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DE937562C - Geraet zur Bestimmung der Hornhautkruemmung - Google Patents

Geraet zur Bestimmung der Hornhautkruemmung

Info

Publication number
DE937562C
DE937562C DEZ108A DEZ0000108A DE937562C DE 937562 C DE937562 C DE 937562C DE Z108 A DEZ108 A DE Z108A DE Z0000108 A DEZ0000108 A DE Z0000108A DE 937562 C DE937562 C DE 937562C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
microscope
coincidence
distance
wedge
mirror images
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ108A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1632189U (de
Inventor
Hans Dr Littmann
Hermann Dr Slevogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Zeiss SMT GmbH filed Critical Carl Zeiss SMT GmbH
Priority to DEZ108A priority Critical patent/DE937562C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE937562C publication Critical patent/DE937562C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/107Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for determining the shape or measuring the curvature of the cornea

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

  • Gerät zur Bestimmung der Hornhautkrümmung Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Bestimmung der Hornhautkrümmung, bei dem der Abstand der von der Hornhautoberfläche erzeugten Spiegelbilder zweier Testobjekte durch Bildkoinzidenz mittels eines Mikroskops gemessen wird. Bei hekanntem Abstand der Testmarken voneinander und von der Hornhautoberfläche kann aus dem Abstand der Spiegelbilder die Hornhautkrümmung bestimmt werden.
  • Bei den in der augenärztlichen Praxis üblichen Ophthalmometern sind die beiden Testmarken gewöhnlich auf einer senkrecht zum Mikroskop liegenden Achse oder einem entsprechenden Kreisbogen zu beiden Seiten des Mikroskops an diesem befestigt. Zur Messung des Abstandes der Spiegelbilder dienen dabei gewöhnlich Drehkeile, Wollaston-Prismen oder Planplatten, durch die zunächst einmal die Spiegelbilder verdoppelt und durch entsprechend gewählte Ablenkung auf Koinzidenz eingestellt werden. Die hierfür erforderliche Verstellung der Ablenkelemente - oder bei vorgegebenem Abstand der Spiegelbilder die Verstellung der Testmarken - ist dann ein Maß für die Hornhautkrümmung.
  • Die bekannten Ophthalmometer dieser Art besitzen den Nachteil, daß ihre Meßergebnisse von der Entfernung zwischen dem Gerät und dem zu untersuchenden Auge abhängig sind. Zum Beispiel wird der gegenseitige Abstand der beiden Spiegelbilder auf der Hornhaut zu klein, wenn das Gerät, und damit die Testmarken, zu weit vom Auge entfernt sind, zugleich erfolgt aber auch die Beobachtung vom Gerät aus zu großer Entfernung, so daß der Winkel, der mit der Koinzidenzeinrichtung kompensiert werden muß, noch kleiner wird. Man muß die bekannten Geräte daher immer sehr genau auf eine vorgegebene Entfernung einstellen, was für den Augenarzt nicht immer einfach ist.
  • Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch behoben, daß die Testobjekte durch am Mikroskop angeordnete und im festen Winkel auf das Auge gerichtete Kollimatoren in das Unendliche verlegt werden und gleichzeitig zur Herstellung der Bildkoinzidenz eine Einrichtung mit einer vom linearen Abstand der Spiegelbilder abhängigen Ablenkung verwendet wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß eine Änderung der Entfernung zwischen dem Patientenauge und dem Gerät auf die Abstandsmessung der Spiegelbilder keinen Einfluß mehr hat, da sich ja die Testmarken wegen der Kollimatoren unabhängig von der Lage des Gerätes stets im Unendlichen befinden. Ebenso spielt bei der Messung der Spiegelbilder der Geräteabstand keine Rolle mehr, da die Koinzidenzeinrichtung nicht auf den Winkel anspricht, unter dem die Spiegelbilder vom Gerät aus erscheinen, sondern ausschließlich auf ihren tatsächlichen linearen Abstand.
