DE1956762A1 - Anfeuchter fuer stetig vorrueckende Gewebebahnen - Google Patents
Anfeuchter fuer stetig vorrueckende GewebebahnenInfo
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Description
-iirma Oluett, Peabody .& Co., Inc.
Hew York, Y.Ut.A.
Hew York, Y.Ut.A.
Anfeuchter für stetig vorrückende Gewebebahnen
Die Erfindung betrifft allgemein neue und vorteilhafte Verbesserungen an Flüssigkeitssprühvorrichtungen und
erstrebt insbesondere eine neue Vorrichtung zum gleichmäßigen Besprühen einer stetig vorrückenden Gewebebahn
mit Wasser.
Die meisten Gewebe, vornehmlich die aus Naturfasern, laufen beim Waschen ein. Demzufolge ist es üblich geworden,
eine Probewäsche einer Gewebeprobe aus einer Fertigung vorzunehmen, um den Krumpfbetrag festzustellen, dem
sie unterliegt, und dann den Rest der Fertigung einer an3chliei3enden Befeuchtigung und Längs Stauchung zu unterwerfen,
um die Restkrumpfung praktisch vor irgendwelcher Ausrüstung auf Full zu bringen. Das Stauchen erfolgt
im allgemeinen ununterbrochen, und bei seiner einfachsten
Form wird eine stetig vorrückende Gewebebahn zunächst
unmittelbar mit Wasser aus vielen Düsen besprüht, dann durch eine Stauchvorrichtung geführt und schließlich
getrocknet und abgetafelt als Auftakt zu nachfolgender
Bearbeitung oder Ausrüstung.
Es hat sich herausgestellt, daß das unmittelbare Aufsprühen von Wasser auf das Gewebe häufig unerwünschte
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BAD ORIGINAL
yrgebnisse, wie die Ablagerung verstreuter, großer Wassertropen
auf dem Gewebe, eine ungleichmäßige Verteilung von Wasser infolge sich überschneidender oder getrennter
Sprühke^el und einer erheblichen Schwierigkeit '
beim liefern der richtigen V/assermenge zeitigt, die für
die gewünschte Wasseraufnähme erforderlich ist. Jedoch
beseitigt ein gemäß der Erfindung konstruierter Anfeuchter die vorgenannten Probleme. Jäher ist es ein Ziel der
Erfindung, einen Anfeuchter für eine stetig vorrückende Gewebebahn zu schaffen, der einen feinen, gleichmäßigen
Wassernebel in vollständig ebenniä/iiger und regelebarer
vveise aufbringen kann.
Ein anderes Ziel der Erfindung ist, einen 'Jewebeanfeuchter
der benannten Art zu schaffen, der oinen senkrecht
gerichteten, endlosen .'"etriefcenen Riemen hat, welcner
aus einem geeigneten, i-aochenma-terial -' eformt ist und
von einem Paar senkrecht ausgeribhteter l'ragrollen reführt
wird, deren untere teilweise in einen ".vasserbehälter
taucht, um den Hießen ständig Wasser daraus schöpfen zu lassen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, einen Gewebeanfeuch.-ter
der genannten Art zu schaffen, bei dem j as wasserschöpfende !Trum de-3 endlosen riieraens neben den zu befeuchtenden
Gewebe sitzt und eine innerhalb les Riemens angebrachte Luftdüse dazu benutzt wird, .,asserteilchen
vom xtiemen auf das Gewebe in Fora eines feinen Fetels
in gleichmäßiger Verteilung zu blasen.
Foch ein anderes Ziel der iOrfindung ist es, einen G-ewe-
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BAD ORIGINAL
beanfeuchter der --enannten Art zu schaffen, der.ein Paar
gegenüberliegende Abstreifrollen hat, die unter der Luftstrahleinrichtung
angeordnet sind und gegenüberliegende Seiten de3 dchöpftrums des Riemens erfassen, um die *./asserraenge
au regeln, die vom Riemen durch Abstreifen des überschüssigen V/assers mitreführt wird.
