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DE1231659B - Maschine zur Herstellung von Drahtnetzen mit sich rechtwinklig kreuzenden Draehten - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Drahtnetzen mit sich rechtwinklig kreuzenden Draehten

Info

Publication number
DE1231659B
DE1231659B DE1957ST012145 DEST012145A DE1231659B DE 1231659 B DE1231659 B DE 1231659B DE 1957ST012145 DE1957ST012145 DE 1957ST012145 DE ST012145 A DEST012145 A DE ST012145A DE 1231659 B DE1231659 B DE 1231659B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
longitudinal
machine
cross
wires
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1957ST012145
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Roesler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Drahtwerke Roesler KG
Original Assignee
Drahtwerke Roesler KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Drahtwerke Roesler KG filed Critical Drahtwerke Roesler KG
Priority to DE1957ST012145 priority Critical patent/DE1231659B/de
Publication of DE1231659B publication Critical patent/DE1231659B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • B23K11/008Manufacturing of metallic grids or mats by spot welding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/08Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings
    • B21F27/10Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings with soldered or welded crossings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Drahtnetzen mit sich rechtwinklig kreuzenden Drähten Verfahren zur Herstellung von Drahtnetzen, in deren Durchführung ein endloser Querdraht an mehrere, ein Polygon bildende, ebene Längsdrahtbahnen angelegt wird und die Drähte an den Kreuzungsstellen miteinander verschweißt werden, wonach das Trennen zu einzelnen Netzen durchgeführt wird, sind bereits vorgeschlagen worden. Man ging dabei so vor, daß der Querdraht nach dem Anlegen und Verschweißen mit sämtlichen Drähten jeweils einer Längsdrahtbahn zu der vorhergehend belegten Längsdrahtbahn hin abgetrennt und die Längsdrahtbahn absatzweise unabhängig von den anderen Längsdrahtbahnen der Maschenlängsweite entsprechend abgezogen wurde. Eine zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Drahtnetzherstellungsmaschine, bei der ein umlaufender Querdrahtzubringer den Querdraht an ebene Längsdrahtbahnen anlegt, die ihrerseits an ein Elektrodenpolygon angrenzen, zeichnet sich demgemäß durch den Längsdrahtbahnen zugeordnete Balkenelektroden mit auf der Zulaufseite des Querdrahtes liegender Querdrahttrennvorrichtung aus. Nach einem weiteren Merkmal dieser Drahtnetzherstellungsmaschine ist vorgesehen, daß die Anschläge für die zu verlegenden Querdrähte als an sich bekannte Drahtwächter ausgebildet sind.
  • Mit einer derartig ausgebildeten Maschine können zwar mehrere breite Netze gleichzeitig hergestellt werden, das Erzeugungsausmaß kann dabei aber noch nicht auf einen Größtwert gebracht werden. Während nämlich die Längsdrähte bei Durchführung des angegebenen Verfahrens infolge ihres verhältnismäßig geringen Vorschubs im Ausmaß eines Querdrahtabstandes nur verhältnismäßig gering beansprucht sind, ist das Gegenteil bei den Querdrähten der Fall. Diese werden während der verhältnismäßig geringen Zeitspannen, die für die Verlegung zur Verfügung stehen, mit sehr hohen Geschwindigkeiten abgezogen, so daß entsprechend hohe Beschleunigungen entstehen, wobei die Abzugsbewegung nicht geradlinig, sondern, je nach den gerade herrschenden Verhältnissen, mehr oder weniger gekrümmt erfolgt. Das bedeutet, daß auf die Querdrähte in sehr kurzen Zeiten äußerst hohe Zugkräfte ausgeübt werden, denen sie nicht immer gewachsen sind, so daß die Gefahr des Entstehens von Drahtbrüchen wächst. Tritt ein derartiger Drahtbruch bei der eingangs erwähnten Drahtnetzherstellungsmaschine auf, so wird über einen der Drahtwächter die gesamte Maschine stillgesetzt. Außerdem kann die Maschine nicht mittels eines einfachen Rücklaufes in die Stellung gebracht werden, die in dem Zeitpunkt des Drahtbruches erreicht war, weil das gemeinschaftliche Getriebe mit allen beweglichen Maschinenteilen in einer geschlossenen, kinematischen Verbindung steht. Es muß also bei Stillstand der gesamten Maschine diese Verbindung unterbrochen werden, um die durch den Auslauf der Maschine entstandenen Stellungsfehler wieder rückgängig machen zu können. Dadurch entstehen untragbare Ausfälle an Arbeitszeit und damit an Produktion.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Drahtnetzherstellungsmaschine der eingangs erwähnten Art so auszubilden, daß bei einer Störung in der Querdrahtzuführung die Herstellung der Netze nicht in allen Längsdrahtbahnen unterbrochen wird, sondern nur bei der jeweils betroffenen Längsdrahtbahn die Arbeitsvorgänge bis - zum Zulauf des nächsten Querdrahtes unterbrochen werden.
