DE938513C - An Maehdrescher anhaengbare, auf Lenkraedern abgestuetzte Strohpresse od. dgl. - Google Patents
An Maehdrescher anhaengbare, auf Lenkraedern abgestuetzte Strohpresse od. dgl.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/04—Plunger presses
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- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
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Description
Gegenstand der Erfindung bildet eine auf Lenkrädern abgestützte Strohpresse oder sonstige Strohverarbeitungsmaschine,
die mit ihrem Fahrgestell an der Mähdrescherachse oder in deren unmittelbarer
Nähe angelenkt ist, um die von der Presse oder Verarbeitungsmaschine ausgelösten zusätzlichen
Kräfte unmittelbar in die Achskonstruktion des Mähdreschers einzuleiten. Bei dieser an sich
sehr vorteilhaften Anlenkung bereitet der Antrieb der angelenkten Presse oder Strohverarbeitungsmaschine
vom Mähdrescher auch insofern Schwierigkeiten, als Presse und Drescher sich beim
Fahren fortgesetzt gegeneinander verschieben, wodurch der Abstand zwischen der treibenden Welle
des Dreschers und der getriebenen Welle der Presse dauernd verändert wird. Wie Versuche gelehrt
haben, läßt sich dieser Übelstand z. B. auch nicht oder doch nicht befriedigend durch den Einbau
einer Spannrolle bei direktem Riemenantrieb beseitigen, weil eine solche Sp annrolle infolge dauernder
großer Längenveränderungen stark schleudert. Durch die Erfindung wird der vorgenannte Übelstand
beseitigt. Sie beruht auf der Erkenntnis, daß, wenn der Antrieb für die Strohpresse oder eine
sonstige Strohverarbeitungsmaschine auf einer Vorgelegeachse od. dgl. gelagert wird, die durch
die Mähdrescheradhse selbst oder durch eine Verlängerung der Mähdrescherachse gebildet oder in
unmittelbarer Nähe der Mähdrescherachse angeordnet ist, keine Änderungen im Abstand der
Pressenantriebswelle von der Anlenkungsachse mehr auftreten. Daraus folgt z. B. für Riemen-
antrieb, daß dieser erfindungsgemäß in zwei Abschnitte zerlegt werden muß, von denen dear erste
von der "Antriebsweile bis zur Mähdrescherachse
oder ihrer nächsten Umgehung reicht, in der eine Vorgelege- oder Zwischenachse angeordnet ist,
während der zweite Abschnitt von dieser Vorgelege- oder Zwischenachse bis zur Pressenhauptwelle
reichen muß. Bei Kardanantrieb brauchte lediglich die Kardanwelle von der in der Anlenkungsachse
oder" deren Nähe liegenden Zwischenachse bis zur Hauptwelle der Presse reichen. In
jedem Falle wird bei einem solchen. Antrieb eine
Änderung im Abstand zwischen Drescher und Presse wirkungslos gemacht, weil durch ihn ein
Einfluß dieser Abstandsänderung auf den Riemenoder Kardanantrieb unmöglich gemacht ist, und
zwar auch dann, wenn die Vorgelege- oder Zwisdhenachse bzw. das dem Anlenkungspunkt zugekehrte
Kardangelenk in der unmittelbaren Umgebung des Anienkungspunktes am Drescher angebracht
ist, weil die in solchen Fällen eintretenden Abstandsänderungen praktisch so gering sind,
daß sie bei Riemenantrieb ohne Einfluß bleiben und bei Kardanantrieb durch Ausbildung der Kardanwelle
als Teleskoprohr ausgeglichen werden können. Zwei lediglich als Beispiel zu betrachtende Ausführungen
der Erfindung sind, in der Zeichnung in den Fig. 1 und 2 bzw. 3 und 4 im Aufriß und
Grundriß schematisdh dargestellt.
