DE935941C - Elektrischer Schwachstrom-Insektenfaenger - Google Patents
Elektrischer Schwachstrom-InsektenfaengerInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
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-
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Description
AUSGEGEBEN AM 1. DEZEMBER 1955
St 7368III/45k
Bekannt ist das Fangen von Fliegen und Insekten durch elektrischen Starkstrom, wobei das Fanggerät
aus einem geschlossenen durchsichtigen Hohlkörper mit einer beliebigen Anzahl von Einschlupföffnungen
besteht und das Insekt im Innern des Geräts durch Berührung mit dem stromführenden
Gitter getötet werden soll. Das Insekt kann aber, wenn es eingeschlüpft ist und das Gitter nicht berührt,
ohne weiteres wieder ausschlüpfen. Außerdem wird eine große Anzahl der Insekten von der
Stromspannung von 220 Volt nicht getötet, sondern nur betäubt und kann wieder aus dem Gerät entkommen.
Der Umstand, daß nicht überall dort, wo der Fänger aufgehängt werden soll (Klosett auf
dem Lande, Obstbäume zum Wespenfang, Gärten und Felder zum Kartoffelkäferfang), elektrischer
Strom vorhanden ist, verhindert diie allgemeine Verwendung desselben. Auch ist der Anschluß an
Starkstrom oft mit erheblicher Gefahr für Menschen
und Tiere verbunden. »°
Diese den Fainggerätten mit Starkstrom anhaftenden
Mängel und Nachteile werden durch die Erfindung, gemäß der die Insekten durch Schwachstrom
gefangen werden, ausgeschaltet, da das Gerät ohne jeden Anschluß an das Starkstromnetz arbeitet
und der benötigte Strom durch eine eingebaute Schwachstrombatterie geliefert wird.
Das Fanggerät gemäß der Erfindung unterscheidet sich von allen bisher bekannten Geräten
dadurch, daß durch die Anordnung der zwei strom-
führenden Metalleiter dicht hinter der Einschlupföffnung es erst möglich Ist, das Insekt am Wiederausschlüpfen
zu hindern und zwar, was das Wesentliche ist, durch den geringen Strom einer Taschenlampenbatterie.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit mehreren Formen der Einschlupföffnungen
dargestellt.
Durch eine sinnreiche Konstruktion wird erreicht, daß kein Insekt, das einmal durch den Duftstoff
9 in den Hohlkörper ι gelockt wurde, wieder daraus entkommen kann. Zwei normale Taschenlampenbatterien
2 von je 4,5 Volt genügen, über einen Kondensator 3 die hinter den Einschlupföffnungen
4 befindlichen metallischen Leiter 5 und 6 so weit -unter S.trom zu ,setzen, daß das Insekt zwar
von außen nach innen durchschlüpfen kann, nicht aber von innen nach außen, da es mit dem elektrischen
Strom in Berührung kommt. Der Strom ist zu schwach, das Insekt zu töten, aber stark
genug, demselben den Ausschlupf zu verwehren. Es irrt dann dauernd im Hohlkörper umher und kommt
dabei auch mit dem Kontaktgift 7 in Berührung. Nach kurzer Zeit liegt es verendet im Auffang-
gefäß 8. Das Auffanggerät kann mit dem Duftstoff
in Form von. Bier, Honiigwasser, Obstsaft usw. halb gefüllt sein. Soll ein besonderes Lockmittel
verwendet werden, so wird der Zellstoff 9 damit getränkt.
Da der Stromverbrauch äußerst gering ist, liefert die Batterie monatelang den Strom. Der Betrieb ist
also auch sehr wirtschaftlich und billig und bedarf keiner Wartung.
Abb. ι stellt das Gerät im Längsschnitt dar; ·
Abb. 2 zeigt die Unter ansicht mit abgenommenem Auffanggefäß;
Abb. 3 bi's 7 zeigen die Einschlupföffnungen in verschiedenen Ausführungen im Schnitt.