  • Ausgehend von einer Maschine zur Herstellung von Drahtnetzen mit sich rechtwinklig kreuzenden Drähten unter Aufschneiden eines absatzweise gefertigten polygonalen Netzschlauches, bei der mindestens zwei endlose Querdrähte unter im Abstand erfolgendem Umkreisen eines mit seinen Seiten die Längsdrahtbahnen bildenden Polygons an die Längsdrähte anlegbar, die Kreuzungsstellen verschweißbar, jeweils an in Verlegerichtung vor einer verschweißten Längsbahn liegenden Polygonecken durchtrennbar und nach dem Durchtrennen die Längsdrahtbahnen der jeweils eingestellten Maschenweite entsprechend einzeln vorschiebbar sind, wobei vom Querdraht berührte Drahtwächter vorgesehen sind, die nach Eintritt der normalen Querdrahtlage gegenüber den Längsdrahtbahnen letztere zum Vorschub freigeben, diesen aber beispielsweise bei einem Querdrahtbruch unterbrechen, ist zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß vorgesehen, daß für jede Längsdrahtbahn eine selbständige Teilmaschine mit Schweiß-, Schneid- und Vorschubeinrichtung vorgesehen ist und daß zur Steuerung der Schweiß-, Schneid- und Vorschubvorgänge innerhalb jeder Längsdrahtbahn jeder Teilmaschine ein eigener, die Arbeitsvorgänge auf den übrigen Längsdrahtbahnen nicht beeinflussender Drahtwächter für den Querdraht zugeordnet ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist in dem jeder Bahn zugeordneten Antrieb für den jeweils in beliebiger Größe einstellbaren Vorschub eine vom zugehörigen Drahtwächter gesteuerte Kupplung angeordnet.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Drahtnetzherstellungsmaschine wird erreicht, daß die Arbeitsvorgänge des Schweißens an den Kreuzungsstellen, des Trennens der Querdrähte und des Abziehens der Längsdrahtbahn an jedem Netz zeitlich unabhängig von den Arbeitsvorgängen an den anderen Netzen durchgeführt werden. Außerdem wird bei jeder Längsdrahtbahn mittels des zugehörigen Drahtwächters jede Folge von Arbeitsvorgängen in Abhängigkeit von einer bestimmten Querdrahtlage zu der Längsdrahtbahn, an die der Querdraht angelegt und angeschweißt werden soll, ausgelöst, so daß in vorteilhafter Weise allein die Herstellung des Netzes, bei dessen Herstellung gerade ein Querdrahtbruch auftritt, lediglich während der Zeitspanne unterbrochen wird, die vergeht, bis der nächste Querdraht an derselben Stelle verlegt wird, worauf die Herstellung des Netzes fortgesetzt wird. Die nicht gebrochenen Querdrähte bei den anderen Längsdrahtbahnen werden dabei - da sie die vorbestimmte Lage erreichen - Weiterverlegt, und es werden auch die weiteren, zur Bildung der Netze erforderlichen Arbeitsvorgänge ausgelöst, so daß die Produktion an faßt, wie bei 9, 10, Il und 12 in F i g. 1 ersichtlich ist. F i g. 2 läßt weiter erkennen, daß die beweglichen Einzelelektroden 9, 10 wieder in Elektrodenbrücken zusammengefaßt sind. Diese beweglichen Elektrodenbrücken für die Elektroden 9 bis 12 sind bei jeder der Teilmaschinen vorhanden, wie besonders aus F i g. 1 ersichtlich ist, und stehen unter dem