  • Die Verlegung der Testmarken durch Kollimatoren in das Unendliche ist an sich bekannt; jedoch war bei den bekannten Anordnungen die Koinzidenzeinrichtung nicht entfernungsunabhängig, so daß sich der durch die Kollimatoren angestrebte Vorteil nicht auswirken konnte. Anderseits hat man bei Ophthalmometern auch schon eine entfernungsunabhängige Koinzidenzeinrichtung in Form von Planplatten verwendet, jedoch hatte man hier die Testmarken nicht am Gerät selbst angeordnet, so daß für diese Marken das Problem der Entfernungsunabhängigkeit der Messung beim Verschieben der Geräte nicht bestand.
  • Als Koinzidenzeinrichtung können bei der Erfindung die an sich bekannten, gegeneinander neigbaren Planplatten dienen, die vor dem Objektiv angeordnet werden und bei Neigung eine reine Parallelverschiebung der Abbildungs,strahlen bewirken.
  • Die beiden Platten werden übereinander angeordnet und teilen so die Pupille des Objektivs auf, so daß ein doppeltes Bild entsteht. Die Einstellung der Platten erfolgt dann so, daß im Mikroskop die Bilder der beiden Marken gerade koinzidieren.
  • Eine andere häufig zweckmäßige Koinzidenzeinrichtung besteht in einem ebenfalls vor dem Objektiv angeordneten Schiebekeil, dessen einzelne Teile gegeneinander in Richtung der optischen Achse bewegt werden. Die Wirkung eines solchen Keiles ist die einer planparallelen Platte veränderlicher Dicke.
  • Zur Erzeugung des Doppelbildes werden zwei solcher Doppelkeile mit entgegengesetzter Keilwirkung verwendet. Sie können vor dem Objektiv übereinander angeordnet sein, so daß sie dessen Apertur aufteilen. Die Ablenkeinrichtung läßt sich auch in der Weise aufbauen, daß zwei Keilplatten in der Richtung der optischen Achse verschoben werden, von denen jede aus einer runden prismatischen Scheibe mit einem konzentrischen Keilring entgegengesetzter Keilwirkung besteht.
  • Besonders vorteilhaft ist eine Anordnung. mit entfernungsunabhängiger Koinzidenz, bei der gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken die Aperturblende des Mikroskops und die Koinzidenzeinrichtung in der Brennebene des Objektivs angeordnet sind. Die Abbildung der Spiegelbilder erfolgt im Mikroskop dann im telezentrischen Strahlengang, so daß der Winkel, unter dem die Hauptstrahlen der Abbildung die optische Achse im hinteren Brennpunkt des Objektivs schneiden, unabhängig von der Entfernung zwischen Gerät und Patientenauge immer der gleiche bleibt Dieser Winkel, der bei der Messung durch die Koinzidenzeinrichtung kompensiert wird, ist nur abhängig vom Abstand der Spiegelbilder von der optischen Achse.
  • Natürlich ändert sich mit der Entfernung des Gerätes vom Auge auch die Lage der Bilder im Mikroskop, so daß man diese unter Umständen unscharf sieht. Das ist in der Praxis aber ohne Bedeutung, da bei gleicher Form der beiden Marken und bei konzentrischer Aufteilung der Apertur durch. die Ablenkmittel auch etwas unscharfe Bilder sich ohne weiteres sehr genau auf Koinzidenz einstellen lassen.
  • Als Koinzidenzeinrichtung im Falle des telezentrischen Strahlenganges eignet sich besonders ein Drehloeiisystem, dessen beide Teile aus je einer runden, prismatischen Scheibe bestehen, die von einem konzentrischen Ring entgegengesetzter Keilwirkung umgeben ist.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Das Opthalmometer besteht aus einem Mikroskop I, an dem die beiden Kollimatoren 2 und 3 um die Mikroskop achse drehbar befestigt sind, so daß das Patientenauge 6 in allen Meridianschnitten untersucht werden kann. In den Kollimatoren sind die Testmarken 4 und 5 angebracht, die durch die Kollimatorobjektive in das Unendliche abgebildet werden. Die Kollimatoren sind unter einem festen Winkel auf das Patientenauge gerichtet und es entstehen dort infolge der Hornhautkrümmung von den Testmarken Bilder 4 und 5', deren Abstand mittels des Mikroskops gemessen wird. Das Objektiv des Mikroskops selbst ist in die beiden optischen Glieder 7 und 8 aufgeteilt. Das von diesen erzeugte Bild wird mit dem Okular g betrachtet. Die Linse8 liegt in der Brennebene der Linse 7; ihre freie Öffnung stellt gleichzeitig die Aperturblende des Mikroskops dar. InfoIge dieser Anordnung werden die Bilder4 und 5' im Mikroskop im telezentrischen Strahlengang abgebildet. Die Hauptstrahlen der Abbildungsbüschel der Bilder 4 und 5' schneiden sich also im Brennpunkt des Objektivs 7, d. h. also am Ort der Linse 8, unter einem Winkel, der völlig unabhängig von der Entfernung des Gerätes vom Patientenauge ist. Zur Messung des Bildabstandes ist die Koinzidenzeinrichtung IO vorgesehen, die aus zwei Keilscheiben I2 und I3 besteht, die mittels der Handhabe II um die optische Achse gegenein- ander verdrehbar sind. Jeder Keil besteht in an sich bekannter Weise aus einer runden prismatischen Scheibe, die von einem konzentrischen Prismenring entgegengesetzter Keilwirkung umgeben ist. Die Einrichtung selbst ist ebenfalls möglichst nahe im Brennpunkt der Linse 7 vor der Linse 8 angeordnet.
