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DE937685C - Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromes beim Auftragen von Fluessigkeiten auf laufende Materialbahnen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromes beim Auftragen von Fluessigkeiten auf laufende Materialbahnen

Info

Publication number
DE937685C
DE937685C DEJ6701A DEJ0006701A DE937685C DE 937685 C DE937685 C DE 937685C DE J6701 A DEJ6701 A DE J6701A DE J0006701 A DEJ0006701 A DE J0006701A DE 937685 C DE937685 C DE 937685C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
working position
air
air duct
compressed air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ6701A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Pohl
Heinrich Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jagenberg Werke AG
Original Assignee
Jagenberg Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jagenberg Werke AG filed Critical Jagenberg Werke AG
Priority to DEJ6701A priority Critical patent/DE937685C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE937685C publication Critical patent/DE937685C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C11/00Component parts, details or accessories not specifically provided for in groups B05C1/00 - B05C9/00
    • B05C11/02Apparatus for spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to a surface ; Controlling means therefor; Control of the thickness of a coating by spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to the coated surface
    • B05C11/06Apparatus for spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to a surface ; Controlling means therefor; Control of the thickness of a coating by spreading or distributing liquids or other fluent materials already applied to the coated surface with a blast of gas or vapour

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromes beim Auftragen von Flüssigkeiten auf laufende Materialbahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Auftragsmaschinen zur Erzeugung eines Luftstromes beim Aufbringen von Flüssigkeiten auf laufende Materialbahnen, z. B. auf Papier, Karton, Gewebe, Kunststoff- oder- Metallfolien, bei denen fließfähige Stoffe wie Streichfarben, Kunststoffe, Imprägniermittel, Leime od. dgl. durch beliebige Vorrichtungen auf die zu behandelnde Bahnoberfläche aufgebracht werden und bei denen zur Regelung der Auftragsstärke ein gegen die Oberfläche der Bahn gerichteter Luftstrahl vorgesehen ist, durch den ein gegebenenfalls von der Bahn aufgenommener Auftragsmittelüberschuß zurückgehalten wird und das auf der Bahn verbleibende Auftragsmittel zur Erzielung eines gleichmäßigen und geschlossenen Films geglättet wird.
  • Zu diesem Zweck finden im allgemeinen Luftdüsen Verwendung, deren spaltförmige Austrittsöffnungen sich über die gesamte Breite der zu behandelnden Bahn erstrecken und die zur Erzielung einer jeweils erforderlichen Blaswirkung mehr oder weniger an die Oberfläche der Bahn herangestellt oder in einem bestimmten Winkel zur Oberfläche der Bahn eingestellt werden können. Die wirksame Behandlung der mit dem Auftragsmittel versehenen Bahn durch den Luftstrahl macht nun im allgemeinen ,ein sehr nahes Heranstellen der Luftaustrittsöffnung dieser Düse an die laufende Materialbahn erforderlich, so daß eine Verschmutzung der Austrittsöffnung infolge durch Schleuder- oder Spritzwirkung von der Bahnoberfläche gelöste Auftragsmittelteile unvermeidbar ist.
  • Mit zunehmender Verschmutzung der Luftaustrittsöffnung und der dadurch hervorgerufenen nachteilig beeinflußten Blaswirkungergibt sich die Notwendigkeit, in mehr oder weniger großen Zeitabständen eine Reinigung der Düse vorzunehmen. Diese Reinigung konnte bei den bekannten Auftragsmaschineridieser Art entweder nur dann vorgenommen werden, wenn die erschöpfte Vorratsrolle durch eine neue Vorratsrolle ersetzt wurde, d. h. es mußte der Ablauf eines Arbeitsvorganges ohne Rücksicht auf eine etwa notwendig gewordene Reinigung abgewartet werden oder die Reinigung erfolgte während des Arbeitsvorganges, so daß innerhalb dieser Zeit die die Maschine durchlaufende Materialbahn nicht durch den Luftstrahl behandelt wurde und später als Ausschuß nicht verwertbar war.
