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DE937223C - Einrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Drahtgitter - Google Patents

Einrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Drahtgitter

Info

Publication number
DE937223C
DE937223C DEP49758A DEP0049758A DE937223C DE 937223 C DE937223 C DE 937223C DE P49758 A DEP49758 A DE P49758A DE P0049758 A DEP0049758 A DE P0049758A DE 937223 C DE937223 C DE 937223C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
welding
wire
cross
longitudinal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP49758A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Boehm
Heinrich Wilhelm Brune
Herbert Haedrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DORSTENER DRAHTWERKE H W BRUNE
Original Assignee
DORSTENER DRAHTWERKE H W BRUNE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DORSTENER DRAHTWERKE H W BRUNE filed Critical DORSTENER DRAHTWERKE H W BRUNE
Priority to DEP49758A priority Critical patent/DE937223C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE937223C publication Critical patent/DE937223C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/08Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings
    • B21F27/10Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings with soldered or welded crossings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Einrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Drahtgitter Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Drahtnetzen od. dgl. aus Längs- und Querdrähten, die an den Kreuzungsstellen miteinander elektrisch verschweißt werden, wobei die Längsdrähte auf :einer ringförmigen Schweißunterlage in geschlossener Reihe angeordnet und die Querdrähte von außen um die auf der Unterlage liegende Reihe der Längsdrähte herumgewickelt und danach an :dien Kreuzungsstellen mit den Längsdrähten durch Schweißung fest verbunden werden, und wobei .das durch Verschweißen .entstandene ,schlauchförmige Netzwerk längs aufgeschnitten, dann flach ausgebreitet und schließlich aufgewickelt wird.
  • Andere Verfahren zur Herstellung von geschweißten Drahtnetzen wenden zum Auflegen der Querdrähte auf die Längsdrähte eine hin und her gehende Bewegung eines Drahtführungs- oder Greifergliedes an. Die dadurch notwendige, sich ständig wiederholende Abbremsung und Wiederbeschleun ,gung .des Drahtführungsgliedes bzw. des Drahtgreifers und die im Zusammenhang damit vorzusehende schrittweise Vorwärtsbewegung der Längsdrähte (Kette) :ergibt sowohl konstruktiv als auch betriebsmäßig wesentliche Nachteile, die bei dem :erfindungsgemäßen Verfahren vermieden werden.
  • Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung zur Herstellung von geschweißtem Drahtnetzwerk werden die Querdrähte von Spulen oder Haspeln abgenommen, die auf :einem gleichachsig oder ungleichachsig zur festen Schweißunterlage und im gleichen Sinne und mit gleicher Winkelgeschwindigkeit wie der die Schweißrollen haltende Rollenkopfkörper umlaufenden Träger angeordnet sind.
  • Es werden also mehrere Querdrahthaspel benutzt, die gleichzeitig Draht an die Schweißunterlage abgeben, so daß die Querdrähte in Form einer mehrgängigen Schraubenlinie um che Reihe der Längsdrähte herumgewickelt werden. Dabei wird noch einem anderen wichtigen Erfindungsmerkmal jedem :der Querdrähte eine den Schweißdruck erzeugende und den Strom zuführende Elektrodenrolle zugeordnet.
  • Zwischen Schweißunterlage und Haspel werden ferner erfindungsgemäß für die Querdrähte Drahtzuführungsrollen vorgesehen, die ebenfalls um die Schweißunterlage kreisen.
  • Vorteilhaft wird die Einrichtung so ausgeführt, daß -die Längsdrähte durch die Höhlung der ringförmigen Schweißunterlage geführt und um deren Endrand herum zur äußeren Umfläche der Unterlage inentgegengesetzter Richtung geführt sind.
  • Man kann die Drahthaspeln für die Querdrähte aber auch an einem besonderen Gerüst anordnen und lediglich Drahtzuführungen um die auf der ringförmigen Unterlage befindlichen Längsdrähte umlaufen lassen.