Einfluß der doppelarmigen Hebel 13, 14 (vgl. F i g. 2), wobei entsprechende, doppelarmige Hebel in den beiden anderen Teilmaschinen vorgesehen sind. Die freien Enden der Hebel 13,14 tragen Rollen 15 bzw.16, über die die Hebel 13, 14 unter dem Einfluß der Nocken 17 bzw. 18 stehen. Die Nocken 17,18 erhalten ihre Antriebsbewegung über die Kupplungen 19, 20, deren äußere, als Schwungmasse ausgebildete Teile von den Elektromotoren 21, 22 aus angetrieben sind. Die Kupplungen 19, 20 sind als elektrisch steuerbare Kupplungen, beispielsweise als Magnetpulver- oder Induktionskupplungen, ausgebildet. Die zum Vorschub der Längsdrähte bzw. zum Abzug der Netze, soweit diese bereits hergestellt sind, dienenden Aufwickelwalzen 23, 24 werden jeweils über ein Sperrad 25 und einen Sperrklinkenhebel 26 unter Zuhilfenahme von Zugfedern 27 periodisch in Drehung versetzt. Der Sperrklinkenhebel26 wird mittels der Zugstange 28 und der Exzenterscheibe 29 betätigt. In der rechten Hälfte der F i g. 2 ist zu erkennen, daß eine weitere Exzenterscheibe 30 vorgesehen ist, die über eine Zugstange 31 und ein Sperrklinkengetriebe 32 auf die Förderwalze 33 wirkt. Die Exzentrizitäten der Zugstangen 28 und 31 sind verstellbar, um verschiedene Maschenweiten einstellen zu können. Außer der Förderwalze 33 sind Umlenkrollen 34, 35 und 36 für das bereits gebildete Netz vorhanden, während für die Längsdrähte 38, die von den auf dem Längsdrahtspulengestell39 angeordneten Längsdrahtspulen 40 abgezogen werden, besondere Führungsrollen 41, 42 vorgesehen sind.
  • Was für die in F i g. 2 sichtbaren Teilmaschinen ausgeführt worden ist, gilt sinngemäß für die weiteren in F i g. 1 sichtbaren Teilmaschinen.
  • Oberhalb der Elektrodenbrücken ist eine Bühne 43 vorgesehen, auf der die den Einzelelektroden zugeordneten Transformatoren 44 aufgestellt sind. Sekundärbänder 45 verbinden die Sekundärseiten der Transformatoren mit den Brücken der Elektrodenreihen 5 bis B.
  • Die gemeinsame Querdrahtzuführung besteht aus einem ringförmig geschlossenen, die 'Peilmaschinen umkreisenden, bandförmigen Querdrahtzubringer 46. Der Querdrahtzubringer 46 kann aus leichten Werkstoffen wie Sperrholz, Kunststoff, profilierten Leichtmetallen bestehen oder auch fachwerkartig ausgebildet sein. Der Querdrahtzubringer 46 ist, wie F i g. 4 zeigt, mit Trag- und Führungsrollen 47, 48 ausgerüstet und trägt die Querdrahtspulen 49 mit dem praktisch als endlos aufzufassenden Querdrahtvorrat 50. Der Antrieb des Querdrahtzubringers 46 erfolgt über einen Keilriemen 51 (vgi. F i g. 1), Spannrolle 52 und Antriebsmotor 53. Werden mehrere Elektromotoren zum Antrieb verwendet, so werden diese zweckmäßig einander gegenüberliegend angeordnet, um durch die Keilrunen gleichzeitig eine Zentrierung zu erzielen. Die Anzahl der Querdrahtspulen 49 weicht zweckmäßig von der Zahl der Längsdrahtbahnen 37 bzw. Teilmaschinen ab, um durch Versetzung der Arbeitsspielfolgen in den einzelnen Teilmaschinen zu erreichen, daß die Teilmaschinen Drahtnetzen wesentlich erhöht wird.