Gemäß der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 ist auf Lenkrädern 2, 3 ein U-förmiger Rahmen 4, 5, 6
abgestützt, der mit seinen beiden Schenkeln S, 6 an
die Achse 7 eines. Mähdreschers 8 angelenkt ist. Auf
' diesem Rahmen 4, 5, 6 der um die Achse 7 auf- und abschwingen kann, ist eine Strohpresse (oder eine
sonstige Strohverarbeitungsmaschine) 1 angeordnet, deren Hauptwelle 11 ihren Antrieb vom Drescher 8
aus erhält. Dieser Antrieb, im gezeichneten Beispiel ein Seiltrieb, ist erfindungsgemäß in zwei Ab-
schnitte I und II unterteilt, die durch eine zur Anlenkungsachse 7 gleichachsige oder doch nahezu
gleichachsige Vorgelegeachse 12 verbunden sind.
Da diese Achse 12, auf der je eine Seilscheibe 13
bzw. 14 der beiden Riemenabschnitte I und II angeordnet
ist, unverrückbar zur Antriebswelle 15 des Dreschers liegt und die Pressenwelle 11 um die
Zwischenachse 12 schwingt, so· bleiben alle beim Fahren auftretenden senkrechten Verschiebungen
von Drescher und Presse gegeneinander ohne jeden Einfluß auf den Seil- oder Riemenantrieb. Wie die
Fig. 2 erkennen läßt, kann die Vorgelege- oder Zwischenachse 12 die Verlängerung der Achse 7
(oder des einen Achsstummels 7) bilden, wodurch die Konstruktion vereinfacht wird.
Gemäß der Ausführung nach den Fig. 3 und 4 treibt der Seil- oder Riemenabschnitt I von der
Welle 15 des Dreschers 8 aus ein Getriebe 16 an,
das seinerseits über eine Kardanwelle 17 auf die Hauptwelle 11 der Presse 1 einwirkt. Die Verbindungsstelle
18 der beiden Antriebsabschnitte I und ist bei dieser Ausführung nicht unmittelbar in
die Anlenkungsächse 7 gelegt, sondern unmittelbar über diese Achse, und dafür ist die Kardanwelle 17
teleskopartig ausziehbar gestaltet.
In den Fig. 3 und 4 ist durch einen aus dem Getfiebekasten
16 heraustragenden Welilenstummel 19
angedeutet, daß der Antrieb, statt von der Drescherwelle 15 aus, auch von dear Zapfwelle der Zugmaschine
oder z. B. von einem besonderen Motor aus erfolgen kann. ■
Claims (3)
1. An Mähdrescher anhängbare, auf Lenkrädern
abgestützte' Strohpresse oder sonstige Strohverarbeitungsmaschine, deren Fahrgestell
unmittelbar an der Mähdrescherachse oder in deren unmittelbarer Nähe angelenkt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antrieb der Strohpresse oder einer sonstigen Strohverarbeifcungsmaschine
(1) auf einer Achse (12 bzw. 16) gelagert ist, die eine Verlängerung
(12) der Mähdrescherachse (7) bildet oder in
deren unmittelbarer Nähe (16) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 für Seil- oder Riemenantrieb, dadurch gekennzeichnet,
daß der vom Mähdrescher zur Presse (1)
reichende Seil- oder Riemenantrieb in. zwei Abschnitte (I, II) aufgeteilt ist, die durch die
Mähdrescherachse (7) selbst oder eine sie verlängernde Zwischenachse (12) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,'
daß die Weiterleitung des Antriebes von der in der Mähdrescherachse (7)
oder in deren unmittelbarer Nähe liegenden Vorgelege- oder Zwischenwelle (Getriebe 16),
die vom Drescher, von der Zapfwelle der Zugmaschine oder von einem besonderen Motor angetrieben
wird, durch eine Kardanwelle (17) erfolgt, die teleskopartig ausziehbar sein kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
) 509 637 1.56
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW8952A DE938513C (de) | 1952-07-03 | 1952-07-03 | An Maehdrescher anhaengbare, auf Lenkraedern abgestuetzte Strohpresse od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW8952A DE938513C (de) | 1952-07-03 | 1952-07-03 | An Maehdrescher anhaengbare, auf Lenkraedern abgestuetzte Strohpresse od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE938513C true DE938513C (de) | 1956-02-02 |
Family
ID=7593969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW8952A Expired DE938513C (de) | 1952-07-03 | 1952-07-03 | An Maehdrescher anhaengbare, auf Lenkraedern abgestuetzte Strohpresse od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE938513C (de) |
-
1952
- 1952-07-03 DE DEW8952A patent/DE938513C/de not_active Expired
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