  • Es ist bereits eine Düsenanordnung bekanntgeworden, bei der mehrere Düsen an einem gemeinsamen schwenkbaren Düsenträger angeordnet .sind. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die nicht in Arbeitsstellung befindlichen Düsen durch eine sogenannte Prallplatte abgedeckt sind. Durch diese Maßnahme ergibt sich zwangläufig eine völlige Abdeckung der nicht .in Arbeitsstellung befindlichen Düsen, so daß eine Reinigung der Düsen nicht möglich ist. Weiterhin sind im Falle der bekannten Anordnung diese außerhalb der Arbeitsstellung befindlichen Düsen nicht von der Druckluft abgeschlossen. Vielmehr wird lediglich durch diese Prallplatte das Austreten der Druckluft aus diesen nicht in Arbeitsstellung befindlichen Düsen weitgehend verhindert.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist nun die der Erfindung entsprechende Auftragsmaschine mit einem mehrere Düsen aufweisenden schwenkbaren Düsenkörper versehen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß nur die in der Arbeitsstellung befindliche Düse mit der Druckluftzufuhr in Verbindung steht, während die Druckluftzufuhr zu den nicht in der Arbeitsstellung befindlichen Düsen unterbrochen ist und diese eine ihre Reinigung, Einstellung usw. gestattende zugängliche Lage einnehmen.
  • Die Ausbildung dieser Düse wird im wesentlichen bestimmt durch einen feststehenden, über die Breite der Bahn sich erstreckenden Luftkanal, der im Bereich der in Arbeitsstellung befindlichen Düse mit einer Austrittsöffnung versehen ist. Auf diesem Luftkanal ist in koaxialer Anordnung-der Düsenträger schwenkbar gelagert, an dessen Umfang im Falle des unten beschriebenen Ausführungsbeispiels zwei um 18o° zueinander versetzte Blasdüsen angeordnet sind, so daß, wenn sich eine Düse in Arbeitsstellung befindet, die andere Düse eine von der Druckluftzufuhr abgeschlossene Ruhestellung einnimmt.
  • Es entspricht weiterhin der Erfindung, daß der Luftkanal mit einer oder mehreren vorzugsweise nach unten gerichteten Durchbrechungen versehen ist, die, während sich eine Düse in> Arbeitsstellung befindet, durch :den Düsenträger geschlossen ist. Der Zweck dieser Durchbrechungen, die vorzugsweise auf der ganzen Längenausdehnung des Luftkanals vorgesehen sind, ist folgender: Bei der Reinigung der in Ruhestellung befindlichen Düse sind Teile des erhärteten Auftragsmittels in das Innere der Düse gelangt, die, wenn die Düse wieder in Arbeitsstellung gebracht wird, durch die Druckluft auf die mit dem Auftragsmittel versehene Bahn geblasen werden und auf- deren Oberfläche haftenbleiben. Die Anordnung dieser Durchbrechungen in dem Luftkanal bewirkt nun, daß die in die Arbeitsstellung zu schwenkende Luftdüse vor Erreichung der Arbeitsstellung kurzzeitig mit dem Luftkanal in Verbindung gebracht wird, wobei die in dieser Stellung zweckmäßig nach unten gerichtete Düse unter dem Einfluß der Druckluft von den gegebenenfalls in ihrem Innenraum befindlichen erhärteten Auftragsmittelteilen gereinigt wird.
  • Mit einer derartig ausgebildeten Luftdüse ist es möglich, zu jedem gewünschten Zeitpunkt und ohne Unterbrechung des Arbeitsvorganges eine gereinigte Düse in die Arbeitsstellung zu bringen, während die Reinigung der verschmutzten Düse mit der notwendigen Sorgfalt vorgenommen werden kann. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden beschrieben und an Hand der Zeichnungen erläutert.
  • Abb. i zeigt in schematischer Darstellung eine mit der schwenkbaren Düse ausgestattete Auftragsvorrichtung; Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Düse; Abb. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die Düse im Bereich des Druckluftanschlusses.
  • Die von einer nicht dargestellten Vorratsrolle durch ein Vorzugwalzenpaar i abgezogene Bahn 2 wird über die Leitwalzen 3, 4 in den Bereich der Auftragsvorrichtung gebracht. Diese Auftragsvorrichtung besteht aus einem mit dem Auftragsmittel 5 gefüllten Behälter 6, in den die Auftragswalze 7 hineinragt, an deren Umfangsfläche die Bahn 2 zur Aufnahme des Auftragsmittels vorbeibewegt wird. Im weiteren Verlauf wird die Bahn 2 um eine Gegenwalze 8 geführt, in.deren Bereich der im wesentlichen senkrecht zur Bahnoberfläche gerichtete Luftstrahl wirksam wird, durch den, der von der laufenden Bahn aufgenommene Auftragsmittelüberschuß zurückgehalten wird und wieder -in den darunter befindlichen Behälter 6 zurückfließt, während der auf der Bahnoberfläche verbliebene Auftrag unter dem Einfluß der Druckluft geglättet wird und die so behandelte Bahn über eine weitere Leitwalze 9 einer Trockenvorrichtung oder einer beliebigen anderen Verarbeitung zugeführt wird.
  • Der gegen die Oberfläche der Bahn 2 gerichtete Luftstrahl tritt aus einer Blasvorrichtung aus, die zunächst aus dem feststehenden Luftkanal io gebildet wird, der eine zu der zu behandelnden Bahn 2 gerichtete Austrittsöffnung i i aufweist, die sich über die gesamte Bahnbreite -erstreckt. Die beiden Enden dieses Luftkanals io sind in den Lagern 12 befestigt, während in das Innere des Luftkanals io ebenfalls feststehend die an einen nicht dargestellten Drucklufterzeuger angeschlossene Druckluftleitung 13 hineinragt, die ebenfalls mit einer Reihe von Luftaustrittsöffnungen 14 versehen isst.
