DE127025C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE127025C DE127025C DENDAT127025D DE127025DA DE127025C DE 127025 C DE127025 C DE 127025C DE NDAT127025 D DENDAT127025 D DE NDAT127025D DE 127025D A DE127025D A DE 127025DA DE 127025 C DE127025 C DE 127025C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- burner
- stamp
- heated
- pipe
- petroleum
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 3
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 2
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims 1
- 239000003208 petroleum Substances 0.000 description 8
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000004215 Carbon black (E152) Substances 0.000 description 3
- 229930195733 hydrocarbon Natural products 0.000 description 3
- 150000002430 hydrocarbons Chemical class 0.000 description 3
- 239000003209 petroleum derivative Substances 0.000 description 3
- 239000000567 combustion gas Substances 0.000 description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000003517 fume Substances 0.000 description 1
- 239000003350 kerosene Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B7/00—Machines, apparatus or hand tools for branding, e.g. using radiant energy such as laser beams
Landscapes
- Cookers (AREA)
- Frying-Pans Or Fryers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf mittels eines flüssigen Kohlenwasserstoffes,'
z. B. Petroleum, erhitzte Brennstempel - Vorrichtungen, welche, wie bekannt, den Zweck
haben, Briefmarken zu entwerthen oder eingezogene bezw. aufser Cours gesetzte Werthpapiere
durch Einbrennen eines Stempels, der z. B. aus den Worten »Ohne Werth« besteht, kenntlich zu machen, d. h. zu entwerthen und
so einen Mifsbrauch mit diesen Papieren, zu verhindern.
Die neue Vorrichtung ist in neuartiger Weise so eingerichtet, dafs sie
ι. völlig gefahrlos arbeitet, was für Vorrichtungen,
die zum Entwerthen von Papieren dienen sollen, wegen der Feuergefährlichkeit des Papiers von besonderer Wichtigkeit ist,
und durch jede Person ohne besondere vorherige Anleitung angewendet werden kann,
und
2. dafs der angewendete Kohlenwasserstoffbrenner ein Kohlenwasserstoffdampfbren-11er
ist, wie er ähnlich bei Petroleumglühlichtbrennern häufig bereits Anwendung findet.
Der Brenner ist aber so ausgebildet und angeordnet, dafs die Flamme desselben unmittelbar
auf den Boden des die Stempelplatte tragenden Gehäuses stöist.
Auf diese Weise wird eine ebenso schnelle als starke Erhitzung des Brennstempels erzielt
; dies ist nämlich, um eine tadellose Wirkung der Vorrichtung zu erreichen, unerläfslich.
Auf der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι einen Querschnitt und
Fig. 2 einen Längsschnitt mit theilweiser Ansicht der Vorrichtung.
Fig. 3 und 4 zeigen später zu erläuternde Einzelheiten.
Die neue Vorrichtung besteht aus einem zweitheiligen und dadurch aus einander nehmbaren,
metallenen Hohlkörper oder Gefäfs 1, dessen oberer Theil in einen Hals 2 ausläuft.
Der Hals 2 mündet in ein Abzugrohr 3 zur Abführung der im Hohlkörper 1 entstehenden
Verbrennungsgase.
Der untere Theil des Körpers 1 weist eine blockartige Verstärkung 4 auf.
Der Brenner ist nun bei der vorliegenden Vorrichtung so eingerichtet, dafs die Flamme
innerhalb des Gefäfses 1 von oben nach unten unmittelbar auf den Körper 4 herabstöfst und
dadurch letzteren und somit den an ihm auswechselbar zu befestigenden Stempel 5 sehr
schnell und hoch erhitzt.
Der Körper 4 und das Gefäfs 1 sind durch einen Mantel 7 aus Wärme schlecht leitendem
Material gegen Wärmeverluste nach aufsen möglichst geschützt.