  • Das von der Unterlage nach Verschweißen der Längs- und Querdrähte abgezogene schlauchartige Netzwerk wird ,erfindungsgemäß an mehreren, vorteilhaft an zwei gegenüberliegeh.den Stellen au@-geschnitten und -dann ausgebreitet, was durch geeignete jeder Netzwerkbahn zugeordnete Richt- und Biegewalzen vorgenommen wird. Es entsteht dann ein ebenes Netzband; das auf die benötigte Länge und Breite geschnitten und in üblicher Weise aurfgewi.ckelt wird.
  • Zur Verschweißung der Längsdrähte mit den Querdrähten an den Kreuzungsstellen wird die an sich bekannte elektrische Widerstandsischweißung angewendet. Die Unterlage, welche als Stütze für die Umwicklung der Längsdrähte mit den Querdrähten dient, wird gleichzeitig als Schweißtisch benutzt, dessen geschlossener ringförmiger Körper aus einem elektrisch gut leitenden Material hergestellt ist.
  • Die Gegenelektrode mag jede geeignete Form besitzen. Sie ist vorzugsweise rollenförmig. Erfindungsgemäß können vorteilhaft mehrere Rollenelektroden. vorgesehen werden, die auf der Außenseite des ringförmigen Schweißtisches laufen und nacheinander je einen Querdraht verschweißen.
  • Eine andere vorteilhafte Ausführungsform der Schweißeinrichtung besteht nach der Erfindung darin, daß segmentförmige Elektroden benutzt werden, die radial zurr Unterlage auf die im ihren Bereich kommenden Gruppen von Drahtkreuzumgsstellen gedrückt werden, wobei der Schweißdruck und die Stromzuführung durch den rotierenden, n 't Ü dem Haspelträger umlaufendenu Rollenkopf erf olgen.
  • Die Herstellung von Drahtnetzwerk gemäß der Erfindung kann .also praktisch kontinuierlich durchgeführt werden, wodurch sich eine große Leistungsfähigkeit der Anlage ergibt, deren Herstellungskosten im Vergleich zu ihrer Leistungsmöglichkeit niedrig sind: Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Querdrähte sicher und mit gleichbleibendex Spannung bzw. ohne Anwendung komplizierter Führungs- und Bremsvorrichtungen um die auf der Unterlage liegende Reihe der Längsdrähte herunngewickelt werden können.
  • Die hohe Leistung der erfindungsgemäßen Einrichtung hängt insbesondere auch damit zusammen, daß mehrere Querdrähte gleichachsig in einer mehrgängigen Schraubenlinie um die geschlossene Reihe der Längsdrähte gelegt werden.
  • Um ein Drahtnetzwerk herzustellen, das genau oder praktisch genau quadratische Maschen hat, werden nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung die Längsdrähte schräg über die Schweißunterlage bewegt, und zwar in einem solchen, zu einer durch: die Achse der Unterlage gelegten Ebene verlaufenden Winkel, der einem rechten: Winkel, vermindert um den Steigungswinkel der Schraubenlinie der Querdrähte, entspricht. .
  • Die Längsdrähte können während des Schweißvorganges relativ zur Schweißunterlage in Bewegung sein, man kann aber auch die Bewegung der Längsidxähte schrittweise vornehmen. Im allgemeinen zieht die Erfindung" die kontinuierliche Vorschubbewegung der Längsdrähte vor.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen verdeutlicht. Es zeigen Abb. i und 2 je einen Querschnitt durch verschiedene Raumformen für die Unterlage, über welche :die geschlossene Reihe der Längsdrähte geführt wird; Abb.3 teils eine Seitenansicht und teils einen Schnitt durch .eine zur Drahtführung des ezfind=gäg emäßen Verfahrens dienende Einrichtung, Abb. q. die Einrichtung zum Aufteilen, Ausbreiten und Aufwickeln des fertig verschweißten Netzwerkes in Seitenansicht und Abb. 5 dieselbe Einrichtung ist. Oberansicht; Abb.6 gibt eine andere Ausführungsform der für das erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise benutzten Einrichtung in einer Seitenansicht wieder, Abb. 7 .die Vorrichtung für die Herstellung eines Netzwerkes mit quadratischen Maschen, Abb: 8 ,dme Anordnung mehrerer Rollenelektroden zum Verschweißen der Drahtln@euzung-en und Abb. 9 schließlich einen Kontaktbolzen.