Die Einschlupföffnungen können verschiedene
4.0 Form haben, und die elektrischen Leiter können in
verschiedener Form an den Einschlupföffnungen angebracht
sein, wie Abb. 3 bis 7 zeigen. Gemeinsam ist allen, daß die öffnungen 4 so groß sind, daß
dem Insekt ein bequemer Durchschlupf-eben mög-Hch
ist. Bei den Abb. 3 und 5 ist der Durchschlupf als Röhrchen ausgebildet. Die Abb. 4, 6 und 7
zeigen den Durchschlupf als einfaches Loch, hinter dem die beiden Kontakte 5, 6 ,sinngemäß als
Scheiben (Abb. 4), Ringe (Abb. 6) oder gelochte Metalllfolten (Abb. 7) angebracht sind. Das Prinzip
ist bei allen dasselbe; das Insekt muß, wenn es durch das enge Loch 4 von innen nach außen
schlüpfen will·, die beiden unter Strom stehenden Metalle 5, 6 berühren und wird dadurch zurückgeschreckt.
Claims (5)
1. Elektrischer Schwachstrom-Insektenfänger
mit einem geschlossenen durchsichtigen Hohlkörper, der mit einer beliebigen Anzahl von
Einschlupföffnungen versehen ist, dadurch gekemnzeidhnet,
daß an· der Innenseite der Einschlupföffnungen (4) sich kurze Röhrchen be-■
finden, an deren innerem Ende zwei Metallleker
(5, 6) gegeneinander isoliert befestigt und mit einer Schwachstrombatterie (2) verbunden
sind, wobei der Durchschlupf von außen nach innen frei, von innen nach außen aber durch die
Leiter (5, 6) unmöglich ist.
2. Insektenfanger nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Metalleiter als ein kleiner und ein größerer Ring ausgebildet
sind, wobei der größere den kleineren in etwa ι mm Abstand umschließt.
3. Insektenfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Metalleiter als
zwei Lochscheiben mit verschieden großen Löchern abgebildet sind, zwischen denen eine
Lochscheibe aus Isolierstoff angebracht ist.
4. Insektenfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschlupföffnungen
ohne Röhrchen innen mit zwei Metallfolien versehen sind, die durch eine Folie 'aus Isolierstoff
getrennt sind, wobei die an der Gefäßwandung befestigte Metallfolie Löcher im Durchmesser
der Einschlupföffnung, die nach dem Behälterinnern zu befindliche Folie einen um 2 mm
größeren Durchmesser aufweist.
5. Insektenfänger nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die elektrische
Schwachstrombatterie (2) im Innern des Hohlkörpers (1) befindet und über einen Kondensator
(3) mit den Leitern (5, 6) in Verbindung steht.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 816 622, 754 596, 206.
Deutsche Patentschriften Nr. 816 622, 754 596, 206.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509585 11.55
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST7368A DE935941C (de) | 1953-11-26 | 1953-11-26 | Elektrischer Schwachstrom-Insektenfaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST7368A DE935941C (de) | 1953-11-26 | 1953-11-26 | Elektrischer Schwachstrom-Insektenfaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE935941C true DE935941C (de) | 1955-12-01 |
Family
ID=7454248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST7368A Expired DE935941C (de) | 1953-11-26 | 1953-11-26 | Elektrischer Schwachstrom-Insektenfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE935941C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE62206C (de) * | H. Graf VON PÜGKLER in Ober, weistritz, Schlesien | Elektrische Vorrichtung zum Tödten von Insecten | ||
| DE816622C (de) * | 1949-07-08 | 1951-10-11 | Adolf Nissen | Schutzzaunanlage mit elektrischer Leitung zur Abwehr von Ratten, Maeusen und anderen Kleintieren |
| DE754596C (de) * | 1939-06-25 | 1953-05-11 | Heinrich Heger | Zweiteilige elektrische Insektenfangglocke mit strombeladenem Gitter |
-
1953
- 1953-11-26 DE DEST7368A patent/DE935941C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE62206C (de) * | H. Graf VON PÜGKLER in Ober, weistritz, Schlesien | Elektrische Vorrichtung zum Tödten von Insecten | ||
| DE754596C (de) * | 1939-06-25 | 1953-05-11 | Heinrich Heger | Zweiteilige elektrische Insektenfangglocke mit strombeladenem Gitter |
| DE816622C (de) * | 1949-07-08 | 1951-10-11 | Adolf Nissen | Schutzzaunanlage mit elektrischer Leitung zur Abwehr von Ratten, Maeusen und anderen Kleintieren |
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