Der eben erwähnte Petroleumdampfbrenner besteht aus einem Raum zum Mischen von
Petroleumdämpfen mit Luft, in Gestalt eines trichterförmigen, nach dem Körper 4 hinabgebogehen
Rohres 6, dessen unteres Ende eine fein durchlöcherte Brennerplatte 8 (Fig. 4) trägt. Das Rohr 6 ist mit einem Mantel 9 aus
einem schlechten Wärmeleiter umhüllt, um zu vermeiden, dafs das Rohr 6 von aufsen durch
die aufsteigende Hitze der eigenen Flamme des Brenners zu stark erhitzt wird und das
Petroleumgas, das in gleich zu beschreibender Weise erzeugt wird, sich bereits im Rohre 6
entzündet. Aus demselben Grunde ist auch die Brennerplatte 8 aus Speckstein, nicht aber
aus Metall gefertigt.
Das zu verbrennende Petroleum tritt durch ein Rohr io (Fig. 2) nach einem Regulir- und
Absperrventil 11, um sodann durch ein Filter 12 und ein Rohr 13 nach dem Verdampfer
14 zu fliefsen. Dieser A^erdampfer ist hier
ein ringförmig gebogenes Rohr und liegt unter der Brennerplatte 8, so dafs er von der aus
der Brennerplatte 8 herabstofsenden Flamme unmittelbar bestrichen, das in dem Verdampfer
14 befindliche Petroleum hoch, d. h. bis auf eine Temperatur von etwa 10000 C. erhitzt und
verdampft wird. Die so erzeugten Petroleumdämpfe strömen durch ein Rohr 15, um endlich
zu der nach dem Innern des Rohres 6 führenden Düse 17 zu gelangen und durch dieselbe
mit starkem Druck in das Rohr 6 einzutreten.
Da das Rohr 6 an seinem oberen, der Düse 17 zunächst liegenden Ende offen, mit Löchern 19
versehen und mit einem Rohrstück 18 umgeben ist, so reifst der aus der Düse 17 austretende
Strahl aus Petroleumdampf, ähnlich wie bei einem Injector, Luft in Richtung der Pfeile I
(Fig. 1) mit in das Rohr 6 und in den Hohlkörper ι hinein, so dafs das aus dem Brenner
8 austretende Gasgemisch entzündet \verden kann und in dem Gefäfs 1 brennt, ohne
lärmendes Geräusch zu verursachen.
Um in dem Rohr 6 die Mischung von Luft und Gas zu unterstützen und zu vervollkommnen,
sind in dieses Rohr in üblicher Weise Wände aus Drahtgaze 29 und 30 eingesetzt (Fig. i).
Die Flamme stöfst in Richtung der Pfeile II senkrecht auf den Block 4 herab, erhitzt diesen
und den Stempel äufserst schnell und stark, so dais eine leichte, kurze Berührung des Stempels
mit der Papierfläche auf letzterer ein Brandmal hervorbringt, das aber nicht das Papier
völlig durchdringt, sondern sich nur auf der Oberfläche desselben befindet.
Sobald der Petroleumdampfbrenner nicht in der beschriebenen Weise eingerichtet ist, also
und vor Allem seine Flamme nicht unmittelbar auf den Körper 4 aufprallen lassen kann, ist
diese Wirkung nicht erreichbar, der Stempel wird nicht genügend heifs und mufs mit dem
Papier längere Zeit in Berührung gebracht werden. Diese längere Zeit läfst sich aber
praktisch nicht sicher abmessen, so dafs dann entweder mit dem Brennstempel nur ein undeutlicher
Stempel oder ein völliges Durchbrennen des Papiers möglich ist, was, besonders wenn die Vorrichtung zum Abstempeln
von auf Briefcouverts aufgeklebten Marken dienen soll, wegen der Verletzung des Inhalts
des CoLiverts unter allen Umständen vermieden werden mufs.
Die Verbrennungsgase ziehen. in Richtung des Pfeiles III ab.