  • Bei der Einrichtung nach - Abb. z st eine ringförmige Unterlage i vorgesehen, über welche eine geschlossene Reihe von Längsdrähten 2, die im Bereich der Umfläche des Ringkörpers i parallel zu dessen Längsachse verlaufen, geführt sind..
  • Um die auf der ringförmigen Unterlage i befindlichen Längsdrähte 2 wird der Querdraht herumgewickelt, während gleichzeitig die Längsdrähte vorgezogen werden, so daß sich der Querdraht in Schraubenlinien um .die Reihe der Längsdrähte legt. Wesentlich ist hier, daß eine Relativbewegung in .der Längsrichtung der Drähte 2 zwischen den Längsdrähten und den Querdrähten 3 stattfindet. a Bei der Einrichtung nach Abb. 2 ist die Unterlage- für- die Längsdrähte 5 im wesentlichen quadratisch. Auf die Form der Unterlage kommt es im Sinne der Erfindung ,an sich nicht an, sofern die Unterlage so vorgesehen wird, daß .eine geschlossere Reihe von im wesentlichen parallel zueinander verlaufenden Längsdrähten gebildet wird und die Querdrähte um diese geschlossene Reihe der Längsdrähte herumgewickelt werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.3 ist eine ringförmige Unterlage gemäß Abb. i vorgesehen. Die Längsdrähte werden hier Drahthaspeln 8 entnommien, die auf einem stationären Gerüst g angeordnet sind. Die Längsdrähte i o werden dann zunächst durch die Höhlung der Unterlage 7 geführt und gehen über Führungsrollen i i in Richtung der Pfeile 25.
  • Auf der anderen Seite der Unterlage 7, die stationär angeordnet ist, etwa mittels nicht dargestellter Stützarme, die in den Räumen zwischen den Drähten i o Biegen, ist ein Traggestell 13 angeordnet, das gleichachsig zur Unterlage 7 verläuft und mittels Rollen 1 ¢ von der Welle 15 aus in Drehung versetzt werden kann. Zur Abstützung des Trägers 13 dient das Lager 16.
  • ,Auf dem Träger 13 sind mehrere Arme 17 für Drahtführungsrollen 18 vorgesehen. Diesen Drahtführungsrollen wird Draht 19 von den Haspeln 2o aus zugeführt, die auf einer drehbaren Stützplatte 21 angeordnet sind, welche unter der Vermittlung der Scheibe 22 von der Welle 15 aus in Rotation versetzt werden kann.
  • Um die Quierdrähbe i 9 im Sinne der Erfindung auf den Längsdrähten i o im Bereiche der Unterlag,e 7 aufzuwickeln, läßt man den Träger 13 umlaufen, wobei eine Verwindung der durch die Höhlung .des Lagerteils 23 zugeführten Querdrähte i 9 durch synchrone Rotation des Haspelträgers 21 verhindert wird.
  • Bei der in Abb. 3 dargestellten Einrichtung werden zwei Drahtführungen 18 benutzt. Infolgedessen legen sich die Querdrähte um die Längsdrähte in einer mehrgängigen Schraubenlinie.
  • Die Kreuzungsstellen der um die Längsdrähte i o gewickelten Querdrähte (vgl. 2q.) werden im Bereich der Unterlage 7 in der noch zu beschreibenden Weise verschweißt.
  • Dadurch entsteht ein schlauchartiges Netzwerk, das von der Unterlage 7 in Richtung des Pfeiles 23 abgezogen wird und in Abb. ¢ bei 26 angedeutet ist.