  • Der Luftkanal io wird von dem Düsenträger 15 umschlossen, an dessen Umfang zwei um i8o° zueinander versetzte Düsen 16, 17 angeordnet sind, und der um die Längsachse des Luftkanals io schwenkbar gelagert ist. Der gesamte Düsenkörper wird aus zwei Hälften gebildet, die mittels Klemmschrauben 18 zusammengehalten werden, wobei die jeweils aufeinanderliegenden Klemmstege 1g zweckmäßig einen Querschnitt aufweisen, der dem austretendenLuftstrom einen verhältnismäßig geringen Widerstand entgegensetzt.
  • In dem Luftkanal io sind weiterhin eine Reihe von nach unten gerichteten Durchbrechungen 2o vorgesehen, durch die die in die Arbeitsstellung zu bringende Düse 16 kurzzeitig mit dem Innenraum des Luftkanals io in Verbindung gebracht wird.
  • Bei einer notwendig werdenden Reinigung der in Arbeitsstellung befindlichen Düse 17 wird nun lediglich der Düsenträger 15 um 18o° geschwenkt, wozu zweckmäßig ein Griff oder eine andere nicht dargestellte Handhabe dient, wodurch sich die Düse 17 unter Abschluß von der Druckluftzufuhr in die Ruhestellung bewegt, während die Düse 16 auf ihrem Schwenkweg von der Ruhestellung in die Arbeitsstellung an den in dem Luftkanal io angeordneten Durchbrechungen 2o vorbeibewegt wird, um durch den in diesem Bereich wirksam werdenden Luftstoß von Fremdkörpern gereinigt und am Ende ihres Schwenkweges in die Arbeitsstellung gebracht zu werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromes beim Auftragen von Flüssigkeiten auf laufende Materialbahnen, wobei durch den Luftstrom die Auftragsstärke geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß von einer Mehrzahl in bekannter Weise an einem gemeinsamen schwenkbaren Düsenträger (15) angeordneten Düsen (16, 17) nur die in der Arbeitsstellung befindliche Düse (17) mit der Druckluftzufuhr in Verbindung steht, während die Druckluftzufuhr zu der nicht in der Arbeitsstellung befindlichen Düse (16) unterbrochen ist und diese eine ihre Reinigung, Einstellung usw. gestattende zugängliche Lage einnimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Arbeitsstellung hineinzubewegende Düse (16) selbsttätig mit der Druckluftzufuhr in Verbindung gebracht wird, während die aus der Arbeitsstellung herauszubewegende Düse (17) selbsttätig von der Druckluftzufuhr abgeschlossen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenträger (15) in koaxialer Anordnung schwenkbar auf einem feststehenden Luftkanal (io) angeordnet ist, dessen Luftaustrittsöffnung (ii) sich im Bereich der in Arbeitsstellung gebrachten Luftdüse (17) befindet. q..
  4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des den feststehenden Luftkanal (io) umschließenden schwenkbaren Düsenträgers (15) zwei um i8o° zueinander versetzte Düsen (16, 17) angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Luftkanal (io) mit einer oder mehreren vorzugsweise nach unten gerichteten Durchbrechungen (2o) versehen ist, durch die die in Arbeitsstellung zu schwenkende Düse (16) vor Erreichung der Arbeitsstellung kurzzeitig mit dem Luftkanal (io) in Verbindung gebracht wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 659 8oo.
DEJ6701A 1952-12-12 1952-12-12 Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromes beim Auftragen von Fluessigkeiten auf laufende Materialbahnen Expired DE937685C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ6701A DE937685C (de) 1952-12-12 1952-12-12 Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromes beim Auftragen von Fluessigkeiten auf laufende Materialbahnen

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DEJ6701A DE937685C (de) 1952-12-12 1952-12-12 Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromes beim Auftragen von Fluessigkeiten auf laufende Materialbahnen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE937685C true DE937685C (de) 1956-01-12

Family

ID=7198529

Family Applications (1)

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DEJ6701A Expired DE937685C (de) 1952-12-12 1952-12-12 Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromes beim Auftragen von Fluessigkeiten auf laufende Materialbahnen

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DE (1) DE937685C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2922034A1 (de) * 1979-05-30 1980-12-11 Jagenberg Werke Ag Beschichtungsvorrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE659800C (de) * 1935-05-16 1938-05-11 James Donald Maclaurin Verfahren und Vorrichtung zur Vergleichmaessigung eines noch fluessigen UEberzuges auf einer in Bewegung befindlichen Bahn, insbesondere Papierbahn

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE659800C (de) * 1935-05-16 1938-05-11 James Donald Maclaurin Verfahren und Vorrichtung zur Vergleichmaessigung eines noch fluessigen UEberzuges auf einer in Bewegung befindlichen Bahn, insbesondere Papierbahn

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DE2922034A1 (de) * 1979-05-30 1980-12-11 Jagenberg Werke Ag Beschichtungsvorrichtung

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