Schließlich ist es das Ziel der Erfindung, einen Gewebeanfeuchter
der genannten Art eu schaffen, der ein Paar gegenüberliegende ReiniOTingsrollen hat, die mit den gegenüberliegenden
Flächen des Rücklauf trums des Riemens in eingriff kommen können.
Im Hinblickmif diese und andere Zwecke, deren ..'esen offenbart
wird, ist die Erfindung besser im Zusammenhang mit der Zeichnung, der zugehörigen, ins einzelne gehenden
Beschreibung und den angefügten Ansprüchen verständlich.Die einzige Abbildung der Zeichnung ist eine ziemlich
schematische Seitenansicht eines 3-ewebeantfeuchters
gemäß der Erfindung.
Wie gezeigt, ist die Erfindung in einem Gewebeanfeuchter
verkörpert, der einen offenen Behälter 5 bat, in welchem ein Wasservorrat 6 auf einem vorherbestimmten Was-
serspiegel gehalten wird. Geeignete (nicht gezeigte) Seitenrahmen
tragen drehbar eine untere Rolle 7 und eine obere "Rolle 8 in senkrechter Ausrichtung zueinander. Die
unteiO Walze 7 taucht teilweise in das Wasser 6 ein, und
die obere »'alze 8 kann durch irgendeinen Antrieb mit veränderlicher
Geschwindigkeit angetrieben werden.
Ein endloser Riemen, aus Draht oder sonstigem, ?eeigne-
terz Mascheniaaterial hergestellt, der allgemein mit 9 be-
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zeichnet ist und ein Schöpftrum 10 und ein Rücklauftrum
11 hat, wird von den Walzen 7 und 8 geführt. Die Maschengröße des Riemens 9 bestimmt sich nach den Arbeitsbedingungen
jeder Anlage, aber kann als Norm ein 80 χ 80 Maschengeflecht sein. Die Breite des Riemens 9 muß wenigstens
so groß wie die Breite·des zu befeuchtenden Gewebes
sein.
Eine waagerechte Luftleitung 12, die eine Länge von we-™
nigstens der Breite des Siemens 9 hat, ist zwischen den
Trummen des -ti-iemens etwas unterhalb der oberen Walze 8
befestigt und mit einer Vielzahl waagerecht nebeneinanderliegender Öffnungen 13 von verhältnismäßig kleinem
Durchmesser- versehen, die auf die Innenfläche des Schöpftrums
10 des ftiemens gerichtet sind.
Zwei sich waagerecht gegenüberliegende Abstreiferwalzen
14 sitzen so, daß sie beide Seiten des Schöpftrums des Riemens erfassen können, und dienen dazu, die an dem
ächo'pftrum haftende Wassermenge durch Beseitigen eines
Wasserüberschusses zu regeln.
P Zwei waagerecht gegenüberliegende, drehbare Zylinderbürsten
15 sitzen so, daß die beide Seiten des Rücklauftrums 11 ies Riemens erfassen können, un sie ständig zu
säubern. *
Eine anzufeuchtende lewebebahn A geht über eine untere
Führungsrolle 16, ^.ann senkrecht nach oben uarallel zu
dem Schöpftrum 10 und über eine, obere führungsrolle 17,
von der sie dann zu einer anderen "Bearbeitungsvorrichtung, wie einer dtaucheinrichtung, läuft. Jiine oder bei-
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de Führungsrolle!! 1υ und 17 können angetrieben werden
und waagerecht einstellbar sein, um den Abstand zwischen der Gewebebahn und dem Schöpftrum 10 des Riemens zu ändern.
Umgekehrt können die Sollen 16 und. 17 fest sein
und die Änfeuchtungseinrichtung als Gaxizes zum. Gewebe
hin oder von ihm fortbewegt werden.
Im Betrieb nimmt der -^lernen 9 Wasser aus dem Behälter 5
auf, wenn er um die Walze 7 läuft, und aas mit Wasser beladene llrum 10 geht dann- zwischen den Abstreiferrollen
14 hindurch, die jeden Überschuß an Wasser entfernen. Das Schöpftrum 10 läuft dann weiter an den Luftströmen
aus den Luftleitungsöffnungen 13 vorbei, die wirksam das
zurückgehaltene V/asser von dem Riemen als feinen Hebel blasen, der sich auf der freien Fläche der ständig vorrückenden
Gewebebahn A absetzt. Das Rücklauftrum 11 des
Riemens wird laufend von. den sich drehenden Bürsten 1 5
gereinigt.
