn-, Heiz-, motorischen und anderen technischen Zwecken, bestehend aus zwei durch Röhren h verbundenen Behältern α und b (von denen der eine zur Aufnahme des Brennstoffes, der andere zur Aufnahme atmosphärischer Luft bestimmt ist), gekennzeichnet durch einen die Vergaserröhren h und die · Vergaserkammer i enthaltenden Schornstein e, welcher von dem Luftbehälter umgeben und derart über der Anwärmeflamme angeordnet ist, dafs er den Abzug der Verbrennungsgase der Anwärmeflammeg und somit ein intensiveres Brennen der Anwärmeflamme herbeiführt, derart, dafs der Luftdruck im Behälter.b durch die Anwärmeflamme regulirt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93851C true DE93851C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=365247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93851D Expired DE93851C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93851C (de) |
-
0
- DE DENDAT93851D patent/DE93851C/de not_active Expired
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