  • Die Zeichnung gibt die beispielsweise Ausführung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Drahtnetzherstellungsmaschine in schematisch gehaltener Darstellung wieder.
  • F i g. 1 entspricht einer Draufsicht auf die Maschine in einer Höhenlage etwas oberhalb eines für alle Teilmaschinen gemeinsamen, bandförmigen Querdrahtzubringers mit Querdrahtspulen; F i g. 2 gibt einen senkrechten Schnitt durch die Maschine gemäß Linie I1-II der F i g. 1 wieder; F i g. 3 entspricht einer teilweisen Draufsicht und einem teilweise waagerechten Schnitt auf bzw. durch die Stoßstelle zweier Teilmaschinen in vergrößerter Darstellung; F i g. 4 gibt einen senkrechten Schnitt durch den bandförmigen Querdrahtzubringer mit auf ihm angeordneten Querdrahtspulen wieder.
  • Die F i g. 1 und 2 lassen erkennen, daß die Drahtnetzherstellungsmaschine aus vier Teilmaschinen mit eigenen Schweißvorrichtungen sowie Einrichtungen zur Erzeugung des Elektrodenhubes, der Schweißstromeinwirkung, der Querdrahtdurchtrennung und des Längsdrahtvorschubes besteht. Man erkennt demgemäß in F i g. 2 die an ein quadratisches Polygon angrenzenden Schweißelektrodenbrücken 1, 2, die zur Lagerung der die festen Schweißelektroden 3, 4 tragenden Elektrodenhaiter 5, 6 dienen. Die Elektrodenhalter 5, 6 sind, wie F i g. 1 zeigt, reihenweise angeordnet; in F i g. 1 sind auch die weiteren Elektrodenhalterreihen 7 und 8 der beiden anderen Teilmaschinen zu erkennen. Den feststehenden Elektroden 3, 4 in F i g. 2 gegenüber angeordnet sind die beweglich abgefederten Schweißelektroden 9, 10. Auch diese Einzelelektroden sind reihenweise zusammengeweitestgehend ausgenutzt sind und daß praktisch jede der Teilmaschinen bei störungslosem Betrieb gerade eine Schweißung vollzieht, wenn in den anderen Teilmaschinen das Verlegen der Querdrähte und das Abziehen der Längsdrähte bzw. des fertiggebildeten Netzes erfolgt, so daß diese Vorgänge in sämtlichen Teilmaschinen in zyklischer Vertauschung auftreten. Man erkennt, daß über die auf dem Querdrahtzubringer 46 vorgesehenen Richtrollen 54 die Querdrähte 55, 56, 57 gleichzeitig abgezogen werden. Drahtwächter 58, 59, 60 und 61 sind in den Ecken des Polygons angeordnet, wie besonders F i g. 3 deutlich erkennen läßt, die jedoch eine Phase der Querdrahtverlegung zeigt, die unmittelbar auf die in F i g. 1 dargestellte Verlegungsphase folgt. Die Drahtwächter 58 bis 61 bestimmen die Lage des Querdrahtes, in F i g. 3 gerade des Querdrahtes 55, beim Schweißen. Diese Drahtwächter 58 bis 61 liegen, ohne daß das im besonderen veranschaulicht ist, jeweils in auf die Kupplungen 19, 20 usw. der Teilmaschinen wirkenden Stromkreisen derart, daß bei Anlage eines Querdrahtes unter der Zuführungsspannung an einen derartigen Drahtwächter die Teilmaschine in Tätigkeit, jedoch außer Tätigkeit ist, sobald die Berührung des Drahtwächters mit dem Querdraht aufgehoben ist. Das bedeutet, daß in F i g. 1 durch Anlage des Querdrahtes 55 an den Drahtwächter 58 die mit den Einzelelektrodenreihen 7, 11 ausgerüstete Teilmaschine in Betrieb ist, so daß unmittelbar nach beendeter Anlage des Querdrahtes 55 an die Längsdrahtbahn 37 die zugeordneten beweglichen Elektroden ihren Hub ausführen, die Kreuzungsstellen der Längs- und Querdrähte verschweißt werden und dadurch die Netzbildung erfolgt. Unmittelbar danach wird das Netz über die zugeordnete Aufwickelwalze abgezogen. Inzwischen ist bereits die Querdrahtspule, die den Querdraht 57 verlegt, an der betrachteten