ΐ/ie oben erwähnt, wird die obere Walze 8 von einerr. Antrieb
mit veränderlicher Geschwindigkeit angetrieben statt der untere itolle 7, um das Schöpf trum 10 des ftiemens unter
.>.'jannung zu halten und damit jede Neigung zum Ausbauchen
von der Leitung 12 zu unterdrücken, wenn es der Kraft
Jer juuftströme aus den öffnungen 13 unterworfen wird.
■jurch richtiges Einstellen der veränderlichen "Betriebs-
yvoSan, wie Wasserspiegel im Behälter 5» Geschwindigkeit
and/oder Iv aschengröße des lliemens 9» Einstellung der Ab-■jtreil'errollen
14, des Luftdrucks und Volumens für die
^eitunp· 12, des Ab st and a und Durchmessers der Öffnungen
1'i und der Geschwindigkeit der Gewebebahn A, ist es mög-
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lieh, gleichmäßig und wiederholbar eine vorherbestimmte
Menge Feuchtigkeit, beispielsweise 5 bis 25 #, auf das
Gewebe bei jeder gegebenen Vorschubgeschwindiirkeit des
G-ewebes in einem recht weiten 'jeschwindigkeitsbereich,
etwa vonweniger als 13*5 rc bis zu mehr als 112 m .ie IZinute
aufzubringen, i/enn diese veränderlichen G-röiien einmal,
für irgendeine Arbeitsbedinming festgelegt ist,
brauchen keine weiteren Änderungen vorgenommen au werden.
009837/1235
BAD
Claims (5)
- r tAnsprüche :y Anfeuchter für stetig vorrückende Gewebebahnen, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Vorratsbehälter für Flüssigkeit (5), eine untere, teilweise in die Flüssigkeit (6) im Behälter eintauchende Tragwalze (7) für den Riemen, eine obere, in senkrechtem Abstand angeordnete, zur unteren parallele Tragwalze (8), einen endlosen Kaschenriemen (9), der von der unteren und oberen Walze getragen wird, Antriebsmittel für wenigstens eine der Tragwalzen, durch die ein Trum (10) des Riemens veranlaßt wird, Flüssigkeit aus dem Behälter (5)aufzunehmen, und Kittel (13) zum Aufblasen von Flüssigkeit von dem Riemen als feinem l^ebel auf die Oberfläche einer zugehörigen, stetig vorrückenden 'Jewebebahn (A) umfaßt.
- 2. Anfeuchter nach Anspruch 1, dadurdh gekennzeichnet, daß die Blasmittel aus einer Luftleitun™ (12) bestehen, die mit einer Vielzahl von auf die Innenfläche des Siemens (9) gerichteten Öffnungen (1?) in Abstand voneinander versehen ist.
- 3. Anfeuchter nach Anspruch 1 und 2, dadurch geken zeichnet, daß er zusätzlich eine iinrichtun? (14) zum Entfernen überschüssiger Flüssigkeit von dem Riemen (9) vor der Einwirkung der 21asmittel (13) hat.
- 4. Anfeuchter nach Anspruch 1 bis r, dadurch gekennzeichnet, daS die Einrichtung zum Entfernen überschüssiger009837/1235 BAD'■Ίϋ.ssIgKeit ein Paar drehbeweglicher XLollen (14) umfaßt,, die beiderseits des Schopftrumo (10) de.-:, ^icm-ens (9) in susamnenwirJiender Berührung nit ihn •■-■m'pbraeht sind.0 09837/1235BAD
- 5. Anzeucht er nach „nspruch 1 "bi ^ 4, 'dadurch e^er net, daß er außerdem eine -"iuriohtun?; "(1:0 eis des Riemens (9) "-"-at, nachdem die -k'liisrijVeit VDn. lieg er.: herUiit er^eblas en ict.
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