  • Dieses schlauchartige Netzwerk wird dann durch zwei Schneidevorrichtungen 27 an gegenüberliegenden Stellen aufgeschnitten, wobei zwei zunächst halbkreisförmige Teile 28, 29 entstehen, die dann ausgebreitet und über Richtwalzen 3o geleitet werden, so daß ein ebenes Drahtgitter entsteht, wie bei 31 angedeutet. Die beiden Gewebebahnen 31 werden schließlich auf die Wickelwalzen 32 geführt und dort in bekannter Weise aufgewickelt.
  • Bei der Einrichtung nach Abb. 6 sind die Drahthaspeln 33 für die Querdrähte an einen umlaudendien. Träger 3 q. angeordnet, der gleichachsig zu der auch hier ringförmig ausgebildeten Schweiß;wnterlage 35 angeordnet ist und von der AntrIelbswelle 36 aus in Rotation versetzt werden kann. Die Längsdrähte werden den Haspeln 37 entnommen. Sie gehen dann durch eine Drahtführung 38, die so viel Bohrungen hat, wie Längsdrähte 39 vorgesehen sind, so daß hinter der Drahtführung 38 die Längsdrähte in :einer geschlossenen Reihe verlaufen, die über die Unterlage 35 vorgezogen wird. Durch Rotation des Spulenträgers 3 ¢ werden während der Vorwärtsbewegung der Längsdrähte über die Unterlage der Querdraht oder die Querdrähte um die Längsdrähte herumgewickelt.
  • Nach Verschweißung der Kreuzungsstellen wird das schlauchartige Netzwerk mittels der Schneidvorrichtungen 40 aufgetrennt und den Richtwalzen 41 zugieführt, die entsprechend den Walzen 3o nach Abb. 5 arbeiten. Das .dadurch ausgebreitete Drahtgitter kann dann in der beschriebenen Weise aufgewickelt werden.
  • Um ein ganz quadratisches. Netzwerk zu erzeugen, werden. die Längsdrähte 52 bei der Einrichtung nach Abb. 7 über die Leitrollen 53 nicht im Winkel von 9o° zur Leitrollenachse abgezogen, sondern in .einem Winkel, der kleiner als 9o° ist. Der Winkel entspricht dem Steigungswinkel der in Schraubenlinie aufgebrachten Querdrähte. Die Achse der Audwickeltrommel 56 ist um den gleichen Winkel verlagert. Dabei ist es gleichgültig, ob in runder oder in flacher Form geschweißt wird. Bei Doppeltischanomdnung und bei Rundschweißung müssen die Achsen der Aufwickeltrommeln inentgegengesetztem Sinne um den Winkel versetzt werden.
  • Die Verschweißung .der Längs- und Querdrähte an den Kreuzungsstellen kann in verschiedener Weise vorgenommen werden. Vorzugsweise wird die Verschweißung durch Gleichstrom mittels Rollenelektroden oder mittels Segmentelektroden angewandt.
  • Die Verschweißung mit Rollenelektroden ist aus Abb. 8 ersichtlich. Hier ist mit 63 ein. Teil der Unterlage bezeichnet, auf welcher die geschlossene Reihe der Längsdrähte 57 gebildet wird, die von den Querdrähten 58 gekreuzt werden. Die Kontaktbolzen 59 sind in einem nicht dargestellten Träger federnd gelagert, so .daß sie sich in Ruhelage etwa 2 MM über den Kreuzungspunkten befinden. Die Abb. 9 zeigt die Konstruktion eines Kontaktbolzens 59. Der Kopf ist mit zwei Isolationszonen 6o und einer dazwischenliegenden Kontaktzone 61 versehen. Etwa vier Fünftel der Isolationszonen sind schiefe Ebenen.
  • Die Kontaktrollen 6¢ sind an einem nicht dargestellten Träger gelagert, der sich in der Pfeilrichtung (Abt. 8) bewegt. Die Isolierschicht 65 trennt die beiden Rolleneines Rollenpaares elektrisch. Schleifkontakte 66, 67 führen den Kontaktrollen 64 .den Sekundärstrom eines Transformators zu, der sich auf dem nicht dargestellten Träger der Kontaktrollen befindet. Der Primärstrom wird dem Transformator durch Gleitschienen zugeleitet.