Teilmaschine angekommen und hat mit der Verlegung begonnen. Sobald der Querdraht 57 den Drahtwächter 58 berührt, werden wieder die Arbeitsvorgänge wie zuvor ausgelöst. Dagegen wird die betrachtete Teilmaschine ihre Arbeit nicht fortsetzen, wenn zwischen dem Anschweißen des Querdrahtes 55 und der Ankunft der zuletzt betrachteten Querdrahtspule der Querdraht 57 reißt. In diesem Fall bleibt die betreffende Teilmaschine für einen Arbeitstakt außer Tätigkeit. Der nächste ankommende Querdraht setzt die gleiche Teilmaschine über den hierbei berührten Drahtwächter wieder in Tätigkeit. Ein in der Zeichnung nicht dargestellter Niederhalter zwingt die, wie F i g. 2 zeigt, etwas schräg von oben nach unten kommenden Querdrähte 55 bis 57 in vertikaler Richtung auf das am Einlaufende jeder Elektrodenreihe befestigte Messer 62 (vgl. F i g. 3). Das mit der Elektrodenbrücke bewegliche Gegenmesser 63 hat bei 64 eine schlitzförmige Ausnehmung, in der der Querdraht 55 in vertikaler Richtung auf die Elektrodenmitte ausgerichtet wird. Der Abstand zwischen den Schneiden der Messer 62, 63 ist so bestimmt, daß die in der beweglichen Schweißelektrodenbrücke abgefedert gehaltenen Elektroden zunächst auf den Schweißdruck gebracht werden und die Verschweißung durchführen, bevor sich die Messer 62, 63 so genähert haben, daß der Querdraht abgeschnitten wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Drähte in der Schweißlage die der Maschenweite entsprechende Lage im Verhältnis zueinander erhalten. Überstehende Querdrahtenden werden von Kreismesserscheren abgeschnitten.
  • Säulen 65 (F i g. 1) tragen die Bühne 43. Weitere Säulen 66 tragen die Schweißelektrodenbrücken 1, 2 usw., wie aus F i g. 2 ersichtlich ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zur Herstellung von Drahtnetzen mit sich rechtwinklig kreuzenden Drähten unter Aufschneiden eines absatzweise gefertigten polygonalen Netzschlauches, bei der mindestens zwei endlose Querdrähte unter im Abstand erfolgendem Umkreisen eines mit seinen Seiten die Längsdrahtbahnen bildenden Polygons an die Längsdrähte anlegbar, die Kreuzungsstellen verschweißbar, jeweils an in Verlegerichtung vor einer verschweißten Längsbahn liegenden Polygonecken durchtrennbar und nach dem Durchtrennen die Längsdrahtbahnen der jeweils eingestellten Maschenweite entsprechend einzeln vorschiebbar sind, wobei vom Querdraht berührte Drahtwächter vorgesehen sind, die erst nach Eintritt der normalen Querdrahtlage gegenüber den Längsdrahtbahnen letztere zum Vorschub freigeben, diesen aber beispielsweise bei einem Querdrahtbruch unterbrechen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß für jede Längsdrahtbahn (37) eine selbständige Teilmaschine mit Schweiß-, Schneid- und Vorschubeinrichtung vorgesehen ist und daß zur Steuerung der Schweiß-, Schneid-und Vorschubvorgänge innerhalb jeder Längsdrahtbahn (37) jeder Teilmaschine ein eigener, die Arbeitsvorgänge auf den übrigen Längsdraht bahnen nicht beeinflussender Drahtwächter (58 bis 61) für den Querdraht zugeordnet ist.
  2. 2. Drahtnetzherstellungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem jeder Bahn (37) zugeordneten Antrieb für den jeweils in beliebiger Größe einstellbaren Vorschub eine vom zugehörigen Drahtwächter (58 bis 61) gesteuerte Kupplung (19, 20) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 937 223. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1116184.
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