  • Sie erzeugt von den Bildern 4' und 5' Doppelbilder, die durch Betätigen der Handhabe II auf Koinzidenz eingestellt werden. Aus der Verstellung läßt sich auf den Abstand der Bilder 4' und 5' schließen.
  • Da die Testmarken 4 und 5 im Unendlichen liegen und andererseits wegen des telezentrischen Strahlengangs die Messung des Bildabstandes durch die Koinzidenzeinrichtung von der Entfernung des Gerätes vom Auge unabhängig ist, kann das ganze Gerät vom Arzt innerhalb bestimmter Grenzen verschoben werden, ohne daß dadurch das Meßergebnis beeinflußt wird. Natürlich muß darauf geachtet werden, daß die Strahlenbüschel der Kollimatoren 2 und 3 tatsächlich noch das Patientenauge 6 treffen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Gerät zur Bestimmung der Hornhautkrümmung, bei dem der Abstand der von der Hornhaut erzeugten Spiegelbilder zweier Testmarken durch Koinzidenz mittels eines Mikroskops gemessen wird, dadurch gekennzeichnet,- daß die Testmarken durch am Mikroskop angeordnete und in festem Winkel auf das Auge gerichtete Kollimateren in das Unendliche verlegt sind, und zur Bildkoinzidenz eine Einrichtung mit einer vom linearen Abstand der Spiegelbilder abhängigen Ablenkung dient.
  2. 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Koinzidenzeinrichtung ein vor dem Mikroskopobjektiv angeordnetes zweiteiliges Keilsystem dient, dessen einzelne Teile axial gegeneinander verschiebbar sind und jeweils aus zwei nebeneinander angeordneten Prismen mit entgegengesetzter Keilwirkung bestehen.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden einzelnen Teile des Schiebekeils aus je einer runden prismatischen Scheibe bestehen, die von einem prismatischen Ring entgegengesetzter Keilrichtung konzentrisch umgeben ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Koinzidenzeinrichtung aus zwei symmetrisch gegeneinander verschwenkbaren, vor dem Mikroskop angeordneten Planplatten besteht.
  5. 5. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Aperturblende des Mikroskops und die Koinzidenzeinrichtung in der Brennebene des Objektivs angeordnet sind.
DEZ108A 1949-11-16 1949-11-16 Geraet zur Bestimmung der Hornhautkruemmung Expired DE937562C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ108A DE937562C (de) 1949-11-16 1949-11-16 Geraet zur Bestimmung der Hornhautkruemmung

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DEZ108A DE937562C (de) 1949-11-16 1949-11-16 Geraet zur Bestimmung der Hornhautkruemmung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE937562C true DE937562C (de) 1956-01-12

Family

ID=7617553

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DEZ108A Expired DE937562C (de) 1949-11-16 1949-11-16 Geraet zur Bestimmung der Hornhautkruemmung

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DE (1) DE937562C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191134B (de) * 1963-02-16 1965-04-15 Rodenstock Optik G Verbesserung an Ophthalmometern
DE1265451B (de) * 1966-11-04 1968-04-04 Rodenstock Optik G Kompensierendes Ophthalmometer
FR2554245A1 (fr) * 1983-10-28 1985-05-03 Zeiss Carl Fa Dispositif a empecher la transmission de lumiere pour appareils d'examen ou de traitement des yeux

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1191134B (de) * 1963-02-16 1965-04-15 Rodenstock Optik G Verbesserung an Ophthalmometern
DE1265451B (de) * 1966-11-04 1968-04-04 Rodenstock Optik G Kompensierendes Ophthalmometer
FR2554245A1 (fr) * 1983-10-28 1985-05-03 Zeiss Carl Fa Dispositif a empecher la transmission de lumiere pour appareils d'examen ou de traitement des yeux

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