Die Löcher 19 sind vortheilhaft durch einen Flansch 20 (Fig. 1) überdeckt, um der angesaugten
Luft den Eintritt in diese Löcher zu erleichtern.
Um die Flamme des Brenners beobachten und auch um den Petroleumgasbrenner im Behälter
ι entzünden zu können, mündet seitlich in den Behälter 1, unterhalb des Brenners 8,
ein mit einer Verschraubung 22 und einer durchsichtigen Platte23 ausgestattetes Rohr2i.
Diese ganze Einrichtung, wie sie bisher beschrieben wurde, hängt in üblicher Weise an
schwingenden Armen 24, 25.' Diese Arme 24,25 sind im vorliegenden Falle einerseits
an dem Mantel 7, andererseits an einem Block 26, der z. B. auf einem Tisch aufgeschraubt
sein kann, befestigt. Mit dem einen der Arme, im gezeichneten Beispiele mit dem Arme 25, steht ein Kettenrad 27 in Verbindung.
Auf das Kettenrad λνίΓΐίί einerseits eine
mit einem Tretschemel (nicht dargestellt) verbundene Kette 28, andererseits eine Feder oder
ein Gewicht.
Der beschriebene Petroleumgasbrenner erzeugt eine so starke Hitze, dafs, trotzdem die
Flamme, entgegen ihrem natürlichen Bestreben, nach abwärts gerichtet ist, z. B. schon
10 Minuten nach erfolgtem Anzünden des Brenners. der schwere Stempelhalter oder
Block 4 rothglühend ist und bleibt, auch wenn während des Gebrauches das Gefäfs 1 mit dem
Stempelhalter auf- und niederschwingt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Brennsteinpcl-Vorrichtung zum Entwerthen von Papieren und Briefmarken, deren Stempelplatte durch vergaste Brennflüssigkeiten erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs der Brenner (8) in einem rings geschlossenen Gefäfse (1), mit seiner Mündung'nach dem den Brennstempel (5) tragenden Boden des Gehäuses gerichtet, angeordnet ist, so dafs die Stichflamme des Brenners, von oben nach unten gerichtet, unmittelbar auf den Stempel (5) aufprallt und eine ebenso schnelle als hohe Erhitzung des Stempels bewirkt.
- 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Brennei mit einem Mantel (9) aus Wärme schlecht leitendem Material umgeben ist, um eine zu starke Erhitzung des Brenners und eine Entzündung des im Brenner befindlichen Gasgemisches zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE127025C true DE127025C (de) |
Family
ID=395643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT127025D Active DE127025C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE127025C (de) |
-
0
- DE DENDAT127025D patent/DE127025C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE127025C (de) | ||
| DE2126443C3 (de) | Zündvorrichtung für Flüssigbrennstoff | |
| DE179292C (de) | ||
| DE117823C (de) | ||
| DE468207C (de) | Vorrichtung zum Verdampfen von fluessigem Brennstoff fuer Pressdampflampen oder -oefen | |
| DE89175C (de) | ||
| DE390365C (de) | Vorrichtung zur Speisung von Brennkraftmaschinen mit Brennfluessigkeiten | |
| DE239185C (de) | ||
| DE237445C (de) | ||
| DE28514C (de) | Petroleumheizapparat | |
| DE31820C (de) | Kohlenwasserstoff brenner für Lampen und Oefen | |
| DE558063C (de) | Brenner fuer Petroleum und Schweroele | |
| DE96743C (de) | ||
| DE101462C (de) | ||
| AT132734B (de) | Taschenfeuerzeug. | |
| DE92139C (de) | ||
| DE119982C (de) | ||
| DE86783C (de) | ||
| DE214034C (de) | ||
| DE93390C (de) | ||
| DE262881C (de) | ||
| DE241665C (de) | ||
| DE318095C (de) | ||
| DE121127C (de) | ||
| DE59211C (de) | Löth- und Leuchtlampe |