  • Vorteilhaft wird die StrombrücLenschaltung angewendet, so daß jeweils zwei Kreuzungspunkte geschweißt werden. Wenn der Träger der Doppelrollen (Kontaktrollen) in .der Pfeilrichtung bewegt wird, drückt eine Doppelrolle zwei Kontaktbolzen gegen zwei Kreuzungspunkte. Nach Überschreiten der Isolationszone 6o gelangt die Rolle auf die Kontaktzone 61, und es lerfolgt die 'Schweißung. Danach erreicht die Rolle die zweite Isolationszone 6o; der Stromfluß hört auf, .aber. der Druck auf die Schweißstelle bleibt noch für eine kurze Zeit bestehen, da ein kleiner Teil der zweiten Isolationszone in der Ebene der Kontaktzone liegt. Dann läuft die Rolle von der zweiten Isolationszone 6o ab und der Kontaktbolzen wird durch Federkraft von der Schweißstelle abgehoben.
  • Der Schweißvorgang dauert 1/5o bis 1 f Zoo Sekunde, im Beispiel wird .eine Schweißdauer von 1/5o Sekunde und ein Abstand aufeinanderfolgender Kreuzungspunkte von i o, 5 mm angenommen. - Wenn die Kontaktzone 6 i der Bolzen 2, i mm breit ist, wird sie in etwa 1/5o Sekunde von der Rolle überquert. Danach würde die Strecke von 10, 5 mm bis zum nächsten Kreuzungspunkt in i o; 5 # 1/5o Sekunde = o, 2 i Sekunde im Leerlauf des Transformators über:-schritten werden müssen. Um diesen Leerlauf des Transformators zu vermeiden, sieht die Erfindung die Verwendung von mehreren Rollenpaaren vor. Ihre Zahl ergibt sich aus dem Verhältnis der Maschenweite zur Breite der Schweißzone. Ist die Maschmweite 12,5 mm und die Breite der S chweißzone 2,1 mm, so sind sechs Rollenpaare anzuwenden. Um ,den Stromfluß nicht zu unterbrechen, müssen die Schweißzonen der Kontaktbolzen eine Breite von 12,5 mm : 6 = 2,o8 mm, also rund 2, i mm haben.-Die Lagerung der Kontaktrollen. am Träger erfolgt so, daß die Achsen .der Kontaktrollen um je 2 mm versetzt sind, wie Abb. 8 zeigt. Kurz bevor die Doppelrolle (Kontaktrolle) a ,die Schweißzone 61 ihrer Kontaktbolzen verläßt, e rneicht die. Doppelrolle (Kontaktrolle) b ,die Schweißzone 61 .der von ihr b@eeinflußten Kontaktbolzen. Dasselbe geschieht danach in zwangsmäßigem Ablauf mit den Doppelrollen c, d, :e; f, um von, f. weder auf a überzuspringen. Danach beginnt der Arb.eitsabläuf von neuem.
  • Man kann; erfindungsgemäß die Schweißeng auch mit segmentfözmigen Elektroden ausführen, die etwa ,die Form von länglichen Platten haben, welche @eim.E9 Gruppe, beispielsweise ;sechzehnIDrahtkreuzungsjstellen gleichzeitig, erfassen. Die erforderliche Anzahl solcher Segmentelektroden wird radial zurr ringförmigen Unterlage über deren Umfang verteilt. Die Steuerung der Segmente erfolgt durch einen Rollenkopf, der mit dem rotierenden Drahtführunn,,gsträger 13 (Abt:. 3) verbunden ist. Dabei. kann die Stromführung über Kupfervollen verfolgen, während der. Schweißdruck von Stahlrollen ausgeübt wiTid. Eine andere erfindungsgemäße Ausführung sieht die Verwendung von Rollen vor, die aus einem besonders harten. Leitmaterial bestehen, so daß diese Rollen sowohl den Schweißdruck ausüben als auch den Stromstoß zuführen. In beiden Fällen verfolgt die Stromsteuerung durch ein. besondez@es Schaltaggregat. Die Elektrodenplatten werden, sobald die zu verschweißenden Drahtkreuaungsstelllen in ihren Bewegungsbereich kommen, gegen die Unterlage bewegt, bis sie die Drahtlkreuzun,gSstellen treffen und die Drähte - zusammendrücken. Alsdann werden die Elektroden unter Spannung gesetzt und die Schweißeng bewirkt, worauf die Elektroden durch Federkraft in ihre Ausgangslage zurückgezogen werden.
