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DE816622C - Schutzzaunanlage mit elektrischer Leitung zur Abwehr von Ratten, Maeusen und anderen Kleintieren - Google Patents

Schutzzaunanlage mit elektrischer Leitung zur Abwehr von Ratten, Maeusen und anderen Kleintieren

Info

Publication number
DE816622C
DE816622C DEP48258A DEP0048258A DE816622C DE 816622 C DE816622 C DE 816622C DE P48258 A DEP48258 A DE P48258A DE P0048258 A DEP0048258 A DE P0048258A DE 816622 C DE816622 C DE 816622C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fence system
protective
conductors
small animals
insulators
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP48258A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Nissen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP48258A priority Critical patent/DE816622C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816622C publication Critical patent/DE816622C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M29/00Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus
    • A01M29/30Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus preventing or obstructing access or passage, e.g. by means of barriers, spikes, cords, obstacles or sprinkled water

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

(WiCBl S. 175)
AUSGEGEBEN AM 11. OKTOBER 1951
P 48258 III 145k D
Es sind Schutzzaunanlagen zur Abwehr von Kleintieren bekanntgeworden, bei welchen in entsprechendem Abstand Blankdrähte über den Erdboden gespannt werden, die mit hochgespannten Stromstößen von den Stromquellen elektrischer Weidezaunanlagen beschickt werden. Es hat sich gezeigt, daß solche Anlagen nur einen mangelhaften Schutz für das zu bewahrende Gut bilden, weil sie verhältnismäßig leicht zu überspringen sind.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Schutzzaunanlage, die diesen Nachteil vermeidet und die sowohl mit einer Hochspannung, wie sie Stromquellen elektrischer Weidezaunanlagen oder gleichartiger Geräte liefern, als auch mit Strömen niederer Spannung wirksam beschickt werden können.
Im folgenden sind einige Ausführungen des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
In Abb. ι ist ein Drahtgeflecht ι aufgestellt, vor oder auf dem in entsprechendem Abstand Leitungsdrähte 2 auf Isolatoren 3 gespannt sind. Wird das Drahtgeflecht mit dem einen Pol einer elektrischen Spannungsquelle 4, z. B. für eine Weidezaunanlage, verbunden und die isoliert angeordneten Spanndrähte werden mit dem anderen Pol verbunden, so entsteht zwischen diesen beiden Leitern ein Potential von beliebig zu wählender Spannung. Versucht ein Tier, diese Anordnung zu überqueren oder zu überklettern, gerät es auf jeden Fall in den Bereich der beiden Pole und somit in den Schutzstromkreis, der von der Spannungsquelle beschickt wird. Das Tier wird nicht geneigt oder in der Lage
sein, seine Absicht auszuführen und wird gezwungen, von seinem Vorhaben abzulassen. Bei Anlegen einer hohen Spannung kann sich bereits eine genügend große Abwehrkraft ergeben, wenn nur ein Teil dieser Zaunanlage, und zwar der gegen Erde isolierte, mit Hochspannung beschickt wird und der zweite Pol durch Erde gebildet wird.
Abb. 2 zeigt von oben gesehen eine Anordnung, wie der Erfindungsgedanke mit anderen Mitteln verwirklicht werden kann. In einer Entfernung, die etwa der Stärke der abzuwehrenden Tierkörper entspricht, werden zwei Ständerreihen aufgestellt. Diese Ständer 5 sind so gestaltet, daß sie eine Anzahl von Stromleitungen, z. B. Drähte 6, übereinander aufnehmen können. Auch der Abstand der Leiter voneinander ist so eingerichtet, daß die abzuwehrenden Tiere nicht zwischen den Leitungsdrähten hindurchschlüpfen können, ohne mit den stromführenden Leitungen in Berührung zu kommen. Jede der beiden parallellaufenden Zaunanordnungen ist mit einem Pol der Stromquelle verbunden. Hierbei ist zur Vermeidung von Stromableitungen einer hochgepannten Schutzspannung eine Gruppe der Ständer oder es sind beide Gruppen mittels Isolatoren 7 gegen Erde isoliert. Bei der Anwendung eines niedergespanna5 ten Schutzstromes können beide Leitungsgruppen vom Erdboden isoliert angeordnet werden.
Abb. 3 zeigt einen weiteren Weg zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens.
An den aus Leitern oder Nichtleitern bestehenden Zaunständern 8 sind aus isolierenden Stoffen bestehende Leiterträger angebracht, die den elektrischen Leitern, z. B. Drähten, eine gute Abstandsführung verleihen. Im Beispielsfall sind durch den Isolator 9 die Drähte 10, die von der einen Polklemme versorgt werden, so zu den Drähten 11 geführt, die mit dem anderen Pol der Stromquelle verbunden sind, daß diese immer den gewünschten Abstand bewahren und hierbei die Schutzwirkung aufrechterhalten wird. Zur Aufnahme der mechanischen Leitungsdrahtspannungen kann eine Abspannung durch die Strebe 12 vorgesehen sein.