  • Auch bei Anwendung von Segmentelektröden ist .es vorteilhaft, die Elektroden nacheinander zur Einwirkeng zu bringen, wie bei.,den Rolllenelektraden beschrieben, um den Schweißtransformator voll ausnutzen zu können.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur' kontinuierlichen Herstellung von Drahtgitter od. dgl. in Bahnen be liebiger Länge aus an den Kreuzungsstellen mit-.einander, verschweißten Längs- und Querdrähten, wobei die Längsdrähte auf einer ringförmigen Schweißunterlage in geschlossener Reihe angeordnet und die Querdrähte Zum die auf der Unterlage liegende Reihe der Längsdrähte herumgewickelt wenden, und wobei das durch Verschweißen entstandene schlauchförmige Netzwerk längs aufgeschnitten, dann flach ausgebreitet und schließlich aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Haspel für ,die Querdrähte auf einem gleichachsig zur festen SchweißunterIage oder mit einer geneigt dazu gestellten. Achse im gleichen Sinne und mit gleicher Winkelgeschwindigkeit wie der Rollenkopfträger uranlaufenden Träger angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i,. gekennzeichnet durch zwischen Schweißunterlage und Haspeln angeordnete umlaufende Drahtzuführungsrollen (18) für die Querdrähte.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, da-.durch gekennzeichnet, daß die Querdrahtzuführungen (46; 47) entsprechend dem Vorschub der Längsdrähte .(42) in Bewegungsrichtung derselben beweglich angeordnet sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, 2 oder 3, .dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Querdrähte eine den Schweißdruck erzeugende und den Strom zuführende Elektrodennrolle zugeordnet ist (Abt. i i ).
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzewchnet, ;daßeine vieleckige Schweißunterlage (4) vorgesehen ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsdrähte (10) durch ,die Höhlung der ringförmigen Schweißunterluge (7) geführt und um deren Endrand herum zur äußerem Um-Räche der Unterlage in entgegengesetzter - Bewegungsrichtung geführt sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, @daß für die - Schweißeng Segmentförmi:ge Elektroden vorgesehen sind, die radial zurr Unterlage auf die in ihren Bereich kommenden Gruppen vorn. Drahtkreuzungsstellen gedrückt werden, wobei der Schweißdruck und die Stromzuführung durch den rotierenden, mit dem Haspelträger umlaufenden Rollenkopf erfolgen.
  8. 8, Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeiohnet, daß der Schweißunterlage für die Längsdrähte zum Trennen der Querdrähte in dem ,entstandenen schlauchförmigen Netzwerk mehrere, vorzugsweise zwei an gegenüberliegenden Stellen angeordnete Messer zugeordnet sind. g. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausbreiten und Abflachen des aufgeschnittenen Schlauchwerkes unabhängig voneinander wirkende Richt- und Biegewalzen (3o) im Bereich jeder einzelnen Netzwerkbahn vorgesehen sind. i o. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung eines Netzwerkes mit quadratischen Maschen die Längsdrähte schräg zur Hauptachse-der Schweißunterlage im Steigungswinkel der Schraubenlinie der Querdrähte geführt sind.
DEP49758A 1949-07-23 1949-07-23 Einrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Drahtgitter Expired DE937223C (de)

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