An Stelle des Ganzisolators 9 können auch Einzelisolatoren, z. B. Isolierbuchsen oder Isolierrollen, verwendet werden, die an einem aus beliebigem Material gefertigten Ständer angeordnet sind. Für die Stromzuleitung und zur Straffspannung der Drähte sind Ständer nach Abb. 4 vorgesehen. Sie bestehen im Beispielsfall aus dem Isolatorträger 13, dem Isolator 14 und der Leitungsbrücke 15. In die entsprechenden Löcher werden die Zaundrähte 16 eingezogen und daraufhin um das ganze Zaungehege in gleichlaufender Weise herumgeführt. Hierbei werden sie durch die Abstandslöcher in den Isolatoren der Abb. 3 gezogen. Ist der Ring geschlossen, dann werden sie wieder zum Ausgangspunkt an die Leitungsbrücke 15 zurückgeführt und hier in die Feder 17 eingehängt, die dem Einzeldraht die notwendige Spannung verleiht. Bei 18 wird die Anschlußleitung der Stromquelle angeklemmt. Genau so wie es mit der einen Leitungsgruppe gemacht wird, wird auch der Anschluß der gegenpoligen Leitungen durch einen zweiten Anschlußständer herbeigeführt.
Abb. 5 zeigt eine andere Ausführung der Leitungsträger, wobei der Leiter an Stelle durch Löcher, ösen oder Ringe eingefädelt einfach in Schlitze I9 eingeschoben wird.
Abb. 6 zeigt eine weitere Form, wie der Anschluß des Schutzzaunes an einem Ständer an die Stromquelle erfolgen kann. Die Drähte der einen Gruppe werden in die tieferen Schlitze 20 eingeführt und berühren am Ende der Schlitze eine Leitungsbrücke 21, die an den einen Pol der Spannungsquelle angeschlossen wird. Daraufhin wird die bisher heruntergeklappte Leitungsbrücke 22 in ihre Endlage 23 gebracht und mit dem anderen Pol der Stromquelle verbunden. Die dann in die kurzen Schlitze 24 eingeführten Drähte kommen mit der Leitungsbrücke in leitende Berührung und bilden so den Gegenpol zu der Drahtgruppe der tiefen Schlitze 20. Bei 25 und 26 befinden sich die beiden Anschlußklemmen .
Abb. 7 zeigt in schematischer Darstellung von oben gesehen den Aufbau im geschlossenen Ring und den in Abb. 6 beschriebenen Anschlußständer. Zur Erzielung der erforderlichen Straffheit der einzelnen Leitungsdrähte sind beispielsweise Zugfedern 27 vorgesehen, die an einer beliebigen Stelle des ganzen Ringes angeordnet sein können. An Stelle der Drähte können Metallbänder vorgesehen werden, so daß diese Bänder in nur geringer Anzahl bei gleicher Zaunhöhe erforderlich sind. Diese Bänder können mit in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden Löchern versehen sein, mittels welcher sie an dem Ständer isoliert oder kontaktgebend befestigt werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schutzzaunanlage mit elektrischer Leitung zur Abwehr von Ratten, Mäusen und anderen Kleintieren, wobei Stromleiter verschiedenen Potentials so aneinandergeführt sind, daß nach Art der abzuwehrenden Kleintiere ein Durchschlüpfen nicht möglich ist, ohne in den Bereich der elektrischen Abwehrspannung zu gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß in geeignetem Abstand vor einer liegend oder sonstwie angeordneten leitenden Schutzfläche (Blech oder Drahtgeflecht) ein oder mehrere Leiter angeordnet sind, so daß zwischen beiden ein wirksames Spannungsfeld besteht.
2. Schutzzaunanlage, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Schutzfläche eine Anzahl von Leitungen so geführt ist, daß sich aus benachbarten Leitern entgegengesetzter Polarität ein wirksames no Schutzfeld ergibt.
3. Schutzzaunanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Leiteranordnungen entgegengesetzten Potentials durch Stützen oder Träger aus leitendem Material so geführt werden, daß überall der gewünschte Abstand gewahrt wird. Hierbei können sowohl die Ständer der einen Gruppe als auch die Ständer der anderen Gruppe auf Isolatoren angeordnet oder durch Isolatoren voneinander getrennt sein.
4. Schutzzaunanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolatoren der stromführenden Leitungen in geeignetem Abstand gemeinsam von Trägern entsprechender Festigkeit beliebigen Materials getragen werden.
5. Schutzzaunanlage nach Anspruch 2 und 4, da-
durch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung je einer Leitungsgruppe durch eine gemeinsame Leitungsbrücke erfolgt, die in einem Teil vom Träger selbst und im anderen Teil von einer isoliert geführten Stromschiene gebildet werden kann.
6. Schutzzaunanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Leitergruppen an je eine isolierte Leitungsbrücke angeschlossen sind.
7. Schutzzaunanlage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Leiter an einen Pol einer Hochspannungsquelle angeschlossen werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1718 10.51
DEP48258A 1949-07-08 1949-07-08 Schutzzaunanlage mit elektrischer Leitung zur Abwehr von Ratten, Maeusen und anderen Kleintieren Expired DE816622C (de)

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DEP48258A DE816622C (de) 1949-07-08 1949-07-08 Schutzzaunanlage mit elektrischer Leitung zur Abwehr von Ratten, Maeusen und anderen Kleintieren

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DE (1) DE816622C (de)

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